Peribronchiale Zeichnungsvermehrung?

1 Antwort

Die Sorgen sind absolut nicht angebracht !

 Eine vermehrte peribronchiale Zeichung bei dieser Aufnahme ist meist Zeichen einer Entzündung, also bei einer Bronchitis immer vorhanden !!

Röntgenbild verstehen

Röntgen-Thorax auf 2 Ebenen

Der Brustkorb ist intakt, die Thorxweichteile symetrisch. Das rechte Zwerchfell normal gewölbt,der rechte Randwinkel frei. Das linke Zwerchfell abgeflacht, normal großes Herz. Die Hili symmetrisch. Die Lunge bds. ausgedehnt.Das Gefäßband altersentsprechend. Das Mediastinum nicht verbreitert.

Beurteilung: Sinus Adhärenz links. Der übrige Kardiopulmonalbefund unauffällig.

Die Fragestellung war "Belastungsdyspnoe", das ich beim Kardiologen den Belastungstest nicht mal in Stufe 2 schaffte. Ich bin weiblich, 49 Jahre und habe Atemnot nach Belastung (zb Treppe steigen oder Tanzen) seit ca. 15 Jahren. Bei 75 Watt hatte ich einen Blutdruck von 205/90. Mein Kardiologe prognostizierte mir das Chronic Fatigue Syndrom, aber das ist eine reine Ausschlussdiagnose.

1990 hatte ich nach einem Autounfall einen Pneumothorax mit anschließender Zwerchfell-Brustfell-und Bauchfellentzündung, da die Drainage damals "verrutschte" und einfach mit "Desinfektionsspray " von der Krankenschwester gesprüht und wieder zusammengedreht wurde. Dadurch haben sich wohl Keime ergeben und ich musste zum Schluss punktiert werden ( halber Liter Flüssigkeit aus der Lende). Erst dann konnte ich wieder atmen. Danach bei zwei Erkältungen auch wieder Lungenentzündung, die letzte davon wieder mit Rippenfell gepaart.

Aufgrund dieser Geschichte vermutete ich immer wieder , das meine Atemnot nach Belastung von der Lunge herrühre, aber anscheinend sei die Lungenschwarte in Ordnung.( Wurde vor 2 Jahren daraufhin geröntgt).

Nun, der Kardiologe konnte auch das Herz ausschließen ( ich habe eine angeborene Fettstoffwechselstörung) und die Lunge sei es angeblich auch nicht, frage ich mich, was dieser Befund denn nun genau aussagt?

Meine Hausärztin "verwaltet" die Berichte nur-- wenn ich genau nachfrage, dann kommt immer nur : alles ok, und dabei "überfliegt" sie die Texte nur. Selbst beim Kardiologen sagte sie dies, erst als ich sie darauf hinwies, dass ich nicht mal Stufe 2 auf dem Fahrrad schaffte, schaute sie genauer hin und überwies mich dann zum Röntgen (s.o.)

Kann mir jemand weiterhelfen, was Sinus Adhärenz genau heisst? Kann daher doch die Atemnot kommen, auch wenn ich keine Pleuraschwarte habe?

Ich weiss nicht mehr weiter......;-(

Übrigens: eigentlich sollte Kollagenose ausgeschlossen (wegen CFS) werden- aber die Hausärztin schrieb halt nur als Fragestellung Belastungsdyspnoe.

Muss ich jetzt nochmal mit einer neuen Fragestellung geröngt werden?

Vielen Dank, das Ihr Euch die Zeit genommen habt zum Lesen!

...zur Frage

Was für eine Erkrankung könnte es sein? Raucherlunge oder doch Allergie?

Hallo zusammen,

vor knapp 6 Monaten ging es los. Ich hatte einen ständigen Hustenreiz und langsam auch schleimigen gelben Auswurf. Ich bin dann direkt Ende April zum Doc - dieser hat mich dann mit einer "Bronchitis" (war an einem Freitag) ins Wochenende geschickt und mir für 3 Tage Antibiotika gegeben.

Ich muss dazu sagen- ich bin Raucher seit ich 17 bin, also seit nunmehr 14 Jahren.

Irgendwie hab ich mich auch besser gefühlt, aber Ende Mai war das gleiche gerade wieder. Bin dann zu meinem Hausarzt (der letzte Arzt war ein Doc in der Stadt wo ich arbeite). Der hat eine ähnliche Diagnoste gestellt und mir "Schleimlöser" verschrieben. Mit dem Rauchen hatte ich mir vorgenommen aufzuhören- dazu aber mehr. Irgendwie wurde es nicht besser, so dass ich Ende Juni wieder hin bin. Ich wurde dann zum Röntgen geschickt mit dem Befund "alles in Ordnung" und Rauchen einstellen. (hab ich auch getan). Im August hatte ich dann Urlaub und die Beschwerden kamen erneut (leider hab ich inzwischen wieder ca. 10 Zigaretten im Urlaub geraucht). Ich bin daraufhin zu einem Lungenfacharzt- der mich wieder röntge und meinte es sei eine chronische Bronchitis und hat mir ein Kortisonspray verschrieben. Nach vier Wochen regelmäßiger Einnahme war es leer - keine Besserung in Sicht und so bin ich mit dem Arztbrief des Lungenarztes zurück zum Hausarzt. Als der ein Bild des Auswurfs sah (der tief gelb eitrig ist) hat er mir nochmal Antibiotika für 20 tage verschrieben. Nun sind bereits 11 Tage rum und nach dem Inhalieren mit einem Pariboy (selber gekauft) habe ich immer noch gelben eitrigen Auswurf (keinen weißlichen!).

Ich fühle mich langsam ratlos! War jetzt 5 Mal bei nem Doc (null Tage krankgeschrieben was ok ist!) aber die Beschwerden werden nicht besser.

Hat jemand eine Ahnung was es noch sein könnte? Ich hatte übrigens davor Schimmel in der Wohnung (hinter einem Poster in meinem Schlafzimmer) was aber 1/2 Jahr vor Beginn der Syntome war.

Eine Ergänzung habe ich noch....Fühle mich ständig müde! Am Wochenende keine Seltenheit, dass ich um 22 Uhr ins Bett gehe und am nächsten Tag um 13 Uhr (also 15h) aufstehe. Unter der Woche versuche ich es auf 8h (23-7) zu begrenzen.

Aber diese ständige Abgeschlagenheit ist echt auch seltsam!

Bitte um Hilfe! DANKE!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?