Wie kann man alten Leuten das betreute Wohnen schmackhaft machen?

5 Antworten

Aus EIGENER Erfahrung: Ich bin "Insasse"  einer solchen "Anstalt": Da ich mich mit "Essen auf Rädern" überhaupt NICHT anfreunden kann und meine Mahlzeiten trotz akuter Einhändigkeit lieber SELBST zubereite und es absolut HASSE, mich an irgendwelche vorgegeben Zeiten halten zu sollen, lebe ich SEHR gern in meiner eigenen kleinen Wohnung, erledige nach Möglichkeit SELBST die Dinge, die ich (noch) erledigen kann und freue mich über die freundlichen Kräfte meines Pflegedienstes, zu denen ich wegen der langjährigen Beziehung ein freundschaftliches Verhältnis habe: Beispielsweise wissen ALLE, dass ich bei Nutzung der Wohnungsklingel regelmäßig kurz vor einem Herzinfarkt stehe, weshalb sie  dann nur anklopfen, was mich nicht aus dem Rolli katapultiert.


Ich glaube, hier gehen ein paar ganz schon hart mit klaus77 ins Gericht. Keiner hier kennt die Umstände, warum, weshalb, wieso. Vielleicht sind ja in seiner Familie alle berufstätig u. die Oma wäre doch die meiste Zeit allein. Unsere Oma mußte auch vor ein paar Jahren ins Pflegeheim.1.weil es kaum Verwandte gibt, 2.weil wir mit 4 teilweise noch kleinen Kindern sie nicht nehmen konnten, auch garnicht den Platz gehabt hätten, 3.weil unser Haus in keinster Weise behinderten gerecht ist u.4. weil sie schwere Alkoholikerin ist!!!!Sie konnte aber auf keinen Fall mehr in ihrer Wohnung bleiben u.mit dem ambulanten Pflegedienst allein ging es irgentwann auch nicht mehr.Da sie aber laufend hinfiel u. sich dauernd etwas brach, willigte sie schliesslich ein u. kam in ein Pflegeheim u. ist dort in besten Händen.Lieber Klaus77, wenn es wirklich nicht anders geht, lass dir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden.Aber solange Oma nicht freiwillig in ein Heim möchte, kannst du sowieso nichts machen.Dann mußt du dir eine andere Lösung überlegen.Lass dich doch mal von einem Pflegedienst beraten.Zusätzlich könnte man auch überlegen,sofern die finanziellen Mittel reichen, über eine private Kleinanzeige jemanden zu finden, der sich zwischendurch/stundenweise mal um die Oma kümmert. Habe mal gelesen, dass Polinnen das oft sehr preisgünstig u. auch sehr liebevoll tun.Ihr müsst auf jeden Fall einen Familienrat einberufen u. gemeinsam überlegen, was zu tun ist.Und sollte es irgendwann dann doch, wie bei uns, garnicht anders gehen, dann schaut euch verschiedene Heime gut an.Nehmt nicht das erstbeste, weil es vielleicht grad in der Nähe ist. Alles Gute für dich u.die Oma

Das Problem kenne ich von meiner Arbeit her. Viele ältere Leute wollen sich nicht eingestehen, das sie eigentlich nicht mehr in der Lage sind alleine in der Wohnung zu bleiben. Oft hört man den Satz. "ich bin nicht alt, ich kann das allein". Aber spätestens dann wenn irgendetwas schief geht kommt die Einsicht. Aber auch nicht bei allen.

Eine Patentlösung kann ich leider nicht bieten, aber vielleicht gibt es ja auch bei deiner Gemeinde eine Beratungsstelle für Senioren und Angehörige. Die können dir vielleicht weiterhelfen. Dort bekommt man eine individuelle Beratung. Bei meiner Gemeinde wo ich arbeite, gibt es sogar eine Sozialarbeiterin, die nur für Senioren zuständig ist. Ich hoffe soetwas gibt es bei Euch auch. Vielleicht ergibt sich durch die Beratung auch noch einen anderen Weg als das Heim. Viel Glück für Euch.

Das ist schwirig. Alte Leute wollen gerne in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, weil sie woanders Angst haben, sich nicht zurecht zu finden. Es ist auch schon öfters vorgekommen, das Alte Menschen sich danach aufgegeben haben und relativ schnell gestorben sind. Man sagt ja nicht umsonst: einen alten Baum pflanzt man nicht um. Er geht sonst ein.

Vielleicht ist ein Altersheim in der Nähe und ihr könnt es zusammen mal anschauen. Wenn es ihr gar nicht gefällt, dann muß man sich etwas anderes überlegen. Bei uns im Ort gibt es ein Altersheim und auch eine Wohnanlage für alte Menschen. Wie schlimm ist der Schlaganfall gewesen? Kann sie noch alleine laufen? Es hängt alles davon ab, ob sie nur noch im Bett liegen kann, oder ob sie vielleicht noch mit so einem Wägelchen laufen kann.

Knieschmerzen nach Fußbruch. Was ist passiert?

Hallo!

Es geht um meine Oma. Sie hat sich vor ein paar Wochen den Fuß gebrochen, weil sie hingefallen ist. Blöderweise hat man den Fuß viel zu spät behandelt, da sie nach dem Sturz eine Woche lang nichts großes dazu gesagt hat (Wir wohnen weiter weg und sie meinte, dass es schon geht. Insgeheim ahnte sie aber schon, dass der Fuß gebrochen ist.). Eines Abends fuhr dann mein Onkel mit ihr in die Klinik. Nun hat sie keinen Gips, sondern so einen Spezialschuh bekommen, der ein richtiges Zusammenwachsen bewirken soll.

Nun kommen wir zum großen Problem: Meine Oma ist ein großer Sturkopf. Sie weigert sich strikt dagegen, den Schuh anzuziehen, da es ihr zu umständlich ist (Ihr passt der Schuh nicht, da es nur drei verschiedene Größen gibt und keine so richtig sitzt, außerdem kann sie in dem überhaupt nicht laufen und hat Angst, nochmal deswegen zu stürzen). Der Schuh könnte zwar Yeti auch wunderbar passen, weil er echt ein Monstrum ist, aber ich mache mir echt Sorgen! Sie entlastet ihren Fuß überhaupt nicht und geht sogar damit in den Garten, um dort zu werkeln. Anfang der Woche hat sie sich dann über Knieschmerzen im gleichen Bein beschwert. Kann das sein, dass der Fuß durch die Belastung falsch zusammenwächst und sich auf lebenslängliche Knieschmerzen auswirkt? Ich weiß, dass ihr keine Diagnose stellen könnt. Aber vielleicht hat jemand damit schon Erfahrung?

Ich hab echt große Angst. Meine Oma hat schon lange Magenkrebs und ist deswegen megadünn. Wenn sie operiert werden muss, dann könnte ich nicht mehr nachts schlafen. Als mein Opa vor ein paar Jahren gestürzt ist, hat man ihn auch operiert. Er ist niemals mehr aus der Narkose aufgewacht und ist gestorben. Wenn meine Oma operiert werden muss und sie so schwach ist....ich möchte mir eigentlich nicht das Schlimmste ausmalen. Aber mir kommen einfach immer wieder diese furchtbaren Erinnerungen hoch und ich kann nichts dagegen machen. :/

Dass ich auf sie eingehe, ist zwecklos. Egal ob ich sage, dass sie viel mehr essen oder ihren Spezialschuh anziehen muss...Sie weigert sich. Sie lebt in diesem Sinne lieber bequem und erkennt nicht, welche Folgen sowas haben könnte.

Ich sag auf jeden Fall jetzt schon Mal danke, dass ihr euch den langen Text durchgelesen habt! Ich würde mich natürlich über eine Antwort freuen :)

Liebe Grüße, ultraviolet4

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Schlechte Pflege Zuhause! Beratungs/ Anlaufstellen

Hallo allerseits...

Ich hab da mal ne Frage aber bevor ich diese Stelle möchte ich die Situation erstmal schildern, damit meine Frage auch sinnvoll ist :

Also eine Freundin von mir pflegt seit ca 5 Jahren ihren Vater zuhause, der leider einen Schlaganfall hatte, ich war damals schon nicht damit einverstanden wie besagte freundin und ihre Mutter mit ihm umgegangen sind, sie haben den Pflegedienst abbestellt und kassieren das Geld und der vater wird ca einmal pro Woche gewaschen...

vor einem knappen Jahr hatte dann auch ihre Mutter einen Schlaganfall und ist seitdem auch Pflegebedürtig, beide; also Vater und Mutter ,haben einen Katheter und eine PEG,... Auch hier hat meine Freundin den Pflegedienst abbestellt.

meine Freundin ist 25 Jahre alt und hat keine Ausbildung gemacht und arbeitet als Putzhilfe 5 Tage die Woche, jeden morgen ca 3 std.. in der Zeit lässt sie ihre Eltern alleine...

Vor knapp 3 Monaten ist ihre Oma gestorben und sie kümmert sich auch noch um ihren Opa, mal wieder ohne Pflegedienst....

Die Wohnung in der die Familie wohnt, verdreckt immer mehr und stinkt extrem, da sie essenreste und auch benutze erwachsenen Windeln nicht ordentlich und zeitnah entsorgt...

wenn ein Elternteil zu verschiedenen Therapien muss, lässt meine Freundin ein Elternteil allein Zuhause....

Ich weiß auch dass sie ihren Vater schonmal geschlagen hat., seitdem distanziere ich mich auch von dieser Freundin, aber ich kann das nicht einfach hinnehmen...

SO jetzt also meine Frage:

Was würdet ihr machen?

Ich würde mich gerne an irgendwen wenden, weiß aber nicht an wen...

Kennt ihr ne Stelle oder ne Adresse an wen ich mich wenden kann, ich will dass ihr und vorallem ihrer Familie geholfen wird damit da nichts schlimmeres Passiert....

danke für eure Hilfe!!!

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Druck auf der Brust / Lunge , herzrasen nach Alkohol

Hallo zusammen .. Ich schilder mal kurz mein problem und hoffe mir kann jemand helfen...ich leide seit ca 1 1/2 Jahren extrem unter angstzuständen nach zuviel Alkoholgenuss... Zuerst sollte gesagt sein dass ich seit 3 Monaten Tabletten gegen leichte Depressionen nehmen muss (venlafaxin 37,5 mg) weil ich mir immer einbilde, eine lebensgefährliche Krankheit zu erleiden... (Herzinfarkt , Schlaganfall usw) das ging sonst jeden Tag so, jetzt ist es nur noch nach dem ich auf deutsch gesagt durchgesoffen habe... 5 Bier machen gar nix aus aber wenn's mal ( wie jedes we ) ne Flasche Schnaps oder noch mehr ist komm ich 2 Tage nicht mehr ausm Bett... Das war bis vor nem Jahr gar kein Thema sovielzu trinken... Klar wäre die Antwort einfach indem ich nix mehr Trink aber gerade das trinken lässt mich die Angst vergessen... Organisch ist wohl alles in Ordnung war bei sämtlichen Doktoren (Kardiologie, Neurologie) das einzige ist die familiâre vorbelastung die nicht gerade gutes verspricht ( Oma mehrere Herzinfarkte, Opa an Hirnblutung verstorben und Onkel Schlaganfall mit 32) gibt's Leuten denen es ähnlich geht? Was macht ihr dagegen? Nix mehr trinken wird wohl schwer weil mein kompletter Freundeskreis säuft wenn's am we auf die Piste geht... Oder ist da doch was dran mit Herz oder Hirn?! Alle Ärzte sagen es is nix aber ich will nur mit Selber Glauben , was bei Depressionen wohl normal ist...

Danke im voraus . Lg Christian (m 23)

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Meine Mutter wird nicht richtig mobilisiert im Heim - was nun?

Hallo an alle,

meine Mutter war Anfang des Jahres wegen eines schweren Schlaganfalles über 2 Wochen im Krankenhaus gewesen, dort hat sie auch schon die ganze Zeit gelegen und sich langsam wieder erholt. Ich war jetzt auch ein paar Mal im Heim und hatte mich auch noch um mein eigenes Leben kümmern müssen. Heute hab ich auch mal dort angerufen, um mich nach dem Befinden meiner Mutter zu erkundigen. Dort sagte man mir zwar, das sie Fortschritte macht, aber sie war jetzt seit Ende Januar nicht einmal aus dem Bett gekommen.

Die Aussage vom Pflegepersonal, das der Rollstuhl in Arbeit ist, stimmt wohl auch nicht. Ich habe bei der zuständigen Krankenkasse angerufen mich gleichzeitig beschwert und die zuständige Betreuerin informiert, die langsam wohl mit dem Heim meiner Mutter runter ist mit den Nerven. Zudem hab ich von der AOK gehört, das eigentlich ein Heim im Notfall auch mal Leihrollstühle als Übergang zur Verfügung stellen muss, damit die Leute wieder mobilisiert werden. Es kann nicht sein, das meine Mutter 3 Monate am Stück nicht raus kommt oder nur im Bett liegt, weil das Personal das wohl am bequemsten findet. Zudem hatte ich bereits 2x den Heimbeirat dran, weil da noch andere Ungereimtheiten waren und wurde vom Personal noch angepampt das ich das ja nicht nochmal machen sollen, meine Mutter wäre ja bei denen bestens aufgehoben.

Ich traue mich nun gar nicht mehr ein 3. Mal den Heimbeirat einzuschalten, denn die Betreuerin weiß das auch, das ich auch noch den Heimbeirat eingeschaltet habe. Ich weiß nicht inwieweit da die gesetzliche Betreuer überhaupt Handhabe haben, ob das Heim gut ist oder nicht. Am Anfang war das tadellos, das änderte sich erst seitdem Heimleiterwechsel vor ca. 2 Jahren. Ich trau mich schon gar nicht mehr alleine hin, weil ich damit rechnen muss, das ich dann wieder was vom Personal zu hören bekomme. Ein Rollstuhl kann man sich ja leider auch nicht selber aus den Ärmeln schütteln. Bin kurz und dran das ganze mal ein Schritt weiter an die Presse zu geben. Habe gestern erst wieder einen erschreckenden TV-Bericht gesehen über überfordertes Pflegepersonal.

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