Du solltest Dich ausgewogen ernähren:

Mediterrane Küche,Vollkornprodukte, grünblättriges Gemüse, fetthaltiger Fisch (Omega-3-Fettsäuren), magnesiumhaltiges Mineralwasser, Nüsse, Obst.

http://www.depression.ch/documents/Wendepunkt_06.pdf

...zur Antwort

Nasse Füße lassen doch auf nicht geeignete Schuhe schließen.
Ansonsten kann Dein Hausarzt oder ein Phlebologe Dich untersuchen und eine genaue Diagnose stellen.

...zur Antwort

Kann ich andere Menschen anstecken, wenn ich MRSA-Träger bin?

Antwort:
Das ist sehr unwarscheinlich.

Anstecken, in dem Sinn, dass andere Kontaktpersonen an MRSA erkranken ist sehr unwahrscheinlich. Erkrankungen, sprich Infektionen durch MRSA entstehen meist nur bei Menschen die besondere Risikofaktoren besitzen (schwaches Immunsystem, Hautwunden, Katheter).

Natürlich werden bei jedem Kontakt zu anderen Personen regelmäßig MRSA-Keime übertragen. In der Regel treffen die MRSA auf der Haut/Schleimhaut der Kontaktperson aber auf eine ausgeprägte, gesunde Bakterienflora, welche die Haut/ Schleimhaut dicht „überwuchert“. So hat der MRSA meist keine Chance sich bei solchen Kontaktpersonen dauerhaft zu etablieren und die übertragenen Zellen werden schnell zugrunde gehen.

Problematisch ist die Situation dann, wenn die Kontaktperson Risikofaktoren besitzt, die zu einer Störung der gesunden Bakterienflora auf der Haut/Schleimhaut führen (Wunde der Haut, Antibiotikatherapie, welche die gesunde Bakterienflora absterben lässt…). In diesem Fall kann sich der MRSA dauerhaft als Keim auf der Haut der Kontaktperson ausbreiten und kann dann evtl. auch zu Infektionen (z.B.Wundinfektion) führen.

Noch einmal mit aller Deutlichkeit!:

Vorsicht! Lassen Sie sich nicht zu dem Gedanken verleiten, dass sich MRSA bei jedem nur erdenklichen Kontakt übertragen lässt.
Alle Überlegungen hierzu sind meist theoretischer Natur und übersehen, dass die Übertragung eines MRSA-Erregers nicht mathematischen, sondern biologischen Gesetzmäßigkeiten folgt und folgende Grundvoraussetzungen notwendig sind:

  • Ausreichende Zahl auf der Haut des MRSA-Trägers,

  • Direkter und wiederholter Kontakt (Exposition) mit kolonisierten Körperoberflächen des MRSA-Trägers,

  • Übertragung ausreichend vieler MRSA-Bakterien vom einen zum anderen Patienten,

  • Erreichen der Haut/Scheimhaut des Kontaktes,

  • Vermehrung und Durchsetzung auf der Haut der Kontaktperson,

  • Vorliegen von Risikofaktoren bei der Kontaktperson (Antibiotika, Wunden, Katheter etc.).

Sie sehen, die Übertragung von MRSA ist bei einmaligem Kontakt unwahrscheinlich.

http://www.mrsa-net.nl/de/answers.php?type=&answer_id=97

...zur Antwort

Es könnte sich um eine Seitenstrangangina, die auch einseitig auftreten kann, handeln.

Sollten die Beschwerden anhalten, würde ich zum Arzt gehen.

...zur Antwort

Diese Antworten können Dir weiterhelfen:

http://www.sportlerfrage.net/frage/warum-hab-ich-halsschmerzen-nach-dem-laufen-fahrrad-fahren

...zur Antwort

Hier findest Du eine prima Antwort:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/was-kann-ich-machen-damit-ich-im-gespraech-nicht-rot-anlaufe

...zur Antwort

Egal, was irgendwelche Anwender dieser "Fettwegspritze" berichten, wenn ich das lese, steht für mich fest, dass zumindest ich die Finger davon lassen würde:

"Das Präparat mit dem Wirkstoff Phosphatidylcholin ist derzeit noch nicht gemäß deutschen Zulassungsrichtlinien zugelassen

Jede Behandlung mit der Fett-Weg-Spritze erfolgt daher nur nach eingehender Beratung durch erfahrene Ärzte und auf den ausdrücklichen schriftlichen Wunsch des Kunden.

http://www.fett-weg-spritze.de/html/fragen_zur_fett-weg-spritze.html

Das bestätigt auch der WDR, der ansonsten recht ausführlich über die Spritze berichtet:

"Für die Behandlung heißt das aber zurzeit noch:
Der Wirkstoff wird im sogenannten „Off-Label-Verfahren“ angewandt. Das heißt, eine Zulassung für die Behandlung im subkutanen Gewebe (das Gewebe unter der Haut) besteht nicht. „Off-Label“ bedeutet, dass ein erhöhter Beratungsbedarf durch den behandelnden Arzt gewährleistet sein muss. Es bedeutet aber auch, dass der Kunde mit seiner Einverständniserklärung jeden Haftungsanspruch verliert, denn weder Hersteller noch Arzt übernehmen die Verantwortung für den Einsatz des Mittels.

...wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2010/kw16/0419/03diefettwegspritze.jsp

...zur Antwort

Unter einem Lungenödem versteht man die vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit in Lungengewebe und/oder Lunge.

Diese Flüssigkeits-Ansammlung kann als Folge verschiedener Grunderkrankungen auftreten. Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist in den Industrieländern die häufigste Ursache, gefolgt von Nierenerkrankungen mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Die medikamentöse Therapie orientiert sich an der zugrunde liegenden Ursache.
Bei einer Linksherzinsuffizienz werden mit einer Spritze in die Blutgefäße herzanregende und harntreibende Medikamente gegeben.
Ist das Lungenödem aufgrund von Giftstoffen entstanden (toxisches Ödem), müssen zusätzlich Glukokortikoide eingesetzt werden, sowohl durch Inhalieren als auch intravenös. Kommt es aufgrund der Erkrankung zu einer Unruhe und Angst des Betroffenen, werden Diazepam und Morphine gegeben, um diese zu behandeln.

Auch die weitere Therapie richtet sich nach der Ursache.
Chronische Leiden, wie beispielsweise Herz- oder Leberinsuffizienz, müssen adäquat behandelt werden. Bei einem durch Nierenerkrankungen hervorgerufenem Lungenödem, das heißt durch eine renal bedingte Überwässerung, muss eine Hämofiltration und Dialyse durchgeführt werden.

http://www.onmeda.de/krankheiten/lungenoedem-therapie-1393-8.html

...zur Antwort

Auf dieser Seite, wird über Mythen, mit denen viele Impfgegner argumentieren, aufgeklärt.
Das hilft bei den unausweichlichen Diskussionen:

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Impfungen/Wissen/Impfen-kontrovers-6723.html

...zur Antwort

Deosteine werden gezüchtet. Sie arbeiten mit Aluminiumsalzen wie dem mineralischen Ammonium- oder Kaliumalaun. Chemisch gesehen sind auch das Schweiß reduzierende Stoffe, die Schweißdrüsenausgänge verengen.

http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/Deodorants-Anruechig-21271-118750/

...zur Antwort

Nein, denn:

"Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein weltweites Beobachtungssystem eingerichtet und verfolgt die Entwicklung der Influenza-Viren, speziell ihrer Subtypen und Varianten in allen Ländern der Erde. Die Grippe-Impfstoffe werden mit Hilfe dieser Daten jedes Jahr den aktuell zirkulierenden Viren auf der Nord- und Südhalbkugel angepasst."

http://www.grippe-info.de/haeufige_fragen/index.jsp

...zur Antwort

Eingerissene Mundwinkel können verschiedene Ursachen haben.
Die Lippen sind sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen und können zum Beispiel bei ungewohnter Luftfeuchtigkeit oder bei sehr kalter oder sehr warmer Luft trocken, spröde und rissig werden.
Auch permanente Feuchtigkeit, bedingt durch häufiges Lecken oder Kauen der Lippen, kann zum Einreißen der Haut in den Mundwinkeln führen. Wenn sich die Mundwinkel entzünden und immer wieder einreißen, spricht man von sogenannten Mundwinkelrhagaden (Faulecken).

Hartnäckig eingerissenen Mundwinkel haben häufig Infektionen der Lippen und des Munds als Ursachen – zum Beispiel hervorgerufen durch:

  • durch Pilze (z.B. Hefepilzinfektion, Soor, Kandidose)

  • durch Bakterien (z.B. Streptokokken)

  • durch Viren (z.B. Herpes simplex)

Darüber hinaus können den eingerissenen Mundwinkeln auch ein Vitamin-B2-Mangel (Mangel an Riboflavin), ein Eisenmangel, Hautkrankheiten (wie Neurodermitis), Allergien (Kontaktallergie, z.B. auf Kosmetika, Lippenstift) und eine schlecht sitzende Zahnprothese zu Grunde liegen.

Begünstigt werden eingerissene Mundwinkel durch Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit"), eine Behandlung mit Antibiotika sowie in der Schwangerschaft.

Eingerissene Mundwinkel können unterschiedliche Ursachen haben und deshalb auch verschiedene Therapie-Maßnahmen erfordern.

  • Wichtig ist generell, dass die Mundwinkel trocken bleiben. Wer häufig mit der Zunge die Lippen befeuchtet, sollte dies unbedingt vermeiden. Unterstützend gibt es Pasten, um die Lippen trocken zu halten. Auch Reiben, Kratzen und den Mund weit öffnen sollte man unterlassen.

  • Wenn eine Infektion Ursache der eingerissenen Mundwinkel ist, können entsprechende Salben und Pasten gegen Bakterien (antibiotisch), gegen Viren (antiviral) oder gegen Pilze (antimykotisch) helfen. Wer gegen ein bestimmtes Kosmetikum allergisch reagiert, muss dies meiden.

  • Um langfristig eingerissene Mundwinkel erfolgreich zu behandeln, muss die Therapie auf die zu Grunde liegenden Erkrankungen und Mangelerscheinungen abzielen – zum Beispiel auf einen Diabetes mellitus, einen Vitamin-B2-Mangel oder einen Eisenmangel.

http://www.onmeda.de/symptome/eingerissene_mundwinkel-ursachen-9835-2.html

...zur Antwort

Eine Strahlentherapie ist obligatorisch nach einer OP.
Sie hat vor allem positive Auswirkungen auf das Wiederauftreten einer Brustkrebserkrankung.

Eine Chemotherapie wird normalerweise im Anschluss an eine Operation und Strahlentherapie durchgeführt.
Ziel ist es , auch kleinste Reste eines Tumors zu zerstören oder auch Tumore zu behandeln, die so klein sind, dass eine Operation oder Bestrahlung nicht möglich ist.
Die Chemotherapie ist eine sogenannte adjuvante (ergänzende) Therapie. Der Vorteil dieser Behandlung ist, dass sich dadurch das Wiederauftreten eines Krebses verhindern lässt. Auch die Überlebenszeit verlängert sich.

http://www.medizinfo.de/krebs/brustkrebs/therapie.shtml

...zur Antwort

Nein, das hilft natürlich nicht.
Zur Information:

Geist- und Wunderheilung/Reiki
Einen Wirkbeleg gibt es ebensowenig wie eine seriöse Dokumentation der angeblichen Heilerfolge. Die möglicherweise wohltuende Wirkung des Reiki beruht ausschließlich auf der gläubigen Erwartungshaltung der Klienten.

http://www.sueddeutsche.de/leben/teil-geist-und-wunderheilungreiki-heilsame-haende-1.768375-2

...zur Antwort

Bei mehr als zwei Toilettengängen pro Nacht spricht man von einer Nykturie, also einem vermehrten nächtlichen Wasserlassen.
Krankheitswert bekommt Nykturie immer dann, wenn der Nachtschlaf so häufig unterbrochen wird, dass Betroffene am Tag müde, gestresst und nicht leistungsfähig sind.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einer belastenden Nykturie häufiger zu schwereren Erkrankungen neigen und dass der Gesundheitszustand im Allgemeinen bei diesen Menschen bereits deutlich schlechter zu sein scheint. Dazu könnte auch der Umstand beitragen, dass häufiges Aufwachen und schlechter Schlaf sich auch negativ auf das Immunsystem auswirken können.

Nykturie ist oft Symptom einer Herzschwäche:

Bei einer Herzschwäche staut sich das Blut tagsüber vermehrt in den Venen und drückt dabei Flüssigkeit ins umliegende Körpergewebe. Nachts wird dann diese Flüssigkeit wieder vom Blutkreislauf aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden, wodurch es zu einem starken Harndrang kommt. Daneben kann aber auch eine Diabetes-Erkrankung für eine Nykturie verantwortlich sein.

  • Wie kann eine Nykturie behandelt werden?

Wenn Sie nachts öfter als zweimal zur Toilette müssen, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
Dieser überprüft zunächst, welche Erkrankung hinter der Nykturie steht und stimmt seine Therapie-Maßnahmen darauf ab.
Er behandelt also zum Beispiel die für die Nykturie verantwortliche Herzschwäche, die mögliche Diabetes-Erkrankung oder die vergrößerte Prostata bzw. die Reizblase. Oder er verschreibt Ihnen künstliche Hormone, um ein Defizit an antidiuretischem Hormon zu kompensieren.

  • Was Sie selbst tun können

Sie selbst können auch durch einige Veränderungen in Ihrem täglichen Verhalten für ein ungestörtes Durchschlafen sorgen.
Nehmen Sie zwei Drittel Ihrer täglichen Trinkmenge möglichst vor 18 Uhr zu sich.
Ausreichend Trinken ist aber trotzdem notwendig und therapeutisch sinnvoll. Allerdings können Sie durch ein regelmäßiges Trink- und Toilettentraining zu einer Verbesserung beitragen. Bitte lesen Sie dazu den Beitrag zum Toilettentraining.
Weiterhin sollten Sie abends bevorzugt auf leichte Kost zurückgreifen und wenn nöig Übergewicht abbauen.

Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang, dass eine genaue Diagnose bzw. das Einleiten erfolgreicher Therapiemaßnahmen nur durch einen entsprechenden Facharzt vorgenommen werden kann!

Quelle: Deutsche Inkontinenz Gesellschaft e.V., Band 8. Bamberger Gespräche 2004: Nykturie und Harninkontinenz

http://www.incosan-portal.de/index.php/component/content/article/25/9

...zur Antwort

Kombucha ist kein Gesundheitselixier

"Die therapeutische oder gesundheitsvorbeugende Wirkung von Kombucha ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen", beurteilt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Werbeaussagen über das Erfrischungsgetränk aus fermentiertem Tee.

Die Liste dieser Aussagen ist lang: Kombucha soll entschlackend wirken, die Darmfunktion anregen, die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen, für reine Haut sorgen, bei Kopf- und Gliederschmerzen, Gicht oder Rheuma helfen und vor Arteriosklerose und Krebserkrankungen schützen. "Kombucha ist nicht mehr oder weniger als ein Erfrischungsgetränk auf Teebasis, allenfalls mit Wirkungen vergleichbar mit Sauermilchprodukten", stellt dagegen Professor Dr. Helmut Erbersdobler, Präsident der DGE, fest.

Bis zum sechsten Tag nach Ansatz der Kultur ist Kombucha ein Erfrischungsgetränk mit süßlichem Geschmack, der an Birnen oder Pfirsiche erinnert. Nach rund 20 Tagen erreicht der pH-Wert mit 2,5 sein Minimum. Dann lasse sich das Produkt eher als Speiseessig verwenden, so die DGE.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin3_35_2000

...zur Antwort

Psychische Einflüsse auf die Krebsentstehung: Gibt es die Krebspersönlichkeit?

Auf der Suche nach Ursachen für eine Krebserkrankung stellen viele Menschen spontan einen Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und Krebs her. Die Datenlage spricht jedoch eher gegen Stress, Depression, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oder gar eine so genannte Krebspersönlichkeit als Krebsursache.

Was ist dran an der "Krebspersönlichkeit"?

Schon in der Antike vermutete Hippokrates Zusammenhänge zwischen der psychischen Verfassung "Melancholie" und der Entstehung von Krebs. Diese Vermutung baute allerdings auf der Vorstellung auf, dass durch ein Vorherrschen der schwarzen, zähflüssigen Galle der ganze Organismus und auch die Seele "vergiftet" werde.

Bis heute wird über ein erhöhtes Krebsrisiko von bestimmten Persönlichkeitstypen viel spekuliert. Persönlichkeitspsychologische Untersuchungen an Krebspatienten schienen die Annahme einer Krebspersönlichkeit zunächst zu bestätigen. Krebspatienten zeichneten sich demnach aus durch depressive Züge, einen angepassten Lebensstil, eine Neigung zur Selbstaufopferung sowie einen verringerten Ausdruck insbesondere negativer und aggressiver Gefühle. In vielen Schriften, die sich an Menschen ohne fachliche Ausbildung in der Medizin richten, werden solche Zusammenhänge bis heute fälschlich als erwiesen dargestellt.

Folge, nicht Ursache

Neuere Untersuchungen an Personen, bei denen zwar ein Krebsverdacht bestand, die Diagnose aber noch nicht gestellt war, konnten zeigen, dass die als typisch geltenden Persönlichkeitsmerkmale eine Reaktion auf die Krebserkrankung und nicht ihre Ursache kennzeichnen. Damit lässt sich die These einer Krebspersönlichkeit nach dem heutigen Wissensstand nicht weiter aufrechterhalten.

http://www.krebsinformation.de/leben/krankheitsverarbeitung/psyche-und-krebsrisiko.php

...zur Antwort

In Deutschland wird „Sportmedizin“ im Rahmen einer fachübergreifenden ärztlichen Zusatz-Weiterbildung vermittelt (Zusatzbezeichnung Sportmedizin).

Die Vergabe der Zusatzbezeichnung Sportmedizin erfolgt über die Landesärztekammern unter Voraussetzung einer Facharztanerkennung, der Absolvierung einer der nachfolgend genannten Weiterbildungswege und eines abschließenden Kenntnisnachweises durch Prüfung.

Sie hat 12 Monate in einer sportmedizinischen Einrichtung unter Leitung eines von der zuständigen Ärztekammer ermächtigten Weiterbildungsbefugten zu erfolgen. Dabei ist schwerpunktmäßig der Lehrstoff des physiologisch-internistisch-kardiologischen sowie der chirurgisch-orthopädisch-traumatologischen Bereiche zu vermitteln.

Nach Absolvierung der vorgeschriebenen Qualifikationen, einschließlich der Facharztprüfung in einem der medizinischen Fächer, legt der Arzt die Prüfung zur Zusatzbezeichnung Sportmedizin bei einem Prüfungs-Gremium der zuständigen Ärztekammer ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zusatzbezeichnung_Sportmedizin

...zur Antwort

Gallengangssteine entfernt der Arzt meist unmittelbar im Anschluss an die diagnostische Spiegelung unter Röntgenkontrolle (ERCP). Dabei führt er über ein Endoskop ein Körbchen in den Gallengang ein, fasst den Stein und holt ihn heraus.

Nicht-operative Behandlungsmethoden sind für gewöhnlich weniger erfolgreich und kommen deshalb auch seltener zum Einsatz. Nach einer medikamentösen Therapie mit Gallensäuren, mit deren Hilfe die Steine über mehrere Monate hinweg aufgelöst werden, sind häufig bereits nach wenigen Jahren Neuerkrankungen (Rezidive) zu beobachten.

Auch neuere Methoden wie die Steinauflösung mit Methyl-Tertbutyläther (MTBE) oder die Steinzertrümmerung (Lithotrypsie) mithilfe außerhalb des Körpers (extrakorporal) erzeugter Schallwellen zeigen mit etwa 50 Prozent innerhalb von fünf Jahren eine hohe Rezidivrate.

http://www.onmeda.de/krankheiten/gallensteine-therapie-1344-12.html

...zur Antwort

Informationen zum Thema Photoallergische Lichtdermatosen

  • Definition

Allergische Hautreaktionen nach vorhergehender Einlagerung sog. photosensibilisierender (= lichtsensibilisierender) chemischer Substanzen in die Haut.

  • Ursache

Lichtsensibilisierende chemische Substanzen gelangen durch äußeren Kontakt oder auch von innen, auf dem Blutweg, in die Haut. UV-Strahlen (meist UV-A, sehr selten UV-B) verändern die chemische Struktur dieser Substanzen so, dass sie zu einem Allergen werden und zu einer allergischen Entzündung führen.

  • Symptome

Das durch UV-Einwirkung entstandene Kontaktallergen verursacht eine allergische Kontaktdermatitis, in diesem Fall eine sog. photoallergische Kontaktdermatitis.

Diese beginnt in den Hautpartien, in denen die Sonne einwirkte, breitet sich dann aber in benachbarte Hautpartien aus und kann auch in entfernte Hautregionen "streuen".

Ausbreitung und Streuung unterscheiden die photoallergische von der phototoxischen Dermatitis, die auf den Bereich der Sonneneinwirkung begrenzt bleibt.

Die Hautveränderungen gleichen denen einer üblichen allergischen ekzematösen Kontaktdermatitis: Rötung, Knötchen, Bläschen; in der Rückbildungsphase Schuppung.

Handelt es sich bei der photosensibilisierenden Substanz um einen Medikamentenwirkstoff, der sich nach der Medikamenteneinnahme auf dem Blutweg gleichmäßig in der Haut verteilt, so reagiert die sonnenexponierte Haut flächenhaft z. B. im Gesicht, am Hals, an den Handrücken, wenn der/die Betroffene in üblicher Weise bekleidet war. Typisch sind wieder Ausbreitung und Streuung.

Die Hauterscheinungen entsprechen weitgehend denen, wie sie für die photoallergische Kontaktdermatitis genannt wurden.

http://www.hautstadt.de/hs/pages/infozentrumhaut/hautkranken/photoallergischelichtdermatosen.php#contentstart

...zur Antwort

Die dauerhafte Einwirkung von Lärm einer Stärke von mehr als 85 Dezibel kann zu einer Schädigung des Innenohres führen.

http://www.lifeline.de/cda/lexika/krankheitslexikon/ursachen/content-127503.html

...zur Antwort

Hier findest Du einige Antworten:

http://www.gutefrage.net/frage/warum-sind-hauptsaechlich-im-winter-die-haare-so-elektisch-aufgeladen

...zur Antwort

Ist eine Darmlähmung die Ursache für den Ileus, so ist der Grund meistens eine schwere Infektion.

Durch starke Entzündungsprozesse und giftige Veränderungen wird die Darmwand gelähmt. Dadurch wird der Nahrungsbrei nicht mehr weiter transportiert.

http://www.medizinfo.de/kinder/bauchschmerzen/ileus.htm

...zur Antwort

"Acetylcystein (abgekürzt ACC, NAC; veraltet Mercaptursäure) ist ein Arzneistoff, der als Expektorans (zur Schleimlösung) bei Atemwegserkrankungen mit festsitzendem Auswurf, wie etwa bei einer Bronchitis, eingesetzt wird.

Der in den Bronchien festsitzende zähe Schleim kann nach einer Verflüssigung (Sekretolyse) besser abgehustet werden."

Dies und Erklärung der schleimverflüssigende Wirkung unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Acetylcystein

...zur Antwort

Das menschliche Herz schlägt beim Erwachsenen jeden Tag etwa 100'000 mal – normalerweise völlig unbemerkt.

Gelegentlich kann unser Herz jedoch "klopfen", "stolpern", "rasen" oder aber "Pausen" oder "Aussetzer" machen. Solche Unregelmässigkeiten des Herzrhythmus können als unangenehm und beängstigend empfunden werden. Medizinisch spricht man von "Palpitationen" (lateinisch: Zuckungen). Herzstolpern oder -klopfen bedeutet jedoch nicht, dass wirklich Herzrhythmusstörungen vorliegen. Nicht selten handelt es sich um eine veränderte Wahrnehmung eines noch normalen Herzschlages (z.B. Herzklopfen bei Aufregung oder aus Freude).

Extraschläge (mediz. Extrasystolen) entsprechen einer vorzeitigen elektrischen Erregung des Herzens. Da das vorzeitig erregte Herz sich nicht ganz mit Blut füllen kann, fällt die Pulswelle schwächer aus und ist deshalb nicht oder nur schwach spürbar. Nach dem vorzeitigen Schlag kommt es zu einer entsprechend längeren Pause, was als Aussetzen empfunden wird. Wie der einzelne Mensch diese Herzstolperer verspürt, ist jedoch individuell sehr unterschiedlich.

Extrasystolen sind häufig und glücklicherweise oft harmlos, insbesondere sofern sie selten und nur vereinzelt auftreten und keine andere Herzkrankheit besteht.

Extraschläge können jedoch auch Hinweis auf ein echtes Problem am Herzen oder Begleitsymptom einer anderen Krankheit sein.

So können ein langjährig erhöhter Blutdruck, ein Herzklappenfehler, ein durchgemachter Herzinfarkt, eine Herzmuskelentzündung oder seltener auch vererbte Herzmuskelerkrankungen zu Herzrhythmusstörungen führen.

Die Häufigkeit der unterschiedlichen Formen und Ursachen von Herzrhythmusstörungen sind je nach Alter ganz unterschiedlich. Extraschläge können in den Vorhöfen (supraventrikulär) oder in den Kammern (ventrikulär) entstehen, was bezüglich ihrer möglichen Gefährlichkeit Bedeutung haben kann. Tritt Herzstolpern häufig, lang anhaltend auf und bestehen gleichzeitige Beschwerden wie Schwindel, Atemnot, Brustschmerzen oder sogar Bewusstseinsstörungen, besteht Handlungsbedarf!

Um Herzstolpern abzuklären braucht es eine ausführliche ärztliche Befragung, eine körperliche Untersuchung und die Aufzeichnung einer Herzstromkurve (EKG). Bereits mit diesen einfachen Massnahmen kann oft zwischen einer harmlosen und potentiell gefährlichen Situation unterschieden werden.

http://www.kardioteam.ch/html/Herzstolpern.html

...zur Antwort

"Für natürliche Substanzen wie Baldrian ist die Wirkung bisher nicht ausreichend belegt", sagt Riemann (Leiter des Schlaflabors am Universitätsklinikum Freiburg.); es gibt aber Hinweise darauf, dass Baldrian tatsächlich den Schlaf fördern kann - die Schlafstruktur leidet bei natürlichen Mitteln offenbar nicht. Allerdings dauert es einige Wochen, bis die Wirkung einsetzt. Weil beim Schlafen aber ohnehin vieles eine Frage der Einstellung ist, können Baldrian, Hopfen oder Melisse auch durch den Placebo-Effekt wirken - und einschläfern.

http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/schlafmittel-verfuehrerische-muedemacher-550460.html

...zur Antwort

Medikamente sollen Schlafgestörten helfen, endlich Ruhe zu finden. Doch diese Hilfe ist mit großer Vorsicht zu genießen. Selbst rezeptfreie Mittel können möglicherweise abhängig machen. Die wichtigsten Fakten.

  • Lösen Schlafmittel meine Schlafprobleme?

Nein. Schlafmittel sorgen nur kurzfristig für bessere Nächte, beseitigen das eigentliche Problem jedoch nicht. "Ich empfehle Schlafmittel nur Patienten, die in akutem Stress wie zum Beispiel einer Prüfung stecken, gerade keine Möglichkeit haben, sich grundsätzlich um ihren Schlaf zu kümmern, und eine vorläufige, schnelle Lösung brauchen", sagt Dieter Riemann, Leiter des Schlaflabors am Universitätsklinikum Freiburg. Ohne Rücksprache mit einem Arzt sollte man nie Schlafmittel einnehmen.

  • Kann ich von Schlafmitteln abhängig werden?

Ja, sogar sehr leicht:

Selbst wenn sich keine körperliche Abhängigkeit entwickelt, kann die Psyche sich schnell an die Schlafmittel gewöhnen. Man ist überzeugt, dass man ohne Tablette nicht mehr schlafen kann - und kann auch nicht mehr ohne schlafen. Dieses Risiko bergen alle Schlafmittel, auch Baldrian oder Hopfen. Auch wenn das Abhängigkeitsrisiko bei neuen Schlafmitteln nicht mehr so hoch ist wie bei alten, sollen die Medikamente in der Regel nicht länger als zwei Wochen am Stück eingenommen werden. Je kürzer, desto besser!

  • Welches Schlafmittel soll ich nehmen?

Am besten gar keins. Wenn es gar nicht ohne geht, werden in Absprache mit dem Arzt je nach Art der Schlafstörung unterschiedliche Medikamente eingesetzt:

Solche, die im Körper schnell wieder abgebaut werden, haben eine kurze Wirkungsdauer von etwa zweieinhalb Stunden und helfen gegen Einschlafstörungen.

Gegen Durchschlafprobleme oder wenn man morgens zu früh aufwacht, braucht man Stoffe mit mittlerer Wirkungsdauer, die länger als fünf Stunden aktiv bleiben. Allerdings können sie auch am nächsten Tag noch Schwindel und Schläfrigkeit verursachen. Vor allem das Reaktionsvermögen, zum Beispiel beim Autofahren, kann beeinträchtigt sein. Schlafmittel mit langer Wirkungsdauer werden nur selten eingesetzt, weil man mit ihnen oft am nächsten Tag noch müde und unfit ist.

  • Wirken Naturheilmittel wie Baldrian?

"Für natürliche Substanzen wie Baldrian ist die Wirkung bisher nicht ausreichend belegt", sagt Riemann; es gibt aber Hinweise darauf, dass Baldrian tatsächlich den Schlaf fördern kann - die Schlafstruktur leidet bei natürlichen Mitteln offenbar nicht. Allerdings dauert es einige Wochen, bis die Wirkung einsetzt. Weil beim Schlafen aber ohnehin vieles eine Frage der Einstellung ist, können Baldrian, Hopfen oder Melisse auch durch den Placebo-Effekt wirken - und einschläfern. Doch es gibt selbst bei natürlichen Schlafmitteln das Risiko einer - psychischen - Abhängigkeit.

http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/schlafmittel-verfuehrerische-muedemacher-550460.html

...zur Antwort

Bettsanierung - das A und O

Besonders in Matratzen finden Hausstaubmilben ein optimales Klima. Die Sanierung des Betts ist deshalb eine der wichtigsten Maßnahmen:

  • Das gesamte Bettzeug regelmäßig waschen und die Matratze einmal jährlich reinigen.

  • Matratze tauschen, wenn sie älter als acht Jahre ist.

  • Encasings: Allergendichte Bezüge für Kissen, Decken und Matratzen reduzieren den Milbenkontakt und lindern allergische Beschwerden. Sie sind für Milben undurchlässig und schließen den Hausstaub mit seinen Bewohnern vollständig in Kissen, Decken und Matratzen ein. Encasings sind wasserdampfdurchlässig und bei 60°C waschbar. Bei Doppelbetten sollte auch die Seite des Partners damit bezogen werden.

  • Verzichten Sie auf Polstermöbel im Schlafzimmer.

  • Wer auf optisch ansprechende Bezüge nicht verzichten will, kann die Encasings entsprechend verhüllen. In diesem Fall empfiehlt sich für Allergiker geeignete, unbehandelte Bettwäsche. Diese besteht meist aus hundertprozentiger, naturbelassener Baumwolle.

  • Zudem gibt es milbenabweisende und allergenarme Decken, Kissen und Matratzen. Je nach Material haben sie bestimmte Eigenschaften:

    • Kissen und Decken aus unbehandelter Baumwolle sind allergenarm.

    • Bettwaren mit einer Füllung aus Polyester-Hohlfasern lassen sich bei 95 °C waschen, wobei Milben wirksam beseitigt werden.

      • Matratzen aus sogenannten Kapokfasern enthalten milbenabweisende Bitterstoffe.
    • Kautschukmatratzen sind für Latexallergiker nicht geeignet. Dafür sind sie bei 95 °C waschbar. Einige Bettengeschäfte und Wäschereien bieten den Service einer Matratzen-Reinigung oder Matratzen-Wäsche in speziellen Großraum-Waschmaschinen an.

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Allergie/Tipps/Hausstauballergie-Milbenfreie-5706.html

...zur Antwort

"Natürlich darf man ab und zu hohe Absätze tragen", so Mechthild Geismann, Podologin aus Lüdinghausen im Münsterland und Vizepräsidentin des Zentralvereins der Podologen. Ihr ist es aber wichtig zwischen Schuhen zu unterscheiden, die man im Alltag trägt und solchen für besondere Anlässe.

"Frauen, die immer auf hohen Hacken unterwegs sind, können zum Teil überhaupt keine flachen Schuhe mehr tragen", warnt Geismann. Die Wadenmuskulatur kann sich im Laufe der Jahre derart verkürzen, dass die Betroffenen sogar zu Hause auf hohen Schuhen herumlaufen müssen. Außerdem leiden auch die Sehnen und Bänder unter der Dauerbelastung.

"Bei kleinen Absätzen sind die gesundheitsschädlichen Auswirkungen natürlich nicht ganz so extrem wie bei den richtigen High-Heels. Für den Alltag ist aber auch diese Variante nicht empfehlenswert".

Das optimale Fußkleid für den Alltag ist laut unserer Expertin ein flacher Lederschuh, der weder zu eng noch zu weit sitzt. "So bekommt der Fuß keine Druckstellen und kann auch atmen", so Geismann.

http://www.apotheken-umschau.de/Fuesse/Schaden-High-Heels-der-Gesundheit-69239.html

...zur Antwort

Verstehe Deine Frage nicht so ganz.

Leider ist diese Studie nicht mehr online einsehbar und ich hab keine Lust jetzt auch noch Geld dafür auszugeben

Hast Du denn einen Hinweis, wo die Studie veröffentlicht wurde oder befinden sich diese Informationen auf der nicht mehr online einsehbaren Seite?

...zur Antwort

Für eine wissenschaftliche Studie hat ein internationales Forscherteam 189 Geschirrspülmaschinen aus sechs Kontinenten auf Bakterien, Pilze und Keime untersucht.

Das erschreckende Ergebnis der Untersuchung:

In 62 Prozent der Geschirrspülmaschinen wurden Schimmerpilze, Keime und sogar Spuren von schwarzer Hefe nachgewiesen. Dabei kann vor allem die schwarze Hefe Allergien oder Lungeninfektionen verursachen und sogar das Herz angreifen.

So wird die Spülmaschine keimfrei:

Die meisten Bakterien und Keime werden bei 50 Grad und mehr abgetötet. Daher gilt: Die Spülmaschine sollte mindestens ein Mal im Monat bei Temperaturen um die 60 Grad laufen - am besten ohne Geschirr.

"Keime, Bakterien und Pilze vermehren sich vor allem dort, wo die Maschine sich durch den Spülvorgang nicht selbst reinigt. Zum Beispiel an den Dichtungen", weiß Rainer Stamminger von der Universität Bonn. Deshalb sollte man den Geschirrspüler hin und wieder manuell säubern: mit keimtötendem Reiniger.

Außerdem sollte das Filtersystem (Sieb) regelmäßig herausgenommen und gereinigt werden.

Nach dem Gebrauch sollte man die Spülmaschine offen stehen lassen. So kann das Gerät austrocknen - und das ist genau das, was Keime nicht mögen.

(http://www.stern.de/tv/sterntv/stern-tv-test-gefaehrliche-keime-in-spuelmaschinen-1737424.html)

...zur Antwort

Schlafstörungen werden als mögliche Nebenwirkungen von Wick MediNait im Beipackzettel aufgeführt:

http://www.medvergleich.de/Nebenwirkungen/WICK+MEDINAIT+146900-90+ML.html

...zur Antwort

Der Begriff Verstopfung (Obstipation) beschreibt in erster Linie den subjektiven Eindruck, den Darminhalt nicht in entsprechender Häufigkeit, in ausreichender Menge, in der notwendigen Konsistenz oder nur unter Beschwerden ausscheiden zu können.

Ob dem subjektiven Eindruck tatsächlich eine Verstopfung zugrunde liegt, lässt sich anhand bestimmter Kriterien ermitteln:

Eine Verstopfung (Obstipation) liegt per Definition vor, wenn während des letzten halben Jahrs über einen Zeitraum von insgesamt drei Monaten mindestens zwei der folgenden Kriterien zutrafen – und zwar bei mehr als einem Viertel aller Stuhlgänge:

  • Um den Stuhl zu entleeren, ist ein Pressen nötig.

  • Der Stuhl ist hart.

  • Es besteht das Gefühl, unvollständig entleert zu sein.

  • Der Enddarm scheint blockiert zu sein.

  • Der Enddarm lässt sich nur mithilfe der Finger entleeren.

  • Stuhlgang findet weniger als dreimal pro Woche statt.

(http://www.onmeda.de/aktuelles/themenspecial/darm/verstopfung-definition-13516-2.html)

...zur Antwort

Lang andauernder Stress beeinträchtigt das Immunsystem insgesamt. Sowohl die unspezifische Immunabwehr als auch die spezifische sind geschwächt.

Auch bei Menschen, die chronisch Kranke pflegen, sich scheiden lassen, arbeitslos werden oder sich am Arbeitsplatz, in der Schule oder zu Hause ständig überfordert fühlen, ist das Stresssystem oft überaktiv. Das wirkt sich auf das Immunsystem aus.

  • Die Zahl der Immunzellen im Blut sinkt.

  • Die Natürlichen Killerzellen sind weniger aktiv.

  • Wie beim akuten Stress teilen sich auch hier die T-Lymphozyten langsamer.

Viele Untersuchungen zeigen: Wer unter Dauerstress steht, wird schneller krank und langsamer wieder gesund. Viren und andere Erreger haben ein leichtes Spiel.

(http://www.tk.de/tk/stress/010-phaenomen-stress/stress-und-immunsystem/36388?selectedPage=2)

Auf dieser Seite (linke Spalte) findet man auch viele Informationen, wie man mit Stress umgehen kann.

...zur Antwort

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

"Operative Senkung des Augeninnendruckes

Bei der Trabekulektomie mit Mitomycin C (=MMC) handelt es sich um das Standardverfahren zur Senkung des Augeninnendruckes.

Bei dieser Operation wird aus den Strukturen des Auges eine Art Ventil gebildet. Hierbei werden ein Abflussloch und ein Ventildeckel angelegt. Das Kammerwasser fließt durch das Abflussloch unter die Bindehaut, wo es dann wieder vom Körper resorbiert wird. An dieser Stelle entsteht ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, ein so genanntes Sickerkissen.

Um zu verhindern, dass die Iris das Abflussloch verlegt, wird während der Operation ein kleines Irisstück im Bereich des Abflussloches entfernt (Iridektomie). Die Verwendung von Mitomycin C ist bei den meisten Patienten notwendig, da der Körper versucht, durch Narbenbildung Löcher wieder zu verschließen. Mitomycin C verhindert dies.

Die Operation wird in der Regel in lokaler Betäubung durchgeführt, d.h. der Patient bekommt eine Spritze neben das Auge.

In einzelnen Fällen wird die Operation auch in Vollnarkose durchgeführt.

Die Operationsdauer beträgt ca. 30 Minuten.

Die möglichen Komplikationen sind spätere Vernarbungen des Abflussloches, ein zu niedriger Augeninnendruck, Blutungen, Entzündung, Infektion, Fistelbildung der Bindehaut, eine aufgehobene Vorderkammer und, im Extremfall, ein Verlust des Auges (wie bei jeder Operation, bei der das Auge eröffnet wird). Ferner kann die gewünschte Drucksenkung nicht erreicht werden.

Um eine Versschluss der Abflussöffnung durch Vernarbung zu verhindern, ist neben der Gabe von Mitomycin C während der Operation auch eine intensive antientzündliche Therapie für die ersten Monate nach der Operation erforderlich.

Auch aus diesem Grunde werden Patienten nach dieser Operation in regelmäßigen Abständen in der Glaukomsprechstunde kontrolliert, um in Zusammenarbeit mit Ihrem Augenarzt ein bestmögliches operatives Ergebnis zu erzielen.

Sollte es nach der Operation zu einem erneuten Anstieg des Augeninnendruckes kommen, kann der Augeninnendruck oft durch minimalste Eingriffe wieder eingestellt werden. So können zum Beispiel mit einem Laserstrahl die Fäden eröffnet werden, die den Ventildeckel halten und so kann der Abfluss wieder verbessert werden."

(dies und weitere Operationsverfahren:

http://augen.uniklinikum-dresden.de/seite.asp?id=147)

...zur Antwort

Viele Menschen befürchten, dass ihr Krebsrisiko aufgrund von Erkrankungen in ihren Familien überdurchschnittlich hoch ist. Aber nur 5 bis 10% aller Krebserkrankungen werden vermutlich durch vererbte defekte Gene verursacht.

Bei der Entstehung von Krebs spielen Umwelteinflüsse und Lebensweise eine große Rolle.

Diese Faktoren treffen immer auf eine individuelle, vererbte Veranlagung, Krebserkrankungen auszubilden oder nicht.

Das Zusammenspiel von Umwelt und erblicher Veranlagung ist in den meisten Fällen nicht vorhersagbar. Dagegen gibt es Familien, in denen etwa jeder Zweite an einer bestimmten Krebsart erkrankt. In diesen Familien steht die erbliche Komponente deutlich im Vordergrund. Typisch für Familien mit einer erblichen Veranlagung zu Krebserkrankung ist das Auftreten von Krebs in einem jüngeren Lebensalter, durchschnittlich etwa 20 Jahre früher als das Durchschnittsalter bei der nicht-erblichen Form. Durch die Früherkennungsmaßnahmen kann dem erhöhten Risiko entgegengewirkt und manchmal auch die Krebsentstehung verhindert werden.

Auf eine familiäre Krebsbelastung weist das Auftreten von Krebserkrankungen in der eigenen Familie hin. Allerdings ist Krebs eine so häufige Erkrankung, dass bei einem oder zwei Krebserkrankungen in der Familie in aller Regel nicht auf eine familiäre Häufung geschlossen werden kann.

Wenn Sie der Meinung sind, dass bei Ihnen in der Familie eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Krebserkrankungen aufgetreten ist, sollten Sie Ihren Hausarzt darauf ansprechen und sich ggf. in einem Institut für Humangenetik oder einem klinischen Zentrum beraten lassen.

(http://www.krebsgesellschaft-thueringen.de/krebs-in-der-familie.html)

...zur Antwort

Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil an Testosteron aufgrund biologischer und krankheitsbedingter Vorgänge im Blut kontinuierlich ab. Dieser verringerte Testosteronspiegel führt vermutlich zu einer Reihe von Beschwerden, die auch unter dem Begriff "männliche Wechseljahre" zusammengefasst werden.

Beim Testosteronmangel können die Symptome sehr unterschiedlich sein, sind aber meistens gering ausgeprägt. Nicht alle Beschwerden sind genau geklärt.

Es bestehen Parallelen zwischen Alterungsprozessen und Symptomen anderer, mit Testosteronmangel einhergehender Krankheiten (zum Beispiel Prader-Willi-Syndrom).

Diese lassen vermuten, dass Testosteronmangel der Grund für verschiedene Veränderungen im Alter zu sein scheint:

Abnahme der Muskelmasse und Muskelkraft

Gewichtszunahme mit einer Umverteilung des Körperfetts um die Taille herum

Verringerung der sexuellen Lust

Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Antriebsarmut

Verminderung der Spermienproduktion

Depressionen und Angstzustände

Abnahme der Knochendichte (Osteoporose)

Blutarmut

Verringerung der Gedächtnisfunktion

Die Diagnose Testosteronmangel kann aufgrund der Beschwerden in Verbindung mit einfachen Bluttests leicht gestellt werden.

Dabei ist es wichtig, dass die einzelnen Symptome der Betroffenen ausführlich untersucht werden, um sie von möglichen anderen auslösenden Erkrankungen abzugrenzen.

Im Allgemeinen ist Testosteronmangel eine normale Erscheinung des Alters und benötigt daher keine Therapie. Es ist jedoch möglich, Testosteron zum Ausgleich des Hormondefizits einzunehmen. Es gibt Hinweise, dass sich der Ausgleich positiv auf die Beschwerden des Testosteronmangels auswirken kann. Die Testosteron-Therapie ist jedoch umstritten, da sie zahlreiche Nebenwirkungen hat und im Gegensatz zur Östrogen-Therapie bei der Frau weniger erforscht ist.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/testosteronmangel_beim_mann.html)

...zur Antwort

Mehrfarbige Tätowierungen enthalten nach neuesten Erkenntnissen gesundheitsgefährdende Stoffe.

Forscher der Universitätsklinik Regensburg analysierten im Auftrag der EU 41 Farbproben, die bei mehrfarbigen Tattoos zum Einsatz kommen.

Darinfanden sie Substanzen, wie sie zum Herstellen von Autolacken, Druckertinte oder zum Einfärben von Kunststoffen verwendet werden.

"Bis zu 300 verschiedene Farbmischungen werden zum Tätowieren verwendet, von denen selbst die meisten Profis nicht wissen, dass sie einen wahren Chemiecocktail von bis zu 60 verschiedenen Substanzenenthalten", warnt Wolfgang Bäumler von der Universitätsklinik Regensburg in „stern GesundLeben“.

(www.medizinauskunft.de/artikel/wohlfuehlen/schoensein/2903tatoos.php)

Zudem können Tätowierungen und Permanent Make-up, selbst mit Laser nicht oder nur teilweise rückgängig gemacht werden.

Es ist der Öffentlichkeit zum Beispiel kaum bekannt, dass sich die Farbpigmente der Tätowierungen und permanent Make-up bei der Laserentfernung nicht in Luft auflösen, sondern als Moleküle für immer im Körper und teils in den Lymphknoten eingelagert bleiben.

(...bag.admin.ch/themen/gegenstaende/00480/01987/02262/index.html?lang=de)

...zur Antwort

An den Genen kommt auch die moderne Psychiatrie nicht vorbei.

Schizophrenie, die bipolare (manisch-depressive) Erkrankung oder auch Depression, nahezu alle häufigen psychischen Störungen sind genetisch beeinflusst.

(http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/psychische_erkrankungen_wechselwirkung_zwischen_171308.html)

...zur Antwort

Dass Haarspray Lungenkrebs verursacht, ist bisher nicht bekannt.

Aber:

"Die versprühten Teilchen sind so klein, dass sie eingeatmet werden können. Ein großer Teil kann sogar bis tief in die Lunge gelangen.

Dort können sich die Filmbildner ablagern und die Selbstreinigung der Lunge behindern. In der überforderten Lunge kommt es zu einer Fremdkörperreaktion und das Lungengewebe entzündet sich.

Vor allem empfindliche Menschen, die Probleme mit den Atemwegen haben, sollten daher auf Haarsprays verzichten."

(http://www.bremer-umwelt-beratung.de/umwelttipps-gesundheit-haarspray.html)

...zur Antwort

Brüchige Nägel sind oft ein "selbstgemachtes" Problem. Brüchige Nägel entstehen oft durch häufigen Kontakt mit Nagellackentferner, Spülmitteln oder Waschmitteln. Ein Mangel an Kalk, Eisen oder Vitaminen ist selten die Ursache für brüchige Nägel. In seltenen Fällen ist die Ursache eine Schilddrüsenüberfunktion. (http://www.medizinfo.de/hautundhaar/nagel/nagelverformung.htm)

...zur Antwort

Zervixschleim-Methode (Billings-Ovulationsmethode):

Beschaffenheit und Menge des Zervixschleims unterliegen hormonellen Schwankungen. Während in den ersten Tagen nach der Menstruation nur wenig Schleim abgesondert wird, verstärkt sich die Schleimproduktion kurz vor dem Eisprung (Ovulation). Das Sekret wird zunehmend klar, wässrig und dünnflüssig.

Zur Zeit des Eisprung ist der Schleim extrem dünnflüssig und damit auch für Spermien durchgängig. Etwa vier Tage nach der Ovulation ändert der Schleim seine Beschaffenheit wieder: Er wird dickflüssiger, und die Drüsen produzieren geringere Mengen.

Die Schleimkonsistenz lässt sich auf folgende Weise bestimmen:

  • Untersuchen Sie das Scheidensekret über mehrere Monate morgens mit den Fingern.

  • Drücken Sie das Sekret zwischen Zeigefinger und Daumen und öffnen Sie anschließend die Finger.

  • Der Eisprung steht bevor, wenn sich sechs bis zwölf Zentimeter lange Fäden ziehen lassen.

  • Von Beginn dieser dünneren Schleimabsonderung bis zum vierten Tag nach dem Höhepunkt der Schleimproduktion sollten Sie auf ungeschützten Geschlechtsverkehr verzichten.

Spermien können allerdings bis zu fünf Tage im Körper der Frau überleben. Unter Umständen lässt sich der anstehende Eisprung aber fünf Tage zuvor noch gar nicht sicher anhand der Schleimveränderungen erkennen. Hatte das Paar im kritischen Zeitfenster Sex, kann es zu einer Schwangerschaft kommen.

Die Zuverlässigkeit dieser Methode ist sehr gering, was auch der Pearl-Index zeigt: Er liegt bei 5. Von 100 Frauen, die ein Jahr lang diese Verhütungsmethode anwenden, werden fünf schwanger. Als alleinige Verhütungsmethode ist sie deshalb nicht geeignet. Sie wird daher eher zusammen mit anderen natürlichen Methoden und in Kombination mit Kondomen eingesetzt.

(http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Verhuetung/Verhuetung-A-Z/Zervixschleim-Methode-Billings-1098.html)

...zur Antwort

Zwischenblutungen sind Blutungsstörungen, die zusätzlich zu den normalen Regelblutungen auftreten.

In Abständen geht Blut ab, entweder nur schwach oder heftiger, nur für ein, zwei Tage oder auch für längere Zeit. Es kann sich dabei um Schmierblutungen (sogenanntes Spotting) handeln oder um ausgeprägte Zusatzblutungen.

Solche Menstruationsstörungen sollte immer ein Frauenarzt abklären.

(http://www.apotheken-umschau.de/blutungen-ausserhalb-der-regel)

Der Frauenarzt kann Dir dann auch weitere Fragen beantworten.

...zur Antwort

Das Risiko steigt schon mit dem Lebensalter:

"Bei älteren Menschen nehmen die elastischen und bindegewebigen Anteile ab, der Knochen wird spröde und splittert leicht.

Außerdem kommt es infolge eines veränderten Hormonhaushalts auch zu einer zunehmende Entkalkung der Knochen.

Aus diesem Grund hat beispielsweise ein 70-Jähriger ein dreimal höheres Risiko für einen Knochenbruch als ein 20-Jähriger.

Auch krankhafte Veränderungen können das Risiko für einen Knochenbruch erhöhen.

Bei einer Knochenentkalkung (Osteoporose) hat der Knochen einen geringeren mineralischen Anteil, was ihn schwächt. Schon kleinere Verletzungen können so zu Knochenbrüchen führen."

(http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Knochenbruch/Wissen/Brueche-und-ihre-Behandlung-1238.html)

...zur Antwort

Gegen "Winterdepressionen" hilft eine Lichttherapie, Sonnenbänke jedoch nicht.

Durch die Lichttherapie können 70-75% dieser Krankheit behoben werden.

Die stimmungsaufhellende des Lichtes muss aber unbedingt über die Augen vermittelt werden, so dass Sonnenbänke, deren Licht die Augen schädigen, keine Winterdepression verhindern können.

(siehe: http://www.wdr.de/radio/wdr2/_m/upload/westzeit/medizin011128.pdf)

...zur Antwort

Vielleicht beantwortet dieser Hinweis Deine Frage:

"Beim Prostatakarzinom siedeln sich Metastasen hauptsächlich im Bereich des Skeletts ab, z.B. in der Wirbelsäule oder in den Beckenknochen."

(http://www.medizinfo.de/krebs/prostatakrebs/symptome.shtml)

...zur Antwort

Nebenwirkungen:

Bei Therapieverfahren ist stets ein günstiges Verhältnis von erwarteter Wirkung und nicht erwünschten (Neben-)Wirkungen anzustreben.

Bei Therapien mit wenig oder keinem Vorteil vor einer Placeboanwendung sind unerwünschte Wirkungen daher gravierend.

Die in der Akupunkturszene gern verbreitete Behauptung, ihre Methode sei prinzipiell nebenwirkungsfrei, ist widerlegt und muss daher als falsch bezeichnet werden.

In einer Publikation von MacPherson et al. (2001) wurden Nebenwirkungen von 1.848 Akupunkteuren abgefragt, die dem British Acupuncture Council angehörten.[25] Von den Therapeuten machten aber gerade einmal 31% (n=574) verwertbare Angaben. In einem 4-Wochen-Zeitraum hatten diese Therapeuten insgesamt 34.407 Akupunktursitzungen durchgeführt.

Es kam in 12 Fällen zu schwerer Übelkeit und Erbrechen, Benommenheit und Schwitzen, in weiteren 7 Fällen zu unerwarteter Zunahme der bestehenden Symptome, in 5 Fällen zu verstärkten Schmerzen und in 4 Fällen zu psychologischen und emotionalen Reaktionen. Bei 3 Fällen wurde entweder die Akupunkturnadel vergessen oder die Moxibustion bzw. Erhitzung der Nadeln führte zu Hautverbrennungen. Weitere 10 Patienten zeigten verschiedene Nebenwirkungen, die von Kopfschmerzen bis Blut im Urin reichten. Zwei weitere Fälle wurden ohne Angabe konkreter Nebenwirkungen als Schadensfälle angegeben.

Es kam also insgesamt zu 43 Nebenwirkungen bei 34.407 Behandlungen, was einer Nebenwirkungshäufigkeit von 0,12% entspricht.

Röttger stellte 1999 eine Übersicht von Nebenwirkungsberichten unter Akupunkturtherapie zusammen. Er teilte auf[26] in:

  • leichte, unerwünschte Wirkungen: Kreislaufkollaps, Hämatome an der Einstichstelle, lokale Verbrennungen nach Erhitzung der Nadel oder der Akupunkturpunkte mittels Beifusskraut (Moxibustion), lokale Hautinfektion, Menstruationsstörungen, Schmerzverstärkung im Rahmen einer Erstverschlimmerung bei Akupunktur, Aktivierung eines Herpes, geringfügige Blutungen nach Entfernen der Akupunkturnadeln

  • schwere Komplikationen: Gefäß- und Nervenverletzungen, uni- und bilateraler Pneumothorax, Hämatothorax, Verletzungen des Perikards, Perikardtamponaden, Endokarditis bei Herzklappenersatz, Verletzungen zentralnervöser Strukturen, Infektionen mit Hepatitis B-Viren bei nicht fachgerecht sterilisierter Nadel.

Röttger kritisierte, dass einige Akupunkturpunkte bereits in sich eine Verletzungsgefahr beinhalteten.[27]

So sei der Punkt Gallenblase 20 am zervikookzipitalen Übergang dafür prädestiniert, bereits bei geringer Eindringtiefe der Nadel eine Verletzungsgefahr der Arteria vertebralis nach sich zu ziehen.

Hier zeigt sich die Folge der geringen anatomischen Kenntnisse der TCM, da die Sektion zur Gewinnung von Anatomiekenntnissen aus historischen Gründen in China lange Zeit verboten war.

Das Problem geringer anatomischer Kenntnisse spielt aber auch im Bereich der Heilpraktiker in Deutschland eine große Rolle, da deren Ausbildung diesbezüglich eher rudimentären Charakter hat.

Bei der Akupunktur ist zwischen unerwünschten Wirkungen, die sich auch bei sorgfältiger Stichtechnik nicht vermeiden lassen, und schweren Komplikationen, die bei richtiger Anwendung vermeidbar gewesen wären, zu unterscheiden.[28]

Erstere Probleme sind aufklärungspflichtig, letztere gelten hingegen als Behandlungsfehler, bei denen eine Aufklärung per se nicht möglich ist.

Wie sich Behandlungsfehler ereignen können, zeigen Fallbeschreibungen wie jene von Halvorsen et al. 1995.[29] Eine 40-jährige Frau wurde im Bereich des Brustbeins akupunktiert.

Dem Therapeuten hätte eigentlich bei der Abtastung des Brustbeines auffallen müssen, dass die Dame ein Loch im Brustbein aufwies.

Der Knochen hatte eine Öffnung von der Größe von 2 cm, die tastbar gewesen wäre.

Der Therapeut stach mehrere Nadeln in das Brustbein, die zunächst bis zum Knochen gelangten und dort stecken blieben. Bei der Applikation einer weiteren Nadel durch die Haut über dem Loch drang die Nadel aber sehr tief ein. Sie drang durch das Loch bis zum Herzen vor, stach dort ein 2-3 mm großes Loch in den Herzbeutel und die Herzwand ein und erzeugte somit eine Blutung aus der Herzkammer in den, das Herz umgebenden, Gewebesack. Innerhalb weniger Minuten klagte die Patientin über vernichtenden Brustschmerz. Man rief einen Krankenwagen, aber bis zur Einlieferung in ein Krankenhaus und einer korrekten Diagnosestellung verstrichen 2 Stunden. Die Patientin verstarb in dieser Zeitspanne.

Solche Löcher im Brustbein sind nicht selten. Bei Männern kommen sie in 9,6% und bei Frauen in 4,3% der Fälle vor.[30]

In der Vergangenheit wurden auch mehrfach verwendbare Akupunkturnadeln eingesetzt. Diese wurden teilweise einfach in Alkohol aufbewahrt. Auch gab es so genannte selbststerilisierende Nadeln aus Gold.

Mikrobiologen der Universität von Hong Kong zeigen sich in einem Fachartikel des British Medical Journal (BMJ) im März 2010 besorgt über durch Akupunktur gesetzte Infektionen, deren Häufigkeit höher sei als bisher angenommen.

Gemeint sind dabei bakterielle und virale Infektionen. Die häufigsten Infektionen wurden mit pyogenen Bakterien beschrieben. In den 1970er und 1980er Jahren waren dies weltweit 50 Fälle.

Die meisten Infektionen mit Eitererregern gingen von der Hautflora der akupunktierten Patienten aus. Nach der Akupunktur entwickelten sich Abszesse und septische Arthritiden, seltener schwere Folgeerkrankungen wie infektiöse Endokarditis, Meningitis, Endophtalmitis u.a. In über der Hälfte der Fälle war Staphylokokkus aureus der Erreger. Beschrieben wurden über 80 Hepatitis B-Infektionen. Patienten waren meist über nicht oder unzureichend sterilisierte wiederverwendbare Nadeln infiziert worden.

Im Fall eines Ausbruchs war offenbar der Akupunkteur selbst die Infektionsquelle.

Als neues Syndrom gilt die Akupunktur-Mykobakteriose, eine Infektion der Haut mit Mykobakterien, übertragen durch kontaminierte Wattestäbchen, Handtücher oder anderes Material, das mit der Einstichstelle in Berührung kommt.

Abszesse und Ulzera können erst Wochen oder Monate nach der Akupunktur entstehen. Der schleichende Erkrankungsbeginn lässt Patienten auch oft erst spät einen Arzt aufsuchen. Aufgrund des zeitlich verzögerten Auftretens kommt nicht jeder Arzt darauf, dass ein Zusammenhang mit einer früheren Akupunktur bestehen könnte.[31]

Grund seien unterlassene Hautdesinfektion und infizierte Nadeln. Eine besondere Gefahr ginge dabei von resistenten MRSA-Keimen und von Mykobakterien aus, die zur Bildung von großen Pusteln und Abzessen führen können, die über Wochen bis Monate persistieren können. Bei zwei "outbreaks" seien im Jahre 2006 beobachtet worden, von denen 70 Patienten betroffen waren.[32]

(Quelle mit Fundstellen am Ende der seite: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Akupunktur#Nebenwirkungen)

...zur Antwort

Wenn der Verdacht besteht, das das anhaltende Fieber (Höhe?) eine Impfreaktion ist, sollte in jedem Fall der Kinderarzt informiert und ggf. auch aufgesucht werden.

Denk auch daran, dass das Wochenende bevorsteht!

...zur Antwort

Bei Verdacht auf Haarausfall gilt es als Erstes zu klären, welches grundsätzliche Problem besteht:

Handelt es sich um einen vermehrten Haarverlust (sog. Effluvium) oder sind kahle Stellen sichtbar (sog. Alopezie)? Es gibt einen Anhaltspunkt, der hilft, den Haarverlust einzuordnen:

Verliert jemand regelmäßig täglich mehr als 100 Haare und besteht ein erheblicher Unterschied zwischen der Anzahl abgestoßener und nachgewachsener Haare, liegt die Diagnose Haarausfall sehr nahe.

Häufig sorgen sich Menschen, wenn sie nach dem Haarewaschen im Waschbecken oder der Duschwanne zahlreiche Haare finden. Doch nicht immer ist die Sorge berechtigt:

Denn einerseits können schon einige lange, dicke Haare wie ein ganzes Büschel aussehen, andererseits verliert eine Person, die einmal pro Woche Haare wäscht, zu diesem Zeitpunkt mehr Haare als jemand, der dies täglich tut.

Betroffene sollten ihren Haarverlust möglichst objektiv einschätzen und ihre Pflegegewohnheiten berücksichtigen.

Um die Ursache des Haarausfalls zu bestimmen, erfasst der Arzt die Krankengeschichte des Betroffenen und erkundigt sich nach der Dauer und dem genauen Verlauf des Haarausfalls.

Ebenfalls erfragt er mögliche Ereignisse der letzte Monate, die mit dem Haarausfall zusammenhängen könnten (zum Beispiel Krankheiten, Infekte).

Ebenfalls von Interesse ist, ob die Person mit Haarausfall Medikamente einnimmt oder eingenommen hat (bis zu sechs Monate zurückliegend) und ob sie bereits wegen Haarausfalls behandelt oder untersucht wurde.

(ausführlich: http://www.onmeda.de/krankheiten/haarausfall-diagnose-1263-10.html)

...zur Antwort

Die Impfung gegen FSME ist ein Totimpfstoff. Er enthält FSME-Viren, welche die Krankheit nicht mehr auslösen können. Der Impfstoff wird gespritzt.

Es gab früher eine passive Impfung gegen FSME (Immunglobuline), die die Erreger auch nach dem Stich abfangen konnte (postexponentielle Impfung).

Sie wird nicht mehr produziert und vertrieben.

Ein Grund dafür ist, dass sich herausstellte, dass mit dieser passiven Immunisierung die Rate an bleibenden Schäden bei Kindern unter sechs Jahren höher war als ohne.

Dies hat aber keinen Einfluss auf die Impfempfehlung für die aktive Impfung.

(http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Impfungen/Impfungen-A-Z/FSME-Impfung-1097.html)

Das wird auch hier bestätigt:

"Ursächlich durch die FSME-Impfung hervorgerufene gravierende Nebenwirkungen wie bleibende Impfschäden oder gar Todesfälle sind mit den seit Jahren auf dem Markt befindlichen modernen FSME-Impfstoffen nicht bekannt, wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biochemische Arzneimittel, bestätigt."

(ausführlich: ...zecken.de/schuetzen-sie-sich/impfen/)

...zur Antwort

Die pharmakritische Zeitschrift "Gute Pillen - Schlechte Pillen" schreibt zum Thema Himalaya-Salz in ihrer Ausgabe Nr.3, 2010:

"Himalaya-Salz:

Das so genannte Himalaya-Salz fördert zwar nicht die Gesundheit, wohl aber die Gewinne der Importeure von Salz aus Pakistan.

Im Himalaya gibt es gar keine Salzvorkommen.

Wie ein Journalist recherchiert hat, soll das Salz aus einer pakistanischen Bergkette stammen.

Dort wird es ganz konventionell abgebaut und in Deutschland völlig überteuert verkauft.

Ausgelöst wurde der Boom im Jahre 2002 durch ein Buch, das jenem Salz besondere Heilkräfte andichtete.

Es soll Krebs vorbeugen, "endlose Energie" geben und gegen viele Krankheiten helfen, verspricht der Autor.

Eine Prise Exotik gepaart mit Heilsversprechen - ein klarer Fall von Quacksalberei."

...zur Antwort

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering:

"Wenn man einem Menschen mit Warzen die Hand gibt, so wird man nicht sofort angesteckt, wenn nicht gerade folgende Zufälle zusammenkommen:

eine Warze ist eröffnet und an der eigenen Hand befindet sich eine frische Hautschrunde. Aber was für ein Zufall muss das sein!"

Außerdem gilt:

"Nicht jeder Kontakt mit dem Warzenvirus führt sofort zur Infektion. Eine persönliche Neigung und viele weitere Faktoren müssen zusammenkommen."

(http://kuerzer.de/wFZwijzCM)

...zur Antwort

In meinem Tipp findest Du viele Informationen:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/bewertung-von-nahrungsergaenzungsmittel

...zur Antwort

Eine spezielle Diät ist für die Ulcuskrankheit nicht indiziert und laut vieler Studien auch für die Magengeschwür - Heilung nicht relevant.

Es wird jedoch immer noch empfohlen auf sehr fettiges, scharfes und gebratenes Essen zu verzichten.

(http://www.dr-gumpert.de/html/therapie_magengeschwuer.html)

...zur Antwort

Das ist Blödsinn. Ich möchte es schon als Unverschämtheit bezeichnen, wie Du finanziell über den Tisch gezogen wirst.

Hier eine Erklärung, wie Dinger funktionieren und einzuschätzen sind:

"Ionen-Fußbad, auch Detox-Fußbad oder Elektrolyse-Fußbad, bezeichnet eine pseudomedizinische Methode zur Entgiftung und Entschlackung. Schadstoffe im Körper würden dabei durch die Fußsohlen "ausgeleitet". Das Verfahren wird auch unter dem Begriff Hydroresonanz vermarktet.

Das Verfahren besteht darin, dass ein elektrischer Gleichstrom durch ein Fußbad geleitet wird.

Der Strom fließt nicht durch die Füße, sondern nur innerhalb eines kleinen Käfigs, der in das Wasser getaucht wird und in dem sich die beiden Elektroden befinden.

Dem Bad wird Salz zugesetzt. Dies ist notwendig, da normales Leitungswasser keine ausreichende elektrische Leitfähigkeit hat.

Durch die Zersetzung der Elektroden wird das Wasser innerhalb von einigen Minuten zu einer trüben Flüssigkeit (dieser Effekt lässt sich mit einer Stromquelle und zwei angeschlossenen Nägeln, die in ein Glas mit Kochsalzlösung getaucht werden, einfach demonstrieren, siehe Bild unten rechts).

Die Erklärungen, warum ein Fußbad in solcherart verschmutztem Wasser eine "Entgiftung" des Körpers bewirken soll, sind pseudowissenschaftlich bis esoterisch.

Bei einem Anbieter heißt es z.B., dass negative Ionen in der Salzlösung "positiv belastete Giftstoffe durch die Füße aus dem Organismus in die Lösung" ziehen würden. Ein anderer Hersteller beschreibt die Wirkung so, dass das Fußbad einen "Überschuss an negativen Ionen im Badewasser" erzeuge, wodurch "Säuren, Schlacken und freie Radikale [...] außer- und innerhalb des Körpers neutralisiert " würden.

Außer mit den Geräten selbst werden Geschäfte mit Zubehör und Verbrauchsmaterialien gemacht wie Ersatzelektroden (oft "Konverter" oder "Spulen" genannt), Reinigungsmittel und "Spezialsalz" oder "Ausleitungssalz". Angeboten werden auch Schulungen."

(http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Ionen-Fu%C3%9Fbad)

...zur Antwort

"Ärzte und Wissenschaftler beschreiben bösartige Tumoren nach international gültigen Regeln. Diese Regeln ermöglichen es, die anatomische Ausbreitung eines Tumors einheitlich zu klassifizieren und verschiedenen Stadien zuzuordnen.

Das inzwischen am weitesten verbreitete Verfahren zur Tumorklassifikation ist das TNM-System.

Ein Codesystem aus Buchstaben und Zahlen steht dabei für bestimmte Merkmale wie zum Beispiel den Tumor (T), das Fehlen oder Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen (N) oder das Vorhandensein von Fernmetastasen (M).

Die TNM-Einstufung allein sagt noch nicht alles über eine Krebserkrankung aus.

Ärzte ziehen häufig noch weitere Befunde heran.

Das sogenannte Grading gibt die Abweichung des Tumorgewebes von Normalgewebe wieder. Auch Angaben zu tumorspezifischen Markern ergänzen das Bild; diese werden mit modernen molekularbiologischen Untersuchungen gewonnen. Alle diese Informationen ermöglichen oft auch Angaben zur Prognose einer Erkrankung.

  • Auskünfte nach dem TNM-System: Vor oder nach der Behandlung erhoben?

Um einen Tumor einstufen zu können, klären Ärzte vor Behandlungsbeginn zunächst ab, wie weit sich die Krankheit im Körper bereits ausgebreitet hat.

Dafür nutzen sie die gängigen und für die jeweilige Krebsart sinnvollen Untersuchungsverfahren. Das können körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren, Endoskopie, Biopsie, chirurgische Exploration (Operation zu Untersuchungszwecken) und andere Untersuchungen sein.

Anhand dieser "klinischen Klassifikation" (cTNM, c für engl. "clinical", oder nur TNM) können Ärzte eine individuelle Behandlung planen. Nach Angaben der UICC sollte die cTNM-Einstufung möglichst abgeschlossen sein, bevor eine Therapie beginnt.

Nach der Operation:

Nach einer chirurgischen Entfernung des Tumors wird die "pathologische Klassifikation" (pTNM) angewendet. Dabei wird der vor der Behandlung festgestellte Befund ergänzt oder abgeändert.

Die pTNM-Angaben beruhen auf Erkenntnissen, die bei einer Operation und der feingeweblichen ("pathohistologischen") Untersuchung von Tumormaterial unter dem Mikroskop gewonnen wurden. Gelegentlich wird "p" auch als "postoperativ" bezeichnet.

Klinische und pathologische Angaben können kombiniert werden. Dies wird immer dann gemacht, wenn die Informationen hinsichtlich der klinischen oder pathologischen Klassifikation unvollständig sind.

Die pTNM-Klassifikation liefert den behandelnden Ärzten weitere Informationen zur Prognose einer Krebserkrankung und wichtige Hinweise für eine eventuelle Weiterbehandlung nach einer Operation."

Ich hoffe, diese Erklärungen konnten Dir etwas weiterhelfen.

Ausführlich findest Du sie unter:

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/untersuchung/tnm.php

...zur Antwort

Das Aufstoßen ist zumeist das Resultat einer zu schnellen Nahrungsaufnahme.

So spielt es in diesem Zusammenhang keine Rolle, ob die betroffene Person etwas isst oder trinkt.

Durch die hastige Nahrungsaufnahme gelangt dabei Luft in die Speiseröhre und teils bis in den Magen.

Obwohl ein derartiger Vorgang als ungefährlich anzusehen ist, stört dieser doch die Verdauungstätigkeit. Als Reaktion kommt es daraufhin zum Aufstoßen, sodass die verschluckte Luft aus dem Verdauungssystem entfernt wird.

Gesundheitlich ist das gewöhnliche Aufstoßen nicht kritisch zu sehen und bedarf auch dementsprechend keinerlei Behandlung.

Sollte dieses Erscheinungsbild allerdings häufig auftreten oder mit zumeist brennenden Schmerzen verbunden sein, so sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Dieser kann möglicherweise bestehende Haupterkrankungen diagnostizieren, von welchen das Aufstoßen nur ein Symptom ist und eine entsprechende Therapie einleiten.

(http://www.krankheiten-portal.de/Symptom/Aufstossen.php)

...zur Antwort

Einnässen ist nicht gleich Einnässen.

Die Frage, wie viele Kinder einnässen, ist nicht ganz einfach zu beantworten.

Die meisten Menschen unterschätzen die Zahl und sind überrascht, dass es zwischen 10 und 15% der Fünf- bis Zwölfjährigen sind, denen mal Urin ins Bett oder in die Hose geht.

Bis zum fünften Lebensjahr ist es völlig normal, dass ein Kind sich hin und wieder nassmacht. Älteren Jungen und Mädchen kann außerdem gut geholfen werden.

Eltern sollten daher mit ihnen zu einem Kinderarzt oder Kinderurologen gehen, damit die Ursache des Einnässens abgeklärt und die Sache fachgerecht behandelt werden kann.

  • Enuresis - wenn das Kind nur nachts Urin verliert:

Mediziner unterscheiden zwischen reinem Bettnässen, Enuresis genannt, und kindlicher Inkontinenz.

Bettnässen liegt für sie vor, wenn ein Kind nach seinem fünften Lebensjahr mindestens zwei Nächte im Monat im Schlaf Urin verliert, ohne dass es einen Harnwegsinfekt hat oder tagsüber ins Höschen macht.

Das sei die häufigste Form des Einnässens, sagt Dr. Daniela Schultz-Lampel: "Rund 33% der Fünfjährigen nässen noch nachts ein."

Der Fachärztin zufolge bilden sich die Symptome jedoch in jedem weiteren Lebensjahr bei etwa 15% der betroffenen Kinder von allein zurück und müssen nicht behandelt werden.

Es gibt eine "primäre Enuresis", die von Geburt an ohne eine längere trockene Phase besteht und eine "sekundäre Enuresis", bei der das Kind wieder ins Bett macht, nachdem es schon einmal mindestens sechs Monate trocken war.

  • Verzögerte Entwicklung häufiger als psychische Gründe

Die Ursachen des Bettnässens sind nicht vollständig geklärt.

Urologen glauben, dass Verzögerungen in der Entwicklung eine entscheidende Rolle spielen, indem zum Beispiel die Kapazität der Blase nicht dem Alter entsprechend ausgebildet ist und sie daher zu wenig Harn speichern kann.

Ein anderer möglicher Grund ist, dass die Hirnanhangdrüse zu wenig des antidiuretischen Hormons (ADH) herstellt und der Körper deshalb übermäßig viel Urin in der Nacht produziert.

Manche Kinder bemerken auch einfach den Druck auf ihrer Blase nicht, weil sie zu tief schlafen.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor seien falsche Trinkgewohnheiten, sagt Schultz-Lampel und erklärt: "Heute trinken viele Kinder erst am späten Nachmittag oder am Abend ihre Haupttrinkmenge. Trinken die Kinder tagsüber zu wenig, fehlt ein wichtiger Reiz, der die altersentsprechende Vergrößerung der Blasenkapazität anregt." Wenn sie dann abends das Trinken nachholen, wird die Blase überlastet, da der Körper die ganze Flüssigkeit nachts verstoffwechselt.

Auch psychische Ursachen oder Verhaltensstörungen können zu Einnässen führen. An sie sollte gedacht werden, wenn ein Kind nach einer längeren trockenen Phase erneut ins Bett macht.

  • Inkontinenz - wenn das Kind ins Bett macht und auch tagsüber Probleme hat

Bei einer kindlichen Inkontinenz kann das Kind zwar ebenfalls nachts einnässen, es hat aber auch tagsüber Schwierigkeiten mit dem Wasserlassen.

Diese können sich in Form von Einnässen äußern. Aber auch wenn der Harndrang sehr plötzlich einsetzt, oder das Kind auffällig oft zur Toilette geht, den Urin aufhält und beim Wasserlassen Brennen oder Schmerzen verspürt oder an Harnwegsinfekten leidet, sprechen Ärzte von kindlicher Harninkontinenz.

Sie betrifft 15-20% der einnässenden Kinder.

Schultz-Lampel: "Dies hat ganz andere Ursachen als das alleinige Bettnässen und kann mit körperlichen oder neurologischen Auffälligkeiten sowie Anomalien des Harntraktes verbunden sein."

Mitunter sei die kindliche Harninkontinenz nur schwer von der Enuresis zu unterscheiden, "da Tagsymptome oft kompensiert oder verdeckt werden und nur dann auffallen, wenn das Kind krank oder müde ist".

  • Gestörte Blasenkontrolle oder antrainiertes Toilettenverhalten

Eine häufige Ursache für kindliche Inkontinenz ist eine überaktive Blase, bei der die Steuerung der Blasenkontrolle noch nicht ausgereift ist.

Bei einer Sonderform, der Lach- oder Giggle-Inkontinenz, entleert sich die Blase beim Lachen. Sie betrifft vor allem Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren und verschwindet mit der Pubertät.

Häufig lösen auch Harnwegsinfektionen, Fremdkörper in Blase und Scheide, Reizungen durch Waschmittel oder Seifen, Wurmbefall oder Verstopfung eine kindliche Inkontinenz aus.

Hinter dem Einnässen können zudem Blasenentleerungsstörungen stecken, die anatomisch bedingt oder unbewusst antrainiert sind.

Beispielsweise kann Einnässen die Folge davon sein, dass es jemand über Jahre möglichst vermeiden wollte, auf die Toilette zu gehen. Dieses Lazy-Bladder-Syndrom betrifft häufig Mädchen.

Auch angeborene neuronale Erkrankungen oder entzündliche Krankheiten des Nervensystems können die Blasennerven in Mitleidenschaft ziehen und zum Einnässen führen. Daneben gibt es psychische Gründe, beispielsweise besonderen Stress in der Zeit der Sauberkeitserziehung oder Störungen in der Eltern-Kind-Beziehung, die zu einem bleibenden Einnässen führen.

Jedoch würden psychische Faktoren überbewertet, urteilt Schultz-Lampel.

(http://kuerzer.de/U5DDvHyW2)

Weitere Informationen zum Thema unter:

...special-harninkontinenz.de/harninkontinenz/spezial_kinder/content-121543.html

...zur Antwort

In-Situ-Messung

Bei der Hörgeräteanpassung wird manchmal (nicht immer) eine so genannte In-situ-Messung durchgeführt.

Dabei wird ein kleines Mikrofon in Ihren Gehörgang eingeführt und Sie werden gebeten, vor einem kleinen Lautsprecher platz zu nehmen. Der Lautsprecher gibt dann verschiedene Töne wieder, und das Mikrofon misst den verstärkten Schall in Ihrem Gehörgang.

Diese Messung wird zunächst ohne Hörgerät durchgeführt und dann noch einmal mit eingesetztem Hörgerät.

Der Computer kann daraufhin berechnen, wie viel Verstärkung Ihr Hörgerät Ihnen bietet.

Der Hörgeräteakustiker kann die Testergebnisse auswerten und Ihr Hörgerät daraufhin so einstellen, dass es Ihnen bestmöglich hilft.

(http://hearcom.eu/main/usertrials/glossary/realearmeasurements_de.html)

...zur Antwort

Diese Frage ist noch nicht endgültig beantwortet.

Es fehlen noch methodisch sauber durchgeführte Studien, um eine abschließende Beurteilung abgeben zu können.

Auf jeden Fall sollte eine Ernährungstherapie nicht in Eigenregie, sondern durch Fachleute, wie Ärzte oder Ernährungstherapeuten durchgeführt werden und dass nachdem von medizinischer Seite ein entsprechender Mangel diagnostiziert wurde.

...zur Antwort

Multiple Sklerose (MS) äußert sich durch sehr vielfältige Symptome:

Ein typisches Anzeichen für multiple Sklerose gibt es ebenso wenig wie einen typischen Verlauf.

Häufigste frühe Beschwerden umfassen Gefühlsstörungen; zu den zweithäufigsten Frühsymptomen zählen Sehstörungen, gefolgt von Muskellähmungen.

(ausführlich unter: http://www.onmeda.de/krankheiten/multiple_sklerose-symptome-1471-5.html)

...zur Antwort

Die Vorsorge vor einem Sonnenstich ist realtiv einfach:

"Einem Sonnenstich (Insolation) können Sie vorbeugen, indem Sie sich vor längerer direkter und intensiver Sonneneinstrahlung schützen und sich im Schatten aufhalten. Ist dies beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht möglich, hilft es, wenn Sie eine Kopfbedeckung tragen.

Vor allem kleine Kinder sowie Personen mit keinem oder wenig Kopfhaar sollten auf einen ausreichenden Schutz von Kopf und Nacken achten.

Darüber hinaus ist es zu empfehlen, bei starker Sonneneinstrahlung körperliche Anstrengungen zu meiden und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen."

Ist der Fall aber eingetreten, ist unbedingt folgendes angesagt:

"Die Therapie des Sonnenstichs (Insolation) richtet sich nach dem Zustand des Betroffenen. Folgende Sofortmaßnahmen sind im Falle eines Sonnenstichs zu empfehlen:

  • Bringen Sie den Betroffenen sofort in den Schatten und beruhigen Sie ihn.

  • Er sollte flach liegen, wobei Kopf und Oberkörper leicht erhöht gelagert werden sollten.

  • Kühlen Sie Kopf, Hals und Nacken mit kalten, feuchten Tüchern. Auch Sofortkälteeispackungen oder ein Plastikbeutel mit Eiswürfeln und Wasser eignen sich. Da die große Kälte eines Eisbeutels bei direkter Berührung die Haut schädigen kann, sollten Sie stets noch ein Tuch um den Beutel legen.

Hat der Betroffene bereits das Bewusstsein verloren oder ist das Bewusstsein deutlich getrübt, muss umgehend ein Notarzt alarmiert und Erste Hilfe geleistet werden. Lagern Sie ihn in stabiler Seitenlage.

Ein Kind, das einen Sonnenstich hat, sollte einem Arzt vorgestellt werden."

(http://www.onmeda.de/krankheiten/sonnenstich-therapie-9963-6.html)

Weder "Pflanzliches" (Phytotherapie) noch homöopathische Mittel sind wegen der möglichen schwerwiegenden Folgen das richtige Mittel.

...zur Antwort

Hier sind bestimmte viele "Profis", die diese Frage beantworten können:

http://www.sportlerfrage.net/

...zur Antwort

Wir brauchen Sonne für unser Leben. Ihr Licht und ihre Wärme fördern unsere Vitalität und unser seelisches Wohlbefinden.

Neben Wärme und Licht gibt die Sonne aber auch UV-Strahlung ab, die mit Vorsicht zu genießen ist.

Sie ermöglicht die Bildung des lebenswichtigen Vitamins D3 und stärkt unseren Knochenbau. Für die notwendige UV-Tagesdosis reichen schon 10 bis 15 Minuten Sommersonne zum Beispiel während eines Spaziergangs.

Alles was darüber hinausgeht, kann unserer Gesundheit schaden.

Die Haut altert schneller und langfristig wächst das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

(http://www.unserehaut.de/adp/sonne.html;jsessionid=1klg7p6t9w80h)

...zur Antwort

Siehe:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/ist-niedriger-blutdruck-auf-dauer-auch-schaedlich

...zur Antwort

Sprich einmal mit dem Hausarzt darübe, ob es sich bei Deinen Beschwerden um posttraumatische Belastungsstörungen handeln kann, was nach so einem Autounfall möglich wäre:

"Die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) treten in der Regel mit einer Verzögerung von einigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten oder sogar Jahren nach dem traumatischen Erlebnis auf.

Der Betroffene durchlebt die traumatische Situation dabei immer wieder, zum Beispiel durch sich aufdrängende Gedanken, so genannte Intrusionen. Zudem können Erinnerungslücken auftreten.

Außerdem kann es zu so genannten Flashbacks (englisch für Rückblende) kommen, in denen plötzlich albtraumartige Bilder oder Eindrücke des Ereignisses in Erinnerung gerufen werden. Zudem können Albträume oder Tagträume und Ängste auftreten, aber auch partielle oder vollständige Erinnerungslücken den Menschen sehr belasten.

Darüber hinaus sind weitere Symptome für eine posttraumatische Belastungsstörung charakteristisch:

  • Symptome einer Übererregung: Es treten Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit, Ängste und Konzentrationsstörungen auf.

Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung sind häufig müde und erschöpft.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/posttraumatische_belastungsstoerung-symptome-15012-4.html)

...zur Antwort

Verlustängste?

Er hat es sich im "Hotel Mama" bequem eingerichtet.

Wohnung mieten (kann er hoffentlich von seinem Gehalt)und aus dem Nest gestoßen!

Er wird sich schon freischwimmen.

Hoffentlich hält das auch die Mutter durch.

...zur Antwort

Aus diesem Artikel geht hervor, dass es in Deutschland (noch) keine Schulungsmöglichkeiten gibt:

"Andere Einsätze führten nach Mexiko, nach Frankreich oder in die Schweiz. Und neulich erstmals nach Berlin. "Wir hatten trotz langer Suche in Deutschland niemanden gefunden, der die Methode unterrichtet", sagt Steffen Zimmermann, Julis Vater. Die Echo-Ortung ist hierzulande nicht vorgesehen."

(http://neuestenews.blogferry.com/spiegel/Echo-Ortung-Blinde-Madchen-orientieren-sich-wie-Fledermause.html)

...zur Antwort

Da sehe ich keine Unterschied, zumal es sowohl Fuß- als auch Handcremes in unterschiedlichsten Variationen gibt :

Mit viel Fett, mit viel Feuchtigkeit...

Ich finde nur, Fußcremes riechen manchmal etwas merkwürdig.

...zur Antwort

Diese Frage kann man nur mit "Nein!" beantworten:

Experten klären darüber auf:

"Schnell einmal ein bisschen „Sonne tanken“ im Solarium ... Das ist ein verlockender Gedanke für viele. Auch im Sommer. Sei es, weil ein gebräunter Körper erstrebenswert erscheint, uns Licht und Wärme bei schlechtem Wetter gut tun oder man meint, die Haut damit auf den Urlaub vorbereiten zu können.

Ganz im Gegenteil: So einfach der Weg ins Sonnenstudio erscheint, so gefährlich können die möglichen Nebenwirkungen sein.

Zusammensetzung künstlicher UV-Strahlung:

Die in Solarien verwendeten UV-Strahlen setzen sich in einem anderen Verhältnis zusammen als das UV-Spektrum der Sonne.

Gesünder ist die künstliche Sonne aber trotzdem nicht.

Da lange Zeit allein die kurzwellige UV-B-Strahlung als Auslöser des Hautkrebses bekannt war, wurde sie bis auf einen geringen Teil aus den Röhren herausgefiltert.

Da es aber vor allem die UV-B-Strahlung ist, die eine lang anhaltende Bräunung bewirkt, musste nun der Anteil der verbleibenden, langwelligen UV-A-Strahlung mit ihrer naturgemäß eher schlechten Bräunungswirkung entsprechend erhöht werden. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Bräune aus der Röhre häufig „karotten-farben“ und unecht wirkt.

Heute weiß man, dass auch die als ungefährlich propagierte UV-A-Strahlung bei der Hautkrebsentstehung beteiligt ist.

Auch die neue Tendenz der Solarienbetreiber, sonnenlichtähnliche, „natürliche“ UV-Spektren für ihre Geräte zu verwenden, vermindert die Hautschädigung nicht.

Neue Messungen zeigen, dass bei fast allen untersuchten Geräten die Strahlenstärke viel zu hoch ist.

Lassen Sie sich durch die häufig mit „Bio-“ titulierten Sonnenbänke nicht täuschen.

Durch den erhöhten UV-B-Anteil erhöht sich auch die Strahlengefährdung. Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung sowie das Risiko einer Hautkrebserkrankung können die Folge sein."

(http://www.unserehaut.de/adp/solarium/wissen.html)

...zur Antwort

Richtig entfernt wird die Zecke mit Hilfe einer Pinzette.

Greifen Sie die Zecke so nah an der Haut, wie es Ihnen möglich ist. Dann ziehen Sie die Zecke langsam von der Einstichstelle weg. Der Zug sollte mindestens 60 Sekunden anhaltend sein. Dann löst sich die Zecke meistens von allein aus der Haut.

(http://www.medizinfo.de/waldundwiese/zecken/zentfernen.htm)

Oder:

Eine Pinzette ist das richtige Instrument, um eine Zecke fachgerecht zu entfernen. Sie sollte schmale Enden haben, die nicht zu scharf sind.

Damit greift man die Zecke nahe der Hautoberfläche, also an ihrem Kopf, und zieht sie langsam, aber gleichmäßig und ohne zu drehen aus der Haut.

(...br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/zecken--DID1195677162152333/tipps-zecken-zecken-entfernen-ID67119567715630419.xml)

...zur Antwort

Da die für eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) verantwortlichen Ursachen nicht genau bekannt sind, können Sie ihr nur bedingt vorbeugen.

Grundsätzlich ist es hierzu empfehlenswert, vor allem auf eine gesunde, fettarme Ernährung zu achten, das Normalgewicht einzuhalten, für viel Bewegung zu sorgen und Alkohol nur in Maßen zu genießen. Aufs Rauchen verzichten Sie am besten völlig.

Die mit steigendem Lebensalter immer häufiger auftretende benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist zwar gutartig, kann jedoch auch zunehmende Beschwerden auslösen, die Ihre Lebensqualität stark mindern.

Außerdem ruft eine gutartig vergrößerte Prostata Symptome hervor, die auch bei Prostatakrebs auftreten können.

Daher ist es ratsam, ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig einen Urologen zur Vorsorge aufzusuchen. Mit solchen Untersuchungen zur Früherkennung können Sie Erkrankungen zwar nicht im eigentlichen Sinne vorbeugen, sie ermöglichen es aber, eine gutartige Prostatavergrößerung ebenso wie eine bösartige Erkrankung frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln zu können.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/prostatavergroesserung-vorbeugen-1279-10.html)

...zur Antwort

Für Deutschland wurde festgestellt:

"Laut Aussage des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit stellen die hygienischen Bedenken bezüglich Softeis heute lediglich ein „gefühltes Risiko“ dar, denn die Untersuchung von Softeis führt im Vergleich zum übrigen Speiseeis aus Eisdielen und Cafes zu wesentlich weniger Beanstandungen.

Voraussetzung dafür ist die konsequente Hygiene bei der Herstellung sowie eine sorgfältige und sachgemäße Reinigung der Automaten.[8]

Grundsätzlich können durch die Einarbeitung von Luft Krankheitserreger in das Softeis gelangen, wodurch eine erhöhte Salmonellengefahr im Vergleich zum Herstellungsprozess anderer Speiseeis-Arten besteht, sofern die Eismaschine nicht ständig sehr sorgfältig gereinigt wird.[9]

Auf Grund des herstellungsbedingt erhöhten Verkeimungsrisikos verwenden die Softeis-Hersteller im Gegensatz zu früher mittlerweile pasteurisierte Eismasse, so dass es kaum noch zu hygienischen Beanstandungen kommt.[10]"

(http://de.wikipedia.org/wiki/Softeis#Hygiene)

In Holland dürfte es nicht viel anders sein.

...zur Antwort

Sie können einer durch Salmonellen verursachten Salmonellose (Salmonellenenteritis) vorbeugen, indem Sie vor allem auf zwei Dinge achten:

Hygiene und die richtige Zubereitung von Lebensmitteln.

Im privaten Umfeld sind ordentliche persönliche Hygienemaßnahmen ausreichend, um zu vermeiden, dass sich Familienmitglieder oder Lebenspartner mit Salmonellen anstecken. Besonders wichtig zur Vermeidung einer Salmonellenenteritis ist es, sich nach dem Toilettengang gründlich die Hände zu waschen.

Beim Einkauf von Lebensmitteln ist es zum Vorbeugen einer Salmonellose ratsam, auf eine lückenlose Kühlkette und das Verfallsdatum zu achten.

Außerdem ist es empfehlenswert, leicht verderbliche Lebensmittel möglichst rasch zu verzehren.

Achten Sie bei der Essenszubereitung darauf, Geflügelfleisch, Hühnereier und Eiprodukte stets ausreichend zu erhitzen: Salmonellen lassen sich erst bei Temperaturen über 70 Grad Celsius und einer Garzeit von mindestens zehn Minuten sicher abtöten.

Allgemein besteht der beste Weg zum Vorbeugen einer Salmonellose darin, für ausgezeichnete hygienische Verhältnisse in der Lebensmittelindustrie und in Großküchen zu sorgen. Menschen, die Beschwerden einer Salmonellenvergiftung haben oder Salmonellen ausscheiden, dürfen keine Lebensmittel professionell zubereiten.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/salmonellen-vorbeugen-1778-9.html)

...zur Antwort

Auch mit nur einer Niere ist ein ganz normales Leben möglich. Bei angeborenen Fehlanlagen übernimmt die Einzelniere komplett die Funktion der anderen Niere. Das passiert auch, wenn im Erwachsenenleben eine Niere durch einen Unfall verletzt wird und herausgenommen werden muss.

Wir wissen das besonders genau von Menschen, die einem Verwandten eine Niere gespendet haben. Diese Nierenspender haben auch nach Jahren kein höheres Risiko für eine Nierenfunktionseinschränkung.

Hat jemand nur eine Niere, sollte regelmäßig der Blutdruck überwacht und auf Eiweiß im Urin (Proteinurie) geachtet werden. Blasenentzündungen müssen vermieden werden.

(http://www.nierenzentrum-reinickendorf.de/top_10_nierenzentrum.pdf)

...zur Antwort

Die Entstehung der Nierensteine bei der Nephrolithiasis (Nierensteinkrankheit) ist die Folge einer erhöhten Konzentration bestimmter Stoffe im Harn.

Die möglichen Ursachen hierfür sind vielfältig:

Sie reichen von einer zu geringen Flüssigkeitszufuhr und von Ernährungsfaktoren über Bewegungsmangel bis hin zu bestimmten Stoffwechselerkrankungen und erblich bedingten Faktoren. In den meisten Fällen ist die für Nierensteine verantwortliche Ursache unklar.

Vorbeugen:

Zu den Maßnahmen einer solchen sogenannten Steinprophylaxe (Fachbegriff: Metaphylaxe) gehört in erster Linie: viel trinken (etwa drei Liter täglich). So verdünnen Sie den Urin und verhindern, dass er mit steinbildenden Stoffen übersättigt ist. Am besten verteilen Sie das Trinken dabei über den ganzen Tag (24 Stunden), da auch nachts die Konzentration von steinbildenden Stoffen erhöht sein kann. Zudem können Sie Ihr Risiko für Nierensteine durch weitere einfache Maßnahmen senken: Bewegen Sie sich regelmäßig und verhindern Sie Übergewicht oder bauen Sie überschüssige Pfunde ab. Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die positiven Effekte.

(ausführlich: http://www.onmeda.de/krankheiten/nierensteine-vorbeugen-1403-10.html)

...zur Antwort

Mit Datum von 20.6.2011 gibt das Robert-Koch-Institut bekannt:

"Die aktuellen Verzehrsempfehlungen sollten beachtet werden (siehe gemeinsame Pressemitteilung von BVL, BfR und RKI vom 10.6.2011)."

(http://www.rki.de/cln_151/nn_205760/DE/Home/Info-HUS.html)

O.a. Pressemitteilung:

"Neue Erkenntnisse zum EHEC-Ausbruch

16/2011, 10.06.2011

Gemeinsame Pressemitteilung von BfR, BVL und RKI

  1. BfR, BVL und RKI kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass die bestehende allgemeine Empfehlung, in Norddeutschland auf den Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalat zu verzichten, nicht mehr aufrecht erhalten werden muss.

  2. BfR, BVL und RKI empfehlen, über die üblichen Hygienemaßnahmen hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Sprossen nicht roh zu verzehren.

Haushalten und Gastronomiebetrieben wird empfohlen noch vorrätige Sprossen sowie möglicherweise damit in Berührung gekommene Lebensmittel zu vernichten."

(...bfr.bund.de/de/presseinformation/2011/16/neueerkenntnissezumehecausbruch-70894.html)

...zur Antwort

Genetische Faktoren

Für Migräne sind außerdem genetische Faktoren als Ursache bekannt – so tritt sie in einigen Familien gehäuft auf; ein Hinweis dafür, dass Migräne vererbbar ist.

Bisher ließen sich in Familien, in denen mehrere Personen an Migräne mit Aura leiden, bei den Betroffenen zwei Gen-Veränderungen nachgeweisen.

Eine davon ist vermutlich für die Störung der Nervenerregbarkeit verantwortlich. Die Veränderungen sind nur bei Mitgliedern von "Migräne-Familien" zu finden.

Weitere Studien stehen jedoch derzeit noch aus.

(Dies und weitere Ursachen:

http://www.onmeda.de/krankheiten/migraene-ursachen-1631-4.html)

...zur Antwort

Sollten Kinder die Schuhe ihrer älteren Geschwister auftragen?

Eindeutig nein.

"Bei getragenen Schuhen ist das Fußbett nicht mehr neutral", sagt Privatdozent Dr. Markus Maier, Dozent für Orthopädie an der Ludwig-Maximilian-Universität München.

"Der Fuß des Schuherben wird in das Belastungsschema des Vorgängers eingepresst, die Folge können Druckstellen und Fehlbelastungen sein."

Besonders kritisch sind Schuhe, die das Kind täglich trägt, aber auch Sportschuhe, die beim Tragen stark belastet werden.

Die häufig weitervererbten Gummistiefel haben zwar auch ein konfektioniertes Fußbett, da die Kinder sie nicht so häufig anziehen, kann man hier aber mal eine Ausnahme machen.

(http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=64710;bernr=07;co=)

...zur Antwort

So beginnen die EHEC Symptome bei Kleinkindern und Säuglingen:

  • anfängliche Appetitlosigkeit, Nahrungsverweigerung, Unruhe

  • Erbrechen und Durchfall

  • Stuhl ist wasserartig und es kann Blut im Stuhlgang enthalten sein

Flüssigkeitsmangel wegen EHEC oder Durchfall ist an folgenden Symptomen erkennen:

  • eingefallene Fontanelle

  • trockener Mundraum und Schleimhäute

  • verzögert glattwerdende Bauchhautfalte

(http://ehec-darmvirus.durchfall24.de/ehec-darmvirus-bei-kleinkindern.html)

...zur Antwort

Die Ursache für das Auftreten von Aphten im Mund ist nicht ganz geklärt.

Am wahrscheinlichsten ist die Vermutung, dass es sich um eine Infektion mit Viren handelt.

Zusätzliche auslösende Ursachen können Verdauungsbeschwerden oder auch eine Verringerung der Widerstandskraft durch Allgemeinerkrankungen sein.

(http://www.dr-gumpert.de/html/aphten.html)

...zur Antwort

Da die Ursachen der Alzheimer-Demenz (Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer) bis heute nicht vollständig geklärt sind, lässt sich der Erkrankung nicht gezielt vorbeugen.

Es gibt jedoch mögliche Risikofaktoren, die sich beeinflussen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, starkes Übergewicht, erhöhter Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie,Schilddrüsenunterfunktion und Nikotin- oder Alkoholmissbrauch.

Wichtig ist, die genannten Grunderkrankungen frühzeitig und effektiv zu behandeln. Auch geistige, soziale und körperliche Aktivitäten sollen sich vorbeugend auswirken.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/alzheimer-vorbeugen-1474-11.html)

...zur Antwort

"Kann körperliche Aktivität das Krebsrisiko reduzieren?

Bewegung gilt heute als wichtiger Faktor in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Problemen, sie schützt vor Knochen- und Muskelabbau, Diabetes und vielen weiteren Erkrankungen.

Bewegung in der Krebsvorbeugung:

Regelmäßige körperliche Aktivität soll jedoch auch einigen Krebsarten vorbeugen.

Menschen, die sich viel bewegen, erkranken statistisch gesehen seltener als die Durchschnittsbevölkerung an Dick- und Enddarmkrebs oder Brustkrebs; bei weiteren Tumorarten besteht ebenfalls ein Zusammenhang, wenn auch weniger ausgeprägt.

Experten beobachten bei der Krebsvorbeugung eine enge Verknüpfung von Bewegung und Ernährung:

Als gemeinsamer Faktor, der von beiden beeinflusst wird, gilt das Körpergewicht.

Der ehemalige Direktor des U.S.-amerikanischen Krebsforschungsinstituts (NCI), Andrew C. von Eschenbach, sprach von der Energiebilanz als wichtigem Gesichtspunkt, wenn es um die komplexen Zusammenhänge zwischen Gewicht, körperlicher Aktivität, Veranlagung und Krebsrisiko geht (...cancer.gov/aboutnci/ncicancerbulletin/archive/2004/012004.pdf).

Aus der Grundlagenforschung zeichnen sich erste Hinweise ab, dass es dafür auch eine physiologische Erklärung geben könnte:

Bewegung beeinflusst den Insulinspiegel und die Konzentration weiterer Hormone und Botenstoffe im Blut, die in den Zellen als Wachstumssignale fungieren.

Körperliche Aktivität hat über diese Mechanismen vermutlich auch einen günstigen Effekt, der über den unmittelbaren Zusammenhang mit dem Körpergewicht hinausgeht. Noch besteht zu diesen Fragen allerdings Forschungsbedarf."

Dies und weitere Informationen (Wie viel Bewegung ist zur Krebsvorbeugung nötig, welche Sportart gilt als günstig?):

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/vorbeugung/sport.php

...zur Antwort

Das ist eine absolut ungewöhnliche Forderung (manche Heime stellen es den Bewohnern/Angehörigen frei, eigene Bettwäsche mitzubringen).

Wie verfährt das Haus denn mit Bewohnern, die keine Angehörige haben oder nur welche, die weit entfernt wohnen?

Stimmt denn sonst alles mit dem Heim oder wäre es besser, sich noch einmal nach Alternativen umzusehen?

...zur Antwort

Siehe:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/woran-liegt-es-dass-bereits-junge-menschen-an-oseoporose-erkranken

...zur Antwort

Ein Antibiotikum sollte so lange eingenommen werden, wie der Arzt es verordnet hat. Dies gelte auch dann, wenn sich die Krankheitssymptome vorher gebessert haben, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin.

Nur wenn es lange genug eingenommen werde, könne das Medikament alle Bakterien abtöten. Überleben einige Keime, werden sie resistent und reagieren nicht mehr auf das Antibiotikum.

(http://www.netdoktor.de/News/Antibiotika-Bis-zum-Ende-ei-1100321.html)

...zur Antwort

Ja, das ist oder war eine Modewelle vor allem in den USA:

"Dass sie nun eine Renaissance erleben, verblüfft und entsetzt viele Kinderärzte. „Ich kann mir kaum etwas vorstellen, das dümmer ist, als eine Windpockenparty zu veranstalten“, meint Mark Rosenberg, der Vorsitzende des amerikanischen Kinderarztverbandes von Illinois.

Karin Galil, vom angesehenen Center for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta stimmt zu: „Es gibt die falsche Vorstellung, dass Windpocken harmlos sind“, sagte sie.

Vor Einführung der Schutzimpfung starben in den USA jährlich 100 Menschen daran, zwischen 5000 und 9000 entwickelten so ernste Symptome, dass sie klinisch behandelt werden mussten. Ferner können andere, lebensbedrohende Komplikationen auftreten."

(http://www.sueddeutsche.de/panorama/947/372759/text/4/)

...zur Antwort

Ob diese "Überdrehtheit" Symptom einer Krankheit ist, kann nur ein Arzt beurteilen.

Gerade im Bereich der psychsichen Störungen sollte man als Laie keine Vermutungen anstellen.

...zur Antwort

Das Burnout-Syndrom hat sich nicht nur bei pflegenden und helfenden Berufen zu einer Volkskrankheit entwickelt.

Die Diagnosestellung ist nicht einfach und sollte von Experten vorgenommen werden.

Nach der Diagnose des Burnout-Syndroms erfolgt die Therapie.

Aber neben der Therapie gibt es auch Möglichkeiten, für Menschen, die unter einem beginnenden Burnout leiden, Maßnahmen dagegen zu ergreifen.

  • Stressquellen identifizieren

  • Entspannungs- und Aktivierungsverfahren

  • Grenzen setzen und Nein-Sagen-Können

  • Realistische Ziele setzen

  • Soziale Unterstützung

  • Zeitmanagement

  • Positives Denken

  • Psychotherapie

Die einzelnen Punkte werden ausführlich beschrieben unter:

http://hilfe-bei-burnout.de/hilfemoeglichkeit/individuell

...zur Antwort

Die Ursachen der Leukämieentstehung sind bisher nur teilweise bekannt und lassen sich bei den meisten Patienten im nachhinein auch nicht feststellen.

Dies kann sowohl eine gewisse psychologische Belastung darstellen wie auch einen Trost:

Lässt sich eine individuelle Ursache nicht feststellen, bedeutet dies auch, das betroffene Patienten nichts falsch gemacht oder durch ihren Lebensstil ihr Krebsrisiko besonders erhöht hätten.

Zwar sind durch wissenschaftliche Untersuchungen einige Risikofaktoren wahrscheinlich, darunter radioaktive Strahlung, genetische Faktoren, Chemikalien oder bei einigen Unterformen auch Viren.

Sie lassen sich in der Vorgeschichte der meisten Patienten aber nicht nachweisen. Die meisten Patienten werden auch gemeinsam mit ihren Ärzten nie klären können, was genau bei ihnen die Erkrankung ausgelöst hat.

Kann man einer Leukämie ("Blutkrebs") vorbeugen?

Da in der Mehrzahl der Fälle keine Ursache für die Entstehung einer Leukämie festgestellt werden kann, besteht die einzige Vorbeugungsmöglichkeit derzeit darin, die bekannten Risikofaktoren wie Benzol und hohe Dosen radioaktiver Strahlung zu meiden.

Dies ist auch Inhalt entsprechender gesetzlicher Bestimmungen.

Durch andere Maßnahmen oder Verhaltensweisen, etwa durch eine gesunde Ernährung, kann das Risiko für eine Leukämie derzeit nicht nachgewiesen beeinflusst werden. So gibt es weder aus den aktuellen Ernährungsstudien noch aus anderen Untersuchungen zum Einfluss des Lebensstils Hinweise, die zur Vorbeugung einen sinnvollen Anhaltspunkt ergäben.

(http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/leukaemien/risikofaktoren.php)

...zur Antwort

Laut Mineral- und Tafelwasserverordnung darf ein Mineralwasser als calciumhaltig deklariert werden, wenn es mehr als 150 mg Calcium pro Liter enthält.

Soll das Mineralwasser zur Deckung des Calciumbedarfs herangezogen werden, ist es sinnvoll, auf einen Calciumgehalt von 250 mg pro Liter zu achten.

Mineralwässer, die bei ihrer Entstehung besonders kalkreiche Gesteinsschichten durchfließen, können sogar einen Gehalt an Calcium von 600 mg und mehr pro Liter aufweisen.

Bei einer optimalen Trinkmenge von 1,5 bis 2 Liter pro Tag kann damit schon ein wesentlicher Beitrag zur Abdeckung des täglichen Calciumbedarfs geleistet werden.

(http://www.netzwerk-osteoporose.de/index.php/content/view/69/122/)

...zur Antwort