Welcher Facharzt kann am ehesten hilfreich sein bei nächtlicher Austrocknung im Mund?

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5 Antworten

Hallo, ich würde an Deiner Stelle nochmals zu einem Internisten gehen. Ein ständig trockener Mund, trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr, kann ein erster Hinweis auf Stoffwechselerkrankungen, Auto-Immunerkrankungen, evtl. ein Diabetes mellitus sein. Bei Dir sollten,wenn nicht schon geschehen, unbedingt die entsprechenden Blutuntersuchungen durchgeführt werden (auch Schilddrüsenwerte). Ich stelle Dir mal einen Link rein, wo (ziemlich weit unten) die entsprechenden in Frage kommenden ursächlichen Erkankungen aufgeführt sind. Alles Gute. Gerda

http://www.apotheken-umschau.de/trockener-mund

Hier ein interessanter Ausschnitt: Mundtrockenheit ist ein Leitsymptom für das sogenannte Sjögren-Syndrom. Diese Autoimmunerkrankung betrifft vor allem die Speichel- und Tränendrüsen. Stoffwechselstörungen und hormonelle Erkrankungen, etwa ein Diabetes mellitus, wirken sich nicht selten auch auf die Speicheldrüsen aus. Ebenso beeinträchtigen bestimmte Nervenschäden die Speichelbildung in den Drüsen. Über die Nerven beeinflussen zudem einige psychische Erkrankungen den Feuchtigkeitsgrad im Mund.

Hallo Egbert!

@gerdavh hat ja schon einige Tipps zur Ursachensuche gegeben. Ergänzend dazu noch ein paar andere Vorschläge. Gehörst Du vielleicht zu den Schnarchern? Dann solltest Du mal eine Untersuchung auf Schlafapnoe machen lassen, die i.d.R. erst einmal ambulant gemacht werden.

Es könnten doch über Speise- oder Luftröhre aufsteigende Substanzen die Ursache sein. Es spielen zunehmend auch Entzündungen im Hals eine Rolle!

Diese Aussage legt allerdings die Möglichkeit eines Reflux/Sodbrennens nahe. Ich habe Dir hier mal einen Tipp dazu. Bitte klick Dich da mal durch alle angegebenen Links. Dann erfährst Du mehr darüber. Ich hatte jahrzehntelang diese Beschwerden und bin seit meiner OP völlig beschwerdefrei!!! Lass bitte alle genannten Möglichkeiten gründlich abklären!!

Eine erfolgreiche Spurensuche wünscht walesca

Da ich die Ursache bei mir auch noch nicht kenne, kann ich Dir nur einen Tipp geben. Nachdem ich die sauteuren Sprays ale durch hatte, habe ich mir in einer der Sprayflaschen einen Mix aus Zitronensaft (der aus den Plastikflaschen) und Wasser gemacht. Das steht neben meinem Bett und ich sprühe mir 1-3 Stöße unter die Zunge. Dann aber nicht gleich schlucken, sondern einen Moment warten, bis sich das mit dem Speichel verbunden hat, der sich sofort bildet. Den Großteil schlucke ich zwar runter; aber das, was im Mund bleibt, reicht, um wieder einzuschlafen. Übrigens: Weder mein HNO, noch mein Hausarzt haben einen Grund gefunden. Ich will noch einen Neurologen fragen, ob das mit dem Sympaticus/Parasympaticus zu tun haben kann; denn die Trockenheit ist ja vorwiegend nachts, wenn der Körper auf Sparflamme gestellt wird.

Ich würde in diesem Fall entweder einen Internisten oder einen Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten aufsuchen. Damit sollte alles abgedeckt sein.

Zunächst einmal solltest du zum Facharzt für Allgemeinmedizin (vulgo: Hausarzt) gehen. Sollte der keine Ursache finden bzw. keine ausreichenden Behandlungsmöglichkeiten haben, wird er dich zur weiteren Abklärung wahrscheinlich zunächst zu einen HNO-Arzt überweisen.

Folgende Untersuchungen sollten auf jeden Fall vom Hausarzt durchgeführt werden:

  • ausführliche körperliche Untersuchung

  • Blutuntersuchung einschl. Entzündungs- bzw- Rheumaserologie

  • Urinuntersuchung

  • Ruhe-EKG, ggf. Ergometrie

  • Langzeit-Blutdruckessung

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