Sind Mottenkugeln im Kleiderschrank gesundheitsschädlich?

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Als Schutz gegen Motten sind vor allem Gift enthaltende Mittel im Handel, obwohl bekannt ist, dass diese Mittel auch für den Menschen bedenklich sind.

Dennoch sind Mottenkugeln und Mottenstrips nach wie vor beliebt.

Deren Geruch ist signifikant und sie sind giftig.

Naphthalin, Kampfer und p-Dichlorbenzol sind die Wirkstoffe darin. Sie können Reizungen der Augen und Atemwege, Kopfschmerzen, Verwirrung und Appetitverlust verursachen.

Die Aufnahme der besagten Giftstoffe erfolgt sehr rasch über die Haut und die Atmung durch das Tragen der kontaminierten Kleidung.

Naphthalin und p-Dichlorbenzol gehören zu den giftigsten Substanzen, die in der Innenraumluft von Wohnungen gefunden werden.

Beide Chemikalien sind als krebsauslösend bekannt.

Naphthalin verursacht bei Versuchstieren Nasentumore durch Einatmen der Ausdünstungen.

Auch Non-Hodgkin Lymphoma, Darmkrebs, einige Arten von Anämie und anderen Blutkrankheiten werden damit in Zusammenhang gebracht.

Eine Studie ermittelte sogar, dass Kinder, die mit Decken zugedeckt waren, die zusammen mit Mottenkugeln gelagert wurden, daran starben.

Aus diesen Gründen drängen Wissenschaftler darauf, dass Mottenschutzmittel mit diesen hochgiftigen Inhaltsstoffen überprüft werden, und die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA erwägt derzeit das Verbot naphthalinhaltigen Mottenkugeln.

Ganz besonders an Kinder denkt die Behörde dabei, weil solche Mottenkugeln auch sehr leicht mit Süßigkeiten oder Spielzeugkugeln verwechselt werden können und das Berühren bereits Gefahren birgt.

Ein internationales Wissenschaftlerteam aus Belgien und Kanada ging der Frage nach,ob es ausreicht Kleidung, die mit Mottenkugeln in Kontakt war, zu lüften, um das Gift loszuwerden.

Eine wichtige Fragestellung, denn viele Menschen denken, sobald ein Geruch verflogen oder nur noch wenig wahrnehmbar ist, sei auch die Gefahr gebannt.

Leider nehmen Kleidungsstücke Naphthalin und p-Dichlorbenzol sehr leicht auf.

So reichte es in der angesprochenen Versuchsreihe aus, ein T-Shirt in einem Schrank mit einer einzigen Mottenkugel zu lagern, dass dieses Kleidungsstück trotz einer Stunde lüften an frischer Luft immer noch mit 7,3mg p-Dichlorbenzol und 7,5mg Naphthalin, sowie Kampfer belastet war.

Auch wenn das Lüften die Belastung reduzierte, war diese trotzdem noch viel zu hoch, um auch nur im Entferntesten als unbedenklich zu gelten.

Innenraumbelastung mit diesen beiden Chemikalien wird im Vergleich in ppm und Microgramm gemessen, was verdeutlicht, dass die durch eine Mottenkugel kontaminierten Kleidungsstücke eine sehr hohe Belastung aufweisen.

Motten muss man nicht mit Gift vertreiben oder damit um die Ecke bringen und sich selbst dabei gefährden, denn es geht auch ohne.

Der wichtigste Aspekt, um den Kleiderschrank mottenfrei zu halten, ist, nur saubere Kleidung darin aufzubewahren, denn darauf haben Motten selten Appetit.

Abschreckend auf Motten wirken Zedernholz und Lavendelsäckchen.

Beides ist ungiftig, nur Allergiker sollten vorab überprüfen, ob sie damit Probleme haben.

Sind Motten schon vorhanden, kann man sich mit ungiftigen Pheromonfallen (Sexuallockstoff) helfen.

Sie dienen auch dazu, einen eventuellen Befall zu ermitteln, man legt eine solche Pheromonfalle im Schrank aus und sieht schnell, ob sich Motten in Ecken verkrochen haben.

(http://www.purenature.de/inhalt/mottengift.html)

Hoher Puls generell.Wie ists bei euch und warum ist das bei mir so?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Im liegen oder sitzen ist mein Puls soweit in Ordnung (auf jeden Fall fast immer unter 100 und oft zwischen 70-90) aber sobald ich stehe schnellt er auf bis zu 130 und pendelt sich auch bei 110-125 dann ein. Erst sitzen verschafft Abhilfe. Fühle mich deshalb auch nicht sehr wohl beim Stehen/Gehen weil er so schnell ist. Habe außerdem oft Herzklopfen und Druckgefühle im Brustbereich/Oberbauch. Im Schlaf ist er gut 50-60. Außerdem geht er bist zu fast 170 wenn ich in meine WOhnung im vierten Stocj laufe. Danach beruhigt er sich erst wieder nach 10 mins unter 100.

Schilddrüse ist in ordnung und ich war bereits beim Langzeit-, Belastungs- und Ruhe EKG sowie beim herzecho alles ohne Befund mit Außnahme einiger Extrasystolen täglich (bis 10) und bei Belastung (2-4 pro Minute). Selten erleide ich Tachykardien in der Ruhe mit Schwächegefühlen und ausgeprägten Angstgefühlen (rufe immer den Notarzt) mit bis zu 170 Schlägen. Wenn die Notärzte da sind liegt die Frequenz meinst bei 150, ist aber im Sinusrhytmus.Ich trinke genug, esse nicht wahllos sondern eher gesund treibe aber aus Angst keinen Sport. Außerdem wollten heute die Jungs mal wieder raus gehen etwas feiern und ich habe richtig Stress wenn ich dran denke stundenlang im CLub umherzustehen/zu tanzen oder ein Bierchen mir zu genehmigen, weil ich denke, es könnte meinem Herzen den Rest geben. Ist das berechtigt? Wie hoch ist den euer Puls beim Stehen zb? Bin 25 und männlich. Danke schonmal.

PS: habe für die extremen Anfälle von meiner Hausärztin Bisoprolol 1,25 ug bekommen, dass ich irgendetwas dagegen tun kann. Mein BLutdruck ist allerdings eher im Normbereich bis etwas darunter. Macht das was bei der Einnahme des Medikamentes in solchen Fällen? (habe bisher darauf verzichtet)

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Schilddrüse TSH zu hoch - fT3 und fT4 normal

Hallo,

ich bin männlich, 19 Jahre alt und fühle mich seit 2 oder 3 Monaten immer schwächer. Bemerkt habe ich es erstmals beim Sport. Wenn ich zum Beispiel Liegestütze gemacht habe, habe ich bereits nach 3-4 Wiederholungen aufgehört. Hatte einfach keine Lust mehr dann weil es mir "zu anstrengend" war. Habe diese Lustlosigkeit mit leichten depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht. (keine Arbeit, soziale Probleme etc.) Vor 3 Wochen habe ich dann endlich Arbeit gefunden. Mache einen Minijob als Kellner/an der Bar. Habe dort lange Tage (bis zu 16 Stunden am Stück), allerdings eher selten. Meistens 1x die Woche.

Das ganze tat mir sehr gut. Jetzt habe ich allerdings seit 2 Wochen nicht gearbeitet und fühle mich immer schwächer. Beim Treppensteigen zum Beispiel merke ich es. Die Beine fühlen sich schlapp an.

Dazu muss ich mich häufig Dehnen, damit es sich besser anfühlt. Vorhin hatte ich sogar leichte Schmerzen beim Kartoffelschälen. Auch Kniebeugen sind ziemlich anstrengend. War deswegen auch schon beim Arzt. Er hat mir was gegen Verspannungen verschrieben und Blut abgenommen. Die Blutwerte waren soweit i.O. jedoch hatte ich einen erhöhten Schilddrüsenwert. Normal ist wohl bis 4,3 und ich habe 11,73 (ist das sehr viel?). Blutdruck ist auch soweit normal jedoch habe ich einen sehr niedrigen Puls für jemanden der kein Sport macht. Bin aber trotzdem mit 82 kg sehr schlank. Der Puls liegt zwischen 55 und 65.

Vor ca. 2 Jahren war ich schon mal beim Arzt wegen ähnlichen Symptomen, jedoch längst nicht so schlimm. Hatte damals einen Wert von 5,4 und einen zu hohen Puls. Bin aber nicht zum Internisten gegangen...

Vor ca. 3 Monaten habe ich angefangen kein jodiertes Speisesalz sondern ein gutes Meersalz zu verwenden. Für alles ink. Wasser für Nudeln. Ich esse außerdem selten Fleisch, kein Brot und häufig Nudeln/Reis. Könnte sich die verringerte Jodaufnahme auf meine Schilddrüse auswirken, sodass sich das verschlimmert hat?

Die genaueren Schilddrüsenwerte sehen so aus:

fT3 4,18 (Ref. 2,56 – 5,01)

fT4 10,5 (Ref. 9,8 – 16,30)

Da der T4 Wert sehr gering ist, vermutet mein Arzt, dass die (Neben?-)Schilddrüse deshalb überproduziert weil sie es gerade so halten kann. So oder ähnlich hat er mir das erklärt. Deshalb soll ich eine geringe Dosis L-Thyroxin nehmen und in 1,5 Monaten noch mal wiederkommen zum erneuten Blutbild.

Verschrieben bekommen habe ich jetzt L-Thyroxin Jod AR50UG/150. Eben ist mir beim Abtasten aufgefallen, dass die Schilddrüse auf der rechten Seite leicht vergrößert ist (länglich). Tut aber nicht weh.

Habe gelesen, dass sich bei einem Jodmangel die Schilddrüse vergrößert. Wäre das möglich? Soll ich vorsichtshalber zu einem anderen Arzt gehen (Internist?) oder erstmal abwarten und gucken was passiert?

Vielen Dank!

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Jede Nacht neue Bisse – bin hilflos

Hallo zusammen,

bin gerade leider am verzweifeln, vielleicht könnt ihr mir ja helfen:

Am 07.06. waren wir Abends draußen. Der nächste Tag brachte eine unschöne Überraschung mit sich: Über 60 Bisse (die nach ca. einer Woche verheilt waren). Manche nah zusammen (nicht direkt, so ca. zwei, drei CM voneinander entfernt) und auch viele "Einzelgänger". Die Dinger juckten wie verrückt, aber es kamen erstmal keine neuen hinzu.

Dann nach drei Tagen ging der Spuk weiter: Jede Nacht zwei bis vier neue Bisse. Entweder einzeln oder auch mal zwei beisammen. Das Seltsame ist: Die neuen Bisse sind nicht so nachhaltig wie die alten, sprich, verflüchtigen sich schneller.

Folgende Foltergenossen kamen in den Sinn: Flöhe, Bettwanzen, Grasmilben.

Allerdings ist es ja bei bei Grasmilben eher unwahrscheinlich, dass zwei Wochen nach der ersten Attacke immer noch Bisse auftauchen. Und auch bei den anderen Kandidaten wäre es seltsam:

  • Ich bin Ende Mai, also zwei Wochen vor der ersten Attacke in eine renovierte Wohnung gezogen, die vorher für 1 1/2 Jahre LEER stand. Im Haus wohnen noch drei weitere Parteien, bei allen sind keine Schädlinge bekannt.
  • Es gibt KEINE Tiere im Haus und ich hatte auch keinen Kontakt zu welchen. 97% der Möbel sind neu und der Rest wurde aus der alten Wohnung übernommen (wo es auch keinen Befall gab).
  • Die Wohnung liegt nicht an einer Wiese.
  • Es gibt keinerlei Anzeichen für Wanzen, also kein Kot, keine Häutungsreste, kein Geruch – dies wurde auch von einem Schädlingsbekämpfer vor Ort festgestellt.
  • Ich habe sogar mein Bett mit doppelseitigen Klebeband umrundet, um etwaige Eindringlinge zu ertappen, aber nada – Das Band sieht immer noch jungfräulich aus.
  • Ich selbst war seit über einem Jahr NICHT im Urlaub, habe auch sonst bei keinen fremden Leuten übernachtet und bei meiner Familie / Freunden gibt es auch keinen Befall.
  • Meine Eltern, die recht oft in der Wohnung waren, zeigen keine Anzeichen eines Befalls auf.
  • Ich war auch schon bei einer Hautärztin und einem Hausarzt – beide konnten mir nur sagen, dass es Bisse, keine Stiche sind und nicht die Krätze.

Ich bin nun ratlos. Wirklich. Jede Nacht kommt was neues Juckendes dazu und ich verliere langsam die Nerven. Habt ihr eine Vorstellung, was es sein kann?

Freue mich wirklich über Antworten und Ratschläge!

Liebe Grüße

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Verkalktes Wasser = Stärkerer Haarausfall & schlechte Haare – Hilft ein Duschkopf mit Filter?

Hallo!

Vor 1,5 Monaten bin ich umgezogen. Ich hatte vor dem Umzug die Wasserhärte meines alten Wohnortes mit der des Neuen verglichen, auf der Internetseite von Calgon, da die des alten Wohnortds nirgends anders im Internet auffindbar ist. Angeblich genau die gleichen Zahlen bzw. mittelhartes Wasser. In der alten Wohnung hatte ich nie Probleme mit der Wasserhärte. Dann habe ich vor 4 Wochen das erste Mal gekocht und zwar von da an regelmäßig. Und im Topf hat sich jedes Mal eine Folienartige Schicht gebildet, die erster beim Spülen abgegangen ist. Ich füge mal ein Foto an.

Handelt es sich hierbei um Kalk? Ich habe noch nie so etwas gesehen und auch noch nie zuvor davon gehört, dass sich Kalk als Folienartige Schicht beim Kochen im Topf absetzt. Ist das ungesund? Denn ich habe wohl entsprechend auch Bestandteile davon gegessen. Je nach dem wie klein sie waren. Sie sind ja auch durchsichtig.

Schließlich habe ich auf der Internetseite bei dem Stadtwerk meiner jetzigen Stadt nachgeschaut. Und dort hat jeder Stadtteil eine eigene Angabe, die allerdings zB. in meinem Stadtteil 6,0 – 10,5 lautet (bei Calgon stand nur der Wert für die Stadt zusammengefasst, ohne Mindest- und Maximalwert.). Die Zahlen bedeuten allerdings auch nur weich-mittel.

Sollte sich das mit Topf als Kalk bewahrheiten, so stimmen entweder die Zahlen im Internet nicht, oder nur das Haus hat dieses Kalkproblem. Denn seitdem ich umgezogen bin verliere ich zunehmend mehr Haare. Damals waren es ca. 100 – Ich habe sie nie gezählt, aber man sagt das 60-100 normal sind, die habe ich sicherlich erreicht. Was sich damals aber erster nach 3 Tagen in der Bürste verfangen hat, ist seit wenigen Wochen bereits nach einem Tag an der Bürste. Auch im Duschsieb liegen zunehmend mehr Haare. Zudem sind meine Haare trockener und brüchig geworden. Ich wasche sie ansonsten aber auch nur alle 3-4 Tage.

Ich habe etwas von Duschköpfen mit Kalkfiltern gelesen. Machen diese das Wasser wirklich weich? Wenn ich auf Amazon danach suche, dann hört es mehr so an, als wenn sie vermeiden würden, dass der Duschkopf verkalkt, aber nicht, dass dem Wasser wortwörtlich Kalk entzogen wird. Ansonsten höre ich ab sofort auf, Essen mit dem Leitungswasser zu kochen (bzw. wenn der Filter wirklich helfen sollte, dann würde ich eben davon Wasser beziehen). Deshalb frage bitte ich um eure Erfahrungen.

Auf Amazon gibt es einen Duschkopf, der über 1000 mal bewertet wurde. Der hat auch einen Kalkfilter, aber ich weiß nicht, ob damit das richtige gemeint ist. Denn in den Rezensionen geht auch niemand auf Kalkwasser ein:

https://www.amazon.de/Hansgrohe-Croma-Vario-Handbrause-28535000/dp/B001M9IUH8/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1475295024&sr=8-2&keywords=duschkopf+kalkfilter

Denkt ihr das könnte etwas bringen?

Danke im Voraus. Ich schätze jeden Rat.

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