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Probleme mit der Familie was tun?

Hallo Zusammen,

das ist mein erster Beitrag und ich habe nach langem überlegen mich dazu entschieden mein Problem hier zu schildern.
Also erstmal zu mir, Ich bin W/17 komme aus einer Großfamilie also habe noch 5 weitere Geschwister bin die 2. Jüngste 2 Brüder der eine ist Jünger der andere älter und 3 ältere Schwestern.
Also mein Problem ist das ich irgendwie keine Energie mehr habe, das Problem wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich habe jeden Tag Streit mit meinen Eltern wegen banalen Dingen wie z.B das ich nicht so viel am Handy sein soll das oder ich mich mehr bewegen soll usw und dieser kleine Streit gerät dann ziemlich extrem außer Kontrolle. Ich merke das ich immer sensibler werde und wegen jeder Kleinigkeit zu weinen beginne egal wegen was.
ausser bei meinem kleinen Bruder an ihm lass ich immer meine Wut raus. Was mir eigentlich mega leid tut aber es kommt dann einfach immer über mich.
Meine Eltern haben es nicht leicht, meine Mutter hatte vor 4 Jahren Krebs aber überlebt.
Danach wurde einer meiner Schwestern psychisch schwer krank und das hat meine Familie nochmal schwer belastet.
Meine älteste Schwester gibt meiner Mum nur Vorwürfe (wenn sie mal daheim ist) was sie sowieso nur sehr sehr selten ist.
Mein ältere Bruder ist Autist und meine Mum weint sehr oft wegen ihm.
Mein kleiner Bruder ist geistig schwerbehindert ( nichts Körperliches).
Also es ist alles nicht so einfach bei uns aber ich finde mich trifft alles.
Wenn meine Mum arbeitet bin ich meistens mit meinem kleinen Bruder und meinem Dad alleine und mein Dad mag mich nicht besonders egal was ist ich muss alles machen und wenn ich sage das mein kleiner Bruder auch mal was machen soll schreit er sofort rum das ich nicht immer alle arbeiten abgeben soll und was ich für ein undankbares Kind bin.
Des Öfteren durfte ich mir auch schon Beleidigungen anhören. Das war jetzt so grob geschildert was mein Problem ist.
Ich hoffe man versteht es, da es ziemlich lang ist.
Und die Optionen auszuziehen gibt es nicht ich habe einen Hund.
Es gäbe noch einiges was ich schreiben könnte.
Ich hoffe jemand kann mir helfen denn ich weiß nicht wie lange ich es nich aushalte.
hatte schon mal das Bedürfnis mich zu ritzen habe es aber dann nicht gemacht sondern schlage lieber gegen die Wände so bis meine Hände Bluten.
Ich war schon beim Psychologen aber das möchte ich nicht mehr.

ps. Entschuldige für die Rechtschreibung habe eine Rechtschreibschwäche


Familie, Psyche
3 Antworten
Meine Familie schlägt mich - wer hat Recht?

Hallo.

Also, wie es im Titel schon steht.

Ich bin 21, studiere und wollte eigentlich zu Beginn meines Studiums ausziehen. Meine Mutter war dagegen und hat mir dies nicht zugetraut, so bin ich erstmal gependelt (1.30 h für Hinfahrt + 1.30 h Rückfahrt). Dann wurde ich in meiner vorlesungsfreien Zeit noch mit in den Urlaub mitgezwungen und habe die Hautpklausur des 1. Semesters verkackt. Damit konnte ich einiges im 2. Semester nicht mitmachen und habe langsam den Anschluss an meine Freunde meines Semesters verloren.

Dann hatte ich noch einen kleinen Streit mit meiner Familie.. der Ausgang des ganzen wars, dass ich ein paar schlimme Prellungen erlitt und diese Prellungen den Muskel für über ein halbes Jahr lähmten. Beim Arzt wurde dies nicht ernstgenommen, war bei zwei verschiedenen und ich hatte dann immer Gedankenkarussell, dass es nie mehr besser wird.. Hab dann trotzdem die Scheine des 2. Semesters mitgemacht, die ich mitmachen durfte... aber die schwierige Hauptklausur des 1. Semesters habe ich wieder nicht bestanden. Und daran ist auf jeden Fall der Stress schuld, den ich um meine Verletzung hatte. Ein gesunder Körper ist nun mal für mich wichtiger als so eine Klausur, bin ehrlich gesagt da erst gar nicht reingegangen, um meine Versuche nicht zu verschwenden und ich war mental nicht bereit durch den Stress..

Jetzt ist alles noch mehr ausgeartet, hatte Wutausbrüche, wo ich aber niemanden ernsthaft verletzte, meine Familie mich hingegen ständig schlimm verletzt ... die jetzige Situation ist jetzt, dass jetzt meine ganze Familie irgendwie gegen mich ist. Mein Vater hat mir extrem feste den Rücken geschlagen, der sich geprellt anfühlt und ich deswegen meinen rechten Arm nicht mehr so gut anheben kann. Und viele weitere Verletzungen die ich von allen erhielt, welche teilweise geheilt sind, andere ich aber noch habe.

Erste Frage: Wie gut heilen Prellungen, was macht der Arzt bei diesen? Bisher war ich bei 3 verschiedenen Orthopäden, bei allen hatte ich den Eindruck, dass die Prellungen nicht so ernstnehmen. Der Muskel bleibt bei mir teilweise gelähmt, die Wade ist wahrscheinlich erst nach einem Jahr so gut wie früher geworden, und erst durch intensive Selbstmassage und Dehnungen. Hab ich alles selber rumprobiert und kein Arzt hat mir was empfohlen. Zudem hat es auch meine Leistung im Kraftsport gedrückt, das einzige, was mich noch glücklich macht. Habt ihr Tipps, wie ich das den Ärzten mal klarmachen kann? Es ist mir immer leider unangenehm bei den Ärzten, da ich Angst habe, dass sie fragen wie das passiert ist und ich dann wahrscheinlich lügen werde und dabei dann immer eher leise rede.

Zweite Frage: Wie soll ich hier weg, wenn ich da jetzt hinzieh, bringt mir das auch nichts, da ich so weit im Studium zurückhänge und ich weiß, dass ich da den Verstand verlieren werde. Ich mach mir im Moment mehr Sorgen um meine körperliche Gesundheit durch all die Blessuren die ich von meiner Familie erhielt. Das hindert mich am Lernen und Bestehen

Arzt, Beziehung, Familie, Orthopädie, Prellung, Knochenbruch, Gesundheit und Medizin
6 Antworten
Wie soll ich mit meiner magersüchtigen Schwester umgehen, wenn sie bereits in einer Fachklinik ist und meine Familie trotzdem weiter zuhause nervt?

Hallo, meine Schwester (17) ist schwer magersüchtig seit ca. 3-4 Monaten. Sie war zuerst zur Akutbehandlung in einem Kinderkrankenhaus und ist jetzt zur stationären Therapie in eine Klinik speziell für jugendliche Magersüchtige eingewiesen wurde. Leider fehlt bei ihr komplett das Verständnis zu essen und sie manipuliert, wo sie nur kann. Die Schwestern sind aber zum Motivieren, nicht zum Kontrollieren da. Wenn sie nochmal abnimmt und irgendetwas von den Mahlzeiten übrig lässt, wird sie zurückverlegt. Da sie eine atypische Anorexie hat, erkannten wir als Familie nicht gleich diese Erkrankung. Das Problem ist, dass sie eventuell irgendwann in eijne geschlossene Psychatrie kommt und nicht checkt, wie sehr sie damit ihr Leben zerstört.

Mein eigentliches Problem ist aber, dass ich komplett überfordert bin. Sie ist zwar in der Klinik, aber der Terror geht trotzdem weiter. Sie schickt meiner Mutter seitenlange Listen, auf denen Dinge drauf stehen, die sie haben möchte. In drei Stunden, während sie diese mit meiner Mutter bespricht, sammelt sie die dann zusammen und beim nächsten Besuch eskaliert dann die Situation wieder. Mich macht das ziemlich fertig, erst soll meine Mutter alles besorgen und auch abends extra für sie einkaufen gehen und beim nächsten mal ist meine Schwester total sauer auf sie und zeigt enormes Unverständnis. Letztens hat sie zu meiner Mutter gemeint, dass Mama ihr nicht von ihren Sorgen erzählen soll, meine Schwester hätte doch viel größere! Dabei ist meine Schwester die größte Sorge meiner Mutter und sie wollte halt wissen, was es Neues gibt (neue Sorgen!). Mich nervt das nur noch. Am liebsten würde ich den Kontakt zu meiner Schwester abbrechen, da sie nur noch lügt, Ausreden findet und alles auf andere schiebt. Ich kann es einfach nicht mehr hören! Sie denkt, sie ist der Chef, obwohl sie in der Klinik ist und, dass sie uns alle herumkommandieren kann. Manchmal ist sie so sehr verletzend zu uns, dass wir über einen Tag keinen Kontakt mehr haben, aber dann schreibt meine Schwester wieder, dass die Magersucht Schuld sei und sie doch nichts dafür könne! Und doch, sie kann sehr sehr viel dafür. Sie soll wieder essen und nicht ständig hier anrufen und erwarten, dass wir jeden Tag sie besuchen...Meine Mutter bringt es aber nicht übers Herz, ihr die Meinung zu sagen. Ich finde aber, irgendwann sollte es mal "klick" machen und sie sollte sich damit abfinden, zunehmen zu müssen und mit dem Essen konfrontiert zu werden.

Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, aber ich kann sie einfach nicht verstehen. Ich kann ihr nicht helfen und auch nicht zusehen, wie sie ihre Zukunft durch so eine Sch verbaut! Unsere ganze Familie geht daran kaputt und sie checkt nicht, dass ihr Verhalten der Auslöser ist!

Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben? Ich bin einfach überfordert und überaus genervt von dieser dummen Krankheit und somit auch meiner Schwester, obwohl sie nicht wirklich dafür was kann.

LG, sportyLB98

Familie, Magersucht, Verhalten, Klinik
1 Antwort
In ehemalige Schimmelwohnung einziehen?

Hallo,

Ich brauche mal einen Rat! in unserem Haus ist eine Wohnung im Erdgeschoss frei geworden in die wir gerne einziehen würden, weil sie auch mit Garten ist. Die Vormieter sind wegen Schimmelbefall aus der Wohnung ausgezogen und der Vermieter hat sich geweigert irgendwelche Kosten zu übernehmen.

Die Wohnung wurde vorher kernsaniert und es ist ziemlich sicher das beim Einzug noch zu viel Baufeuchte vorhanden war. Die Sanierung lief nicht nach Plan und es wurde ganz knapp vorher noch tapeziert und gestrichen. Die Mieter wurden nicht darüber informiert das extra viel gelüftet werden muss und die Möbel noch nicht ganz an die Wand dürfen. So kam es innerhalb weniger Monate zu extremen Schimmel hinterm Schlafzimmerschrank (Hinterwand und Tapete) und unter den Matrazen (die allerdings längere Zeit direkt auf dem Boden lagen). Die Mieter haben in der Panik alles mit Schimmelentferner aus dem Baumarkt entfernt und leider keine Fotos gemacht. Erstmal schien der Schimmel weg zu sein, doch nach ein bis zwei Wochen kam er wieder und zwar dann plötzlich in der ganzen Wohnung. Überall schien es zu schimmeln, die Zimmerpflanzen, Klamotten die rumlagen waren plötzlich verschimmelt etc. Wir vermuten das die bei der Entfernung vorher ziemlich viele Schimmelsporen aufgewirbelt haben die sich dann in der ganzen Wohnung verteilt haben. Darauf hin ist die junge Familie quasi aus der Wohnung geflohen weil es denen nicht geheuer war. Der Mann ist aber nochmal gekommen um den Schimmel wieder zu entfernen. Der Streit mit dem Vermieter nahm seinen lauf. In der Zwischenzeit haben wir als Nachbarn täglich stoß gelüftet und geheizt. Es war jedoch immer ein beißender Geruch in der Luft. Das ganze ist jetzt fast 4 Monate her. Seit gut einem Monat hatten wir nicht mehr den Auftrag zu lüften und zu heizen, da die Familie sich für eine Kündigung entschieden hatte. Und so haben sie Ende Dezember ihre Möbel rausgeholt und seitdem steht die Wohnung leer und man sieht auch keinen Schimmel mehr.

Nun was meint ihr? Was müsste an der Wohnung gemacht werden damit wir dort einziehen können? Ich bin schwanger und wir haben eine knapp 2 Jährige Tochter, wir wollen also kein Risiko eingehen!!!! Das heißt wenn es zu riskant ist ziehen wir auf keinen Fall ein. Der Vermieter sagt das dort kein Schimmel mehr ist, weil man ja auch nix sieht. Wir sind uns da aber nicht so sicher ob doch noch Sporen vorhanden sind. Würde es reichen die eine betroffene Wand neu zu tapezieren? Die Betroffenen Möbel usw sind ja raus. Oder muss da doch noch eine Profifirma ran? Das würde natürlich sehr teuer werden. Ich habe mit einer Schimmelentfernungsfirma gesprochen, die meinten aber wenn die nix sehen können die auch nix machen.

Also was meint ihr? Gibt es ne Chance das wir einziehen können ohne uns gesundheitlich zu gefährden? Die Wohnung ist unser absoluter Traum!

Familie, Schimmel, wohnung
2 Antworten
Meine Oma hat Krebs. Wie soll ich damit umgehen?

Hallo ihr Lieben da draußen, ich bedanke mich schon im vor raus für ALLE, die meinen Beitrag durchlesen und mir helfen. Ich weiß gerade leider überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich kann nicht mehr. Meine liebste Oma hat Krebs. Sie wohnt schon meine ganzen Lebensjahre mit mir zusammen in einem Haus und sie ist wie eine Mutter für mich, da ich rund um die Uhr bei ihr bin und z.b. auch Nachmittags zu ihr essen gehe, wenn ich von der Schule komme. Andere Großeltern hatte ich nie, die mochten mich nicht, aber das ist ja jetzt nicht entscheidend. Es fing alles damit an, dass sie öfter zum Arzt musste, da sie immer blutigen Urin hatte. Dazu gingen viele Untersuchung weiter, dennoch ist man nicht zu einem Entschluss gekommen. Vor ca. 2/3 Monaten wurde herausgefunden, sie habe Blasenkrebs. Schlimm genug, aber ich hatte die Hoffnung, alles würde gut werden. Sie wurde operiert und bekam Chemotherapie. Dabei hatte sie enorme, unerträgliche Schmerzen. Die Ärzte reagierten nicht. Erst nach einer Zeit und sie wurde noch einmal operiert. Uns wurde die Hoffnung gemacht, keine weiteren Metastasen gefunden zu haben. Wir waren so froh und hatten die Hoffnung ihr würde es bald besser gehen.- Von wegen... Es wurde herausgefunden, die Metastasen seien explodiert, bis in die Lunge. Ich wusste, dies wird ihr Todesurteil. Mich damit abzufinden, gelingt mir nicht. Ich weine nur noch, meine ganze Lebensfreude ist verloren und am liebsten würde ich nichts anderes machen als 24/7 mit meiner Oma zusammen zu sitzen. Heute kam ein Brief, sie hätte weitere Metastasen in den Oberschenkeln. Sie so leiden sehen zu müssen macht mich fertig. Ich kann einfach nicht mehr. Und ich als 16 jährige fühle mich wie ein Kleinkind, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich interessiere mich sehr für ihre Krankheit und bin oft bei ihr, aber zwischendurch muss ich jedes mal rausgehen und fange an zu weinen. Am 21. kriegt sie ihre Blase entnommen, was geschieht dann? Ich will sie nicht verlieren, sie ist gerade einmal 63 Jahre alt. Und sie sagt auch immer wieder sie will "es" für uns tun, für Opa, Mama, meiner Schwester und mir. Sie hat doch noch nicht viel von meinem Leben mitbekommen.

Ich brauche dringend Rat und jemanden der mich aufklärt, der mir die Wahrheit und ehrliche Meinung sagt! Danke

Blase, Familie, Krebs, Leben, Lunge
5 Antworten
Sorge um meinen großen Bruder - Was kann ich tun?

Ach je, jetzt schreib ich auch mal, könnt vielleicht was länger werden, weiß ich noch nicht.

Also, ich bin jetzt 15 Jahre alt geworden, vor gar nicht so langer Zeit und mein Bruder 19. Wir haben daheim immer wieder das ein oder andere Problem, aber bislang hat uns das nie so mitgenommen. Unsere Mutter tut immer so, als wäre sie eine tolle Mutter, als würde sie uns behüten und schützen und was weiß ich. Doch ich weiß es inzwischen selbst nicht mehr.

Seid sie sich von unserem Vater trennte, da war sie abends ständig unterwegs und während unser Vater im Ausland rum hockte bei seiner neuen Freundin, da kam sie abends komplett blau nach Hause und hat sich bei uns, meistens bei mir ausgeheult, sagte sie wolle sterben, sie sähe keinen Sinn mehr und sie könnte nicht mehr. Ich habe mich um sie gekümmert, ich bin abends, wenn sie weinte zu ihr gegangen, habe sie getröstet, habe mir mit 13 Jahren ihre Sorgen angehört, ihre Ängste und was weiß ich. Ich war ihr "Objekt" wenn sie wütend war, dann hat sie meine Zeichnungen (mein größter Heiligtum) durch einander geworfen, sie hat mich geschlagen, das ich weinend in der Ecke saß und unter Tränen meinen Vater anrief, er sollte kommen und mir helfen, ich hatte Angst, Angst vor meiner Mutter.

Meine Mutter ist nachts einmal abgehauen und ich musste sie suchen, mitten in der Nacht, ich habe damals auch den Abschiedsbrief von meinem Vater gefunden, denn auch der sa kein Sinn mehr in seinem Leben. Nein, er lebt nun noch.

Meine Mutter hat Medikamente genommen, das sie nicht so aggressiv ist, die hat sie nun abgesetzt und es klappt nicht wirklich, wie dem auch sei, die ganze Zeit über habe ich die Familie wo es nur ging zusammen gehalten, ich habe mich gegen meinen Onkel, meine Tante und meine Oma gestellt um meinen Vater zu verteidigen, obwohl er es eigentlich gar nicht verdient hätte, denn er lachte mich aus, als ich weinend vor ihm auf dem Boden lag und beleidigt mich aus Gemeinste.

Nun, aber weiter, in der Zwischenzeit ist alles wieder ruhiger geworden und nun ist es so, das mein Bruder, der sich aus der ganzen Sache fein raus gehalten hatte jede Nacht wach wird, oft höre ich ihn, wie er dann rumläuft, oder wecke ihn. Er weint dann, schreit, oder winselt einfach nur und wenn ich ihn wecke, dann schaut er mich eine Weile an und sagt dann ich solle ins Bett gehen, wenn ich am nächsten Morgen drauf anspreche und frage was los ist, dann ignoriert er mich einfach.

Nun hat er irgendwann im Halbschlaf einmal was gemurmelt von wegen: "Es ist alles meine Schuld, Papa, Mama... es ist alles meine Schuld." Solche ähnlichen Sachen sagte er dann häufiger, kann sich aber angeblich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern. Nun hatte er vor einer Woche einen schweren Asthmaanfall und musste auch in paar Tage im Krankenhaus bleiben, heraus kam: Lungenentzündung. Er ist jetzt seid gestern wieder daheim und gestern Nacht hat er eben wieder geschluchzt und ich hab ihn geweckt und er meinte, er hätte mich damals beschützen müssen

Angst, Familie, Jugendliche, Psyche
2 Antworten
Soll ich meine (bald sterbende) Oma nocheinmal besuchen?

Hi

(ICH WEIß NICHT OB DIE FRAGE AUF DIESE FRAGESEITE PASST, ABER ICH VERSUCHS MAL.)

also ich will kurz zusammenfassen wie es ist, meine Oma liegt seit Monaten im Krankenhaus, kriegt Dialyse, isst nicht mehr und müsste künstlich ernährt werden, meine Eltern haben aber abgelehnt, also kriegt sie keine Dialyse mehr und wird in den nächsten 7-10 Tagen friedlich einschlafen, sagte der Arzt uns vor 2 Tagen, am Dienstag.

Am Dienstag war ich sie dann auch nochmal besuchen und sie sah schon aus wie der Tod persönlich, reagierte eigentlich auf gar nichts mehr, hing im Bett wie fast Tod. So ist das aber schon länger, allerdings wars beim Besuch davor noch nicht SO schlimm, ich war schockiert.

Ich hatte mich an dem Tag schon so halb auf eine Verabschiedung vorbereitet....erst sagte sie wo ich Tschüss sagte nichts, dann als ich wiederzurück kam weil ich eine antwort wollte, sagte sie 2 mal 'Tschüss mein Schatz' und auf mein Ich hab dich Lieb sagte sie dann 'Ich dich auch', dann bin ich gegangen....

Jetzt frage ich mich; soll ich sie nocheinmal besuchen? Einerseits denke ich mir, nein mach das nicht denn sie nochmal so da liegen zu sehen (in jetzt noch schlechterem Zustand wie meine Eltern berichteten), würde dich fertig machen. Außerdem reagiert sie jetzt absolut GAR NICHT MEHR! Sagten meine Eltern. Dann denk ich mir so, du hast dich letztens verabschiedet, sie hat letzte schöne Worte an dich gerichtet.....und wenn ich dann jetzt doch nochmal hingehen würde, und sie gar nichts sagen würde und der anblick noch schlimmer wäre....würde ichs...bereuen oder einfach nur traurig finden....

Ich war ja auch eigentlich dafür nicht mehr hinzugehen, aber dann kam mir so der Gedanke heute, was wenn sie jetzt noch 1-2 Wochen lebt und ich sie dann nicht mehr gesehen habe....werde ich das später bereuen?!?!? vielleicht kriegt sie ja doch noch mehr mit als wir denken und wünscht sich das ich nochmal vorbei komme....

Seht ihr den Zwiespalt?! BITTE sagt mir mal eure Meinung und versucht euch in die Lage zu versetzen....

P.S.: Ich bin erst 17 und bei mir ist noch nie jemand gestorben. Deswegen weiß ich auch nicht, wie ich da reagieren soll.....

Alter, Familie, Senioren, sterben, Tod, Pflegeheim
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