Wo wird der zugang gelegt?

10 Antworten

Zugänge werden grundsätzlich dort gelegt, wo es geschickt ist. Wenn jemand wirklich schlecht sichtbare Venen hat und es keine andere gescheite Option gibt, kann man auch mal die Armbeuge verwenden.

Zugänge kann man schließlich an sehr sehr vielen Stellen legen (Ich kenne auch einen Arzt der gelegentlich eine Halsvenen punktiert). Der Handrücken ist aber leicht erreichbar und meist sieht man dort die Venen auch gut. Zudem stört die Braunüle dann auch nicht so sehr beim Bewegen, wie z.B. in Gelenknähe.

Normalerweise legt man da wo es am besten geht. Wenn einer gute Venen auf der Hand hat eben dahin. Dort stört der Zugang am wenigsten. In der Nähe der Ellenbeuge wird z.B. auch die Blutdruckmanschette angelegt. Blöd wenn dann da ein Zugang sitzt. An die Hand kommt man auch meist ran, wenn der Patient voll bekleidet ist - an die Ellenbeuge nicht. Wenn du bei Bewusstsein bist und leicht gekleidet kannst du ja einen Punktionsort wünschen. Die meisten werden darauf eingehen obwohl ich festgestellt habe, daß die vom Patienten genannte Stelle nicht immer die beste ist. Ob das wirklich am Handrücken mehr weh tut weiss ich nicht, da gehen die Aussagen, auch von Patienten, auseinander. Dem einen ists lieber in der Hand, dem anderen in der Ellenbeuge oder am Handgelenk.

Den zugang kann man an sehr vielen stellen legen. U.a. am fuß. Wo er im Endeffekt gelegt wird ist subjektiv vom arzt/sanitäter zu entscheiden. Aber meinen Erfahrungen nach ist es an der speiche am einfachsten.

Hallo,

die Frage ist schnell und einfach beantwortet: Intravenöse Zugänge sind grundsätzlich soweit körperstammentfernt wie nur möglich zu applizieren. Demnach ist die erste Anlaufstelle der Handrücken bzw. radialseitig.

Natürlich gehören anatomische Kenntnisse zum Legen eines solchen Zugangs hinzu. In der Ellenbeuge besteht die Gefahr einer versehentlichen arteriellen oder gar nervalen Punktion. Abgesehen davon können Gefäße, die bereits punktiert wurden, nicht weiter körperstammentfernt erneut punktiert werden.

Der Heilungsprozess des Gefäßes ist dadurch gehemmt, es kommt zum Paravasat und viele Dinge mehr.

Weil der Handrücken für den Sani besser zu erreichen ist. Kein Ärmelhochkrempeln, kein Klamottenaufschneiden, keine lange Venensuche. Da geht es oft um Sekunden z.b. nach einem Unfall.

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