Hartes oder weiches Kopfkissen

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Wenn die Verspannungen mit dem Kissenwechsel begonnen haben, würde ich jetzt mal stark davon ausgehen, dass es mit dem Kissen zu tun hat. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass in deinem Fall vllt. das Kissen zu hart und die Matraze zu weich ist. Ich würde es erstmal mit einem weniger harten Kissen probieren und wenn die Veraspannungen dann noch nicht weg sind, mit einer härteren Matraze. Was auch noch ein Problem sein könnte, wäre wenn das Kissen zu hoch ist. Also die Härte belassen nur ein weniger hohes Kissen verwenden.

Falls Du das Problem noch hast: Hast Du schon einmal in Betracht gezogen, ob Du nachts mit den Zähnen knirschst? Daher könnte Dein Problem nämlich auch kommen, also gar nicht vom Kissen. Das kannst Du feststellen, indem Du mal beim Zahnarzt schauen lässt (oder selbst schaust), ob Deine Zähne oben wie "abrasiert" sind, als glatter, ebener. Du bekommst dann eine sog. Beissschiene angepasst, die Du nachts trägst und die Deine Zähne entlastet, die Verspannungen können dadurch sehr zurückgehen.

Es kann sehr wohl an dem Kissen liegen. Wahrscheinlich ist es erstmal einfacher das Kissen gegen ein anderes auszutauschen als direkt die Matratze anzugehen. Es gibt spezielle Kissen für Rücken oder Seitenschläfer. Ich hoffe, dass deine Rückenschmerzen dann verschwinden.

Habe ich eine Steißbeinprellung - oder doch etwas anderes - muss ich damit zum Arzt?

Hallo, in die Runde,

das neue Jahr begann für mich mit einem schmerzhaften Ausrutscher. Bin auf der untersten Treppenstufe ausgerutscht und mit dem Hintern/unteren Rücken auf den harten Fußboden gefallen. Ich vermute, dass ich mir das Steißbein geprellt habe. Bin mir aber nicht sicher, ob ich damit unbedingt zum Arzt gehen muss, da sich schnell Besserung gezeigt hat, bzw. ob es auch etwas anderes sein könnte.

Ich habe sofort gekühlt - mehrere Tage lang - und entzündungshemmende Schmerztabletten genommen. Ein nennenswertes Hämatom oder Schwellung hatte sich nicht gebildet, nur ein leichter "Schatten", der schnell verschwand. Es wurde auch spürbar besser in den nächsten Tagen: Sitzen und Gehen sowie Liegen auf meiner zum Glück relativ elastischen Matratze funktioniert schon wieder relativ schmerzfrei (das war eigentlich auch direkt nach dem Sturz wieder möglich, allerdings hatte ich dabei dann Schmerzen). Auch das sprichwörtliche "A...-Backen zusammenkneifen" geht schon fast wieder.

Aber: Schnelles Gehen ist noch schmerzhaft, Rennen geht nicht. Beim Bücken und Wiederaufrichten tut es - knappe zwei Wochen nach dem Unfall - noch weh (wenn auch deutlich weniger inzwischen). Ebenso, wenn ich etwas (z.B. meine Sporttasche) anhebe/aufhebe oder ich mich unvorsichtig auf eine harte Fläche setze oder lege oder wenn ich im Sitzen den Rücken irgendwo gegendrücke oder runde - dann "meckert" der untere Rücken. Alles in allem fühlt es sich bei Bewegung an, als hätte ich Muskelkater. Auch vorher hatte ich schon Rückenbeschwerden im linken Lendenwirbelbereich (Iliosakral-Gelenk), bin seit längerer Zeit in Behandlung. Das scheint nun, auch durch die ruckhafte Bewegung beim Sturz, wieder etwas schlimmer geworden zu sein.

Ist das ein normaler Verlauf bei einer Steißbeinprellung? Ich hörte, dass das mehrere Wochen dauern kann, ehe man wieder schmerzfrei ist. Oder könnte es doch noch etwas anderes sein und ein Arzt sollte draufschauen?

Danke für sachdienliche Hinweise!

Grüße von sunflower67

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