Können Depressionen auch ohne Medikamente (Citalopram) geheilt werden?

4 Antworten

Nein, deine Bedenken sind nicht unberechtigt. Ein Bekannter von mir, nahm auch ne Weile das Zeug, er war nicht mehr der Gleiche. Driftete voll auf den Eso-trip ab, als früher vollkommen rationaler Mensch.

Ansonsten, ließ einfach mal den Wiki-Artikel zum dem Medikament. Es ist ein Multitlent, kann fast bei jeder psychischen Störung zum Einsatz kommen.... ich bringe solchen Wunderwaffen immer etwas Skepsis entgegen. Schön ist auch : "Es gibt Zweifel an einer dem Placeboeffekt überlegenen relevanten therapeutischen Wirksamkeit von Citalopram und ähnlich wirkenden Antidepressiva" ( Wiki )

Lese ich das richtig, Du hast jetzt schon, vor Medikamenteneinnahme über 20 Kilo zugenommen ?? Das kann natürlich auch ganz organische Ursachen haben, z.B. die Schilddrüse. Wie oft diese Erkrankung übersehen wird, bzw. warum ließt Du hier :

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/schilddruesenunterfunktion-auf-blutbild-nicht-erkennbar#answer808266

Hallo!

Versuche einen guten Psychologen zu finden, der auf deine Probleme eingeht und dich nicht mit Psychopharmaka abspeist.

Wie du deine Situation schilderst, benötigst du sicher keine Medikamente. Ein Studium kann dazu führen, dass man unter Dauerstress steht und Schlafstörungen entwickelt.

Du solltest einen Ausgleich zum Alltag finden, um Ruhe zu tanken. Es gibt z.B. Kurse wie Tai Chi, Chi Gong u.s.w. die ideal bei psychischen Problemen sind.

http://de.paperblog.com/wissenschaftlich-bewiesen-tai-chi-hilft-auch-bei-depressionen-524407/

Das ist von jedem einzelnen abhängig. Depressionen werden nicht zwangsläufig medikamentös behandelt. Psychiater zücken leider schnell den Rezeptblock. Wie du schon schreibst die eigentlichen Probleme verringern sich dadurch nicht aus dem Grund wäre es auch angezeigt eine Gesprächstherapie zu beginnen und von Psychopharmaka nur dann Gebrauch zu machen wenn wirklich alle Stricke reißen. Depressionen deckeln die seelischen Probleme und Medikamente deckeln die Depressionen aber Probleme werden dadurch keine gelöst. Dein Wesen ändert sich durch Antidepressiva nicht, Gewichtsschwankungen (meist nach oben) sind aber nicht ausgeschlossen.

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Was die Wirkungslosigkeit der AD angeht, bin ich ja bei dir.

Aber warum sollte ein Psychiater über die Wunderwaffen verfügen, die Ursachen für das ganze ändern zu können ?

Ist es nicht so, dass hier beides eigentlich kaum Chancen bietet, dass nur das Risiko bei einer Psychotherapie viel geringer ist ? ( Dafür der Zeitaufwand höher )

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Citalopram wieder einnehmen?

Hallo,

kurz zu meiner Person: Vor 2 jahren ein Burn out gehabt, durch den Stress. Hauptsächlich aber durch mich selbst verursacht “Perfektionismus“, keine Grenzen haben usw als Schlagwörter. Meine damaligen Symptome: Schwindel, abgeschlagenheit und Angst bzw Panik. Zum Glück konnte ich zeitnah eine Gesprächstherapie starten und Citalopram einnehmen. Es hat eine gewisse Zeit gedauert, meine Angst ging weg, der Schwindel auch zeitweise. Ich muss dazu sagen, dass ich manchmal das Gefühl hatte das Citalo den Schwindel auch verstärkt hat? Jetzt zu meinem Problem: vor drei Monaten habe ich das Citalo ausgeschlichen, weil ich dachte ich brauche es nicht mehr.(danach war der schwindel plötzlich komplett weg) Kurz darauf kleines Zwischentief, ich habe dann 5-HTP eingenommen. Auf der Arbeit war ich sehr stark in die Jahresabschluss arbeiten eingebunden.. wieder viel geflucht und geschimpft und dachte ich versuche es mal mit dieser Art von Medikament. Irgendwann kam wieder die panik der schwindel und die Nervosität zurück. Ich glaube ich habe mich wieder zu sehr gestresst.. (zeitraum januar bis märz) Aktuell bin ich krankgeschrieben und wieder in therapie. Das Thema Citalopram wurde wieder auf den Tisch gebracht.. Aktuell weiss ich nicht ob ich es nochmal nehmen soll oder einfach abwarten soll was mit mir passiert. Ich bin einfach sehr dünnhäutig und kann schlecht mit stress umgehen.

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