rollator zahlung

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5 Antworten

Es ist bei den GKV allgemein üblich, dem Versicherten solche Hilfsmittel sozusagen nur "leihweise" zu überlassen und bei Nichtgebrauch, egal aus welchen Gründen, zurückzufordern. Das passiert normalerweise aber etwas zügiger, zumal wenn bekannt wird, daß der Versicherte verstorben ist.

An Deiner Stelle würde ich einen freundlichen Brief an die Krankenkasse schreiben (oder anrufen) und Dein Problem genau so schildern wie hier. Vielleicht hast Du die Räumung ja damals gar nicht selbst vorgenommen? Jedenfalls ist es Dir nach der langen Zeit leider nicht mehr möglich, den Vorgang zu rekonstruieren :o), und Du bittest daher, von der Forderung Abstand zu nehmen.

Ich denke mal, daß die Krankenkasse dann auf die Erstattung verzichten wird. Viel Glück!

Das Sanitätshaus hat vermutlich den Rollator gegen eine sogenannte Fallpauschale geliefert. Das Heißt die Krankenkasse hat den Rollator bei einem Sanitätshaus zu einem Festpreis gemietet, der z.B. einen Versorgungszeitraum von maximal 5 Jahren umfasst. Das Sanitätshaus bleibt bei diesem Modell Eigentümer des gelieferten Rollators. Im Vertrag steht normalerweise, dass das Gerät zurückgegeben werden muss wenn es nicht mehr benötigt wird. Nach Ablauf der Maximalzeit muss es ebenfalls zurückgegeben werden oder ein neues Rezept eingereicht werden. Es ist durchaus möglich dass das Sanitätshaus gar nicht vom Tode des Vaters erfahren hat und nun nach Ablauf der Zeit den "gemieteten" Rollator zurückhaben. Aus Sicht des Sanitätshauses ist das absolut legitim und vermutlich sogar legal. Der Wert eines solchen Rollators ist aber nicht gerade sehr hoch. Siehe z.B. www.rollator-onlineshop.de Deshalb würde ich an Deiner stelle versuchen auf eine nette aber bestimmte Art klar zu machen, dass Du Dich nicht so einfach dazu bewegen lässt den Rollator zu bezahlen. Vermutlich wird das Sanitätshaus dann aus einer reinen Kosten-Nutzen Abwägung die Sache nicht weiter verfolgen. Ich wünsche Dir viel Glück.

normalerweise belommt man doch so einen rollator vom arzt verschrieben.

sehr seltsam, dass die jetzt nach so vielen jahren diese "forderung" stellen??? lass dir vom sanitätshaus "das von deinem vater unterschriebene" vorlegen.

sollte dein vater jedoch das teil "privat" geordert haben, dann darf das sanitätshaus -meines wissens nach - nur 2 jahre lang (nach rechnungstellung) "kosten nachfordern" > es sei denn, dein vater bekam von denen zwischenzeitlich eine "zahlungsaufforderung" > da gilt das "nachforderungsrecht" dann wieder ab DIESEM zeitpunkt...(ich bin mir da aber nicht 100% sicher)

am besten wendest du dich mal an diese stelle > die können dich sicher beraten:

http://www.kbv.de/5700.html

Hallo! Der Normalfall ist so:

Der Rollator wird von der Kasse über das Sanitätshaus für 5 Jahre zu einem bestimmten Betrag gemietet.Das Sanitätshaus bekommt dafür einen Betrag "x" von der Krankenkasse. Dafür verpflichtet sich das Sanitätshaus im Gegenzug, in den 5 Jahren sämtliche Reparaturen, kostenlos zu übernehmen, sofern sie nicht selbst durch den Nutzer verschuldet wurden. Braucht der Benutzer den Rollator nicht mehr - so muss dieser wieder an das Sanitätshaus zurückgegeben werden. Sollte der Rollator entsorgt worden sein, wird dir das Sanitätshaus sicher eine Rechung dafür stellen.


http://www.praxis-lieferant.de/Fuer-den-Patienten/Mobilitaet/Rollatoren/

Es ist so, das der Rollator von der Kasse über das Sanitätshaus für 5 Jahre zu einem bestimmten Betrag gemietet worden ist. Das San.Haus verpflichtet sich im gegenzug, in den 5 Jahren sämtliche reparaturen, kostenlos zu übernehmen, sofern sie nicht selbst verschuldet wurden. Das Sanitätshaus kann dir aber auch den Vertrag zeigen, den es mit deinem Vater eingeganen ist. Richtig ist auch, das das Sanitätshaus eigentümer des Rollators bleibt und dein Vater war nur der Besitzer.

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