Blähungen nach dem Genuss von Bohnen (Hülsenfrüchten) vermeidbar?

4 Antworten

Weinger blähend werden sie, wenn sie mind. 12 Stunden in warmen Wasser eingeweicht werden, dann das Einweichwasser abgegossen wird und mit frischem Wasser 1 Stunde ohne Salzzugabe gekocht werden.
Wenn Hülsenfrüchte zum festen Bestandteil der tgl. Ernährung gehören, stellt sich nach einigen Wochen die Darmflora darauf ein, indem sich die Bakterien vermehren, die bei der Verdauung der Hülsenfrüchte helfen, so dass die Blähungen dadurch deutlich weniger werden. Ich esse jeden Tag 80 oder 100 Gramm (Trockengewicht) Hülsenfrüchte (Erbsen, Kichererbsen, Linsen), - das sind gegart etwa 300 Gramm - und bekomme kaum Blähungen davon.
Übrigens: Kohl und Porree blähen viel weniger wenn es nicht gekocht, sondern nur gewaschen und gegessen wird. Außerdem schmeckt's viel besser, zumindest wenn's aus Bioanbau ist. Rohkost ist häufig leichter verdaulich, weil es nicht unnatürlich verändert wurde, - vorrausgesetzt man verpfuscht sich nicht mit Zucker, Weißmehl und anderem unnatürlichem Zeug seine gute Darmflora.

hallo, ja, ich bestreue mein essen oft mit kümmelsamen und seither sind blähungen selten, bis gar nicht vorhanden. salat, hülsenfrüchte, kohl, alles kein problem mehr seit ich kümmel darüber streue. allerdings ist es gewöhnungssache vom geschmack her, dafür sehr hilfreich!

Ich benutze immer Bohnenkraut beim Kochen. Gibts in jedem Supermarkt bei den Gewürzen. Hilft auch bei den dicken (gelben bzw. weißen) Bohnen.

Bei Blähungen hilft ein Tee es gibt da Fenchel-Anis- Kümmel Tee. Wenn man allgemein damit zu tun hat ist Fenchel als Gemüse. Oder Kümmel in Backwaren auch ein Mittel, dass das Problem etwas dämmt.

Vertrage ich keine Fruchtsäfte mehr?

Ich esse normalerweise viel Obst und vertrage das auch. In letzter Zeit habe ich weniger Obst gegessen. Ich trinke normalerweise ausschließlich Mineralwasser, mit gelegentlichen Ausnahmen (Bananenmilch, Smoothies etc.). Wenn ich mir Schorlen mache, bestehen die normalerweise aus einem achtel Liter Saft und ein-einviertel Litern Mineralwasser (man kann durchsehen).

Vor ein paar Wochen kaufte mein Mitbewohner dann Säfte von "Hohes-C". Anfangs Organgensaft, ich kippte mir eine handbreit in eine Flasche Mineralwasser, er trank den Rest Saft. Das war kein Problem. Dann brachte er täglich Säfte mit, und der Orangensaft war nie ein Problem (auch mal die ganze Flasche pur zu trinken), aber der Multivitaminsaft wirkte leicht bis ziemlich abführend. Habe das auf die Hitze geschoben. Dann begann ich, "frischen" Orangensaft aus Flaschen im Supermarkt zu kaufen. Anfangs wurde dieser wieder aufgeteilt, also ich verdünnte mein Mineralwasser damit und er bekam den Rest. Hier gab es schon eine leicht abführende Wirkung bei mir. Hin und wieder konnte ich eine Flasche davon pur trinken (es gab immer nur maximal eine Flasche pro Tag und Mensch, oder eine halbe, weil wir kein Auto haben und ich keine Lust habe zu schleppen ;-)). Heute kaufte ich dann mal Blutorangensaft aus der Flasche, gleiche Marke wie der Orangensaft, und der wirkte, nach Genuss eines viertel Liters, sehr abführend.

Habe ich mir einfach abgewöhnt, Saft zu trinken, so dass mein Körper das jetzt nicht mehr verträgt? Liegt es an der Kühlung (Mineralwasserflaschen stehen vor dem Öffnen nicht im Kühlschrank bei uns, haben also Zimmertemperatur)? An der Säure? Kann man dem Körper wieder angewöhnen, solche Säfte zu vertragen, oder sollte ich einfach erst mal komplett davon Abstand nehmen?

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