Wenn der Gips oder die Schiene abgenommen wird, kannst du wieder mit dem Schwimmtraining beginnen. Es sollte aber vielleicht nicht gleich das Training für den "Ironman" sein. ;-) ... und Vorsicht bei der Wende!

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Diese Bandage hättest du schon nach etwa sechs Wochen weglassen können und sollen.

Mein Tipp: lass die Stabilität deine Sprunggelenks nochmal beim Arzt überprüfen und dich bzgl. der Bandage beraten. Möglicherweise ist deine Muskulatur durch das übermäßig lange tragen der Bandage geschwächt, wodurch das OSG zu instabil geworden ist, und du benötigst nun vielleicht eine physiotherapeutische Behandlung.

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Auf Kassenkosten darf der Arzt ein BZ-Messgerät nur für Patienten verschreiben, die Insulin oder ein Insulinanalogon spritzen müssen.

Wenn du aber ein solches Gerät haben möchtest, frage doch einfach mal bei deinem Hausarzt nach. Ärzte bekommen nämlich von der Industrie Mustergeräte für die Weitergabe an Patienten. Vielleicht hat dein Hausarzt ja eines übrig. Oder schau mal auf Ebay nach, da gibts die Geräte für einen Euro.

Bei diesen Geräten wird der Gewinn übrigens nicht mit dem Verkauf gemacht, sondern mit den teuren Messstreifen. Das ist eben so ähnlich, wie mit den Handys. Die gibts ja auch quasi zum Nulltarif, der Umsatz wird mit den Telefonaten gemacht.

Wenn in deiner Familie aber Diabetes mellitus häufig vorkommt, brauchst du gar nicht regelmäßig selbst zu messen. Lass dir einfach alle ein bis zwei Jahre auf Kosten der Kasse zum Ausschluss eines Diabetes mellitus den Nüchtern-BZ bestimmen. Das genügt vollkommen.

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Wenn auch der Arzt damit einverstanden ist, spricht gar nichts dagegen. Um eine peinliche Situation von vorne herein auszuschließen, sollte deine Freundin deine Begleitung schon bei der Terminvereinbarung anmelden.

Ich als Arzt bin zumindest immer ein wenig verwundert, wenn ein erwachsener Patient in Begleitung eines anderen Erwachsenen ins Sprechzimmer kommt, und ich mir die Umstände der Begleitung erst erklären lassen muss. Meistens bin ich natürlich mit einer "Fremdbegleitung" einverstanden, wenn es dafür einen nachvollziehbaren medizinischen oder psychologischen Grund gibt. Ich habe mich aber schon dagegen ausgesprochen, denn die "Hoheit" über mein Sprechzimmer habe natürlich ich.

In eurem Fall hätte ich persönlich allerdings gar nichts dagegen einzuwenden.

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Es handelt sich am wahrscheinlichsten um petechiale Einblutungen, die beim mehrfachen Blutdruckmessen am selben Arm auch mal ohne weitere Ursache auftreten können. Sicherheitshalber sollte, wie Chilili und Marieli bereits empfohlen haben, ein Test der Gerinnungsfaktoren od Thrombozyten erfolgen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Petechien

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Ins Gesäß wird gar nicht mehr geimpft! Säuglinge und Kleinkinder bis etwa zum 4. Lebensjahr werden in den Oberschenkel geimpft, Impflinge ab etwa 4 Jahren in den Oberarm.

Impfungen ins Gesäß sollten gar nicht erfolgen, da die Wahrscheinlichkeit der subkutanen anstatt der intramuslulären Injektion dort sehr hoch ist. Impfstoffe müssen aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen, intramuskulär verabreicht werden.

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Wenn du unter Hustensaft einen Schleimlöser verstehst, wie z.B. Mucosolvan, zahlt es weder die Kasse, noch benötigst du dafür ein Rezept des Arztes.

Für Husten stillende Mittel (z.B. Codeinsaft) benötigst du ein Rezept, der Einsatz eines solchen Mittels sollte auch immer nur vom Arzt empfohlen werden. Trotzdem werden die Kosten für das Medikament bei Erkältungskrankheiten nicht von den Kassen erstattet.

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Hochhackige Schuhe führen zu einer schädlichen Zwangshaltung so gut wie aller Gelenke des Achsenskeletts. Beim dauerhaften Tragen von Stöckelschuhen sind daher nicht nur Knieprobleme zu erwarten, sondern neben Veränderungen der Füße und auch Erkrankungen der Hüftgelenke, der Ileosakralgelenke und der gesamten Wirbelsäule.

Als Mann kann ich dir außerdem versichern, dass die meisten Männer Frauen mit Stöckelschuhen keineswegs besonders attraktiv finden, sondern meistens eher lächerlich, vor allem, wenn sie zu unpassenden Anlässen getragen werden und die Trägerin darin gar nicht gescheit laufen kann. Mit solchem Schuhwerk machen sich die meisten Frauen eher zum Gespött.

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Impfmasern sind nach der Masernimpfung keine Seltenheit. Die Doppelimpfung ist auch eher nicht schuld daran.

Es handelt sich i.d.R. um einen deutlich leichteren Verlauf, als bei "Wildmasern". Komplikationen, wie bei Wildmasern treten auch so gut wie nie auf, auch sind m.W. nach Impfmasern bislang keine Fälle der immer tödlich verlaufenden SSPE bekannt, die nach den echten Masern mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 1:10000 auftreten.

Nur aus Interesse: in welchem Abstand wurden die beiden Impfungen durchgeführt?

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Keine Sorge. Dass es nach dem Herausziehen der Nadel etwas blutet ist keine Seltenheit. Das passiert mit gewisser Regelmäßigkeit, wenn ein oberflächliches Blutgefäß durchstochen wurde. Da man diese Gefäße nicht sehen kann, ist dies nicht zu verhindern. Gelegentlich entsteht an dieser Stelle ein kleiner blauer Fleck.

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Keine Angst, eine Tollwutinfektion ist so gut wie unmöglich. Deutschland ist seit einigen Jahren frei von Tollwut (außer bei Fledermäusen) und Kaninchen bekommen als Pflanzenfresser ohnehin viel seltener Tollwut, als bspw. Füchse.

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Ein traumatisch gerissenes Trommelfell (durch Schlag, Sprung ins Wasser, Druckausgleichprobleme etc.) wächst meistens innerhalb weniger Tage wieder zu.

Reißt das Trommelfell aufgrund einer Infektion, bleibt nicht selten ein Loch bestehen.

In jedem Fall muss der HNO-Arzt den Heilungsverlauf kontrollieren. Wenn das Trommelfell ordnungsgemäß heilt, ist es anschließedn genauso stabil, wie vorher. Es kann jedoch auch eine "atrophische Narbe" entstehen, die deutlich schwächer ist, als das gesunde Trommelfell.

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Das ist eine urbane Legende. Fremdkörper wandern grundsätzlich nicht. Der Körper überzieht Fremdkörper mit weißen Blutkörperchen, wodurch sich eine Kapsel bildet, die den Fremdkörper ins umgebende Gewebe einbettet und fixiert.

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Gemäß § 14 Transfusionsgesetzt muss vor jeder Transfusion die Blutgruppe von Empfänger und Spender bestimmt werden. Zudem ist kurz vor der Transfusion, also unmittelbar bevor das Erythrozytenkonzentrat angeschlossen wird, ein Schnelltest (Bedside-Test) zur Bestimmung der Blutgruppe durchzuführen.

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