Pharmaziestudium wirklich so schwer?

5 Antworten

Hi Westwind95,Chemie in allen Varianten wie theoretisch und praktisch zB Analytik ist weit anspruchsvoller,auch unbekannte Stoffe müssen analysiert werden,fdie Praktika sind sehr abreist-und zeitintensiv und es sind kimmer wieder Zwischenprüfungen abzulegen.Auch kommt Botanik dazu.Man denke an zahlreiche Pflanzen,die in der Heilkunde verwendet werden.Auch die zahlreichen Nebenwirkungen und Interferenzen der verschiedenen Präparate untereinander müssen erlernt werden.Alles Probleme,die beimMedizinstudium nicht auftreten.LG Sto

Aus meiner Studienzeit weiss ich noch, das Pharmaziestudenten als halbwissenschaftliche Fachverkäufer beurteilt wurden. Das galt natürlich nur für jene, die vor allem Vatis Apotheke übernehmen wollten. Jedes Studium bietet Menschen mit Potential und Ehrgeiz den Einstieg in eine wissenschaftliche oder (häufiger) andere Karriere. Wenn man auf einem Gebiet etwas erreichen möchte, spielen Fragen wie leicht oder schwer keine Rolle. Mittelmässige Leute landen in langweiligen Positionen, egal, was sie studieren.

Ja, das habe ich auch schon gehört...:( Ich bin selber sehr interessiert an einem Pharmaziestudium und habe dieses Jahr in einer Apotheke geschnuppert und dabei viel mit der Apothekerin gesprochen. Diese bestätigte, dass das Studium sehr schwer ist und meinte, dass sie auch schon von Leuten gehört hat, die vom Pharmaziestudium ins Medizinstudium gewechselt sind und letzteres als einfacher empfanden...

Es ist sehr sehr viel. Zum Teil mehr Uni als die Mediziner. Ich habe jeden Tag um 8 Uhr uni und komme frühestens um halb 7 wieder raus (während der Laborarbeit=Praktikum). Prüfungen ohne Ende. In manchen Städten schon nach einem Monat die erste Chemieprüfung und während den Praktikas einmal wöchentlich mündliche Prüfung. Doch die Vorlesungen ansich sind interessant und bringen einen immer wieder dazu weiter zumachen auch wenn man oft an seine Grenzen stößt und überlegt alles aufzugeben. Von den Themen ist Pharmazie deutlich chemielastiger. Wenn du kein Chemie kannst, ist Pharmazie nicht das Richtige. Vom NC her musst du dir keine Sorgen machen. Guck einfach mal nach den Auswahlverfahren. Wähl einfach die Unis aus, die danach am bestens passen. In manchen Städten ging der NC sogar bis 2,2. das ist der vorteil an Pharmazie. Interessant, aber sei bereit dein Leben umzustellen und mind 8Jahre nur noch in der Uni zu hocken. Dafür hat man gute Berufsaussichten. Ohne Job wirst du sicher nicht da stehen und es gibt sehr viele Möglichkeiten und Berufsfelder

Das Studium ist schon ganz schön heftig und erfahrungsgemäss hatten fast 75% der Studenten vorher Chemie LK mit guten Noten und fast 25% haben eine abgeschlossene Ausbildung, etwa als Chemikant, und eine solche Truppe legt die Latte natürlich sehr hoch für jeden, der weder LK noch eine Ausbildung mitbringt.

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