Kommen meine Rückenschmerzen und meine Taubheitsgefühle im Sitzen von Verspannungen?

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4 Antworten

Taubheitsgefühle deuten meist auf eine Unteraktivität der Nerven hin, sie können geschädigt sein.

Gegen dein Hohlkreuz solltest du was tun, denn durch diese Haltung können auch Verspannungen ausgelöst werden und es können Blockaden entstehen.

Es gibt dazu gute Übungen in Yoga und Pilates, wie die halbe Brücke, roll up and down.

Außerdem solltest du immer eine gute Bauchspannung haben. Nabel zur Wibelsaüle und etwas hochziehen, die Schulterblätter dagegen nach unten senken.

Durch die Bauchspannung hast du wie einen Gürtel und Schultern können entspannt nach unten ausgerichtet werden und du kannst nicht ins Hohlkreuz fallen.

Es gibt auch noch eine schöne Übung vor einer Wand. Stelle deine Füße an die Wand, Schenkel im 90° Winkel. Lege deinen rechten Unterschenkel auf den linken Oberschenkel und drücke mit der rechten Hand das Knie nach außen und lege die linke an den Knöchel.

Dann drückst du dein Kreuzbein in den Boden, stelle es dir als Stange vor und atme gleichmäßig. Nach 10-15 Sekunden die Beine wechseln, davor das Bein lang strecken und mit den Händen die Kniekehle umfassen.

Nach beiderseitiger Übung die Beine abstellen und die Daumen im Nabel versenken. Dann hinter dem Nabel beim langsamen Einatmen bis nach unten atmen, den Po kannst du etwas nach unten rollen. Beim Ausatmen stellst du dir vor es wird ein Reißverschluss zugezogen und wieder bis hinter die Daumen den Atem ziehen.

Nach einigen Malen wiederholen eine 2. Runde beginnen.

Diese Übung löst Blockaden im Hüftbereich und dehnt die Hüftbeuger und Muskeln. Am besten macht man sie abends vorm Schlafengehen und/oder morgens nach dem Aufstehen.



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Jetzt habe ich auch bemerkt, dass immer nach dem Sitzen rund um mein Kreuzbein eine kreisrunde Rötung auftritt (ca 10 cm Durchmesser), wie bei einem Zeckenbiss. Nach ein paar Minuten verschwindet diese wieder, wenn die Taubheit auch weg ist, was aber länger dauert. Was könnte das bedeuten? 

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Kommentar von cyracus
31.08.2017, 00:48

Vor 10 Tagen hast Du ja in Deiner Frage geschrieben:

Ich gehe nächste Woche zum Arzt

Was ist denn daraus geworden?

Und nun zu Deiner Frage:

Geh zum Arzt und berichte ihm von diesem Phänmen. Wir können ja unmöglich wissen, was die Ursache ist.

Beim Arzt kannst Du das vorführen, er kann es sich genau ansehen und mit seiner Erfahrung dann das notwendige veranlassen.

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Hast Du schon an Osteopathie gedacht? Osteopathie ist das beste Schmerzmittel, oder besser: Keine-Schmerzen-mehr-Mittel, das ich kenne. Damit wird allgemein nicht das Symptom, sondern - ganz oder soweit wie es möglich ist - die Ursache beseitigt, indem die Balance im Körper wiederhergestellt wird. - Hier ein sehr guter Artikel zur Osteopathie:

Osteopathie - Blockaden erspüren und lösen
http://www.ugb.de/bewegung-sport/osteopathie-blockaden-erspueren-loesen/

.

Alles an und in unserem Körper ist mit Haut umgeben, also auch jedes Organ, jeder Knochen, jedes Blutgefäß usw., die Faszien genannt werden. Sämtliche Faszien sind irgendwie miteinander verbunden. Also wenn Du zum Beispiel Dein Knie anhebst, verlagern sich ganz leicht sämtliche Faszien bis hin zum Kopf.

Osteopathen arbeiten viel mit den Faszien. Was Faszien sind und wie sie Beschwerden machen können, erfährst Du in dieser Dokumentation:

Geheimnisvolle Faszien - Neues vom Rücken

.

Zur Osteopathie gleich mehr. - Wenn der Körper aus der Balance geraten ist, ist an verschiedene mögliche Schwachstellen im Halteapparat zu denken.

Denke deshalb auch an das Kiefergelenk. Wenn mit dem Kiefergelenk etwas nicht stimmt, wirkt sich das auf den gesamten "Halteapparat" des Körpers aus, unter anderem mit der Folge von Schmerzen. - Hier eine sehr gute Beschreibung der Zusammenhänge von Lexi77:

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/rueckenschmerzen-durch-falsches-kauen-beissen#answer136322

Und sieh Dir dieses Video dazu an:

Funktionsstörung des Kiefers

.

Bei Fußschmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Wirbelsäulenschmerzen muss man auch immer an die gesunde Statik der Füße denken, dazu:

http://www.fussgesundheit.info/

.

Wieder zur Osteopathie - wenn Du Dich näher mit dieser Art der Therapie beschäftigen möchtest:

Manche Ärzte arbeiten mit Osteopathen zusammen beziehungsweise empfehlen welche.

Osteopathen sind Krankengymnasten mit entsprechender Zusatzausbildung, einige Heilpraktiker spezialisieren sich mit solch einer Zusatzausbildung und auch einige Ärzte.

Die Berufsbezeichnung "Osteopath" ist (noch) nicht geschützt. Um an einen gut ausgebildeten Osteopathen zu kommen, ruhig den Therapeuten fragen, wie lange er / sie Osteopathie gelernt hat. So um fünf Jahre sollten es sein. - Ich empfehle, mit einem Osteopathen / Osteopathin Kontakt aufzunehmen für ein informelles Erstgespräch, in dem Du Deine Fragen stellst, auch zu den Kosten. Nach dem telefonischen Erstkontakt kann das Informationsgespräch in der Praxis sinnvoll sein, auch was die Kostenübernahme betrifft.

Manche Krankenkassen übernehmen Kosten für osteopathische Behandlung (so zum Beispiel die Techniker). Google mal mit
osteopathie
und füge Deine Krankenkasse hinzu, um zu erfahren, ob die Kosten übernommen werden. Auch wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, mach mit dem Osteopathen / Osteopathin (der zugleich Krankengymnast ist) ein Erstgespräch in seiner / ihrer Praxis.

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Kommentar von sportyLB98
22.08.2017, 14:18

Beim Osteopathen war ich schon, der könnte mir nicht helfen, da die Ursache damals noch nicht beseitigt war, nämlich die Hüftfehlstellung. Jetzt ist die Ursache beseitigt, die Symptome sind aber immer noch da...

Meine Füße sind in Ordnung, aber seit einiger Zeit habe ich rechts so ein Kieferknacken. Bald habe ich einen Zahnarzttermin, da werde ich meine Zahnärztinmal darauf ansprechen. Eigentlich hatte ich bereits eine feste Spange, aber weiß...

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http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=tuchd25aunogtba5hjhlj2m0e0&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&

Neurologische Symptome

Degenerative Polyneuropathien der Extremitäten (bilateral, symmetrisch) [1, 7, 8, 9, 17]          Parästhesien – Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder, Kälte- und Wärmewahrnehmungsstörungen [7, 9]         
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Kommentar von Hooks
21.08.2017, 12:45

Mein Mann bekam gegen die Nervenschmerzen bei Gürtelrose B-Komplex, 3x1, verschrieben. https://www.medizinfuchs.de/produktinformation/vitamin-b-komplex-ratiopharm-kapseln-60-st-ratiopharm-gmbh-pzn-4132750.html

Vielleicht hilft es auch bei Dir, wenn es Nervenschmerzen sind - oder falls Vitamin B1-Mangel besteht. Trinkst Du Kaffee? Der hemmt B1 durch seinen ATF (s. Interaktionen bei Vitalstoff-lexikon.de)

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Verspannungen können ihre Ursache haben im Magnesiummangel. Bei mir geht das viel besser, seitdem ich 10 mg pro kg Körpergewicht zu mir nehme. Das von St Anton (amazon) hat kaum Nebenstoffe.

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Gegen die Rückenschmerzen könnte Dir etwas Gymnastik helfen, machst Du das schon?

Ich fange morgens so an (alles langsam und häufig ausführen):

  1. Rückenlage, Beine lang, Zehen hoch, abwechselnd die Beine ans Fußende schieben, mehrere Minuten lang (ich lese gerne dabei)
  2. Beine angestellt, Fersen abwechselnd in die Unterlage drücken
  3. Beine angestellt, Fersen gemeinsam in die Unterlage drücken und dadurch das Becken hochhebeln beim Ausatmen (spannt die Bauchmuskulatur von außen an und dehnt dadurch das Hohlkreuz)
  4. Beine angestellt, abwechselnd die Hüften ans Fußende schieben

Immer wenn ich im Bett liege, auch mittags mal, versuche ich am Anfang und am Ende diese Lockerungsübungen zu machen.


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Denk dran: Beim Bücken immer in die Knie gehen. Wenn es eines wehtut, stell das Bein zurück und beuge das andere.

Oder setz Dich rechtzeitig auf einen Stuhl oder Höckerchen. Man kann sehr viele Arbeiten sitzend erledigen, ohne sich bücken z umüssen. Bei Abwasch in einer Schüssel waschen, die erhöht steht usw. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten um zu vermeiden, daß Du DIch vorbeugen mußt.

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