Antrag PKV nach HIV-PEP

5 Antworten

Kann mich die PKV aufgrund der erhaltenen PEP ablehnen?

Für Beamte besteht Kontrahierungszwang, allerdings keine eine Grenze für Risikozuschläge

Falls ich nicht abgelehnt werde, wie hoch wird in etwa der Risikozuschlag sein?

Schwer abzusehen. Manuelle oder automatische Risikoprüfung?

Für Beamte besteht Kontrahierungszwang

Tatsächlich - und dies bereits für Beamte auf Widerruf ???

Gibst Du mir dazu einen Tipp, denn dies ist mir bisher noch nicht bekannt.

 

Der Kontrahierungszwang ist völliger Blödsinn! Es gibt Gesellschaften, die das freiwillig propagieren, aber ob die dann auch die optimale Lösung sind, sei mal dahin gestellt. Einen generellen Kontrahierungszwang gibt es nicht.

Also CrazyWorms, es ist ganz einfach: wende dich an einen hervorragenden Versicherungsmakler mit Spezialgebiet Krankenversicherung. Der wird dir exakt alle konkreten Versicherungsmöglichkeiten verbindlich vorstellen können und das auch ohne jegliche "Probeanträge". Davon rate ich dir sowieso entschieden ab, da es dir ausschließlich Nachteile bringt! 

Wer das machen muss, hat 1. keine Ahnung von Krankenversicherung und ist 2. ein Stümper. Damit  wäre dieser Makler definitiv kein empfehlenswerter Partner!

Grundsätzlich sehe ich in dem von dir geschilderten Fall kein Ausschlusskriterium. Ich habe schon mehrere Kunden mit ähnlicher Vorgeschichte problemlos versichern können.

Wenn ein privater Krankenversicherer dich ablehnt, muss er das überhaupt nicht begründen. Es gilt freies Vertragsrecht.

Diese Behandlung zu verschweigen führt jedoch ganz klar zu einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung. Damit wäre der Versicherer auch nach Jahren noch in der Lage, vom Vertrag zurück zu treten.

Ich empfehle dir, anonym einen Probeantrag zu stellen. Wenn einmal eine Ablehnung erfolgt, musst du die bei jedem anderen Versicherer wieder benennen.

Einen anonymen Probeantrag? Eine äußerst tolle Empfehlung :D 

Da alle Gesellschaften bei Antragstellung eine Bonitätsprüfung vornehmen ergibt sich von selbst, dass es so etwas überhaupt nicht gibt. Es gibt anonyme Voranfragen, die sind aber unverbindlich, da ohne Bonitätsprüfung und anonym ;)

Also: anonym ist Blödsinn, Probeantrag auch. Zumal beides gar nicht nötig wäre, da ein Fachmann das auch professionell und verbindlich ohne solchen Schnulli verbindlich anfragen kann.

Wer so etwas wie "Probe" oder "anonym" machen muss, hat von der Materie keine Ahnung und sollte äußerst gemieden werden!!!

Ja - die PKV kann dich ablehen, bzw. einen Beitragszuschlag verlangen. Sinnvoll wäre, wenn Du mit dem Antrag ein ärztliches Attest vorlegen würdest von dem behandelnden Arzt.

Zu 2. dies kann zuerst beurteilt werden, wenn die Gesundheitsfragen alle beantwortet wurden und ein Attest bezüglich deiner Untersuchung vorliegt.

Wie stelle ich einen anonymen Probeantrag? Wird dieser von der Gesellschaft überhaupt beantwortet?

Das kannst du bei jedem seriösen Versicherungsmakler tun.

Sinnvoll wäre, wenn du dich bei einem Versicherungsvertreter der speziell für den öffentlichen Dienst tätig ist, meldest.

Der kennt manchmal auch Tricks, wie man doch bei einer PKV aufgenommen werden kann.

z.B. haben einige Versicherer ein Aufnahme-Muss wenn es sich um Mitglieder einzelner Gewerkschaften handelt.

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