Unfallfragebogen meiner Krankenkasse, muss ich diesen ausfüllen?

5 Antworten

Unglaublich mit welcher Selbstverständlichkeit hier davon ausgegangen wird, dass man alle möglichen Daten ausgeben soll.

Ich zahle genug an Beiträgen und am Ende zahlen die Beitragszahler der Krankenkassen alle Kosten, also ein Nullsummenspiel, es sei denn die Bürokratie und Ausgaben für immer mehr IT das Geld für das Gesundheitssystem auffrisst.

Und nein, dafür ist die Schweigepflicht auch für Ärzte da, damit sie auch beachtet wird und ich will meinen Arzt davon nicht entbinden. Es ist schlicht und einfach Verharmlosung von Übergriffen auf die Schwächsten der Gesellschaft.

Hallo Denis

ich bin nun in der gleichen Lage und möchte die Krankenkasse nicht von der Bezahlung entbinden. Schließlich zahle ich den Höchstsatz ein und diese versuchen noch mehr zu sparen, um immer größere Prunkbauten und Luxus Büros für Ihre Gesellschaft zu bauen. Da sollten sie mal sparen und nicht Ihre Kosten (wofür sie ja da sind) auf andere abzuwälzen.

Ich bin im Urlaub (im Ausland) gestürzt und befürchte nun, dass die Auslandskrankenversicherung oder sogar meine Privatunfallversicherung zur Kasse gebeten wird.

Der bürokratische Aufwand für mich, wird so oder so mehr, da sicher dann die Unfall oder Auslandsversicherung bei mir ebenfalls meldet und auch versucht die Kostenübernahme zu verhindern.

Somit wird das Kosten hin und her geschiebe zu lasten der Versicherer ausgehen. Die Versicherungen sind genau für solche Sachen da und sollen Ihre Aufgabe erledigen. Ansonsten brauchen wir sie nicht.

LG Uwe aus Holzwickede

Naja wenn du die Behandlungskosten nicht selbst tragen willst, solltest du ihn schon ausfüllen. Ist ganz normal bei Unfällen, dass so ein Formular kommt. Und der letzte Satz bedeutet nur, dass der Arzt bezüglich der Behandlung deiner Unfallverletzung Auskunft geben darf, über etwas anderes nicht!

Die kasse wird eine Leistung vom ausgefüllten Fragebogen abhängig machen. Wenn es sich um einen Arbeitsunfall handeln würde, bekäme die Krankenkasse von der Berufsgen. das Geld ersetzt. Deshalb benötigt sie diese Angaben. Die Befreiung von der Schweigepflicht ist zwar lästing, aber nur so kann die Versicherung bei zweifeln prüfen, ob es sich tatsächlich um einen häuslichen Unfall handelt. Wenn Du richtig und sorgfälltig antwortest, wird die Versicherung kaum eine Arztanfrage veranlassen.

Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Es geht bloß darum, ist es ein Arbeitsunfall zahlt die Unfallkasse, nicht die Krankenkasse. Die Entbindung von der Schweigepflicht ist nur, wenn es ein Arbeitsunfall wäre, falls die Unfallkasse nicht zahlen will

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