Bruch Sprunggelenk Weber B Fraktur

2 Antworten

Was ich noch vergessen habe: ich bin 27 Jahre alt / jung. Mir ist klar, dass wenn die Platte im Skischuh drückt, die Saison für mich gelaufen ist. Danke für eure Antworten!

Hallo ..,

bei der Weber B Fraktur ist auch die Syndesmose betroffen. Die Syndesmose ist unechtes Gelenk, bei dem zwei Knochen hier Schienbein (lat. Tibia) +Wadenbein (lat. Fibula durch kollagene oder elastische Bindegewebsfasern verbunden sind. Das heißt das Ganze ist schon etwas problematisch. Das merkst Du ja auch selbst daran das Du noch nicht Schmerzfrei bist. Ja und Schmerzen sollten für Dich ein Warnsignal sein. Die vollständige Belastung wie vor dem Unfall ist noch nicht möglich!

Darum würde ich gewisse Dinge wie Sprünge udgl.. erst einmal beiseite lassen. Der Arzt meinte das Du das eh selbst spürst in Form von Schmerzen udgl..

Ich würde die Übungen weitermachen eine Bandage die den Fuss stabilisiert wirst Du eh haben. Ich würde also frühstens im Jänner versuchen ob es mit dem Skifahren klappt.

Sollten die Schmerzen dabei wieder zunehmen zwingend auf hören mit Skifahren. Falls das mit der Platte im Skischuh überhaupt funktioniert. Mit Zumba und Co würde ich noch warten bis zum Frühjahr. Du bist keine Maschine wo eine neue Schraube reinkommt und das Gelenk funktioniert sofort wieder.

Da die Meisten ins Geschäft gehen müssen und nicht all zu lange krank sein können bleibt nur eins Vorsicht auch wenn man noch so gerne Ski fährt usw.. Also auf den Körper hören heißt schlicht bei Schmerzen Finger weg von Ski und Co.

Natürlich hört man dies absolut nicht gerne als jg. Mann da möchte man Spass bis früh um Vier. Mehr zum Thema Weberfrakturen - http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=00728

VG Stephan

Anhaltende Beschwerden nach Bänderriß und Sprunggelenkstrauma

Ich hatte Ende August 2012 einen schweren Sturz, bin einen Abhang mit umgeknicktem Fuß hinuntergefallen (dann noch auf Schotter, wo kein Anhalten mehr möglich war). Im Krankenhaus wurde ein schweres Sprunggelenkstrauma festgestellt, der Bänderriß wurde leider nicht erkannt, dies erfolgte aber nach ca. 10 Tagen bei einem Chirurgen, der den Bänderriß diagnostiziert hatte. Leider bekam ich weder Krankengymnastik noch sonst welche lindernden Therapien verschrieben, so dass ich mich selber um Hilfe bemühte. Parallel trug ich fast 8 Wochen eine Aircastschiene und ging, aufgrund der extremen Schwellung, heftigen Blutergüsse und sehr starken Schmerzen (auch in der Wade!) über 6 Wochen an Krücken, dabei habe ich versucht zumindest leicht zu belasten. Die Schmerzen waren sehr stark. Selbst danach habe ich noch sehr lange gehumpelt, bekam Beschwerden in den Knien und Becken, dazu heftig Rücken durch die ständige Schonhaltung. Noch heute kann ich nicht 100%ig laufen wie vorher.

Mittlerweile sind 5 Monate vergangen und im Dez.2012 wurde endlich (nach zig Arztbesuchen und anhaltender Schmerzen, sowohl im gerissenen Bandbereich als auch Sprunggelenk) ein MRT gemacht. Dort stellte man Flüssigkeit im Sprunggelenk fest sowie eine schwere Reizung im abheilenden Bandbereich (Querband).

Ich muss dazu sagen, dass ich in meiner Freizeit sehr viel auf den Beinen bin (habe eine Hundeschule) und zu wenig geschont habe (hat mir auch die Radiologin bestätigt). Trotzdem halten nach 5 Monaten die Schmerzen im Sprunggelenk und teilweise das Brennen im gerissenen Bandbereich immer noch an. Ich spiele dazu Volleyball (derzeit natürlich nicht) und würde gerne im März wieder anfangen, traue mich ich aber schon fast nicht mehr aus Angst, wieder zu fallen bzw. umzuknicken.

Meine Frage ist, können Beschwerden nach so einer schweren Verletzung so lange anhalten? Wie lange kann das ggf. noch dauern? Ich mache schon parallel Reha-Sport um die Muskeln wieder aufzubauen.

Bin langsam etwas verzweifelt, da ich ein sehr aktiver Mensch bin und das ständige Runterfahren müssen geht langsam an die Nerven.

Danke euch!

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