Hallo. Antidepressiva sind eine sehr grosse gruppe mit verschiedenen wirkstoffen und da kann man nicht verallgemeinern. Die am öftesten eingesetzten ssri sind eigentlich unschädlich, nws kann jede tablette haben auch z.b. Aspirin. Muss aber nicht sein. Ich z.b. habe ängste und die sind besser geworden seit dem ich cipralex nehme.

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Können Depressionen auch ohne Medikamente (Citalopram) geheilt werden?

War wegen innerer Unruhe, Hände zittern, Einsamkeit, negative Gedanken, Probleme im Studium und Schlafstörungen beim Hausarzt. Der hat nichts organisches feststellen können und hat mir eine Überweisung für einen Psychiater gegeben. Der gab mir einen Test mit, mit über 500 Fragen, die ich mit trifft zu oder trifft nicht zu beantworten musste. Laut den ergebnissen wäre ich depressiv verstimmt. Er hat mir Citalopram verschrieben.

Nun habe ich etwas Angst diese zu nehmen. Ich meine Bedingungen werden dadurch doch nicht besser, ich werde immer noch alleine in der Stadt wohnen wo ich studiere, ich werde weiterhin Probleme haben, das Zittern ist auch als Nebenwirkung von diesem Medikament, zugenommen habe ich durch den ganzen Stress auch schon enorm, und als Nebenwirkung könnte auch wieder noch mal Zunahme sein. Habe schon ohne Medikamente über 20kg in kurzer Zeit zugenommen. Fühle mich so schon nicht wohl, und die Fressanfälle nerven. Wenn jetzt dieses Medikament noch mehr mein Appetit steigert... Horror.. Auch habe ich Angst, dass sich mein Wesen durch die Medikamente ändert, bzw. ich meine Sorgen durch Pillen versuche zu unterdrücken... Habe gelesen, dass manche jahrelang antidepressiva nehmen, davor habe ich Angst, dass ich das dann auch müsste. Sind meine bedenken unberechtigt? habe echt angst diese medikamente zu nehmen, und dann könnten die medis auch noch impotent machen. ich bin doch erst 27.

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Es ist deine Entscheidung, ob du es nimmst oder nicht. Wenn du wirklich depressiv bist, würde ich sie nehmen, wenn du glaubst, dass du auch ohne zurecht kommst, dann eben nicht. Nebenwirkungen können, aber müssen nicht sein, ich hatte z.B. kaum welche bei einem ähnlichen Medikament. Gefährlich sind Antidepressiva nicht, da gibt es weit "schlimmere" Sachen. Und informier dich mal, ob du nicht vielleicht noch andere Probleme hast, die vielleicht zu der Depression geführt haben, z.B. ADHS.

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Psychisch krank ist man solange, wie man psychisch KRANK ist. Wenn es dir gut geht, bist du es nicht mehr, das ist eine Diagnose und kein Dokument. Das ist genauso wie mit körperlichen Erkrankungen, wenn du z.B. Rückenprobleme hast, gilst du auch nur solange als krank, wie du die Probleme hast.

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Wenn du dich depressiv fühlst, ist es eine Depression, also ja. Und als Betroffener sage ich dir, du solltest wirklich einen Arzt aufsuchen, sei es nur der Hausarzt, aber ein Psychiater wäre natürlich ratsamer. Denn dann bekommst du ein Medikament, dass dir hilft und vielleicht wird auch die Ursache festgestellt und kann behandelt werden. Natürlich kannst du auch eine Psychotherapie machen bei einem Psychotherapeuten (Psychologen sind da glaube ich der falsche Ansprechpartner), aber das kostet halt leider Zeit.

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Ob du sie nimmst oder nicht ist allein deine Sache. Du hast hier nicht einmal geschrieben, ob sie denn geholfen haben. Grundsätzlich bringt es nichts, nutzlose Tabletten einzunehmen. Tabletten, die geholfen haben wegen "irgendwas" abzusetzen wäre aber einfach nur dumm.

Da ich selbst Angststörungen habe und ein hilfreiches Medikament suche, würden mich Infso sehr interessieren. Hat es gewirkt? Hat es deine Ängste reduziert? Habe gelesen, es soll müde machen. War das bei dir der Fall? Hat es deine Stimmung verbesser oder dich gar depressiv gemacht? Hattest du Nebenwirkungen davon? Ich bedanke mich im Voraus!

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Theoretisch ja. Aber wenn du nicht gerade einen Alptraum hattest oder am Tag etwas sehr belastendes passiert ist, ist es viel wahrscheinlicher eine körperliche Ursache.

Ich bin selbst Allergiker und Asthmatiker und hatte das paar mal, dachte auch, es könnte bei mir psychisch bedingt sein, aber habe dann immer gemerkt, dass es bei mir persönlich doch am Asthma lag.

Wann hast du dich denn das letzte mal auf Allergene testen lassen? Ich z.B. habe eine sehr starke Hausstauballergie, sodass ich in einem Raum perfekt atmen kann, aber kaum, wenn ich einen anderen betrete.

Und wenn mit deiner Lunge alles in Ordnung ist, könnte es an der Nase liegen. Da kommt also auch eine Allergie in Frage, sodass die Nase anschwillt oder auch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder ähnliches.

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Kennst ja schon die Nummer gegen Kummer. Ansonsten einfach in der KJP anrufen, egal wann du das letzte mal dort warst. Wenn es dir schlecht geht, muss dir wieder geholfen werden.

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Selbstmord Gedanken aus dem Nichts

Hey Leute!

Mir gehts heute gar nciht gut... Seit gestern habe ich die ganze Zeit so komische Gedanken. Wenn ich eine Schere sehe denke ich an Selbstmord, wenn ich Spülmittel sehe bekomme ich Angst, weil ic hkönnte es ja trinken und sterben. Ich glaube das das mit meinem Panikanfall von gestern zusammenhängt. Ich hatte einen völligen Ausetzer und habe einfach nur noch geheult und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Ich wusste nicht mal warum. Ich habe auch die ganze Zeit richtig Angst die Kontrolle über mich zu verlieren. Ich habe Angst, dass ich irgendwem was antue und verrückt werde. Zum Beispiel wollte ich vorhin mit meiner Schwester was machen, da habe ich plötzlich daran gedacht, dass ich sie ja erwürgen könnte. Eigentlich weiß ich ja, das das nur Angst davor ist die Kontrolle zu verlieren. Aber ich habe mich da jetzt so hineingesteigert, dass ich diese Gedanken alle 2 Sekunden habe. Ich will doch nicht verrückt werden! Ich will nicht in die Geschlossene und Neuropharmaka nehmen! Meine Psychologin meinte, dass das nicht passieren wird. Aber was wenn doch? Wenn ich wie gestern bei dem Heulkrampf einfach die Kontrolle verliere? Das macht mir sooo viel ANgst. Hier i Forum habe ich noch nicht so viel über diese Art von Angst gelesen, das macht mir noch mehr Angst. Hört sich vielleicht kindisch an, aber: Werde ich jetzt wirklich verrückt oder ist das nur Angst? Und was kann ich machen, dass dieses Gedankendurcheinander aufhört. Will eigentlich anfangen Medis zu nehmen, aber mein Psychiater ist natürlich im Urlaub, genauso wie meine Psychologin!! Ahhh...immer dann passiert sowas... Kann mich jemand beruhigen und kennt das jemand? lgNino

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Hatte auch mal solche Ängste, die Kontrolle zu verlieren. Es sind aber nur unsinnige Befürchtungen, man hat immer genügend Kontrolle über sich selbst. Du würdest dir selbst oder jemand anderem nie etwas antuen ohne es wirklich zu wollen.

Du könntest mal in eine Psychiatrische Klinik fahren und bitten einfach mit einem Psychiater sprechen zu dürfen. Das wird bestimmt möglich sein, ohne dass man dir gleich rät, dich einweisen zu lassen. Schau mal im Internet, ob es in deiner Nähe eine Tagesklinik gibt.

Ansonsten könntest du deinen Hausarzt bitten, dir etwas beruhigendes zu verschreiben, bis dein Psychiater zurückkommt.

Dann hilft natürlich Ablenkung z.B. Filme schauen, Sport machen und mit nahen Personen darüber zu reden.

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Klingt nach Panikatacken. Geh zu nem Psychiater und schildere im das Problem, gibt Medikamente die prima dagegen helfen.

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Wie äußert sich denn deine Derealisation? Dass es durch Medikamente ausgelöst werden kann, bedeutet doch nur, dass bestimmte Medikamente dazu führen können (Stimulanzien), aber nicht alle Medikamente.

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Entweder du hast so starke Schmerzen, dass du stärkere Mittel brauchst, dein Körper verarbeitet diese Mittel schlecht oder die Schmerzen sind von besonderer Art und brauchen eine besondere Behandlung.

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Man liest im Internet über jedes Medikament sehr viel schlechtes, das würd ich nicht beachten. Das was du beschreibst ist aber ein NW von SSRIs und legt sich natürlich, wenn du es absetzt, außer du hattest es schon davor. Sprich mit deinem Arzt über einen Medikamentenwechsel zu einem SNRI (z.B. Duloxetin) oder eine Zusätzliche Gabe eines NDRI (z.B. Bupropion) (das sind auch Antidepressiva, die jedoch anders wirken).

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Wer kennt sich mit Derealisation aus?

Also ich hab schon seit Monaten, vielleicht schon seit einem Jahr, das Gefühl meine Umwelt nicht mehr richtig wahrnehmen zu können. Ich streng mich schon an, alles wieder so wie 'früher' wahrzunehmen, aber es kommt mir so vor, als sei meine Sehkraft ein wenig 'schlechter' geworden. Als würde ich durch eine Scheibe sehen. Außerdem hab ich immer das Gefühl ganz woanders zu sein. Ich weiß nur nicht wo. Wenn ich zum Beispiel in der Schule sitze, habe ich nicht das Gefühl dort zu sitzen. Wenn ich mit Freunden oder anderen rede, denk ich manchmal (nachdem ich etwas gesagt habe), ob ich das wirklich war, der etwas gesagt hat. Es ist ganz komisch. Ich hab schon lange nicht mehr das Gefühl, als sei das normal. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, habe das Gefühl das ich nichts mehr so richtig alleine schaffen könnte. Ich fühl mich eingeschränkt gegenüber der Außenwelt. Als würde mir irgendetwas fehlen. Habe schon im Internet recherchiert und das Wort 'Derealisation' entdeckt. Ich bin mir unsicher, ob ich an Depressionen leide, da ich manchmal Höhen und Tiefen habe, aber irgendwie geht es mir immer schlecht. Ich zweifel schon länger daran (2 Jahre), ob ich depressiv bin, möchte aber ungern zu einem Arzt deswegen. Mich stört im Moment aber eher diese Derealisation, als die Depression (wenn es eine ist). Kennt sich irgendjemand damit aus und kann mir sagen, wie ich alles wieder normal wahrnehmen könnte, ohne ärztliche Unterstützung (also Selbsthilfe)? Und ist sowas schon psychisch krank? Würde mich sehr über Antworten freuen. Zu mir: Ich bin weiblich und 18 Jahre alt.

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Du hast seelische Probleme und solltest zu einem Psychiater und/oder einem Psychotherapeuten gehen. Wenn du Probleme mit dem Bein, deinen Augen oder deinem Hals hast gehst du schließlich auch zu einem Facharzt.

Du kannst dir da alleine nicht so gut helfen, das ist als würdest du alleine einen gebrochenen Arm behandeln...

Was genau du hast kann dir hier keiner sagen, klar könnte das eine Depression sein, vielleicht aber auch etwas anderes. Ich hatte auch so etwas, ich habe diverse psychische Erkrankungen und durch starke Ängste und Sorgen fühlte sich bei mir auch alles so an wie du beschreibst.

Seitdem ich in psychiatrischer Behandlung bin und Medikamente nehme, ist jedoch wieder alles in Ordnung, solltest du also auch versuchen :)

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milch kann bei manchen medikamenten die aufnahme verlangsamen oder verschnellern, (einige) antibiotika dürfen nicht mit milch eingenommen werden, ansonsten kenne ich keine medikamente, auf die das zutreffen würde.

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