Milchprodukte stoppen Fettverbrennung?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also Detlef D! Soost ist weder Ernährungswissenschaftler noch hat er Erfahrung auf dem Gebiet. Von all diesen selbsternannten Experten ist abzuraten. Wenn du etwas über Ernährung wissen möchtest solltest du Bücher von richtigen Ernährungswissenschaftlern oder Profibodybuildern lesen. Denn die wissen genau wie man effektiv abnimmt.

Was ich dir sagen kann ist, das Milchprodukte mit wenig Fett sehr gut für Diäten sind, ich trainiere selber schon ein paar Jahre und esse sehr viel Magerquark, Vollkornprodukte, soweit es geht kein Zucker, Obst und vor allem Gemüse. Du musst die Kalorien zählen von den Sachen die du ist und solltest am Tagesende ein Defizit aufweisen können.

man darf auch kein Obst essen wegen dem Fruchtzucker .. also nach den Leuten von 10 WBC

@converse00

Wenn du natürlich 10kg zuckersüße Weintrauben isst, dann stimmt das natürlich. Du musst im internet bei http://fddb.info/ deine Lebensmittel nachschauen was diese für Kalorien haben und dann ausrechnen. Ich weiss nicht wie alt du bist und wie aktiv. Aber wenn du z.B. kein Sport weiter machst solltest du etwa 1600kcal zu dir nehmen. Je aktiver du bist je höher sollte auch deine Kalorienanzahl sein, wenn du regelmäßig Joggen gehst, sagen wir 45 minuten verbrennst du dabei etwa 400kcal, diese darfst du dann dem Körper wieder zuführen. D.h. du kannst dann 2000kcal am Tag essen.

@DrPimp

dankeschön

Ich behaupte - nach aktuellem Stand der Wissenschaft in Sachen Ernährung hat er Recht (das sage ich aber auch nur basierend auf meinen Erfahrungen) Es ist inzwischen definitiv erwiesen, dass Fett in Lebensmitteln nicht gleich Fett macht, das ist ein Irrglaube. Zucker selbst und gewisse Kohlenhydrate (Weißmehl/Nudeln/Brot, Reis...), die im Körper zu einem großen Teil zu Zucker verstoffwechselt werden, lassen den Stoffwechsel anders arbeiten/den Körper eher Fettdepots einlagern etc. anders beschrieben, sie lassen den glykämischen Index ansteigen. Warum Milchprodukte nun genau die Fettverbrennung stoppen oder verlangsamen, kann ich als Laie auch nicht genau sagen, glaube da aber dem aktuellen Stand. Auch andere Profisportler/Bodybuilder raten inzwischen dazu, Milchprodukte wegzulassen. Was mir wichtig war - es gilt nach wie vor - es ist erstmal egal, wieviel Prozent Fett die Milchprodukte haben, lieber einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen, denn was Fettreduziert ist, schmeckt meist auch erstmal so, deswegen wird dem Produkt Zucker zugeführt und am Ende ist das Lebensmittel um einiges ungesünder in der Lightvariante.

Zur Behauptung, man solle für seine Diät Kalorien zählen, das möchte ich so auch nicht unterschreiben, denn so hat man recht schnell den bekannten Jojo-Effekt. Du kannst an einem Tag beispielsweise so viel Gemüse essen wie du willst, davon wirst du nicht zunehmen, das garantiere ich selbst als Laie. Es wäre zwar schwer zu schaffen, denn Gemüse hat natürlich auch wenige Kalorien, aber selbst wenn du den täglichen Kalorienbedarf durch Gemüse und z.B. Fisch und Eier überschreitest, wird nichts passieren.

Detlef D! Soost hat mit erfahrenen Ernährungswissenschaftlern zusammengearbeitet und weiß, wovon er da redet, auch wenn er damit natürlich Geld verdienen möchte. Schau dir zu dem Thema auch mal generell Low Carb, Paleo, Logi oder sogar ketogene Ernährung an. Es geht hier um Ernährungsumstellungen, die in erster Linie auf Zucker und eben die "leeren" Kohlenhydrate verzichten.

Hm, das klingt mir nach Unfug. Natürlich sind manche Milchprodukte sehr Fett, besonders manche Käse Und manche sind mit Milchzucker angereichert - auch die sollte man meiden wenn man sich low carb ernährt. Aber Kefir, Magerquark, Käse mit einem natürlich geringen Fett Gehalt etc sind definitiv geeignet.

Das Ergebnis der Studien ist zunächst einmal simpel aber auch hoch interessant:

Trinkmilch und Käse, aber besonders Molke erhöhen die Insulinausschüttung nach einer entsprechenden Mahlzeit gegenüber Fleisch, Fisch (Kabeljau), Gluten (Klebereiweiß des Weizens) und weißem Weizenbrot, beträchtlich.

Also weniger eine Kohlenhydratmahlzeit mit viel Brot, auch kleine Proteinmahlzeit mit Fleisch und Fisch oder ein hoher Glutenanteil locken das Insulin der Bauchspeicheldrüse, sondern Milch, Käse und Molke.

Und nach Versuchen mit reiner Laktose, dem Kohlenhydrat der Milch, ist auch klar, dass letzteres für die hohe Insulinausschüttung nicht verantwortlich ist. Als Erklärung bleibt derzeit nur eine Involvierung von Milchproteinen. Denn, dass diese besonders insulinotrop wirken, ist an der offensichtlich andersartigen Wirkung von Fleisch- Fisch und Glutenproteinen zu erkennen.

Der insulinotrope Effekt von Milchproteinen wird nach derzeitigem Stand der Forschung u.a. mit bioaktiven Eiweißen, die in beträchtlicher Menge in Milchprodukten vorkommen bzw. die erst während der Verdauung im Darm aus Milcheiweißen entstehen, in Zusammenhang gebracht.

Besonders die Aktivität des beta-Caseins, von dem etwa 10 g/kg Milch enthalten sind, wird als diabetogen angesehen.

Das Ergebnis der Studien ist zunächst einmal simpel aber auch hoch interessant:

Trinkmilch und Käse, aber besonders Molke erhöhen die Insulinausschüttung nach einer entsprechenden Mahlzeit gegenüber Fleisch, Fisch (Kabeljau), Gluten (Klebereiweiß des Weizens) und weißem Weizenbrot, beträchtlich.

Also weniger eine Kohlenhydratmahlzeit mit viel Brot, auch kleine Proteinmahlzeit mit Fleisch und Fisch oder ein hoher Glutenanteil locken das Insulin der Bauchspeicheldrüse, sondern Milch, Käse und Molke.

Und nach Versuchen mit reiner Laktose, dem Kohlenhydrat der Milch, ist auch klar, dass letzteres für die hohe Insulinausschüttung nicht verantwortlich ist. Als Erklärung bleibt derzeit nur eine Involvierung von Milchproteinen. Denn, dass diese besonders insulinotrop wirken, ist an der offensichtlich andersartigen Wirkung von Fleisch- Fisch und Glutenproteinen zu erkennen.

Der insulinotrope Effekt von Milchproteinen wird nach derzeitigem Stand der Forschung u.a. mit bioaktiven Eiweißen, die in beträchtlicher Menge in Milchprodukten vorkommen bzw. die erst während der Verdauung im Darm aus Milcheiweißen entstehen, in Zusammenhang gebracht.

Besonders die Aktivität des beta-Caseins, von dem etwa 10 g/kg Milch enthalten sind, wird als diabetogen angesehen.

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