Magen-/ Darmprobleme: Internist oder Gastroenterologe?

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Enterologe = Darm-Heilkundler Gastroentrologe = Magen und Darm-Heilkundler Internist = Komplette Innere Medizin.

Es sind also verschiedene Vertiefungen der allgemeinen medizinischen Kenntnisse.

Wenns so rätselhaft ist, wrüde ich die Spezial-Variante nehmen und nicht nur den Internisten. Aber vielleicht ist auch Naturheilkunde eine alternative. Ganz viele Magen-Darm-Probleme sind nämlich eine Frage der Darmflora und ggf. auch der Ernährung. Davon wollen allerdings die klassischen Mediziner oft nix wissen. Für die ist auch rein Reizdarmsyndrom usw. oft nur "Einbildung", weil sie der Sache nicht Herr werden und sie auch manchmal nicht nachvollziehen können. Aber wer betroffen ist weiß, dass es nix angenehmes ist.

Allergien und Unverträglichkeiten sollte man auf jeden Fall auch vom Arzt abklären lassen, würd ich sagen. Da gibts bei den Fachärzten entsprechende Tests.

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Hallo GvanK Der Gastroenterologe hat mehr Erfahrung (möchte man meinen) deshalb empfehle ich Dir den. Der Gastroenterologe befasst sich mit dem Magen-Darm-Trakt, der Internist mit allem, was im Körper ist...

Leider ist das bei uns (nur) in Deutschland so umständlich. Für jedes Organ müssen wir zu einem eigenen Spezialisten, der dann auch nichts über sein Fachgebiet hinaus diagnostizieren und therapieren darf. So ein Magen-Darmtrakt, geht durch den ganzen Körper. Also kannst oder mußt du vom HNO, Gastroenterogogen bis zum Proktologen, Endokrinologen, Diabetologen ALLES einzeln aufsuchen, je nachdem wo die Ursache jetzt liegt.

Da ihr beides Mädels seid, die eine vielleicht in der Pubertät, die anderen ca 10 Jahre vor den Wechseljahren könnte beides eher hormonell bedingt sein und der Endokrinologe könnte der richtige Ansprechpartner sein. Habt ihr schilddrüsenprobleme schon bekannt in der Fam,ilie. Nimmt einer von Euch bereits Schilddrüsenhormone? Hat jemand Autoimmunerkankungen? 30% der Bevölkerung hat eine Präsisposition für autoimmunerkankungen....die häufigste ist Hashimoto. Wegen veralteter hier in unserem Land aber noch gültigen TSH-Normen kann kaum ein Hausrarzt sowas feststellen....meist wird dann 5, 10 oder mehr Jahre nur die einzelnen Symptome (z.B. Reizdarm, Blähungen, Verstopfungen abwechselnd mit Durchfällen, Entzündungen, Prellbauch...wird oft als Nahrungsmittelunverträglichkeit lange Zeit eingestuft oder gar als "somatoform") therapiert ohne Besserung oder eben immer wieder die Diagnose "ohne Befund" womit man dann selber bald ins Zweifeln gerät.

Hast du mal Blutbilder von Euch vorliegen? Wie hoch war Eurer TSH-Wert? Recherchiere mal Hyporthyreose und Hashimoto.

Da es Euch beide gleichermaßen betrifft, scheint es etwas vererbtes zu sein...und etwas was jetzt im Winter am ehesten symptomatisch wird.

Vitamin D-Vigantolöl 20.000 I.E. (verschreibungspflichtig) 3 Tropfen täglich.

Bauchwehkraut: Schafgarbetee 3 Tassen täglich am besten VOR dem Essen

Gänsefingerkaut gegen die akuten Krämpfe.

Gute Besserung!!!

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