Verbrennungen an der Hand dann kein Sport?

3 Antworten

Ich gebe Taddhaeus völlig recht. Mit einigen Verletzungen kann man generell Sport treiben, z.B. Knochenbrüche oder Verstauchungen. Natürlich sollte man den verletzten Teil nicht beanspruchen, also z.B. mit gebrochenem Arm Tennis spielen wäre schlecht :-), aber mit gebrochenem Arm kann man wunderbar Spinner fahren, oder mit gebrochenem Fußgelenk kann man Situps und anderes Oberkörpermuskeltraining machen. Haben wir alles schon gehabt bei uns, vom Arzt ausdrücklich genehmigt. Der erhöhte Blutdurchfluss im Körper begünstigt die schnelle Heilung.

Und bei Verbrennungen sollte das gleiche Prinzip gelten. Wenn Deine sportliche Betätigung das verbrannte Gewebe nicht beansprucht, dann sorgt körperliche Ertüchtigung durch den erhöhten Blutdurchfluss auch hier für eine schnellere Heilung.

Anders ist es natürlich bei offenen Wunden oder Operationsnarben, ob äußerlich oder innerlich. Da ist der größere Blutdruck natürlich nicht förderlich und man sollte die vom Arzt verordnete Ruhe einhalten.

Abwarten und Tee trinken. Wenn's schlimmer wird oder so bleibt zum Arzt gehen. Falls es im Sportunterricht immer noch Weh tut, dann einfach den Sportlehrer Bescheid geben und das Team anfeuern....

Verbrennungen tun am Anfang immer weh, selbst (und insbesondere) wenn sie schlussendlich gar nicht so schlimm sind. Eine kleine Verbrennung, und vor allem wenn sie nur "etwas" ist, ist selbstverständlich kein Grund, um nicht am Sportunterricht teilzunehmen. Beim Völkerball brauchst du deinen Handrücken ja nicht mal.

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