Kollegin erfindet ihre Krankheiten- wie damit umgehen?

5 Antworten

Da hilft tatsächlich nur ignorieren... und das müssen alle durchziehen! Wenn sie auch nur einen findet, der ihr zuhört, wird sie so weiter machen. Wenn gar keiner mehr zuhört, egal wie sehr sie nervt, wird sie es garantiert irgendwann bleiben lassen. Wird aber sicher schwierig, alle dazu zu bekommen, an einem Strang zu ziehen.

Alternativ könnte ihr auch mal jemand in einem ruhigen Gespräch erklären, dass ihr 

a) niemand ihre erfundenen Krankheiten glaubt und 

b) sie mit ihrem Gejammer jedem gehörig auf die Nerven geht.

Solche Leute brauchen wirklich manchmal einfach eine klare Ansage, weil sie sonst gar nicht kapieren, dass sie den anderen nur auf den Geist gehen.

Das ist Sache eures Chefs die Dame mal ins Gebet zu nehmen.

Redet mit eurem Chef, das es euch auf die Nerven geht.

Es muss der frau doch klar sein, dass man bei ihren Krankheiten die sie angeblich hat, niemals so schnell wieder gesund ist.

Ich würde wahrscheinlich gar nicht mehr hinhören oder ihr klar und deutlich sagen, dass es niemanden mehr interessiert.

Auch wenn das Klima dann erst mal noch schlechter wird. Vielleicht wacht sie dann ja mal auf.

 

 

Der Chef deckt dieses unmögliche Verhalten.
Ich habe schon etliche Gespräche mit ihm darüber geführt, auch, dass es die Arbeit sehr belastet, weil ja ständig eine Kraft wegfällt.

Ich gebe Dir recht, sie müsste es eigentlich merken. Manchmal glaube ich auch, dass sie es merkt und deshalb immer versucht zu zeigen, wie schlecht es ihr geht. Aber diese Schauspielerei ist lächerlich schlecht.

Dankeschön für deine Meinung!

@akazienhonig

@ akazienhonig

Wenn der Chef das noch unterstützt und er in der Firma eh keinen guten Ruf hat, dann bleibt dir noch die Möglichkeit, dich mal an  höhere Stelle zu wenden.

Habt ihr keinen Betriebsrat?

Wenn du aber die einzigste bist, die sich was zu sagen getraut und das schon jahrelang geht, kommt darauf an, wie lange du schon da arbeitest, dann könntest du den kürzeren ziehen oder auch nicht.

Die meisten schimpfen nur, wollen aber nichts im Großen unternehmen und der wo sich wehrt, steht alleine da.

Oder sich einen anderen Job suchen.

Wenn ihr keiner sagen mag dass es keiner glsubt und nervt hilft glaub ich nur ignorieren. Ich würde wenn sie dann irgendwann von alleine anfängt darüber zu reden ihr vielleicht sagen "ich kann mich grad nicht unterhalten ich muss mich konzentrieren" oder so, wenn du das jedes mal machst merkt sie es vielleicht irgendwann.

Oder du sagst ihr dass sie sich mal länger krank schreiben lassen soll um sich auszukurieren weil es nichts bringt immer nur ein-zwei Tage zu fehlen und dass die Arbeit da mehr drunter leidet. Vielleicht kriegt sie dann ein schlechtes Gewissen und hört auf

Das habe ich tatsächlich beides schon getan. Es hat nicht gefruchtet. Leider! Sie rechtfertigt sich wortreich, was genau das Gegenteil von dem ist, was ich erreichen will. Manchmal glaube ich, sie merkt es selbst nicht mehr..

Das länger krankschreiben prallt an ihr ab. Nein, sie würde uns nie im Stich lassen mit der ganzen Arbeit. Optimal wäre es, wenn sie von zu Hause arbeiten könnte, dann hätte sie die Möglichkeit sich auch mal hinzulegen, wenn es gar nicht mehr geht.

Es ist zum verrücktwerden.

Wow...

Ignorieren (auch wenn das zugegeben hart fällt und Dir gleichzeitig bei jedem Seufzer der Hals anschwillt...)

Wenn sie dennoch loslegt dann sag ihr: "Liebe Frau Sowieso. Um es nun mal ganz offen zu sagen: Ich bin hier zum arbeiten. Ich habe weder die Zeit noch die Lust dazu, mir jedes Mal auf´s neue Deine Krankheitsgeschichten anzuhören. Zumal mich dies auch nichts angeht noch wissen möchte"

Wenn sie dann eine Diskussion lostreten möchte, sagst Du: "Nein. Darunter leidet meine Arbeit und zudem meine Konzentration. Deine Geschichten sind mir einfach viel zu privat und intim, als dass ich dies hören möchte".

Ich denke, das wäre mal eine klare Ansage und kann auch nicht von Seiten des Chefs als Mobbing ausgelegt werden. Leg den Schwerpunkt deiner Argumentation darauf, dass es um die  bzw. Deine Arbeit geht, die sie mit ihren Storys beeinträchtigt und sie nicht diskreditierst bzw. sie als Lügnerin darzustellen.

Ja.. Du sagst es.. wow.

Das war sehr hilfreich! Es auf die Arbeit zu beziehen ist definitiv eine sehr schmerzarme Lösung für mich, die mir auch nicht schaden wird. Dankeschön!!

Mir fehlt langsam wirklich die Distanz. Die wieder aufzubauen ist glaube ich genau der richtige Weg.

Liebe Grüße!

@akazienhonig

Zum einen das Argument die (Deine) Arbeitsleistung, die unter den endlangen Gesprächen leidet.

Zum Anderen: Dir sind die ganzen Krankheitsgeschichten einfach als Kollegin viel zu intim und viel zu privat.

Vor 15 Jahren hätte ich gesagt, Ich läster mit, weil wir in der Firma auch einen Mann hatten der das fast identisch war. Eines morgens rief die Tochter an, Papa ist ins Krankenhaus gekommen, Nachmittags war er tot.
Seit dem bin ich bei solchen Sachen sehr vorsichtig, aber ab und zu mal eine schnippische Bemerkung würde ich doch machen.

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