was steckt dahinter, wenn man als mittvierziger ständig die gleichen geschichten erzählt?

5 Antworten

Auf Demenz würde ich da jetzt noch nicht gleich schließen. Das betrifft keinesfalls nur Männer. Das ist das übliche Wichtigkeitssyndrom, in der männlichen Variante gerne noch verknüpft mit einer Neigung zum Altherrenwitz, das bei vielen Menschen mittleren Alters beginnt. Ich kenne da mehrere Exemplare und wundere mich auch immer, wie die darauf kommen, dass die Zuhörer auch beim xten mal noch gebannt an ihren Lippen hängen. Anscheinend reden die nur, um zu reden und merken sich gar nicht nicht, was da wieder und wieder von ihren Lippen perlt.

Das kommt dabei raus, wenn man sich so interessant findet das man immer wieder Storys über sich erzählen muss, obwohl in seinem Leben absolut nichts mehr passiert...

Leider mußte ich mich Demenz beschäftigen, weil es ein Familienmitglied betraf. Ja, es kann durchaus sein, daß dein Bekannter sich in einem frühen Stadium von Demenz befindet. Diese Krankheit trifft ja nicht nur alte Menschen. Allerdings kann nur der Betroffene es selber herausfinden, weil es ihn betrifft. Die anderen können nur spekulieren oder mit ihm offen über dieses Thema reden.

Verfrühte Demenz wohl eher nicht, eher die Sehnsucht nach der Vergangenheit. Manche erzählen solche Kamellen auch nur, damit man auch was gesagt hat. Ich bin aber auch der Meinung, es ist besser eher mal ruhig zu sein, als olle Kamellen aufzuwärmen. Vor allem wenn diese denn womöglich das Thema verfehlen.

Viele Menschen werden schon mit Mitte vierzig Großeltern und fangen dann an, sich intensiver als vorher an Ereignisse von früher zu erinnern und diese den Kindern und dann den Enkeln zu erzählen.

Dabei kommt es eben vor, dass man sich an eine Schallplatte erinnert fühlt, die derjenige schon zum siebten Mal auflegt.

Mit 19Jahren schon Demenz?

Hi, Ich, männlich, 19 Jahre habe Angst an Demenz erkrankt zu sein. In letzter Zeit habe ich, wenn auch nur ein Paar, Sachen vergessen. Angeblich soll ich meiner Mutter als auch meinem Vater gesagt haben, dass ich letzten Freitag aus irgendwelchen Gründen frei gehabt hätte, was aber nicht der Fall ist und erinnern das gesagt zu haben kann ich mich auch nicht. Das war das erste "Ereigniss", was in mir "Angst" auslöste. Seit dem achte ich darauf was ich so vergesse. Folge dessen habe ich ein paar Tage danach vergessen einen Kumpel morgens mitzunehmen und es erst auf halber Strecke bemerkt. Einmal habe ich vergessen die Brille beim fahren aufzusetzen (Muss mit Brille fahren)... Eben grade habe ich meinen Freunden was erzählt (Dass ich grad einen Tee trinke) und es ihnen nach 2Minuten nochmal erzählt und konnte mich nicht mehr dran erinnern es davor schon gesagt zu haben, obwohl ich es jetzt wieder weiß... Einen leicht schlechten Orientierungssinn hab ich auch in letzter Zeit, hatte die Ausfahrt beim Autofahren verpasst, da ich dachte es wäre noch einen Block weiter etc...Und noch viel mehr so kleine Dinge. Dazu verwechsel ich oft Wörter beim reden korrigiere mich aber dann sofort. Mein Schlafrythmus ist auch nicht der beste, schlafe immer wieder mal in einer Nacht nur 6-7h was für meine Verhältnisse nicht so super ist. All diese Anzeichen machen mir ziemlich Angst, denn mit 19 Jahren sein Gedächtnis zu verlieren ist ziemlich "blöd". Als Kind hatte ich schon ADS und musste dementsprechend Tabletten zur Konzentrion einnehmen, welche ich aber mit 15 Jahren nicht mehr genommen habe. Und verpeilt soll ich wohl schon immer gewesen sein, aber dass mit dem kompletten Vergessen von ein paar dieser eben genannten Dinge macht mir schon mächtig Angst, da ich mich ja trotz aufmerksam machen nicht mehr dran erinnern konnte :((. Ich hoffe es ist nichts ernstes und dass es wieder vorbei geht, aber was man im Internet so ließt :/. Was meint ihr, kann dass schon eine Demenz sein? Danke im Vorraus PS: Einen Termin beim Neurologen werde ich morgen machen.

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