Wie gehen Ärzte mit ihren Kindern um?

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Das Gegenteil ist der Fall. Die Kinder muss es schon sehr schlimm erwischen bis ein Elternteil (Arzt) beschließt, das Kind in ein Krankenhaus zu fahren.

Das liegt zum Teil daran das Ärzte im Allgemeinen mehr Medikamente zu Hause haben und diese auch verabreichen können. Zum anderen bringen Ärzte ihre Kinder nicht wegen Schürfwunden, Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen, kleinen Schnitten, Bienenstiche oder Verstauchungen ins Krankenhaus.

Diagnosen werden Tatsächlich zu Hause erstellt. Das läuft dann wie folgend ab (Z.B. verdacht auf Verstauchung). Arzt: Tut das weh? Kind: Ja! Arzt: kannst Du das bewegen? Kind: Ja, aber es tut weh! Arzt: Knirscht es wenn du es bewegst? Kind: Nein, aber es tut weh! Arzt: Du bist gesund.

Bei Schnittwunden: Arzt: Oh das ist sehr tief, das müsste im Krankenhaus genäht werden. Kind: Nein, nicht nähen! Arzt: Dann machen wir einen Verband, und bleiben zuhause.

Bei verdacht auf Grippe. Kind: mir geht es soo schlecht, mir tut alles weh ich habe schnupfen, Hausten und Kopfschmerzen. Arzt: Ein Zäpfchen oder eine Kopfschmerztablette? Kind: Tablette! Arzt: Gut dann iss noch etwas Obst und geh ins Bett. ( Egal wie spät es gerade ist) Ab ins Bett! :-)

Also bei mir ist kein Elternteil Arzt, aber mein Onkel ist Arzt & meine Tante Krankenschwester. Bei denen läuft es so ab, dass wo andere Eltern zu ihren Kindern sagen "bleib lieber zuhause", meine Cousine & mein Cousin zur Schule geschickt werden. Also z.B. bei einer Erkältung. Genauso machen sie es auch mit meinem Bruder & mir. Die Impfung wird zuhause gemacht. Wenn es jetzt was schwereres ist, wird es natürlich verarztet, auch zuhause. Also eine Krankschreibung ist nur sehr schwer zu kriegen. Klar bei Grippe oder wenn sie wirklich mitbekommen, dass man sich nicht fühlt (merkt & sieht man ja), dann ist auch mal zuhause bleiben drin. Aber ansonsten wird alles immer so ein bisschen "verharmlost". Bei meiner Cousine & meinem Cousin noch mehr als bei meinem Bruder & mir.

Meine Mama ist Ärztin und sie handelt ebenfalls wie schon von einigen hier beschrieben, ich durfte noch nie wegen einer Erkältung zu Hause bleiben und generell werde ich nur vom Turnunterricht befreit wenn ich eine Krankheit mit Antibiotika hatte oder mir etwas gebrochen oder so.
Auch wenn ich mit einer Verletzung ankomme, bekommt meine Mutter nie Panik, sondern sie ist eig. immer chillig drauf ^^ das war aber auch schon so als ich noch kleiner war und bei meinem Bruder ist es ebenfalls so^^

Und das mit Impfungen ist genau so wie du beschrieben hast, sie kommt einfach und fragt, ob sie mich kurz impfen kann, macht es und geht dann wieder^^

Man merkt halt bei uns schon, dass meine Mama Ärztin ist, es gibt fast keine Süßigkeiten und Fast Food ebenfalls äußerst selten und sie kocht immer selbst und gesund, bis ich 10 war habe ich meine Zähne zuerst selbst geputzt und dann bin ich zu ihr oder meinem Papa "Nachputzen" gegangen, allerdings nicht freiwillig, das war bei uns Pflicht ^^. 

Mein Mann ist Arzt und ich glaube für unseren Sohn war und ist er in erster Linie einfach nur Papa. Natürlich gab es auch Situationen in denen uns der Weg zum Arzt erspart blieb weil "Papa" einen prüfenden Blick auf seinen Sohn geworfen hat und Entwarnung geben konnte. Es kam auch vor, dass unser Sohn morgens plötzlich "erkrankte" weil ne Mathearbeit in der Schule auf dem Plan stand..er fand es dann wahrscheinlich weniger lustig als Papa hinter seine Flunkerei gekommen ist... ;) 

Unser Sohn war wie jedes andere Kind Patient bei einem Kinderarzt und der hat auch Empfehlungen für Impfungen etc gegeben. Mein Mann ist kein niedergelassener Arzt sondern arbeitet als Prof an einer Uni...und wie jeder andere Vater vertraute er auf die Fachkompetenz seiner Berufskollegen aus den entsprechenden Fachrichtungen. 

Genau, zu hause sind Ärzte einfach nur Eltern.

In der Regel werden Familienangehörige eher "schlechter" versorgt, weil nicht mit jedem Wehwehchen die Notaufnahme gestürmt wird.

Auch für sich selbst sind Ärzte eher hart im nehmen, und konsumieren weniger Medikamente und haben weniger Krankenhausaufenthalte, als der Normalbürger.

Grundsätzlich hast du recht...einen Einwand habe ich allerdings: Auch ein Arzt (ich spreche jetzt von einem Mann, von meinem Mann) ist vor einem "lebensbedrohlichen Männerschnupfen" nicht sicher und dann "leidet" er genauso wie jeder andere Mann....;)...sie sind also nur bedingt hart im Nehmen.

Hoffentlich liest mein Mann das jetzt nicht...

@sweetblueeyes84

Und ich petze nicht, habe Schweigepflicht ;-)))

@Dackodil

Puh... Glück gehabt! Danke!!! ;-)))

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