Lymphknoten der sich nicht verschieben lässt immer schlimm?

2 Antworten

Mache Dich erst mal nicht verrückt. 
Du sagst selbst, daß Du erkältest warst und leichtes Fieber hattest. 

Die Lymphknoten sind ein Teil des Lymphsystems und spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr.
Geschwollene Lymphknoten haben meist harmlose Ursachen: Häufig liegen den vergrößerten Lymphknoten Infektionen zugrunde, wie z.B. eine Erkältung oder Mandelentzündung ect.. Häufig klingen die Veränderungen auch von selbst wieder ab – ohne, daß sich eine Ursache findet.
Wenn die Schwellung, länger als 2 Wochen anhält, solltest Du zu Deinem Hausarzt gehen und dies abklären lassen.

Nach einer Erkältung eher normal, verschwindet normal von selber wieder.

Was könnte das noch sein?

Ich laufe jetzt schon seit Monaten zum Arzt, ich habe nächste Woche einen weiteren Termin, würde mich aber gerne vorher informieren.

Angefangen hat es mit etwas, dass sich wie eine Mandelentzündung angefühlt hat. Jeden Monat, ca. kurz vor meiner Periode, hatte ich so ein Ziehen im Hals. Die ersten 2 Male habe ich es einfach ignoriert, weil ich eben dachte, es sei eine ganz leichte Mandelenzündung und wird schon wieder weggehen. Beim dritten Mal bin ich dann zum Arzt. Dort konnte man aber nichts feststellen. Zu dieser Zeit is mir dann aufgefallen, dass die angeschwollenen Lymphknoten gar nicht zwischendurch abgeschwollen waren. Mitlerweile sind sie seit ca. 6-7 dauerhaft angeschwollen. Bluttest (kleiner und großer und Test auf ein paar Viren, zB Eppstein Barr) haben keine Auffälligkeiten ergeben. Die Ärztin meinte immer wieder, es sei alles ok, ich hätte mich vermutlich nur beim Rasieren geschnitten oder einen Pickel (?). Ich leide an Fibromyalgie (diagnostiziert 2007), und die Ärztin meinte, es könne vllt auch daran liegen (obwohl Lymphknotenschwellung kein Symptom bei Fibromyalgie ist) Zu der Zeit dachte ich auch daran, es einfach sein zu lassen. Meine HNO-Ärztin (die nochmal abklären sollte, dass es wirklich keine Mandelentzündung sei) sagte zwar, dass die Mandeln total hinüber wären (total vernarbt) aber nicht entzündet. Sie nahm es aber sehr ernst und orderte einen Hals und Oberbauch-Ultraschall an. Der Oberbauch-Ultraschall ergab nix, der Hals-Ultraschall zeigte viele, kleine Lymphknoten, nach einer Kontrolle einen Monat später ergab sich aber eine weitere Vergrößerung (von 12mm auf 14mm), woraufhin meine Ärztin mich an einen Hämatologen verwies, obwohl beide (meine Ärztin und der Radiologe der den 2ten Ultraschall gemacht hat) meinten, das sei alles normal.

Ein Blick auf den Überweisungsschein hat mich dann aber doch etwas stutzig gemacht. Unter "Diagnose/Verdachtsdiagnose" steht: Lymphknoten, nicht näher bezeichnet G,C77.9 G, Halslymphnotenschwellung G, R59.0 G.; also: C77.9 Sekundäre und nicht näher bezeichnete bösartige Neubildung: Lymphknoten, nicht näher bezeichnet, was mir doch etwas Angst gemacht hat. (Die Diagnose bezieht sich nur auf die Halslymphknoten, aber auch alle anderen Lymphknoten sind angeschwollen).

Jetzt habe ich einen Termin beim Hämatologen, obwohl meine Ärztin kein Wort darüber verloren hat, was es sein könnte. Natürlich habe ich Angst vor Krebs, aber mich würde es sehr beruhigen zu wissen, was es noch sein könnte. Hinzu kommt, dass ich in den letzten 2 Wochen, wenn ich gehustet habe, eine Blockade ganz tief im Brustkorb gemerkt habe (halt so ein richtig tiefes Husten) obwohl ich keinen Hustenreiz habe. Nach dem Husten hat der Brustkorb sehr geschmerzt (halbe Stunde oder länger) und ich habe beim Ausspucken kleine rote Pünktchen in der Spucke gehabt (1-2 mm, oder rosa schlieren), die aber auf jeden Fall aus dem Rachen kamen. Es ist jetzt etwas besser, aber sollte ich das beim Arzt erwähnen?

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