Kann man bei einem Stromschlag aus der Steckdose sterben?

5 Antworten

Wenn man Elektriker ist, prüft man so ob Spannung auf der Leitung ist. Ein schlechter Elektriker lehrt sowas wie Spannungsfreischalten, Erden und Kurzschließen gegen wiedereinschalten sichern...... Weicheikram halt. Echte Profis nehmen mal 230 Volt schütteln die Hand und sterben nicht. Man kann sterben, muss man aber nicht. Ist halt wie ein Autounfall man kann auch nicht angeschnallt überleben, muß man aber nicht. Gegen das überflüssige sterben hilft im übrigen die Sicherung im Kasten.

Ich habe mal einen gefragt, wieviel Volt ein guter Elektriker verträgt. Die Antwort: "400 Volt - aber nicht lange."

Hier sind ein paar Deppen unterwegs!

Die Tödlichkeit hängt nicht von der Spannung ab sondern von der Stromstärke, dazu muss man allerdings wissen wie beides verknüpft ist - nämlich über das Ohmsche Gesetz. Das heiß Übergangswiderstände und die Spannung spielen eine Rolle bei der Stromstärke welche zum fließen kommt. Die Schädlichkeit dieses Stroms hängt von der Stromart (Gleich- oder Wechselstrom), von der Einwirkungsdauer und dem Wege des Stromes durch den Körper ab. Grundsätzlich kann man sagen das 500mA bereits von ersten Zeitpunkt der Einwirkung Lebensgefährlich sein können, und 30mA sind etwa die Grenze zur Gefährlichkeit bei längerer Einwirkungsdauer.

Andererseits kommt es auch auf den Zeitpunkt der Stromwirkung an ein kurzer Stromfluss über das Herz zum richtigen Zeitpunkt, der vulnerablen Phase des Herzens und man ist hin, auch bei geringeren Strömen.

Zu den Deppen... nur gute Elektriker bekommen keinen "gewischt" und solche die das cool finden und auch noch als Professionell verbreiten sollten das mal selber ausprobieren bevor sie anderen das als normal vermitteln.

Der hat wohl "Glück" gehabt... oder einfach gut isoliert auf dem teppich...  Natürlich kann man daran Sterben.  So eine Steckdose ist mit 10A/13A ( In Deutschland sogar 16A) abgesichert.  Für ein Herzkammerflimmern und Tod genügen nur 80-100 mA   Das ist tausend mal weniger als 1A........

Also  der "Elektriker" hat wohl einen Schutzengel gehabt..... 

@Gery67

Dann hat nach deiner meinung jeder elektriker einen schutzengel weil ich glaub kaum das es keinen elektriker gibt der noch nie einen stromschlag gekriegt hat

endlich mal einer der ahnung hat :D

Das schlimme an einem Stromschlag ist das man noch nach mehreren Wochen oder sogar Monaten daran Sterben kann. Einen kleinen schlag über lebt am ,auser man ist alt oder herzkrank. Ein Stromschlag kann das Herz in einen falschen Rytmus bringen oder zu herzkammer flimmern. Das kann nach zwei wochen noch zum Herzstillstand führe. Aso wenn man einen Schlag bekommt und nichts pasiert trotzdem zum artzt gehen. Elektriker machen das nicht da man sich nach einer zeit fast daran gewöhnt.

Das Risiko war kalkuliert. Jeder Elektriker hat schon Stromschläge erlitten. Nicht alle enden gleich tödlich. Wie gefährlich einer ist, das hängt von vielen Faktoren ab: Spannung, Übergangswiderstände, Erdungsverhältnisse usw.

Garantiert tödlich endet es, wenn ein Haartrockner in eine gefüllte Badewanne fällt und der Strom nicht innerhalb von Sekundenbruchteilen abgeschaltet wird. Diese Abschaltung kann nur automatisch durch einen Fehlerstromschutzschalter (Fi-Schalter) mit Personenschutzfunktion (30 mA-Type) erfolgen, sofern vorhanden!

Ja, kann man. Muss man aber nicht. Zum Arzt sollte man schon schauen hinterher, aber das ist glaub ich bei jeder Berufsgruppe so dass die die eigenen Gefahren nicht einsehen

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