Kommen meine Rückenschmerzen und meine Taubheitsgefühle im Sitzen von Verspannungen?

Hallo,

wie ich bereits in einer vorherigen Frage geschrieben habe, wurde ich an der Hüfte und am Knie operiert. Das Problem ist, dass ich seit ca. einem Jahr an Rückenschmerzen in der LWs leide. Ich dachte, sie hängen mit der Problematik zusammen, aber kurz vor OP kamen auch noch Taubheitsgefühle beim Sitzen hinzu. Nun habe ich dauerhaft ein leichtes Taubheitsgefühl über dem Kreuzbein, im Sitzen ist es aber schlimmer. Wenn ich lange stehe, gehe und sitze, habe ich ziehende Schmerzen. Wenn ich mich länger als ca. 15 sek bücke, sticht es für kurze Zeit ziemlich in der LWS und auch im übertriebenen Hohlkreuz schmerzt es. Am schlimmsten ist es aber nachts und morgens beim Aufstehen. Die Schmerzen sind auf die LWS begrenzt, nur die Taubheit breitet sich in Richtung Gesäß und in den oberen Teil der LWS aus.

Ich leide aufgrund der Hüftproblematik unter ziemlich vielen Wirbelblockaden, die auch immer noch vorhanden sind, obwohl die Ursache beseitigt wurde und ich sie selbst immer wieder löse. Eigentlich klingen die Symptome nach zu schwach ausgeprägter Muskulatur oder Verspannungen, aber dazu passt die Taubheit doch nicht, oder? Und laut Physiotherapeut habe ich sehr starke Bauch- und Rückenmuskulatur. Und auch meine Haltung im Sitzen ist gut, jedoch habe ich schon mein ganzes Leben lang ein ausgeprägtes Hohlkreuz.

Ich gehe nächste Woche zum Arzt, keine Sorge, aber ich möchte hier mal nach ähnlichen Erfahrungen fragen. Kennt jemand diese Symptome und kann mir einen Tipp geben? Ich habe, ehrlich gesagt, ein bisschen Angst, dass ich das FSJ im Kindergarten nicht machen kann.

Vielen Dank für Antworten. LG, sportyLB98

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Jetzt habe ich auch bemerkt, dass immer nach dem Sitzen rund um mein Kreuzbein eine kreisrunde Rötung auftritt (ca 10 cm Durchmesser), wie bei einem Zeckenbiss. Nach ein paar Minuten verschwindet diese wieder, wenn die Taubheit auch weg ist, was aber länger dauert. Was könnte das bedeuten? 

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Hallo, ich habe ebenfalls eine Hüftdysplasie und eine Coxa Saltans. Springt deine über den Trochanter Major, also seitlich, oder springt die Psoassehne, also vorne in der Leiste? Ich habe beides, aber meist schmerzt mehr die Psoassehne. So eine Operation bringt oftmals nur sehr wenig. Wenn du auch eine HD hast, können die Beschwerden auch davon kommen. Hast du nur an der Stelle Schmerzen, oder zum Beispiel auch Knie- und Rückenschmerzen? Wenn eine Schwellung da ist, ist der Schleimbeutel entzündet bzw. gereizt. Da hilft am besten kühlen und entzündungshemmende Schmerzmitel (Ibu,...). Am besten, du gehst mal zu einem Spezialisten, wie z.B. nach Dortmund oder nach Wuppertal. Berlin, Ravensburg, Dreden und München sind auch Alternativen. Ich werde im Mai nun wegen der HD und der Coxa Antetorta et Valga operiert vn Dr. Mattes in Ravensburg. Ich hoffe, die springende Hüfte wird dadurch besser! Wenn nicht, muss ich wahrscheinlich noch eine weitere OP über mich ergehen lassen. LG, sportyLB98

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Hallo,

ich hatte auch vor 1 Jahr einen Außenbandriss. Da ich jedoch erst nach 8 Tagen die Schiene bekam (bin erst nach 4 Tagen zum Orthopäde und die Schiene kam extra aus Frankreich), habe ich solange Unterarmgehstützen verwendet (mein Fuß hatte keinen Umknickschutz durch diese).

Anfangs konnte ich nicht auftreten, aber mit jedem weiteren Tag habe ich immer mehr Gewicht auf dem Fuß gegeben. Mit Schiene bin ich dann ohne Probleme gelaufen. Nur ohne hatte ich ein komische instabiles Gefühl. Du kannst den Fuß voll belasten, wenn du keine Schmerzen hast.

Ich würde an deiner Stelle die Aircastschiene den ganzen Tag tragen (nachts ist das nicht nötig, weil du keine Belastung auf dem Fuß hast), da diese das Umknicken verhindert. Wenn du mit Schiene und ohne Krücken normal gehen kannst, würde ich die Krücken weglassen.

Die Gipsschiene ist eher kontraproduktiv, weil du deine Muskeln bewegen solltest, um sie vor einem Abbau zu schützen. Also lass die Gipsschiene weg und trage stattdessen 4 Wochen lang die Aircastschiene (3 Monate zum Sport).

LG, sportyLB98

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Hallo, also ich bin 18 und bei mir wird nächstes Jahr die Triple inklusive die DVO (Umstellungsostetomie überhalb dem Knie) mit kurzer Nachbehandlung durchgeführt. Ich habe links einen CE-Winkel von 15° und beidseits eine Coxa antetorta, sowie eine Coxa Valga. Und doch, es werden das Scham-, Darm- und der Beckenknochen durchtrennt und wieder richtig fixiert. Bei der Umstellung am Oberschenkel wird ebenfalls der Knochen durchsägt und neu fiexiert.

Ich habe täglich Schmerzen, gerade sind sie jeoch relativ gut auszuhalten. Medikamente versuche ich zu vermeiden. Durch Sport 4-stündig wird meine linke Hüfte jedoch ziemlich gefordert, sodass durch vermehrten Sport die Beschwerden um einiges schlimmer werden. Als Übergang zur OP habe ich Ultraschall (gegen die Coxa Saltans) und manuelle Physiotherapie verschrieben bekommen. Nun muss ich mal schauen, ob das was bringt...Meine Hobbies habe ich ziemlich eingeschränkt (von 10 Stunden Sport die Woche auf 1,5 Stunden die Woche aber ohne Einbeziehung des Schulsport und ohne zweimal täglich 10 min Fahrrad fahren).

Also, ich kann die Schmerzen noch aushalten und mein Arzt meint, dass sich in den nächsten 5 Jahren keine Arthrose bildet, aber er sagte auch, dass die OP vom Zeitpunkt und von den Beschwerden abhängig ist (also wie diese in die Lebensplanung mit rein passt). Ich lasse sie nach dem Abitur und vor der Ausbildung machen. Da ist der Zeitpunkt am besten.

LG, sportcrutch

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Ich vermute, dass deine Schuhe nicht passen. Entweder sind sie zu eng oder zu klein. Vermutlich hast du einfach unpassende Schuhe. Wie bereits geschrieben wurde, gehe zum Orthopäden und checke, ob du eine Fehlstellung hast und lasse dir gegebenenfalls EInlagen machen. Vielleicht bessert sich dein Problem auch bereits mit Sporteinagen in den Fußballschuhen...

Wenn neue Schuhe und Einlagen nicht helfen, kannst du auch zum Neurologen gehen, der deine Nerven mal checken kann.

Ich denke allerdings, wenn die Probleme nur in Fußballschuhen entstehen, dass zu enge Schuhe dein Problem sind.

LG, sportyLB98

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Kapsel- und Bänderriss vor zwei Wochen. Warum habe ich immer noch Probleme?

Hallo, das ganze ist am 08.05 passiert. Wir waren auf dem Weg zum Essen und ich bin mit hohen Schuhen auf unebenen Untergrund umgeknickt. Knöchel wurde sofort dick. Bin ca. eine Std danach im KH gewesen. Dort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht und mir wurde gesagt es ist nichts gebrochen und auch nichts gesplittert. Wäre wohl eine Bänderdehnung, habe einen Voltarenverband und Krücken bekommen. Am nächsten Tag bin ich zur Orthopädin, die direkt sagte da ist wohl die Kapsel kaputt weil der Fuß so dick ist. Sie hat dann mit dem Ultraschallgerät den Fuß untersucht und gesagt ein Band ist durch und die Kapsel gerissen. Habe die Aircastschiene "verschrieben" bekommen. Sie meinte, dass ich auch ruhig ohne Krücken laufen kann das aber von meinem Schmerzempfinden abhängig machen soll. war zwei Wochen krank geschrieben und bin seit gestern wieder arbeiten. Habe in der Zeit meinen Fuß geschont (außer in der ersten Woche da habe ich teilweise ohne oder mit nur einer Krücke laufen können), hab gekühlt, hochgelegt und mit Voltaren eingeschmiert sowie Ibu 600 genommen (Ärztin meinte auch die Flüssigkeit wäre entzündet). Inzwischen kann ich einigermaßen auftreten beim stehen und mit den Krücken den Fuß abrollen. WEnn ich jedoch ohne Krücken gehen will, spüre ich ein ziehen und stechen im Knöchel bzw. in der Nähe der Achilliessehen (schreibt man das so?!^^). Deswegen gehe ich nicht ohne Krücken. Zudem ist der Knöchel noch ungleichmäßig geschwollen und mein ganzer Fußrücken bis zu den Zehen ebenfalls. Vllt habe ich auch einfach "Angst" vor dem gehen ohne Krücken habe dass es schmerzt und mein Kopf mir deshalb den Schmerz vorspielt.

Weiß jemand Rat ob das normal ist oder sollte ich vielleicht nochmals in KH und ein MRT machen lassen oder die Orthopädin kontaktieren?

Fliege auch am 04.06 in den Urlaub

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Das ist vollkommen normal. Ich habe mir Anfang November einen Bänderriss zugezogen, und mein Fuß schmerzt jetzt noch bei machen Bewegungen (z.B. barfuß springen). Du kannst, wie von Medicus92 bereits geschrieben wurde, die PECH-Regel anwenden. Das hilft gegen die Schmerzen, also oft kühlen. Du solltest jedoch die Krücken weglassen, da es sein kann, dass, wenn du den Fuß nicht richtig belastest, das Band instabil wird. Dass es anfangs ohne Unteranrmgehstützen weh tut, ist auch völlig normal. Schaue, ob du Druckstellen von der Schiene hast, denn dann müsstest du diese lockerer einstellen. Wenn die Schmerzen nicht in der nächsten Woche merklich besser werden, solltest du nochmal zum Arzt gehen und dein Problem schildern. Gut wäre auch, wenn du physiotherapeutische Übungen machst, damit deine Fußmuskulatur gestärkt wird. Gute Besserung, sportyLB98

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Gib nicht auf!!! Es lohnt sich immer zu leben! Es wird auf jeden Fall irgendeine Person in deinem Leben, die traurig wäre, wenn du sterben würdest.

Da wir deinen Hintergrund für deine Suizidgedanken nicht kennen, können wir dir nicht konkret helfen. ;( Spreche über deine Gefühle, deine Probleme, deine Sorgen. Teile deine Freude und dein Glück! Fresse nichts in dich hinein, sondern rede mit jemanden.

Du kannst dich auch in einem Forum anmelden und dich mit anderen Betroffenen austauschen. Auf jeden Fall wäre es ratsam, eine Therapie zu machen, in eine Klinik für eine längere Zeit zu gehen, dort betreut zu werden und zu dir selbst zu finden.

Ich kenne selbst einige Menschen, die keinen Sinn mehr im Leben fanden und trotzdem noch leben und glücklich darüber sind, dass sie nicht aufgeben haben. Es gibt immer wieder solche Phasen, die dich depressiv machen, aber das Leben hat doch auch schöne Seiten! Sei stark, auch für andere, deine Freunde, deine Familie, für dich selbst!

Ich bitte dich, rede mit jemanden, und bekämpfe deine Depression, versuche dein Leben zu lieben und das Beste aus jedem Tag zu machen! Es gibt so viele Menschen, die liebend gerne weiter leben würden, aber sterben müssen. Und du bist gesund und darfst leben! Genieße es, solange du noch kannst!

Gute Besserung und viel Erfolg auf der Suche nach deinem persönlichen Glück! LG, sportyLB98

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Also ich habe mir noch nie etwas gebrochen. Dafür hatte ich bereits einen Bänderriss und leide an einer Hüftdysplasie, die oft schmerzt. Also kenne ich mich ein bisschen mit Schmerzen aus. ;)

Mein Bänderriss hat sehr stark weh getan, Stufe 9 würde ich sagen. Mit jedem Tag wurden die Scherzen um eine Stufe weniger. Am meisten schmerzte es, wenn ich ihn bewegt habe und aus Versehen darauf getreten bin. Dieser ist entstanden, als ich in der Abwehrbewegung im Schulsport beim Handball umgeknickt bin. Dabei bin ich fast ohnmächtig geworden.

Ich weiß nicht, wie stark ein Bruch schmerzt, aber man sagt ja immer, dass Bänderverletzungen stärker weh tun als Brüche. Ich denke, dass im ersten Moment, wenn man darauf fällt, die Stelle sehr sehr weh tut (das vegetative Nervensystem spielt verrückt, also Stufe 8-10), aber wenn der Gips erstmal dran ist, man keine Schmerzen mehr hat.

Das ist aber bloß eine Vermutung. Falls dies nicht so ist, könnt ihr mir ja widersprechen. :) Ich weiß bloß, dass ich bei meinem Bänderriss jetzt noch Schmerzen habe bei manchen Bewegungen (ca. 6 Monate her) und, dass dieser ca. 6 Tage dauerhaft weh getan hat, also ich hatte auch Ruheschmerzen. Aber letztendlich liegt es an jedem selbst, wie stark die Schmerzempfindung ist und welche Schmerzerfahrungen man bisher sammeln musste.

LG, sportyLB98

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