Hallo Lea,

falls noch nicht geschehen solltest du unverzüglich einen Arzt aufsuchen, bzw. den Notdienst konsultieren (Tel. 116117). Es könnte sich natürlich um eine Appendizitis handeln, aber auch andere evtl. gefährliche Entzündungen im Unterleib sind denkbar. Bei so starken Schmerzen wäre es jedoch unklug, länger abzuwarten.

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Grundsätzlich gilt nach wie vor das Überweisungsgebot an Fachärzte. Dieses wird allerdings meistens nicht sanktioniert, d.h. jeder Kassenversicherte kann auch ohne Überweisung einen Facharzt aufsuchen und wird nur selten abgewiesen. Da dieses Vorgehen von vielen gesetzlich Versicherten recht naiv praktiziert wird, entstehen bei den Fachärzten immer längere Wartezeiten auf einen Termin und im Wartezimmer, und zudem viele unnötige Konsultationen für Probleme, die der Hausarzt (Facharzt für Allgemeinmedizine) problemlos hätte lösen können. Dadurch entstehen nicht zuletzt auch den Kassen hohe zusätzliche Kosten, was sicherlich dazu führen wird, dass sich die Kassen demnächst etwas einfallen lassen werden, wie z.B. die Wiedereinführung der Praxisgebühr bei Facharztbesuchen ohne Überweisungsschein.

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Das bedeutet, dass deine Oma z.B. bei zahnärztlichen Behandlungen, durch die es zu einer bakteriellen Infektion kommen kann, eine antiobiotische Vorsorge benötigt. Sie muss also vor der Behandlung und auch einige Tage danach ein Antibiotikum einnehmen.

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Am wahrscheinlichsten ist das ein Tubenkatarrh. Sowas kommt vor allem bei Schnupfen vor. Abschwellendes Nasenspray und vorsichtiges Druckausgleichmanöver helfen meist rasch.

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Deine Frage entlarvt eine gewisse Ambivalenz im GKV-Gesundheitssystem. Auf der einen Seite dürfte dich ein Kassenarzt ohne die vorherige Zahlung der Praxisgebühr gar nicht behandeln, davon ausgenommen sind nur Notfälle, also potentiell lebensbedrohliche Situationen. Auf der anderen Seite sieht die Praxisgebühr-Regelung aber auch ein Mahnwesen vor. Der PG-säumige Patient müsste vom Arzt mehrfach schriftlich gemahnt werden. Erst wenn der Patient dann immer noch nicht zahlt, meldet der Arzt den Ausstand an die Kasse, welche entsprechende Inkassoschritte einleitet, bis hin zum gerichtlichen Mahnbescheid.

Ich schildere dir gerne mein persönliches Vorgehen und auch das der meisten Ärzte: Wenn ein Patient die Praxisgebühr nicht zahlt, wird er von mir selbtverständlich behandelt. Er wird gebeten, die PG nachzureichen und gleichzeitig setze ich den "Säumnismarker" in seine elektronische Abrechnungskarte. Wenn er zahlt, wird der Marker wieder entfernt. Zahlt er nicht, wird der Kasse mit der nächsten Abrechnung automatisch mitgeteilt, dass die PG noch aussteht. Die Kasse darf ihre 10€ dann gerne selbst eintreiben. Ich persönlich sehe absolut nicht ein, dass ich neben unzähligen un- oder unterbezahlten Verwaltungsgängeleien durch die Kassen auch noch deren kostenlosen Inkasso-Kasper spielen soll. Die PG gehört der Kasse, wenn sie die PG haben will, soll sie die bei säumigen Zahlern gefälligst selbst einziehen.

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Nach einer Influenzaimpfung darf Fieber bis 38,5°C auftreten. Das ist zwar selten, kommt aber vor und ist meist unbedenklich. Wenn du dir diesbezüglich Sorgen machst, geh ruhig nochmal zum Arzt, der dich geimpft hat.

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Wenn der Gips oder die Schiene abgenommen wird, kannst du wieder mit dem Schwimmtraining beginnen. Es sollte aber vielleicht nicht gleich das Training für den "Ironman" sein. ;-) ... und Vorsicht bei der Wende!

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Diese Bandage hättest du schon nach etwa sechs Wochen weglassen können und sollen.

Mein Tipp: lass die Stabilität deine Sprunggelenks nochmal beim Arzt überprüfen und dich bzgl. der Bandage beraten. Möglicherweise ist deine Muskulatur durch das übermäßig lange tragen der Bandage geschwächt, wodurch das OSG zu instabil geworden ist, und du benötigst nun vielleicht eine physiotherapeutische Behandlung.

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Auf Kassenkosten darf der Arzt ein BZ-Messgerät nur für Patienten verschreiben, die Insulin oder ein Insulinanalogon spritzen müssen.

Wenn du aber ein solches Gerät haben möchtest, frage doch einfach mal bei deinem Hausarzt nach. Ärzte bekommen nämlich von der Industrie Mustergeräte für die Weitergabe an Patienten. Vielleicht hat dein Hausarzt ja eines übrig. Oder schau mal auf Ebay nach, da gibts die Geräte für einen Euro.

Bei diesen Geräten wird der Gewinn übrigens nicht mit dem Verkauf gemacht, sondern mit den teuren Messstreifen. Das ist eben so ähnlich, wie mit den Handys. Die gibts ja auch quasi zum Nulltarif, der Umsatz wird mit den Telefonaten gemacht.

Wenn in deiner Familie aber Diabetes mellitus häufig vorkommt, brauchst du gar nicht regelmäßig selbst zu messen. Lass dir einfach alle ein bis zwei Jahre auf Kosten der Kasse zum Ausschluss eines Diabetes mellitus den Nüchtern-BZ bestimmen. Das genügt vollkommen.

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Hallo Danio!

Die Diagnose ist natürlich für dich erst einmal niederschmetternd. Aber gib den Mut keinesfalls auf. Auch wenn weder der Diabetes mellitus Typ1 noch Typ 2 geheilt werden können, gibt es hervorragende Behandlungsmethoden, durch die deine Lebensqualität nach einer angemessenen Gewöhnungsphase nicht eingeschränkt sein wird und auch die Lebenszeit gleich bleibt! Wie du schreibst, wird es sich in deinem Fall wohl um einen Typ 1 handeln. Das ist der Diabetes, der fälschlicherweise als "jugendlicher Diabetes" bezeichnet wird. Besser ist der Name "insulinabhängiger Diabetes mellitus". Das bedeutet, dass du Insulin in irgend einer Form (Injektion oder Pumpe) spritzen musst. Tabletten gibt es nicht. Das Spitzen ist aber reine Gewöhnungssache. Es tut nicht weh, und wenn du dich mal dran gewöhnt hast, ist es keine Sache mehr... Ohne Insulinzufuhr geht es aber nicht. Nach der Einstellung auf das Insulin wird es aber eine Phase geben, in der dein Insulinbedarf sinken wird, weil dein Körper durch die äußere insulinzufuhr entlastet wird und nochmal selbst mehr Insulin produziert. Diese Phase nennt man Honeymoonphase. Jetzt glauben viele Betroffene, dass man die Spritzendosis reduzieren könnte und vielleicht wieder ganz ohne Spritzen auskommt. Das ist leider ein Fehler, der meist mit einer Entgleisung des Blutzuckers wieder im Krankenhaus endet.

Heilpraktiker, die alles andere als medizinische Fachleute sind, nutzen diese Phase oft, um den Diabetikern allerlei dubiose Therapien anzudrehen, die aber vollkommen unwirksam sind. Gelegentlich kam es in solchen Situationen schon zu Todesfällen. Ein guter Heilpraktiker würde dir in dieser Situation also grundsätzlich dazu raten, beim verabredeten Injektionsschema zu bleiben.

So, jetzt konkret zu deinen Fragen:

  1. Sport und Ernährung spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Therapie des Diabetes mellitus (1 oder 2)

  2. Beim Typ 1 gibt es nach dem heutigen Stand der Medizin keine Möglichkeit auf Insulinspritzen zu verzichten. Du musst aber wirklich keine Angst vor den Spritzen haben.

  3. Heilpraktiker könnten evtl. Tipps zur Ernährung geben, ihre sonstigen Behandlungsversuche sind beim Diabetes mell. Typ 1 aber wirkungslos. Keinesfalls solltest du auf den Rat eines Heilpraktikers die ärztlich verordnete Behandlung verändern!!

  4. Zu den Filmen kann ich dir aufgrund fehlender eigener Erfahrung nichts sagen. Ich glaube aber, die sind vollkommen normal, wenn man mit einer solchen lebensverändernden Diagnose konfrontiert wird.

  5. Eine Psychotherapie ist am Anfang sicher empfehelnswert und sehr hilfreich.

Alles Gute und Kopf hoch!!!

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Die Hämophilie ist grundsätzlich die Neigung zu spontanen oder ungewöhnlich starken Blutungen. Selten ist sie angeboren, dann sind fast nur Männer betroffen.

Die erworbene Hämophilie könnte z.B. der Morbus Werlhof sein, auch Idiopathische thrombozytopenische Purpura genannt. Es handelt sich um einen Mangel an Blutplättchen. Es kämen aber auch eine ganze Reihe von Lebererkrankungen in Betracht, die zu einem Mangel an Gerinnungsfaktoren führen.

Am häufigsten wird die Hämophilie künstlich und absichtlich durch eine Verabreichung von Marcumar verursacht, nämlich bei Patienten, bei denen ein arterieller Verschluss aufgetreten ist (z.B. Lungenembolie) oder verhindert werden muss (z.B. bei Vorhofflimmern).

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Wenn auch der Arzt damit einverstanden ist, spricht gar nichts dagegen. Um eine peinliche Situation von vorne herein auszuschließen, sollte deine Freundin deine Begleitung schon bei der Terminvereinbarung anmelden.

Ich als Arzt bin zumindest immer ein wenig verwundert, wenn ein erwachsener Patient in Begleitung eines anderen Erwachsenen ins Sprechzimmer kommt, und ich mir die Umstände der Begleitung erst erklären lassen muss. Meistens bin ich natürlich mit einer "Fremdbegleitung" einverstanden, wenn es dafür einen nachvollziehbaren medizinischen oder psychologischen Grund gibt. Ich habe mich aber schon dagegen ausgesprochen, denn die "Hoheit" über mein Sprechzimmer habe natürlich ich.

In eurem Fall hätte ich persönlich allerdings gar nichts dagegen einzuwenden.

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Neben der "normalen" Praxisgebühr, gibt es auch die Notfallgebühr, die man zahlen muss, wenn man außerhalb der Sprechzeiten den Notdiesnt in einer Notfallpraxis oder als Hausbesuch in Anspruch nimmt. Als Quittung wird ein Formular ausgestellt, das den großen Hintergrund-Aufdruck "Notfall" trägt. Die Notfall-Praxisgebühr kann nicht auf die normale Praxisgebühr angerechnet werden. Wenn allerdings der eigene Hausarzt im Notdients in Anspruch genommen wird, und die Praxisgebühr bereits bezahlt wurde, kann er auf die Notfallgebühr verzichten.

Normalerweise muss man auch die Notdienstgebühr nicht doppelt zahlen, man muss bei der wiederholten Vorstellung aber die Notdienst-Quittung vorlegen können.

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Der Begriff "Selbstheilungskräfte" ist eher von Laien geprägt und sehr undifferenziert. Im einzelnen gehören dazu, z.B. der Wundheilungsprozess oder die Immunreaktion. Diese sind bekannt und wissenschaftlich sehr gut untersucht. Dass einer dieser Mechanismen aber eine bösartige Erkrankung heilt, ist eher unwahrscheinlich.

Trotzdem gibt es Einzelfallbeschreibungen von so genannten Spontanheilungen bei bösartigen Erkrankungen. Der zugrunde liegende Mechanismus ist nicht bekannt, was allein schon an den extrem seltenen Fällen liegt. Dass diese Heilungen durch "positive Energie" oder andere eher esoterische Konstrukte ausgelöst werden ist aber auch sehr unwahrscheinlich. Tatsächlich hat man festgestellt, dass Tumorpatienten, die im postitiven Denken geschult wurden, zwar eine bessere Lebensqualität haben, jedoch keinen Lebenszeitgewinn. Bei diesen Spontanheilungen stehen wir also noch vor einem Rätsel. Möglicherweise handelt es sich aber auch nur um Beobachtungsfehler, d.h. entweder hat es sich gar nicht um eine bösartige Erkrankung gehandelt, oder der Patient hatte nur eine so genannte komplette Remission, d.h. keine Nachweisbarkeit des Tumors mehr, aber keine echte Heilung.

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Ob ein Muttermal bösartig ist, kann letzendlich nur vom Pathologen nach der Entfernung festgestellt werden. Es gibt aber einige Kriterien, die schon genannt wurden, aber einer Erläuterung bedürfen.

Auffällig wird ein Muttermal, wenn

  • es in der größten Ausdehnung größer als 5 mm ist
  • es assymmetrisch ist
  • der Rand unregelmäßig bzw. ausgefranst ist oder Satellitenmuttermal auftreten
  • es verschiedene Farbtöne aufweist
  • es erhaben ist, sich also hervorwölbt

Aber grundsätzlich sollte man sich ein Muttermal vom Arzt ansehen lassen, wenn es sich verändert (größer, kleiner, heller, dunkler) oder anfängt zu jucken oder anfängt zu bluten.

Neu aufgetretene oder veränderliche Muttermale auf der Handinnenfläche oder der Fußsohle sollten immer rasch abgeklärt werden.

Der Arzt schaut sich übrigens nicht jedes einzelne Muttermal an, sondern sucht nach "Ugly Ducks" (hässlichen Entlein), ein auffälliges bzw. bösartiges Muttermal springt einem nämlich meist direkt ins Auge.

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Bei den auf bestimmten Käsesorten und anderen Lebensmitteln angezüchteten Schimmel handelt es sich um Edelschimmelarten, die beim Verzehr harmlos sind und zur Geschmacksbildung beitragen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Edelschimmel

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Es handelt sich am wahrscheinlichsten um petechiale Einblutungen, die beim mehrfachen Blutdruckmessen am selben Arm auch mal ohne weitere Ursache auftreten können. Sicherheitshalber sollte, wie Chilili und Marieli bereits empfohlen haben, ein Test der Gerinnungsfaktoren od Thrombozyten erfolgen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Petechien

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In den meisten Fällen einer unkomplizierten Thrombose kann der "Blutverdünner" nach einiger Zeit wieder abgesetzt werden, wenn durch die Ultraschalluntersuchung der Venen keine weitere Thrombose- oder Lungenemboliegefahr mehr festgestellt werden kann.

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Bei dauerhaften Kniebeschwerden, die durch eine normale körperliche Untersuchung nicht abgeklärt werden können, sollte zunächst eine normale Röntgenuntersuchung des Knies erfolgen. Wird der Grund der Schmerzen dadurch immer noch nicht entdeckt, ist der nächste Schritt eine Kernspintomografie (MRT, NMR). Die diagnostische Arthroskopie sollte erst der letzte Schritt sein, wenn auch das NMR keine weiteren Erkenntnisse brachte oder wenn die Ursache erkannt wurde und nur operativ behoben werden kann.

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Das Absetzen von Metformin vor einer Vollnarkose hat nichts mit dem gewünschten oder zu erwartenden Blutzuckerspiegel während der OP zu tun, sondern mit der Möglichkeit einer schweren Komplikation, der sog. Laktatazidose. Diese Laktatazidose ist eine unkontrollierbare Übersäuerung des Organismus. Sie ist zwar sehr selten, führt aber in etwa der Hälfte der Fälle zum Tode.

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Du kannst dich an verschiedenen Stellen beschweren:

  • Landesärztekammer
  • Kassenärztliche Vereinigung
  • Krankenkasse
  • Ärztlicher Kreis- und Bezirksverband (falls vorhanden)

Allerdings musst du, wenn deine Beschwerde Erfolg haben soll, den Beweis einer Fehlbehandlung führen können. Eine Fehldiagnose ist nämlich meist nicht strafbar und auch kein Grund zur Beschwerde, außer wenn die Fehldiagnose durch Unterlassung oder fahrlässig zustande kam. Wenn ein Arzt z.B. seine fachlichen Grenzen überschritten hat, indem er die notwendige Überweisung an einen fachspezifischen Arzt unterließ, kann er dafür haftbar gemacht werden. Hat er sich allerdings im Rahmen seines Fachgebietes geirrt und ist dieser Irrtum nicht auf Fahrlässigkeit oder Unterlassung zurückzuführen, sind Beschwerden oder Klagen meist sinnlos.

Beispiel: Ein Patient hat einen Herzinfarkt. Der Arzt untersucht nach den Regeln der Kunst, macht ein EKG, bestimmt die üblichen Laborparameter und kann nirgends einen Hinweis auf einen Herzinfarkt erkennen weil sie nicht vorhanden oder unsicher sind, kann man ihm keinen Vorwurf machen.

Unterlässt er aber eine oder mehrere der üblichen Untersuchungen oder übersieht er ganz offensichtliche Befunde, kann man ihn haftbar machen.

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Ins Gesäß wird gar nicht mehr geimpft! Säuglinge und Kleinkinder bis etwa zum 4. Lebensjahr werden in den Oberschenkel geimpft, Impflinge ab etwa 4 Jahren in den Oberarm.

Impfungen ins Gesäß sollten gar nicht erfolgen, da die Wahrscheinlichkeit der subkutanen anstatt der intramuslulären Injektion dort sehr hoch ist. Impfstoffe müssen aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen, intramuskulär verabreicht werden.

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Im Prinzip alle. Wenn allerdings kein Zeitdruck besteht, sollte man zwischen den einzelnen Impfungen ein paar Tage verstreichen lassen. Eine Ausnahme stellt der Abstand zur nächsten impfung nach einer Lebendimpfung (z.B. Masern, Mumps, Röteln) dar. Nach einer Impfung mit einem Lebendimpfstoff müssen vier Wochen bis zur nächsten Impfung vergehen.

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Das kommt in erster Linie auf die Art und die Schwere des Asthmas an. Beim kälte- oder belastungsinduziertem Asthma besteht generelles Tauchverbot, denn es muss damit gerechnet werden, dass es während eines Tauchganges zu einem Asthmaanfall kommt. Beim allergischen Asthma kann das Tauchen bei Beschwerdefreiheit und guten Lungenfunktionswerten erlaubt werden.

Die Entscheidung über die Tauchtauglichkeit muss auf jeden Fall ein Taucherarzt ggf. in enger Abstimmung mit einem Lungenfacharzt treffen.

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Schau mal in diesen Link:

http://www.crm.de/dokumente/impfkalender_laie.htm

Das ist der Impfkalender der STIKO (Ständige Impfkommission am RKI), in dem die Impfungen und Impfabstände erläutert sind.

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Der Chiropraktiker würde vom Versorgungsamt nur angeschrieben werden, wenn er gleichzeitig der behandelnde Orthopäde wäre. Wenn der Chiropraktiker jedoch - wie meistens - Heilpraktiker ist, wäre dessen Beurteilung ohne Relevanz.

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Eine "Darmentgiftung" ist beim zufälligen Entdecken von Pilzen im Stuhl absolut unnötig! Wenn du Verdauungsbeschwerden hast, die nachgewiesen auf eine krankhafte Pilzbesiedelung des Dickdarms zurückzuführen sind, kann ein passendes Pilzmittel verordnet werden. Allerdings gehören Pilze, wie auch Bakterien zur normalen Darmflora der meisten Menschen. Die krankhafte Pilzbesiedelung, die als Ursache für alle möglichen Beschwerden postuliert wird, ist eine reine Modediagnose, mit der vor allem Alternativmediziner viel Geld machen. Also ist bei "Darmentgiftungen" grundsätzlich Vorsicht angeraten, vor allem, wenn man sie selbst bezahlen soll. So genannte Pilzdiäten sind übrigens absolut wirkungslos.

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Generell wird die Coloskopie zur Darmkrebsvorsorge erst ab 50 Jahre bezahlt. Wie von Mariel und Beamer05 schon geschrieben, ist aber die Kostenübernahme für eine frühere Früherkennung möglich, wenn eine familiäre Häufung von Darmkrebs bekannt ist (Eltern, Geschwister) oder wenn eine Erkrankung vorliegt, die mit einer erhöhten Rate von Darmkrebs einhergeht (z.B. familiäre Polyposis oder Colitis ulcerosa).

Die Darmspiegelung sollte bei familiär gehäuften bösartigen Darmerkrankungen altersmäßig 10 Jahre früher durchgeführt werden, als das Alter, in dem der Krebs in der Verwandtschaft auftrat. Ist ein Elternteil also bspw. mit 50 Jahren erkrankt, sollte bei den Kindern die erste Darmspiegelung mit 40 Jahren erfolgen.

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Vor jeder Impfung ist der impfende Arzt verpflichtet, den Impfling über den Zweck der Impfung, die normalen Impfreaktionen und möglichen Nebenwirkungen aufzuklären. Die Aufklärung erfolgt in aller Regel mündlich, muss aber vom Arzt in der Patientenakte dokumentiert werden. Eine schriftliche Einverständniserklärung des Impflings ist nicht erforderlich, sichert den impfenden Arzt aber besonders ab. Die rechtlich verbindliche Einverständnis des Impflings erfolgt i.d.R. durch Duldung der Impfung.

Die Impfung selbst muss mit Namen des Impflings, Datum, Impfstoffnamen und Chargennummer dreifach dokumentiert werden:

  1. in der Patientenakte

  2. in der Impfkladde der Praxis bzw. des Arztes ("Impfordner")

  3. im Impfpass des Impflings; wenn kein Impfpass vorhanden ist, muss ein neuer Impfpass oder eine Einlegekarte ausgestellt werden

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Dann sollte er mal zum HNO-Arzt gehen, um sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut untersuchen zu lassen. Im Bereich der Nasenscheidewand gibt es ein Gefäßgeflecht, das gerne mal anfängt zu bluten, wenn der Blutdruck phasenweise, wie bei körperlicher Anstrengung ansteigt. Oft muss nur ein kleines Blutgefäß verödet werden, wodurch das Nasenbluten verhindert wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Locus_Kiesselbachi

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Erst einmal wird bei jeder Geburt Nabelschnurblut gewonnen, um sofort nach der Geburt die Blutgase und den pH-Wert bestimmen zu können. Das Blut wird aber nach der Laboranalyse verworfen.

Wenn die Eltern die Entnahme von Nabelschnurblut zum Einfrieren und ggf. zur späteren Verwendung bei bösartigen Krankheiten wünschen, muss dies auf jeden Fall vor der Geburt in Auftrag gegeben werden.

Allerdings lohnt sich die Einlagerung von Nabelschnurblut eher nicht. Bis heute ist m. W. kein Fall bekannt, in dem ein Kind, dass später an einer Leukämie o.a. erkrankte, durch eigene Stammzellen geheilt worden wäre. Das ganze ist daher ein recht halbseidenes Geschäft.

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Wenn man es so will, könnte man die Osteopathie als die Mutter der Krankengymnastik bezeichnen. Dort findet sich viele gute Behandlungsansätze.

Die Craniosacraltherapie (CST) ist dagegen eine esoterische Abart der Osteopathie. Der Grundgedanke der CST ist falsch und längst widerlegt, eine Wirkung außerhalb des Placeboeffekts sehr unwahrscheinlich. Es lohnt sich nicht, Geld dafür auszugeben.

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Du bist offenbar einer älteren Information oder einer Fehlinformation aufgesessen. Die FSME-Impfung ist ab dem vollendeten ersten Lebensjahr möglich. Es handelt sich aber um eine reine Indikationsimpfung, die nur empfohlen wird, wenn man in einem FSME-Risikogebiet lebt oder sich dort öfters in der freien Natur aufhält.

Bis in die Mitte der 90er gab es allerdings einen sehr nebenwirkungsreichen Impfstoff gegen FSME, der für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet war und auch schon lange vom Markt ist.

Die heutigen FSME-Impfungen sind sehr gut verträglich.

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Nein, das stimmt nicht. Bei einer fachgerecht durchgeführten Vollnarkose entstehen keine Schäden im Gehirn, auch keine, die sich erst im Alter manifestieren.

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Eine Ultraschalluntersuchung wird mittels Schallwellen mit einer Frequenz von einigen Megahertz (ab 2,5 MHz) durchgeführt. Diese Frequenzen liegen über das Hundertfache über dem menschlichen Hörvermögen und können dem Menschen selbst bei langer oder oft wiederholter Anwendung keinen Schaden zufügen. Nur beim Dopplerverfahren kann es nach längerer Zeit zu einer leichten Gewebserwärmung kommen, sodass eine über 20minütige Anwendung bei Schwangerern nicht empfohlen wird.

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Wenn du unter Hustensaft einen Schleimlöser verstehst, wie z.B. Mucosolvan, zahlt es weder die Kasse, noch benötigst du dafür ein Rezept des Arztes.

Für Husten stillende Mittel (z.B. Codeinsaft) benötigst du ein Rezept, der Einsatz eines solchen Mittels sollte auch immer nur vom Arzt empfohlen werden. Trotzdem werden die Kosten für das Medikament bei Erkältungskrankheiten nicht von den Kassen erstattet.

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Keuchhustenerkrankungen werden bei Erwachsenen in den letzten Jahren wieder häufiger beobachtet, was daran liegt, dass der Impfschutz nicht lebenslang anhält und Auffrischungen bis vor ca. einem Jahr nicht empfohlen wurden. Seit Herbst letzten Jahres erstatten die Kassen die Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten bei Erwachsnen im Rahmen der Tetanus- und Diphtherie-Auffrischung.

Ich habe selbst letztes Jahr drei Erwachsene mit Keuchhusten behandelt.

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Du musst nur mit dem Formular für den Konsilliarbericht zum Hausarzt. Den Antrag auf Fortführung der Therapie stellt die Psychotherapeutin. Mit der Krankenkasse musst du also deshalb keinen Kontakt aufnehmen.

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Der Begriff Reisedurchfall (Reisediarrhoe) beschreibt ja nur die Tatsache, dass man sie während einer Urlaubsreise und meist durch Erreger bekommt, mit denen das Immunsystem bislang keine Erfahrung gemacht hat. Es gibt somit unzählige solcher möglichen Auslöser für eine Reisediarrhoe. Insofern ist es nicht möglich, sich dagegen impfen zu lassen. Nur gegen die wenigsten Erreger gibt es Impfstoffe, nämlich gegen Cholera und Typhus, im weitesten Sinne auch gegen Hepatitis A. Für alle anderen Erreger gilt die alte Globetrotterregel:

Grill it, boil it, peel ist or feel it.

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Natürlich ist das Risiko des Wiederauftretens des Krebses (Rezidiv) größer als für das Erstauftreten. Das Risiko des Rezidivs sinkt jedoch mit der Zeit. Bei den meisten Krebsarten geht man nach fünf Jahren unauffälliger Nachsorgen von einer Heilung aus.

Die Nachsorgen haben den Sinn, möglicherweise auftretende Rezidive so früh wie möglich erkennen und behandeln zu können. Sie sind also eine Vorsichtsmaßnahme, die das Rezidiv nicht verhindern aber eingrenzen können.

Wie man nun damit umgeht, ist recht individuell. Die meisten onkologischen Zentren bieten zu diesem Zweck auch eine psychologische unterstützung an. Dein BEkannte sollte vor der nächsten Nachsorge danach fragen.

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Was bei der Homöopathie hilft, ist der Placeboeffekt. Das ist mittlerweile unzweifelhaft nachgewiesen. Dass die Homöopathen dies heftigst dementieren, ohne aber gegenteilige Fakten vorweisen zu können, ist nur menschlich und verständlich.

Von den GKV werden auch nicht die homöopathischen Präparate, sondern maximal einmal pro Jahr die homöopathische Erstanamnese erstattet - allerdings nur bei Versicherten mit entsprechender Zusatzversicherung und nur durch dafür zugelassene Ärzte.

Das Honorarvolumen für diese homöopathische Erstanamnese ist sehr gering, wenn man es mit den Gesamtausgaben der GKV vergleicht und außerdem zahlen die Patienten ja extra dafür. Was die Kassen also fürchten, sind sinkende Zusatzeinnahmen durch die geforderte Streichung der Homöopathie aus dem Leistungskatalog. Die Kassen würden also eher geschwächt als entlastet, weil sie an der Homöopathie verdienen.

Viel sinnvoller wäre es, die homöopathischen Präparate der Verordnungspflicht zu unterwerfen. Dann nämlich müsste immer ein Arzt entscheiden, ob man es bei einer Placebotherapie belassen könnte oder effektivere Maßnahmen erforderlich sind. Die Gefahr der Homöopathika liegt ja bekanntlich nicht in ihren Nebenwirkungen (wo keine Wirkung ist, kann auch keine Nebenwirkung sein und vice versa), die Gefahr liegt im Versäumen einer effektiven Therapie.

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Leider schreibst du nicht, welches Medikament zur Malariaprophylaxe du verordnet bekommen hast (Malarone, Lariam ...?).

Eine Malariaprophylaxe in einem Hochrisikogebiet steht immer auf zwei Beinen:

  1. Expositionsprophylaxe als Schutz vor Stichen der Anophelesmücke (Repellent, Moskitonetz etc.)

  2. Chemoprophylaxe mit Tabletten

Jede Maßnahme bringt für sich einen Schutz von etwa 90%, gemeinsam also 99%. Gerade in Ostafrika sollte man kein unnötig hohes Risiko eingehen.

Google einfach mal "Malariaprophylaxe", du wirst viel hilfreiche Tipps finden, oder sprich mit einem Tropenmediziner.

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Eine Mittelohrentzündung muss nicht zwangsläufig mit Antibiotika behandelt werden. Nur bei schwerem Krankheitsbild mit Fieber und starken Allgemeinsymptomen sollte eine Antibiose durchgeführt werden. Sonst genügen abschwellende Nasensprays und Schmerzmittel, wie z.B. Paracetamol (z.B. Ben-u-ron) oder Ibuprofen (z.B. Nurofen).

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Es gibt zwei Arten des Diabetes mellitus:

Der Typ 1 (Insulinabhängiger Diabetes, "Jugendlicher Diabetes") entsteht durch einen absoluten Insulinmangel nach Zerstörung der insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Der Typ 2 (Insulinunabhängiger Diabetes, "Altersdiabetes") wird durch eingeschränkte Wirkung des Insulins am Körper ausgelöst.

Der D.m. Typ 1 wird ab einem bestimmten Stadium rasch akut, und führt innerhalb weniger Wochen zu einem stetig zunehmenden Krankheitsbild (Gewichtsverlust, Leistungsverlust, sehr häufiges Wasserlassen, starker Durst, später evtl. Bewusstseinsverlust).

Der D.m. Typ 2 bleibt in den meisten Fällen lange unerkannt, da er über Jahre keine oder keine starken oder akuten Symptome auslöst. In den meisten Fällen wird er während einer routinemäßigen Blutzuckermessung entdeckt. 80% der Patienten sind übergewichtig. Der Krankheit geht häufig das so genannte Insulinresistenzsyndrom (metabolisches Syndrom) voraus: Übergewicht, Bluthochdruck, abnormale Blutfettwerte (hohe Triglyceride und niedriges HDL-Cholesterin) und häufig erhöhte Harnsäurespiegel.

Beide Formen des Diabetes treten familiär gehäuft auf. Wenn mindestens ein Elternteil vom D.m. Typ 2 betroffen ist, sollten ab einem Alter von etwas 35 Jahren mindestenes einmal jährlich Blutzuckerkontrollen erfolgen.

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Jeder Mensch, der bislang nicht mit dem Varizellen-Zoster-Virus infiziert wurde, bzw. durch eine Impfung immunisiert wurde, kann an Windpocken erkranken. Bei Jugendlichen und Erwachsenen ist das zwar seltener der Fall, kommt aber trotzdem regelmäßig vor. Außerdem ist es keine Seltenheit, dass Menschen zweimal an Windpocken erkranken oder Geimpfte trotzdem eine leichte Form von Windpocken durchmachen.

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Richtung Diabetes mellitus wird viel geforscht, sowohl bzgl. Typ 1 als auch Typ 2.

Wahrscheinlich werden diese Krankheiten irgendwann heilbar sein, die Frage ist nur: Wann? In den nächsten 20 Jahren dürfte diesbezüglich nichts zu erwarten sein, aber wer weiß es schon genau?

Der Schlüssel liegt in der Gentechnik. Wenn man den geschädigten Zellen die fehlenden bzw. funktionsgestörten Rezeptoren "einpflanzen" könnte (Typ 2), bzw. die zerstörten Zellen in der Bauchspeicheldrüse neu wachsen lassen könnte (Typ 1), wäre D.m. heilbar.

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Das wichtigste an der Behandlung der Sinusitis sind Schleimhaut abschwellende Maßnahmen. Dazu sind in erster Linie Nasensprays mit den Wirkstoffen Oxymetazolin oder Xylometazolin (Nasic, Nasivin, Olynth etc.) geeignet. Zusätzlich helfen Inhaltationen mit Minzöl oder Menthol und viel trinken. Wer's mag, kann Nasenspülungen durchführen, Nase schneutzen ist aber kontraproduktiv, weil der Schelim dadurch wieder in die Nebenhöhlen gepresst wird.

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Kopfgrippe ist eigentlich der umgangssprachliche Ausdruck für eine Infektion, die sich auf den HNO-Bereich beschränkt, also eher ein leichter grippaler Infekt. Daran stirbt man üblicherweise nicht, aber es kann in seltenen Fällen lebensbedrohliche Komplikationen geben.

Deine Nachbarin hat aber sicherlich die Hirnhautentzündung (Meningitis) gemeint, die auch zu den Komplikationen eines grippalen Infekts zählt.

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Eine Gewichtsreduktion ist auf jeden Fall möglich. Die hinter MB steckenden Behauptungen sind jedoch nicht belegt, außerdem ist MB sehr teuer. Einen vergleichbaren Erfolg kannst du aber quasi zum Nulltarif haben: fdH-bdd (friss die Hälfte - beweg dich doppelt).

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Weder kann man durch Gummibärchen eine Arthrose verhindern, noch heilen. Die Orale Zufuhr von Gelatine unterscheidet sich nicht von der Zufuhr eines jeden anderen Nahrungsmittels. Sie wird verdaut und somit in ihre Bestandteile - in diesem Fall hauptsächlich Aminosäuren - aufgespalten. Ins Gelenk respektive in den Gelenkknorpel kommt dabei nichts. Abgenutzter Gelenkknorpel lässt sich bislang nur durch aufwändige Operationen auffrischen.

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Die Kosten für die Sterilisation werden grundsätzlich nicht übernommen. Am besten fragst du deinen Gynäkologen, der die Sektio durchführt. Viel kann es nicht kosten und möglicherweise macht er das sogar "auf Kulanz", weil der Arbeitsaufwand bei bereits laufender Anästhesie und geöffneter Bauchdecke wirklich nicht groß ist (sechs bis acht Knoten, zwei Schnitte und ein wenig Blutstillung)

Allerdings wird die Sterilisation zeitgleich mit der Sektio nicht empfohlen, da die Komplikationsrate größer ist, als bei zweizeitigem Vorgehen.

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In den meisten Fällen lässt sich die Schweinegrippe kaum von den saisonalen grippalen Infekten unterscheiden. Die meisten Betroffenen haben aber Fieber, was bei Erwachsenen sonst eher eine Ausnahme darstellt. Die Behandlung der Schweinegrippe erfolgt, wie auch bei anderen grippalen Infekten rein symptomatisch, und die meisten Betroffenen sind nach etwa sieben bis zehn Tagen wieder gesund.

Ich persönlich habe bislang etwa 80 Fälle gesehen, erfreulicherweise aber keinen schweren oder gar tödlichen Verlauf. Allerdings habe ich aus erster Hand von tödlichen Verläufen erfahren.

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Ich persönlich verordne am liebsten NYDA. Damit werden die Läuse und Nissen nicht vergiftet, sondern physikalisch erstickt und zwar innerhalb weniger Minuten. Meist reicht eine einmalige Anwendung. Trotzdem wird auch hier die Wiederholung der Anwendung nach acht bis zehn Tagen empfohlen. Nebenwirkungen, wie Kopfhautreizung sind deutlich seltener als bei anderen Läusemitteln.

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Die so genannte Nackenfaltenmessung wird zwischen der 11. und 14. SSW durchgeführt. Anhand der Transparenz einer in dieser Zeit auftretenden Nackenfalte kann mit einigermaßen großer Sicherheit ein Down-Syndrom (Trisomie 21) und andere Erkrankungen erkannt oder ausgeschlossen werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nackentransparenz

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Möglicherweise fragst du deshalb, weil du in der letzten Zeit mehrfach Infekte hattest.

Es ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum, dass häufige Infekte ein Zeichen eines "schwachen" Immunsystems seien. Es ist gar nicht die Hauptaufgabe des Immunsystems, Infekte zu verhindern. Das kann es auch nur, wenn es mit dem Erreger bereits "Erfahrung" gesammelt hat und spezifische Antikörper bzw. Gedächtniszellen produziert hat. Da sich aber gerade Viren, welche grippale Infekte verursachen, ständig verändern, kann das Immunsystem keine Antikörper gegen die gerade aktuelle Mutation vorhalten.

Die Aufgabe des Immunsystems besteht bei diesen Infekten darin, die Viren möglichst rasch zu eliminieren. Ein funktionierendes Immunsystem zeigt sich dadurch, dass banalen Infekte keine schweren Verläufe haben, der Patient nicht ewig dahinsiecht oder gar stirbt.

Eine wirkliche Immunschwäche besteht bspw., wenn banale Infektionen schwere Verläufe haben oder bei Infektionen durch Erreger, die bei gesunden Menschen keine Krankheiten auslösen (opportunistische Infektionen).

Nun kannst du dir auch sicher schon denken, was, von Präparaten, wie Orthomol-Immun zu halten ist: Nichts! Spar die das Geld, ernähre dich ausgewogen und treibe genug Sport. Mehr braucht man für sein Immunsystem nicht zu tun.

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Hochhackige Schuhe führen zu einer schädlichen Zwangshaltung so gut wie aller Gelenke des Achsenskeletts. Beim dauerhaften Tragen von Stöckelschuhen sind daher nicht nur Knieprobleme zu erwarten, sondern neben Veränderungen der Füße und auch Erkrankungen der Hüftgelenke, der Ileosakralgelenke und der gesamten Wirbelsäule.

Als Mann kann ich dir außerdem versichern, dass die meisten Männer Frauen mit Stöckelschuhen keineswegs besonders attraktiv finden, sondern meistens eher lächerlich, vor allem, wenn sie zu unpassenden Anlässen getragen werden und die Trägerin darin gar nicht gescheit laufen kann. Mit solchem Schuhwerk machen sich die meisten Frauen eher zum Gespött.

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Die übliche Stuhlfrequenz liegt zwischen drei Stuhlgängen täglich und drei Stuhlgängen wöchentlich. doch nicht die Stuhlfrequenz selbst ist das Ausschlag gebende diagnostische Kriterium,.sondern die plötzliche Änderung der Stuhlfrequenz ohne erkennbaren Grund.

Leichte Schwankungen der Stuhlgewohnheit auch hinsichtlich der Stuhlhärte sind jedoch völlig normal. Warte also vielleicht erst mal ein paar Tage ab. Sollten sich aber stärkere Symptome ergeben (Blähungen, Schmerzen), geh zum Arzt.

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Da du nicht schreibst, welche Krankheiten des Ohres du kennst, empfehle ich dir, diese am besten zu googeln. Meist hilft dir schon Wikipedia weiter.

Ansonsten schau mal hier:

http://www.onmeda.de/krankheiten/hno_erkrankungen.html

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Abgesehen von Schmerzmitteln (Paracetamolzäpchen oder Ibuprofensaft) hängt der Einsatz von Medikamenten von der Ursache der Ohrenschmerzen, also von der Diagnose ab. Diese muss aber vom Arzt gestellt werden.

Besteht ein Tubenkatarrh, hilft Nasenspray, bei einer Mittelohrentzündung sollten Antibiotika und Nasenspray eingesetzt werden, bei einer Gehörgangsentzündung genügen entzündungshemmende Ohrentropfen.

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Impfmasern sind nach der Masernimpfung keine Seltenheit. Die Doppelimpfung ist auch eher nicht schuld daran.

Es handelt sich i.d.R. um einen deutlich leichteren Verlauf, als bei "Wildmasern". Komplikationen, wie bei Wildmasern treten auch so gut wie nie auf, auch sind m.W. nach Impfmasern bislang keine Fälle der immer tödlich verlaufenden SSPE bekannt, die nach den echten Masern mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 1:10000 auftreten.

Nur aus Interesse: in welchem Abstand wurden die beiden Impfungen durchgeführt?

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Wo willst du hin und was hast du da vor!? Bei der Kombi vermute ich bald, du willst in Kalkuttas Slums wildernde Hunde einfangen.

Kombinationsimpfungen sollten bevorzugt werden, da sie in der Summe besser verträglich sind als Einzelimpfungen und praktisch der Impfschutz in kürzerer Zeit erreicht werden kann.

Als Kombinationsimpfung gibt es:

  • Hepatitis A und B

  • Tetanus und Diphtherie

  • Hepatitis A und Typhus

Tollwutimpfungen gibt es nicht in Kombination mit anderen Impfungen.

Ich würde empfehlen:

Hepatitis A und B in Kombination, Tetanus und Diphtherie in Kombination, evtl. auch gleichzeitig mit Keuchhusten und Polio-Auffrischung, Typus und Tollwut als Einzelimpfungen.

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Hallo Globetrotter,

du meinst nicht die Prophylaxe, sondern die "Stand-By-Medikation".

Grundsätzlich muss man sagen, dass jede unklare fieberhafte Erkrankung, die in einem Zeitraum von einer Woche bis zu einem Jahr nach Einreise in ein Malaria-Endemiegebiet auftritt, bis zum Beweis des Gegenteils als Malaria betrachtet werden muss. Die Inkubationszeit der lebensgefährlichen Malariaart (Malaria tropica) liegt meist zwischen einer und zwei Wochen und nie unter 7 Tagen.

Bei Verdacht auf Malaria solltest du sofort einen Arzt aufsuchen, wenn ein Arzt im Reiseland nicht sofort erreichbar ist, musst du die Stand-by-Medikation einnehmen und dich auf den Weg zum nächsten Arzt machen. Lieber nimmst du die Tabletten einmal zuviel als einmal zu wenig. Jede Malaria kann nämlich geheilt werden, wenn man schnell genug mit der Therapie anfängt.

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Das Phänomen nennt sich Orthostasesyndrom. Normalerweise liegt keine ernsthafte Erkrankung zugrunde, sondern nur eine Kreislaufanpassungsstörung. Sicherheitshalber solltet ihr das mal beim Arzt abklären lassen.

Ansonsten hilft:

  • viel trinken

  • körperliches Training

  • Kneippsche Anwendungen

  • im Stehen auf den Füßen Wippen und Waden rhythmisch anspannen

  • bei beginnendem Schwindel oder Sehstörungen sofort hinsetzen

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Ich gehe einmal davon aus, dass du die Betablocker aufgrund eines Bluthochdrucks einimmst. In diesem Fall (und nicht nur in diesem), sind Homöopathika keine Alternative, da die keine spezifische Wirkung besitzen. Die Folge des Wechsels wäre ein Anstieg des Blutdrucks.

Wenn es aber keinen anderen Grund für die Betablocker gibt, außer dem Bluthochdruck, solltest du mit deinem Arzt aber mal über einen Wechsel der Therapie zu einem anderen Blutdrucksenker sprechen. Es gibt heutzutage eine Menge guter Blutdrucksenker, die besser verträglich sind als Betablocker.

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Wenn du das Gefühl hast, du kannst nach einem Glas Rotwein am Abend besser schlafen, bist daher am nächsten morgen ausgeschlafener und dadurch entspannter, spricht absolut nichts dagegen. Sicher kann dir ein Glas Rotwein am abend vorher nicht schaden(, vorausgesetzt, du bist sonst gesund und nimmst keine Medikamente ein, die sich mit Alkohol nicht vertragen).

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Hallo rosamunde59,

hierbei handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um Gicht. Gicht wird durch erhöhte Harnsäurewerte ausgelöst und führt über extrem schmerzhafte akute Gelenkentzündungen, meist an den Großzehengrundgelenken zu dauerhaften Gelenkschäden.

Was du beschreibst, lässt sich am ehesten mit der Heberden-Bouchard-Arthrose vereinbaren. Die Heberden-Arthrose führt zu schmerzhaft geschwollenen Fingerendgelenken, die Bouchard-Arthrose betrifft die Fingermittelgelenke.

Dein Hausarzt kann die Behandlung einleiten, ggf. müssen Rheumatologe und Orthopäde hinzugezogen werden.

Alles Gute!

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Hallo Mizzimazzi,

die Gallenblase muss nur entfernt werden, wenn es zu wiederkehrenden Gallenkoliken oder zu einer Gallenblasenentzündung kommt.

Es gibt verschiedene Arten von Gallensteinen mit unterschiedlichen Ursachen. Am häufigsten sind Cholesterinsteine, die durch zu hohe Cholesterinwerte, bzw. zu niedrige HDL-Cholesterinwerte oder zu niedrige Gallensäurekonzentration verursacht werden.

Einen Überblick über die Gallensteine findest du hier:

http://flexikon.doccheck.com/Gallenstein

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Hallo Hosanna,

leider kann man aufgrund der wenigen Informationen hier keine Aussagen treffen. Es wäre am sinnvollsten, diese Frage an die behandelnden Ärzte zu richten.

Alles Gute!

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Ein ganz einfacher Test ist der Pinzettengriff. Wenn das Greifen und Festhalten eines Gegenstandes (z.B. Schlüssel) mit Daumen und Zeigefinger nicht möglich ist und der Daumen im Grundgelenk instabil scheint, besteht der Verdacht auf einen sog. "Skidaumen" (Riss des Daumenaußenbandes).

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Wahrscheinlich nimmst du den Wirkstoff "Carbimazol" ein. Dieser kann im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen in Einzelfällen ein Lupus-erythematodes-like-syndrome auslösen, welches auch Schäden an Herzklappen verursachen kann. Eine solche Komplikation ist jedoch eine Rarität.

Einen Herzklappenfehler erkennt der Arzt beim Abhören der Herztöne.

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Keine Sorge. Dass es nach dem Herausziehen der Nadel etwas blutet ist keine Seltenheit. Das passiert mit gewisser Regelmäßigkeit, wenn ein oberflächliches Blutgefäß durchstochen wurde. Da man diese Gefäße nicht sehen kann, ist dies nicht zu verhindern. Gelegentlich entsteht an dieser Stelle ein kleiner blauer Fleck.

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Hallo Hypoking,

sorry für die schlechte Nachricht, aber weder Esberitox noch Umckaloabo sind geeignet, einer Erkältung vorzubeugen. Das behaupten noch nicht einmal die Hersteller. Beide Präparate werden vom Hersteller nur gegen akute Bronchitis (Umckaloabo) und zur unterstützenden Therapie bei viralen Erkältungskrankheiten (Esberitox) empfohlen. Wenn eine Vorbeugung gegen Infekte überhaupt möglich ist, dann nur durch einen gesunden Lebenswandel und die Vermeidung von Menschenmengen, z.B. ÖPNV.

vg

Landarzt

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Keine Angst, eine Tollwutinfektion ist so gut wie unmöglich. Deutschland ist seit einigen Jahren frei von Tollwut (außer bei Fledermäusen) und Kaninchen bekommen als Pflanzenfresser ohnehin viel seltener Tollwut, als bspw. Füchse.

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Das kommt natürlich auf die Krankheit an. Wenn du aber z.B. eine der häufigsten genetisch determinierten chronischen Erkrankungen betrachtest, den Diabetes mellitus Typ 2 ("Altersdiabetes"), so kann diese durch einen entsprechenden Lebensstil hervorragend beeinflusst werden.

Des weiteren klappt die Lifestylekontrolle auch bei Gicht und Fettstoffwechselstörungen sehr gut.

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Das macht gar keinen Sinn. Tumormarker eignen sich nicht zur Tumorsuche. Die Wahrscheinlichkeit eines falsch-positiven (kein Tumor, trotzdem pos. Marker) oder falsch negativen (Tumor trotz fehlender Marker) Ergebnisses ist sehr groß. Tumormarker eignen sich nur zur Verlaufskontrolle bei vorliegender bösartiger Erkrankung.

Der einzige Tumormarker der (noch) regelmäßig zur Tumorsuche herangezogen wird, ist das PSA. Aber auch dieser Marker ist bezüglich eines Prostatakarzinoms sehr unsicher.

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Leukämie kommt natürlich nicht nur bei Kindern vor. In vielen Fällen ist Leukämie tatsächlich "angeboren", besser gesagt: genetisch bedingt. Bei den meisten Menschen mit bestimmten Leukämien finden sich Strukturfehler in bestimmten Chromosomen. Das gilt vor allem für die häufigste kindliche Leukämie (akute lymphatische Leukämie). Andere Leukämien werden vorwiegend durch umwelteinflüsse ausgelöst.

Wenn du dich genauer informieren möchtest, google nach

  • akute myeloische Leukämie

  • akute lymphatische Leukämie

  • chronisch myeloische Leukämie

  • chronisch lymphatische Leukämie

  • Hodgkin-Lymphom

  • Non-Hodgkin-Lymphom

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Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt derzeit folgende Impfungen

  • für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr: Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten, HiB, Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken, Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, ggf. Influenza, FSME und HPV.

  • für Erwachsene: Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, sowie ggf. Influenza, FSME und HPV. Personen, die älter als 60 Jahre oder chronisch krank sind, sollten auch gegen Pneumokokken geimpft werden.

Die von der STIKO empfohlenen Impfungen werden von den gesetzlichen Kassen im Rahmen der Sachleistung erstattet.

Weitere Impfungen sind reine Indikationsimpfungen, die evtl. bei bestimmten Auslandsreisen erforderlich werden.

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Bluthochdruck macht üblicherweise gar keine Symptome oder Beschwerden. Doch können auch die von dir beschrieben Anzeichen auftreten. Weitere Anzeichen, die auf einen hohen Blutdruck hindeuten sind Kopfschmerzen, Herzklopfen und häufiges Nasenbluten.

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In Bachblütenessenzen sind aufgrund der starken Verdünnung außer Wasser und Alkohol so gut wie keine nachweisbaren Substanzen enthalten. Eine objektive Wirkung kann bestenfalls vom Alkohol ausgehen.

Bachblütenessenzen gelten daher als Placebos.

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Wenn du die Medikation seit mindestens einem Jahr benötigst und außerdem nicht damit zu rechnen ist, dass sich der Bluthochdruck ohne Medikation bessert, kannst du dir von deinem behandelnden Arzt das betreffende Formblatt (Antrag auf Feststellung der Belastungsgrenze) ausfüllen lassen. Den Antrag gibt es bei der Kasse. Das lohnt sich allerdings nur, wenn deine Zuzahlungen für Medikamente und die Praxisgebühr jährlich höher sind als 1% deines Bruttoeinkommens.

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Natürlich findet das medizinische Fachwissen auch im Internet Verbreitung. Trotzdem täuschst du dich mit deiner Einschätzung. Ein Großteil der angeblichen medizinischen Sachverhalte, die man im Internet findet, sind entweder nicht komplett, irreführend oder ganz einfach falsch. Das gilt auch für gesundheitsfrage.net!

Der Laie kann zwischen medizinischer Falschinformation und korrekten Sachinhalten nicht unterscheiden. Daher ist es immer besser, einen realen Arzt hinzu zu ziehen.

Wenn man sich schon auf medizinische Antworten aus dem Netz verlassen will, sollte man darauf achten, dass die betreffende Seite HON-zertifiziert ist oder von einer offiziellen Institution ins Netz gestellt wurde, wie RKI, PEI, Universitäten etc.

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Hier findest du die Kassen, die reisemedizinische Leistungen ganz oder teilweise erstatten:

http://www.crm.de/krankenkassen/index2.html

Aber auch wenn deine Kasse die Kosten für die Impfungen erstattet, musst du diese erst einmal selbst bezahlen, und die Rechnung des Arztes bei der Kasse zur Erstattung einreichen. Das gilt auch für den Impfstoff, für den du beim Arzt ein Privatrezept erhälst und ihn selbst aus der Apothe besorgen musst.

"Auf Karte" werden Reiseimpfungen als nicht durchgeführt.

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Die dritte Impfung ist die Booster-Impfung, eigentlich schon die erste Auffrischung, die einen mehrjährigen Impfschutz gewährleistet. Die meisten Menschen haben bereits zwei Wochen nach der zweiten Impfung einen ausreichenden Impfschutz, welcher jedoch ohne die dritte Impfung evtl. nicht für drei bis fünf Jahre anhält.

Die Konsequenz ist also, dass dir niemand sagen kann, wie lange dein sicherlich bereits vorhandener FSME-Impfschutz anhält.

Deine eigentliche Frage ist aber eine ganz andere, nämlich, ob es Konsequenzen hat, die dritte Impfung mit Verspätung durchzuführen.

Antwort: Nein, eine Verspätung von einigen Monaten gefährdet den dauerhaften Impfschutz nicht. Die angegebenen Abstände sind sowieso Mindestabstände, welche nicht unterschritten werden dürfen. Eine moderate Überschreitung macht nichts.

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Eine Meningokokkenimpfung wird in Deutschland für Erwachsene üblicherweise nicht empfohlen. Allerdings kann sie bei der Einreise in bestimmte Länder vorgeschrieben sein.

Sinnvoller ist bei Senioren ab 60 J. und bei Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen eine Pneumokokkenimpfung.

Und: unqualifizierte Einwürfe mit falschen Behauptungen durch sogenannte "Impfgegner" sollte man tunlichst ignorieren.

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Das ist wohl eher eine theoretische Überlegung. Hintergrund ist die Wärme, die die Bildung der Spermien negativ beeinträchtigen kann. Die Spermiogenese findet optimalerweise 2 °C unterhalb der Körperkerntemperatur statt. Wenn die Hoden dauerhaft erwärmt werden, kann sie gestört werden, was zur Zeugungsunfähigkeit führen kann.

Allerdings ist mir keine wissenschaftliche Untersuchung bekannt, die eine Beeinträchtigung der Zeugungsfähigkeit durch den Gebrauch von Sitzheizungen auch tatsächlich nachgewiesen hätte. Es gibt aber eine Studie, die die Erhöhung der Hodentemperatur durch die Sitzheizung bestätigt hat.

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Ein traumatisch gerissenes Trommelfell (durch Schlag, Sprung ins Wasser, Druckausgleichprobleme etc.) wächst meistens innerhalb weniger Tage wieder zu.

Reißt das Trommelfell aufgrund einer Infektion, bleibt nicht selten ein Loch bestehen.

In jedem Fall muss der HNO-Arzt den Heilungsverlauf kontrollieren. Wenn das Trommelfell ordnungsgemäß heilt, ist es anschließedn genauso stabil, wie vorher. Es kann jedoch auch eine "atrophische Narbe" entstehen, die deutlich schwächer ist, als das gesunde Trommelfell.

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Das ist eine urbane Legende. Fremdkörper wandern grundsätzlich nicht. Der Körper überzieht Fremdkörper mit weißen Blutkörperchen, wodurch sich eine Kapsel bildet, die den Fremdkörper ins umgebende Gewebe einbettet und fixiert.

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Gemäß § 14 Transfusionsgesetzt muss vor jeder Transfusion die Blutgruppe von Empfänger und Spender bestimmt werden. Zudem ist kurz vor der Transfusion, also unmittelbar bevor das Erythrozytenkonzentrat angeschlossen wird, ein Schnelltest (Bedside-Test) zur Bestimmung der Blutgruppe durchzuführen.

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Der krankmachende Darmpilz ist eine urbane Legende. Es ist seit einigen Jahren Mode, alle möglichen Allergien oder Beschwerden, die keiner bestimmten Erkrankung zuzuordnen sind, einem Darmpilz in die Schuhe zu schieben. Menschen haben üblicherweise Pilze im Darm, diese gehören zur normalen Darmflora. Es ist unsinnig diese zu "behandeln".

Natürlich gibt es auch wirkliche Mykosen des Darms, welche jedoch meist schwere Krankheitsbilder auslösen.

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Legionellen können sich in Wasserspeichersystemen vermehren, wenn das Wasser nicht ausreichend erhitzt wurde. In Deutschland ist daher vorgeschrieben, dass das Warmwasser auf über 65°C erhitzt werden muss. Kaltwasser unter 15°C stellt dagegen kein Problem dar.

Die Infektion erfolgt üblicherweise über das Inhalieren eines Aerosols, z.B. beim Duschen oder in Whirlpools. Auch unsaubere Klimaanlagen können die Keime verbreiten.

Die Legionellose ist vor allem für ältere und chronisch kranke Menschen gefährlich. Der gesunde Erwachsene erkrankt eher selten.

In Deutschland tritt die Legionellose v.a. als eingeschleppte Erkrankung nach Urlaubsreisen auf. Viele ausländische Hotels sparen an Energiekosten, indem das Wasser nicht ausreichend erhitzt wird.

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Auch wenn es schwer fällt, sollten Schwangere u.a. auf Sushi verzichten.

Schau mal hier:

http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=325

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Goldgeist ist leider nicht besonders effektiv. Versuche es mit NYDA L. Dadurch werden sowohl Läuse als auch Nissen in wenigen Minuten erstickt. Trotzdem sollte die Behandlung nach einer Woche wiederholt werden.

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