Ab wann soll man die die Mahlzeiten zeitlich begrenzen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meiner Erfahrung nach beruhen viele Ess-Störungen von Kindern darauf, dass Eltern zuviel "Trara" um das Essen machen. Klar es ist wichtig, dass ausreichend gegessen wird - aber es ist nicht nötig ein Kind zu bitten etwas zu essen. Kein Kind wird freiwillig verhungern, wenn es ein regelmäßiges ausgewogenes Essenangebot bekommt. Sag es ihm ca 10 Minuten bevor die Mahlzeit beendet wird und 5 Minuten vor Ende auch noch mal - dann kann er noch etwas trinken und dann ist Schluß. Ich weiß, klingt jetzt sehr hart, aber nach gut einer Woche hat er verstanden. Keine Ablenkungsmöglichkeiten während der Mahlzeit ist ganz wichtig. Rede nicht viel über das langsame unaufmerksame Essen, negative Beachtung ist auch Beachtung. Lobe, wenn er ißt - und sprich nicht drüber, wenn er nicht ausreichend ißt. Er will beachtet werden, also beachte das gewünscht Verhalten - das wirkt!!

Wenn es in euren familiären Zeitablauf paßt, dann spricht nichts gegen 19h, mir persönlich wäre das zu spät, aber wenn man erst gegen 18h nach Hause kommt...Allerdings würde ich KOSNEQUENT drauf achten,daß ALLES, was nicht zur Nahrungsaufnhame gehört, für die zeit der Mahlzit nicht verfügbar ist...Du schreibst:"und beschäftigt sich mit vielen anderen Dingen" was sind das für Dinge???? Lenken die vielleicht zu sehr vom Abendessen ab???

Ich würde nicht die Zeit begrenzen, sondern viel mehr die Dinge abstellen, die ihn vom Essenn ablenken. Notfalls setzt man sich halt mit dem Kleinen alleine in die stille Küche bis er gegessen hat.

Esst ihr nicht gemeinsam? Dann solltet Ihr das ab jetzt einführen, denn der kleine Mann lernt nur durch gutes Beispiel und korrektes Vorleben seiner Eltern. Das Abendbrot sollte in etwa immmer zu selben Zeit stattfinden und andauern (nicht dabei den Fernseher laufen lassen) und zum festen Ritual werden, an das sich das zu-Bett-gehen anschließt. Als unsere Kinder klein waren, haben wir immer um 18 Uhr gegessen und um 19 Uhr lagen sie im Bett, noch ne kleine Geschichte vorlesen und dann schlafen. Diese "Gewohnheit" hat ihnen später, als sie in die Schule mußten sehr geholfen....

RICHTIG so siehts aus

Selbstverständlich essen wir gemeinsam.. das ist mir sehr wichtig!!! Das ist alles Gang und gebe bei uns! Fernsehen kennt er gar nicht, nach dem Essen alles in festen Ritualen: Zähne putzen, waschen, Geschichte vorlesen, ins Bettchen legen, kleines Lied vorsingen, Spieluhr aufziehen und dann schläft unser Sonnenschein sofort.

@Nicole1978

Das ist schön, dann kriegst Du das mit der Ablenkung bzw. Spielen beim Essen auch noch hin! Alles Gute!

Wenn ihr so um 19 Uhr gemeinsam esst, dann gib dem Kleinen nach 17 Uhr keine Leckerein mehr und auch nicht zu viel zu trinken, denn sonst ist er schon vor dem Essen fast satt. Er hat ja noch einen ziemlich kleinen Magen und ist von einer Tasse Tee oder einem Lollie schon satt.

Meine Mutter "mästet" mich

Hallo Leute!

Ich habe ein echtes „First World Problem“. Ich bin 17, erfreue mich bester Gesundheit, bin schlank und mit meiner Figur / meinem Gewicht echt zufrieden. Ich esse gerne und was mir schmeckt - zu geregelten Mahlzeiten und manchmal auch zwischendurch, wenn ich Hunger habe (ich liebe Süßigkeiten!). Dann gibt es da aber noch meine Mutter. Ich habe langsam das Gefühl, dass sie mich „mästen“ will^^ Wenn es nach ihr ginge, würde ich jeden Tag 6 Mahlzeiten haben (Frühstück zu Hause, Frühstück in der Schule, Mittag in der Schule, Mittag zu Hause, Kaffeetrinken, Abendbrot).

Ich esse, wie gesagt, gerne und habe an den Mahlzeiten zu Hause (frisch und gesund, viel Gemüse, viel Bio) grundsätzlich nichts auszusetzen. Was mich aber enorm stört: Ich kann ich nicht essen, wann / wenn ich Hunger habe - sondern stets nur, um ihr Gewissen zu beruhigen. Das hat auch nichts mit Familientradition zu tun (dass die ganze Familie zusammen am Tisch sitzen soll), denn ich lebe seit Jahren mit meiner Mutter allein. Mehrmals am Tag zu essen, wenn man keinen Hunger hat, empfinde ich nicht als gesund und förderlich, wenn man sein Gewicht halten will. Im Gegenteil – ich kann oft genug beobachten, dass ich immer 1-3kg zunehme, wenn ich alle „ihre“ vorgeschriebenen Mahlzeiten zu mir nehme. Sobald ich aber eine Mahlzeit ausschlage / mein Frühstück in der Schule nicht aufgegessen habe oder „nur so viel esse, bis ich satt bin“ geht ein riesiges Theater los. Sie redet dann immer von Magersucht, dass das ungesund wäre, dass sie mich nicht eher gehen lässt, bis ich aufgegessen habe etc..

Heute hatte ich wieder die Nase voll und habe ihr geschildert, was mich stört. Sie hat jedoch total abgeblockt und gemeint, ich würde mir das nur einbilden und total übertreiben. Bitte versteht mich nicht falsch – ich will nicht zu „ein Gürkchen am Tag“ übergehen. Dafür habe ich einfach zu viel Spaß am Essen. Das Problem ist ja dieses, dass ich vormittags gerne viel essen will (sonst würde ich kaum den Unterricht überstehen^^), doch am Nachmittag IMMER satt bin. Das ist jedoch genau der Zeitraum, in dem sie mich unter Kontrolle hat und mir Psychoterror macht, bis ich vollgestopft bin wie eine Weihnachtsgans.

Was kann ich dagegen tun?

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