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Ernsthafte Bauchspeicheldrüsen- oder Lebererkrankung oder etwas ganz anderes?

Guten Morgen,

Mir ist klar, dass dieser Beitrag keinen Arztbesuch ersetzt. Nächste Woche steht auch ein Weiterer beim Hausarzt wieder an. Trotzdem hoffe ich auf gewisse Einschätzungen hier und dass mir vielleicht schon mal etwas die Sorge genommen werden kann. Zu meinem Problem: Alles fing vor 2 Monaten mit Magen/Darm Grummeln an. Mein Hautarzt machte einen Ultraschall den Drucktest auf die Bauregionen. Alles Ok. Das Einzige, was er per Ultraschall feststellte, war viel Luft im Bauchraum. Ich erzählte ihm von meinem (vermuteten) Fettstuhlgang, aber ich sollte erstmal abwarten. Tatsächlich wurde es besser, zumindest das Magen und Darm Grummeln. Leider wollte ich ausführlicher schreiben, muss mich jetzt vorwiegend stichwortartig kurz fassen. 3000 Wörter leider nur.

Was blieb und kam bis heute noch dazu?

- Fettstuhl. Schmierig/schleimig aussehend. Mal breiige Konsistenz und hellbraun (lehmfarben?) und mal festere Konsistenz (Würstchen), aber ebenfalls fast immer lehmfarben/hellbraun hin und her. Ganz ganz selten ist er mal sehr dunkelbraun.

- Komisches Druckgefühl im Oberbauch. Sehr weit oben liegend. Ungefähr an der Stelle, wo gleich das Weiche des Oberbauches anfängt und das Harte von der Brust endet.

- Irgendwas genau Mittig zwischen unterer Brust und Beginn des Oberbauches (nur exakt da) begann zu grummeln. Ein Gefühl, als würden Luftbläschen zerplatzen. Manchmal fühlte es sich aber auch so an, als würde ein Hammer von Hinten zu besagter Stelle nach vorne schlagen. Kann das wirklich ganz schlecht beschreiben. Husten, wenn man sich mal verschluckt hatte, hatte es hin und wieder auch ausgelöst. Manche Tage gar nicht, dann wieder ein paar Mal und seit über einer Woche habe ich dieses komische Gefühl Gott sei Dank gar nicht mehr. Was könnte das nur gewesen sein?

- Weißer Schaum im Toilettenwasser, wenn ich Urin lasse. Die Farbe des Urins sieht allerdings gut aus. Der Strahl ist durchsichtig und erst durch die Menge im Becken wird er zunehmend gelber, was ja hoffe ich logisch ist.

- Seit ca Di dieser letzten Woche ist ein komisches Klos im Hals Gefühl hinzugekommen, was allerdings auch nicht jeden Tag gleich stark ausgeprägt ist. Schluckbeschwerden habe ich allerdings keine. Bei allen genannten Symptomen hatte und habe ich aber komischerweise keine Schmerzen! Im Gegenteil. Mein allgemeines Wohlbefinden ist gut.

Trotzdem bin ich mir sicher, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt. Auch, und das muss ich leider auch zugeben, habe ich in den letzten 2 Jahren leider ca. 10 Kilo zugenommen durch zu wenig Bewegung und ungesundes Essen. Ich habe einfach Angst, dass etwas ernsthaftes hinter allem steckt. Insbesondere, wenn ich beim Fettstuhl immer etwas von Bauchspeicheldrüsenkrebs lesen darf.

Leber, bauchspeicheldrüse, Magen Darm
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Psychologie: sich selbst abhärten?

Hallo,

ich fürchte, ich bin viel zu nah am Wasser gebaut. Bei jeder Kleinigkeit weine ich. Seit drei Jahren habe ich schlimmen Liebeskummer, Anfang des Jahres ist meine Tatne an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt (Pankreaskopfkarzinom), nun hat meine Mutter auch noch Leberzirrhose und Polyneuropathie, kann kaum noch laufen und ist geistig auch nicht mehr ganz so fit. Die Hilflosigkeit und Angst, dass die alternativen Wege, die ich raussuche, womöglich auch nicht wirklich fruchten, treibt mich noch zur Verzweiflung. Ich weine jeden Tag mehrfach, bin lethargisch und kann nicht schlafen.

Ich bin ohnehin schon nicht gerade die kontaktfreudigste Person, sondern eher misstrauisch und mit zwei, dre guten Freunden zufrieden. Das macht den Verlust von bzw. die Sorge um wichtige Menschen nicht gerade einfacher...

Irgendwie kann ich damit nicht umgehen... Früher war ich schon sensibel, aber irgendwie ist das noch schlimmer geworden. Gibt es etwas, was ich (außer Medikamenten! Naturheilkundliche Mittel sind ggf. okay. Ich will nicht die nächste mit einer kaputten Leber sein, meinen Kindern wollte ich es eigentlich ersparen, mit 22 ihre Mutter zu verlieren bzw. Angst um sie haben zu müssen) tun kann, um stärker zu werden und solche Dinge nicht zu nah an mich rankommen zu lassen? Oder muss ich mit dieser übertriebenen Sensibilität wirklich leben können?

Dankeschön im Voraus

LisaInAShell

Leber, bauchspeicheldrüse, Krebs, Nerven, Psyche, Psychologie
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