Hilfe Was kann gegen die von dem SSRI Antidepressivum (Escitalopram) verursachte Erektions- bzw.Ejakulationsstörung helfen?

3 Antworten

es gibt sehr wenige antidepressiva, die keine solche nebenwirkungen haben. da kommen nur atypische antidepressiva (agomelatin, trazodon, tianeptin) in frage. diese gelten jedoch als nicht sehr wirksam. auch in frage kommt der mao-hemmer moclobemid.

medikamente um diese nebenwirkung zu beheben gibt es nicht bzw. nur beschränkt. ist es eine störung der libido (also die blockade im kopf, dass man nicht mehr scharf wird) gibt es kein gegenmittel. bei lediglichen den  störungen der steife gibt es viagr.

(sorry für die komische sprache, auf gutefrage kann man gewisse wörter nicht benutzen)

Und dann ein 3. Medikament gegen die Nebenwirkungen vom 2.?

Warte erst mal 6-8 Wochen ab. Nebenwirkungen beim Einschleichen können auch wieder weggehen wenn man gut eingestellt ist. Zumal die Nebenwirkungen oft vor der Wirkung auftritt.

Sollte sich das fortsetzen, kann man immer noch das Medikament wechseln... Aber Escitalopram ist schon eines der Fortschrittlichsten, Nebenwirkungen bei anderen nicht ausgeschlossen und wenn du anfällig dafür bist, ist es nicht unwahrscheinlich dass das bei anderen ADs auch auftritt.

willst du unbedingt sex oder willst du gesund werden.eine der nebenwirkungen

ist nun mal teilweise hervorgerufene Erektionsstörung .

lasse dir von deinem arzt ein anderes medikament verschreiben.wahrscheinlich hast du dann zwar keine erektionstörung mehr,aber du wirst durch andere andere nebenwirkungen(neues medikament) möglicherweise zu müde sein.

dir alles gute :-)

Scheidenschmerzen. Vulvodynie? Östrogenmangel? Chronische Blasenentzündung?

Ich habe seit knapp 5 Jahren Probleme mit Schmerzen in der Scheide. Dabei geht es vorallem um den Scheideneingang und das Scheideninnere.
Meistens bin tretten brennende, kaum aushaltbare Schmerzen wie auf dem nichts auf. Diese halten dann für mind. 1/2 Stunden an. Es ist vergleichbar mit dem Gefühl einer schlimmen Blasenentzündung. Harndrang ohne Erfolg mit starkem Brennen, aber auch so konstantes Brennen. Mich überkommen dabei oft Hitzewallungen und ich kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren. An manchen Tagen bin ich komplett beschwerdefrei, teils über Wochen, dann ist es mal nur ein Unwohlsein beim Urinieren und auf einmal Tage an denen es mich komplett umhaut.
Enge Hosen oder Unterwäsche trage ich nicht mehr, ich trinke viel und mein Sexleben liegt mittlerweile quasi still, weil auch beim Sex der Schmerz zuverlässig auftritt.
Bei verschiedenen Ärzten wurde nichts festgestellt. Keine Pilzinfektion, keine (Blasen-)Entzündung... ich weiß nicht mehr weiter.

Weitere Punkte die vielleicht interessant sein könnten sind das es in Intervallen nun schon seit knapp 5 Jahren so geht, ich 24 Jahre alt bin, wieder unter verstärkter Akne am Kinn und Wangenbereich leide (schlimmer als in der Pubertät), meine Periode in den letzten 1,5 Jahren immer schwächer wird. Ich nehme außerdem seit etwa 4 Jahren das Medikament Escitalopram, 10mg. Keins meiner Symptome steht allerdings dort als Nebenwirkung aufgeführt.

Hat jemand Erfahrung oder Lösungsansätze? Ideen was es sein könnte? Ich bin über jeden konstuktiven Ansatz dankbar.

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SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion. Gibt es dafür eine Behandlung? Bitte lesen.

Hallo Community,

vorweg: ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr das hier durchlesen würdet und mir helft. Ich bin 19/m und habe bis vor etwa einem Jahr noch SSRI (Fluvoxamin) zur Angstlinderung und Behandlung von Depressionen bekommen. (Somit habe ich das Medikament im Alter von Ende 15 J.- Anfang 18 J. genommen. Also insgesamt 2,5 Jahre.) Bei SSRI ist die sehr häufige Nebenwirkung bei Männern die sexuelle Dysfunktion, wie auch bei mir. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr viel von diesem Medikament nehmen musste. 50 mg sind eine Tablette... bei mir waren das insgesamt 4 x 50mg täglich.

Die Wirkung gegen die Ängste und der Depression waren zwar sehr gut, aber das meine Sexualität mit mitte 17 J. mal dafür darunter leiden musste war es mir einfach nicht wert, also musste ich das Medikament absetzten. (Das war dann mit 18 J.) Gedacht, getan.

Das Medikament habe ich mit Hilfe eines Psychiaters abgesetzt. Schreckliche Zeit: Erbrechen, zittern, frieren bei Wärme, schwitzen im Winter, Schockgefühl, und natürlich die begleitende sexuelle Dysfunktion. Leider gab es da ein Problem: mein Körper hat das Ausschleichen des Medikaments gar nicht vertragen. Also habe ich binnen 2 Wochen 4 Tabletten abgesetzt. Einziges Hilfsmittel vom Arzt gegen meine Absetzreaktionen: 2 Wochen legal Tavor (Ein aggressives Beruhigungsmittel) einnehmen. Hat auch geholfen... ich musste gleich nach dem Absetzen des Medikaments nicht mehr erbrechen, hatte kein Schockgefühl, keine Probleme mehr mit Kälte und Wärme. Eins ist aber geblieben und hat sich teilweise gebessert: die sexuelle Dysfunktion mit ein wenig Besserung. (Ich würde sagen, bis zu 30 % besser geworden. Also innerhalb 1 Jahr. Zwischendurch mal besser, mal schlechter.) Nach einigen Monaten war das Libido vermindert wieder da. Davor war sie so gut wie weg. Ich habe wieder sexuelle Reize (allerdings auch vermindert.) Mehr Gefühl beim Orgasmus.

Aber es ist immer noch nicht alles wieder gut. Ich habe immer noch die verminderte Libido, weniger sexuelle Reize und die Schwierigkeit den Penis aufrecht zu halten, oder einen Steifen zu bekommen. Es ist belastend nicht zu wissen, ob alles wieder so sein wird wie früher als noch alles geklappt hat.

So habe ich das meiner Apothekerin und meiner Hausärztin erzählt und alle sagten, es wird besser werden.

Laut Wikipedia kann die SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion nach Absetzen des SSRI noch Monate bis Jahre andauern; in manchen Fällen bleibt sie permanent bestehen. PSSD ist möglicherweise eine spezifische Unterform von SSRI-Absetzerscheinungen.

Ich habe Angst, dass sie bei mir permanent bestehen bleibt. Es belastet mich sehr.

Ich meine seit 1 Jahr nehme ich jetzt keine SSRI mehr, aber es ist noch nicht alles wieder perfekt.

Ich quäle mich mit dem Gedanken, mache mir selbst Druck, dass es nicht mehr wird.

Gibt es eine Behandlung gegen SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion?

Abwarten?

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