Wie kann man alten Leuten das betreute Wohnen schmackhaft machen?

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Aus EIGENER Erfahrung: Ich bin "Insasse"  einer solchen "Anstalt": Da ich mich mit "Essen auf Rädern" überhaupt NICHT anfreunden kann und meine Mahlzeiten trotz akuter Einhändigkeit lieber SELBST zubereite und es absolut HASSE, mich an irgendwelche vorgegeben Zeiten halten zu sollen, lebe ich SEHR gern in meiner eigenen kleinen Wohnung, erledige nach Möglichkeit SELBST die Dinge, die ich (noch) erledigen kann und freue mich über die freundlichen Kräfte meines Pflegedienstes, zu denen ich wegen der langjährigen Beziehung ein freundschaftliches Verhältnis habe: Beispielsweise wissen ALLE, dass ich bei Nutzung der Wohnungsklingel regelmäßig kurz vor einem Herzinfarkt stehe, weshalb sie  dann nur anklopfen, was mich nicht aus dem Rolli katapultiert.


Ich glaube, hier gehen ein paar ganz schon hart mit klaus77 ins Gericht. Keiner hier kennt die Umstände, warum, weshalb, wieso. Vielleicht sind ja in seiner Familie alle berufstätig u. die Oma wäre doch die meiste Zeit allein. Unsere Oma mußte auch vor ein paar Jahren ins Pflegeheim.1.weil es kaum Verwandte gibt, 2.weil wir mit 4 teilweise noch kleinen Kindern sie nicht nehmen konnten, auch garnicht den Platz gehabt hätten, 3.weil unser Haus in keinster Weise behinderten gerecht ist u.4. weil sie schwere Alkoholikerin ist!!!!Sie konnte aber auf keinen Fall mehr in ihrer Wohnung bleiben u.mit dem ambulanten Pflegedienst allein ging es irgentwann auch nicht mehr.Da sie aber laufend hinfiel u. sich dauernd etwas brach, willigte sie schliesslich ein u. kam in ein Pflegeheim u. ist dort in besten Händen.Lieber Klaus77, wenn es wirklich nicht anders geht, lass dir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden.Aber solange Oma nicht freiwillig in ein Heim möchte, kannst du sowieso nichts machen.Dann mußt du dir eine andere Lösung überlegen.Lass dich doch mal von einem Pflegedienst beraten.Zusätzlich könnte man auch überlegen,sofern die finanziellen Mittel reichen, über eine private Kleinanzeige jemanden zu finden, der sich zwischendurch/stundenweise mal um die Oma kümmert. Habe mal gelesen, dass Polinnen das oft sehr preisgünstig u. auch sehr liebevoll tun.Ihr müsst auf jeden Fall einen Familienrat einberufen u. gemeinsam überlegen, was zu tun ist.Und sollte es irgendwann dann doch, wie bei uns, garnicht anders gehen, dann schaut euch verschiedene Heime gut an.Nehmt nicht das erstbeste, weil es vielleicht grad in der Nähe ist. Alles Gute für dich u.die Oma

Das Problem kenne ich von meiner Arbeit her. Viele ältere Leute wollen sich nicht eingestehen, das sie eigentlich nicht mehr in der Lage sind alleine in der Wohnung zu bleiben. Oft hört man den Satz. "ich bin nicht alt, ich kann das allein". Aber spätestens dann wenn irgendetwas schief geht kommt die Einsicht. Aber auch nicht bei allen.

Eine Patentlösung kann ich leider nicht bieten, aber vielleicht gibt es ja auch bei deiner Gemeinde eine Beratungsstelle für Senioren und Angehörige. Die können dir vielleicht weiterhelfen. Dort bekommt man eine individuelle Beratung. Bei meiner Gemeinde wo ich arbeite, gibt es sogar eine Sozialarbeiterin, die nur für Senioren zuständig ist. Ich hoffe soetwas gibt es bei Euch auch. Vielleicht ergibt sich durch die Beratung auch noch einen anderen Weg als das Heim. Viel Glück für Euch.

Das ist schwirig. Alte Leute wollen gerne in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, weil sie woanders Angst haben, sich nicht zurecht zu finden. Es ist auch schon öfters vorgekommen, das Alte Menschen sich danach aufgegeben haben und relativ schnell gestorben sind. Man sagt ja nicht umsonst: einen alten Baum pflanzt man nicht um. Er geht sonst ein.

Vielleicht ist ein Altersheim in der Nähe und ihr könnt es zusammen mal anschauen. Wenn es ihr gar nicht gefällt, dann muß man sich etwas anderes überlegen. Bei uns im Ort gibt es ein Altersheim und auch eine Wohnanlage für alte Menschen. Wie schlimm ist der Schlaganfall gewesen? Kann sie noch alleine laufen? Es hängt alles davon ab, ob sie nur noch im Bett liegen kann, oder ob sie vielleicht noch mit so einem Wägelchen laufen kann.

Oma gestorben was tun ich kann nicht mehr :(?

Hallo,

leider ist meine Oma im März von uns gegangen :( Sie hatte einen schwerer Schlaganfall wurde dann ins Krankenhaus gebracht und ist dann im Krankenhaus 2 Nächte nach dem Schlaganfall gestorben. Sie hat nichts mehr richtig mitbekommen und es war so schwer und tat mir so leid sie so zutun! Sie hat das alles nicht verdient!!! Im Dezember erst hatte sie einen schweren Sturz und musste sich wieder mit Reha und co zurück ins Leben kämpfen und das hat sie geschafft sie war so stark und wollte nie aufgeben. Es ist so schwer das sie nicht mehr da ist! Mir geht es schon länger überhaupt nicht gut. Sie war wie eine Mutter für mich! Ich war JEDEN Tag bei ihr & meinem Opa da ich meine Eltern & meine Geschwister mit meiner oma und meinem Opa in einem Haus wohnen. Es tut so weh zu wissen das ich sie nie mehr sehen werde! Sie wollte noch mein Abi Zeugnis das ich bald bekomme sehen & wollte noch auf die Hochzeit von meinem Bruder das alles kann sie nun nicht mehr machen und das, tut so weh... 2 Tage bevor sie denn Schlaganfall erlitt hatte sie Geburtstag und da war sie so fröhlich & Munter alle waren bei ihr und sie hat sich so gefreut.Ich weine immer bei jeder Kleinigkeiten & immer wenn ich über sie nachdenke ich vermisse meine Oma so sehr! 😪 ich bin fast jeden Tag bei ihr am Grab. Es fällt uns allen sehr schwer das sie nicht mehr da ist vor allem auch meinem opi :( er und meine Oma waren 63 Jahre verheiratet... meine Oma war & ist sein ein & alles! Nichts ist mehr so, wie es war! Es ist so schlimm ich weine fast durchgehend :(

Fühle mich Hilflos . Meine Oma war der wichtigste Menschen in meinem Leben :(

Ich hoffe ihr habt ein paar Ideen & Ratschläge für mich wie ich weiter machen kann und wieder die Kraft habe damit umzugehen. 

Es tut mir echt gut grade darüber zu schreiben auch wenn ich weinen muss! Ich vermisse sie so sehr. 😓

liebe Grüße

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Sozialpraktikum: Tagespflege: Hilfe!

Hallo, ich mache zurzeit ein Sozialpraktikum im Bereich der Tagespflege (Betreuung von alten, teils verwirrten Senioren). Ist es normal, dass ich jeden Tag 8 Stunden arbeiten muss? Ich bin abends immer so dermaßen fertig, dass mir alles zu viel wird. Was ist los? Bin ich etwa so unbelastbar? Naja, ich gebe wirklich mein Bestes, mache am Mittag gerade einmal 20 min Pause und die geben mir nicht mal etwas zu essen!!! Manchmal kommt es mir so vor, als ob die mir alle Arbeit aufdrücken und selbst nichts machen...die geben mir Aufgaben, die ich noch nie zuvor gemacht habe und erwarten, dass ich alles perfekt ausführe...ich durfte einmal mit einer Betreuerin mit zum Spazieren mit den Senioren...das zweite Mal wurde ich sofort allein mit 6 Senioren losgeschickt, obwohl ich nicht mal richtig den Weg kannte und es war eine große herausforderung, dass alle wieder heil in der tagespflege angekommen sind...ich musste mit denen Gymnastik machen, obwohl mir niemand gezeigt hatte, was man da machen soll..haben mich einfach allein da gelassen...dann musste ich sogar allein mit einer Frau auf die Toilette und ihr helfen...(kein kommentar dazu)-.- ist das zumutbar? aber das schlimmste war: ich musste mit einer verwirrten frau spazieren...plötzlich fing sie an, mich dermaßen zu be sch imp fe n (sehr schlimme wörter etc) und sie hat mich sogar geschlagen!!!! soll ich das so akzeptieren? ich hätte heulen können... auch sagt mir niemand, ob ich meine arbeit gut mache oder nicht..es scheint mir , als ob niemand sieht, wie sehr ich mich anstrenge und meine letzte kraft hergebe.....ist das wirklich normal? ist dazu ein Praktikum gedacht? Ich bin gerade einmal 14.....ich hab wirklich nie einmal zeit für pause, immer muss ich abräumen, putzen, waschen, kochen, den leuten helfen zu essen und die spucken dann alles wieder aus....ich fühle mich überfordert, liegt es an mir? was kann ich tun? ich habe angst, dass die mir eine schlechte bewertung geben, obwohl ich sehr ehrgeizig bin und versuche, alles zu meistern. ich bekomme auch nie ein kleines Lob wie "das war gut"..rein gar nichts....Kann mir jemand helfen? DANKE

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Mein Vater mischt sich ständig ein?

Hey,
Mein Vater will immer alles wissen. Rede ich mit meiner Mutter will er das Thema Wissen und wird sauer wenn wir ihn sagen, er kann da nicht helfen. (bestes Beispiel: Frauenprobleme)

Er redet mir auch bei meinen Freunden immer rein.
Aber das ist nicht das Thema gerade, er mischt sich auch jedes Mal ein wenn ich meine Hausaufgaben in meinem Zimmer mache.

Er kommt einfach rein und will wissen was ich mache dann meint er immer er hätte hundertfach bessere Lösungsansätze. In Mathe mag das noch stimmen aber er weigert sich einzusehen das ich bei Englisch, Latein, Deutsch etc (alles eben außer Mathe und manchmal Physik) allein klarkomme und das besser als er.
Jetzt gerade hat er sich darüber aufgeregt wie ich für Englisch über Drohen was raussuche.
Zu erst hab ich es gleich auf englischen Seiten versucht, musste aber so viel allein zum Verstehen der Definitionen nachschlagen das ich zu Deutschen Seiten gewechselt bin und eben dann übersetze (Fachbegriffe)

Er meinte das wäre total dumm und ich blockiere so das W-Lan und ich solle doch einfach von den englischen Seiten abschreiben. Wo ich dann meinte das es keinen Unterschied macht ob ich die englischen Begriffe zum Verstehen übersetze oder die deutschen. Schließlich weiß ich nicht aus dem Stehgreif was Schlaganfall oder Konzentrationsprobleme auf Englisch heißt.

Es nervt mich echt bei sowas, wenn er mich dann rundmacht, weil ich meine Aufgaben gründlich machen will. (Bei Sprachen ist das ja alles zu verstehen und er kann nicht mal Englisch)

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Kennt jemand eine hilfreiche Lösung?

Hallo,

ich habe eine wirklich ernstgemeinte Frage. Wer keine Hilfe anbieten kann oder sich lustig machen möchte, bitte wo anders. Also, es geht um meine 90 jährige Oma. Seit 16 Jahren lebt sie theoretisch mit uns zusammen und mittlerweile halten meine Geschwister und ich es nicht mehr aus mit ihr zu leben. Meine Mutter hat 6 Geschwister die sich keinen Gedanken über sie machen und wenn sie mal erfahren dass wir meine Oma mal angeschrien haben drehen sie durch.( wir schreien manchmal weil sie sich nur wiederholt) Wir haben vorgeschlagen, dass jeder sie an einem Tag in der Woche zu sich nimmt da die last etwas geringer ist und vorallem verteilt ist. Dies hat aber überhaupt nicht geklappt da sie alle aus dem Weg gegangen sind und sich ausreden gesucht haben um sich nicht um meine Oma zu kümmern. Das Altersheim ist auch kein Lösung, weil meine Mutter immer neben meiner Oma schläft und sie nicht allein gelassen werden kann. Also im Altersheim gibt es keine Gelegenheit um als Verwandte mit zu übernachten. Ich habe jetzt eine Frage und zwar : kennt irgendwer einen Weg um den Problemen oben aus dem Weg zu gehen ? Ich meine ich bin 16 und meine Geschwister 13 und 9 und wir halten es einfach nicht mehr aus! Meine Tanten und Onkels sind ziehmlich stur und herzlos also eine Aussage wie „ Sie ist doch deine Mutter“ oder „ Sie kommt alleine nicht mehr klar“ wirkt bei Ihnen nicht !

Unten füge ich eine Umfrage ein, wenn nicht so auf eure Ideen zustimmt einfach unten antworten!

ich bitte um schnelle unen vorallem ernst gemeinte Antworten

Danke im Voraus

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