Kann man Baldrian und Bachblüten gleichzeitig nehmen?

7 Antworten

Ja. Kannst Du ohne Bedenken zusammen nehmen. Für den Flug kannst Du Dir auch Bachblütenbonbons aus der Apotheke holen. Und lass Dir nichts einreden von den Leuten, die hier rumttönen und nur theoretisch vor sich hin blubbern. Jeder, der schon mal eine passende Bachblütemischung eingenommen hat, WEIß, dass sie helfen. Man sollte hier nur den Leuten das Antwort schreiben erlauben, die aus der Praxis sprechen. Alle anderen sollten einfach wieder im Sandkasten spielen gehen.

Komisch, bei mir haben Bachblüten nie geholfen. Alles selber schon getestet.

Haaa Ha Ha Ha Ha Ha Ha Ha Haaaaaa.........Du frühstückst auch Grandlewasser :-) Du kannst doch hier nich allen Ernstes behaubten das Bachbluten eine WIrkung haben. Bitte, geh zum Arzt.

Du kannst Bachblüten ohne Probleme mit Baldrian nehmen. Die Frage ist aber, ob Dir der Baldrian wirklich gegen die Flugangst helfen wird. Gegen Flugangst kann man auch Bachblüten nehmen, auf jeden Fall solltest Du Dir Rescue Tropfen mitnehmen, falls alles nicht funktioniert hat.

Begib Dich schnell in Behandlung. Du kannst doch nicht ernsthaft Glauben das Bachblüten was bewirken, außer einem schmalen Geldbeutel. Arme Seele.

Kommt drauf an welche Bachblüten du derzeit nimmst. Wenn diese ebenfalls schon beruhigend wirken und du dann noch zusätzlich Baldrian nimmst, dann kann die Doppelwirkung eventuell zu stark sein. Und wenn die Bachblüten, die du nimmst, eher aufputschend sind, dann heben sich die beiden Wirkungen auf. Wenn du verschiedene Arzneien nimmst, solltest du das immer mit deinem Arzt besprechen oder zumindest mit deinem Apotheker.

Danke, für eure vielen und guten Antworten. Mein Arzt hat mir heute Neurexan verschrieben, ein homopathetisches Mittel, er meinte ich solle das besser als Baldrian nehmene. Darf ich auch dieses homopathische Medikament mit meinen Bachblüten nehmen. Ich nehme seit 2 Wochen White Chestnut da mein Kopf durch die Arbeit so voll ist. Würde diese auch gerne weiter nehmen, Neurexan soll ich aber auch über längere Zeit nehmen. Ich hoffe nicht, dass die beiden sich beeinflussen und zum Schluss gar nichts mehr wirkt oder sogar schlimmer wird. Danke!

ja, darfst du. bachblüten und homöopathische mittel behindern sich normalerweise nicht. wenn du probleme kriegen solltest, was sehr unwahrscheinlich ist, konsultiere in dem fall deinen arzt. alles gute!

@Astair

Also mein Homöopath hat mir gesagt, dass man hom. Mittel immer nur allein nehmen sollte und nicht mit anderen Arzneien kombinieren sollte. Und Bachblüten sind doch auch Arzneien oder nicht ?

@goldensmily

da sind wir homöopathen uns nicht einig, so wie sich die ärzte sich auch nicht immer einig sind. in so praktischen akuten fällen ist es meiner erfahrung nach besser, auf nummer sicher zu gehen und halt auch mal zu kombinieren.

@Astair

Auf Nummer sicher geht man aber in dem man das richtige Mittel nimmt und nicht möglichst viele, in der vagen Hoffnung, dass dann schon auch das halbwegs richtige dabei sein wird. So ungefähr die Begründung meines Homöopathen und der ist sich mit allen anderen klassischen Homöopathen sehr wohl einig.

@goldensmily

ich sprach von der kombination von bachblüten mit einem komplexmittel in akuten fällen, in denen kein konstitutionsmittel im spiel ist. ansonsten seh ich das auch wie dein homöopath.

@Astair

Bachblüten mit Komplexmitteln - darüber weiß ich nichts und denke du wirst Recht haben. Da Komplexmittel sowieso schon von der klassischen Homöopathie abweichen, wird dann die Mischung mit nichthomöopathischen Mittel auch egal sein.Ich selber nehme keine Komplexmittel, nur Einzelmittel, wie man es die klasssische Homöopathie macht.

bachblüten sind NICHT placebos und ja, du kannst sie bedenkenlos mit baldrian zusammen nehmen. ( ich arbeite seit jahrzehnten damit und sehe schöne erfolge).

bachblüten sind NICHT placebos

Ob ein Mittel nur als Placebo wirkt oder darüberhinaus noch eine Wirkung hat läßt sich nur in einer Doppelblindstudie feststellen. Die subjektive Erfahrung eines Heilpraktikers reicht dazu nicht aus.

Auch Ärzte haben sich erfolgreich über Jahrhunderte eingeredet, das Aderlässe ihren Patienten bei allen möglichen Erkrankungen helfen - ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass sie nicht viel anderes hatten als Aderlässe und sich deswegen daran festklammerten. Gelegentlich hatten sie sogar mit Aderlässen "Erfolg" (bzw. der Patient gesundete trotz Aderlass)

Heilpraktiker haben nicht viel mehr Arzneimittel als Globuli, Bachblüten und Co. Logisch dass auch sie sich daran klammern, dass diese Mittel helfen. Gelegentlich haben auch Heilpraktiker damit "Erfolg" (bzw. der Patient gesundete trotz Bachblüten)

@ElkeO

das ist genauso unbewiesen.

@Astair

Das ist NICHT korrekt. Es ist bewiesen dass Bachblüten (und Homöopathie) bestensfalls nur Placeboeffekt haben.

@Reservist

falsch. mensch, ist das so schwierig? wenn nicht bewiesen ist, dass etwas wirkt, ist damit noch nicht bewiesen, dass es NICHT wirkt! das ist etwa wie in dem witz: "hast du gehört, die archäologen können jetzt beweisen, dass die römer schon die drahtlose telegrafie kannten!" "echt? wie denn?""ganz einfach, man hat keine drähte gefunden..."

@Astair

Schlechter Witz.

Kannst Du beweisen, dass meine Kröteneier-über-die-Schulter-Therapie unwirksam ist? Nicht?

q.e.d.

Also ist die Wirksamkeit meiner Therapie damit bewiesen.

@Astair

Formal hat Domenica natürlich recht - es könnte prinzipiell sein das irgendwo ein paar besondere Menschen herumlaufen (die Doppelblindversuche stets meiden) und die gelegentlich an Krankheiten erkranken bei denen Globuli und Co tatsächlich wirken könnten. Auszuschließen ist das nicht - genausowenig wie die Existenz sehr scheuer rosafarbener Einhörner.

Aber es ist eben sehr sehr unwahrscheinlich und daher macht es ungefähr so viel Sinn Zeit und Geld in derartige Verfahren zu investieren wie sich zu Hause eine Notfallapotheke aus Kröteneiern anzulegen und regelmäßig den Eierschulterwurf zu üben. Auch das kann theoretisch in Einzelfällen heilen - das Gegenteil ist nicht beweisbar.

Und jetzt gehe ich einen Besen kaufen um kostengünstig und umweltfreundlich in den nächsten Urlaub zu fliegen - schließlich ist auch nicht bewiesen dass man nicht auf einem Besen fliegen kann....

@Charlyweisswas

charlyweisswas & co immer noch nicht kapiert? wenn nicht bewiesen ist, dass etwas wirksam ist, ist damit nicht automatisch bewiesen, dass es unwirksam ist. groschen gefallen?

@ElkeO

es ist wahrscheinlich etwas weniger unwahrscheinlich als die existenz rosafarbener einhörner oder die wirksamkeit von kröteneiern. sonst würden wahrscheinlich nicht immer noch millionen von menschen sich gerne homöopathisch behandeln lassen und damit zufrieden sein. wahrscheinlich...

@Astair

Mit Logik hast Du's nicht so, oder?

Denn wenn es wirksam wäre, wäre dies auch nachweisbar.

Da dies nicht so ist, ist es genauso wirksam wie meine Kröteneier.

@Astair

Ach domenica - ein Großteil der Menschheit war lange Zeit auch von der Wirksamkeit von Aderlässen bei praktisch jeder Erkrankung überzeugt und Hexenverbrennung war lange Zeit aus Sicht vieler Menschen ein probates Mittel zur Bekämpfung voni Seuchen und Brunnervergiftungen.

Millionen von chinesischen Männer haben über Jahrhunderte bei Potenzproblemen auf zerstossenen Tigerpenis oder gemahlenes Nashorn geschworen und getrocknete Kröteneier sind auch heute noch Bestandteil der TCM.

Es könnte also leicht sein, dass es weit mehr Menschen gibt die an die Heilwirkung von Kröteneiern glauben als an Glaubuli..

Davon abgesehen ist die Homöopathie weltweit nur in wenigen Ländern nennenswert verbreitet und es gab immer wieder Phasen in denen sie in einzelnen Ländern fast in Vergessenheit geraten ist während sich die wissenschaftliche Medizin weltweit durchgesetzt hat....

Das Homöopathie trotzdem neue Anhänger findet (im Gegensatz zur Kröteneiermedizin) dürfte wohl teilweise darin begründet sein, dass Homöopathie aus Sicht des Laien sehr viel Ähnlichkeit mit wissenschaftlicher Medizin aufweist.

Die Fläschen in denen die Zuckerpillen verkauft werden sehen nach normalen Medikamenten auf, die Einnahmerituale gleichen teilweise üblichen Arzneimittel, die lateinischen Bezeichnung erinnern an normale Arzneimittel und "vertuschen" die teils abstrusen Ursubstanzen, die Apothekenpflicht kennt man ebenfalls von anderen Arzneimitteln usw.

Da kann eine frisch in der Apotheke zermahlene Kröte zumindest in unserem Kulturkreis logischerweise nicht mithalten - in China sieht es aber genau andersherum aus.

Millionen Menschen glauben auch an Astrologie und Horoskope, an die Zahl 13 als Unglückszahl, an Reinkarnation (hauptsächlich Frauen und die waren dann im früheren Leben meist ägyptische Tempelpriesterinnen), an Geister und an anderen irrationalen Quatsch wie Regentänze usw.

Daraus zu folgern das all das auch wirklich funktioniert ist trotzdem sehr gewagt...

@ElkeO

ja ja. ich arbeite seit über 20 jahren homöopathisch und sehe täglich in der praxis, dass die wirkung von homöopathie definitiv und eindeutig über die wirkung von placebos hinausgeht. sonst hätt ichs schon lange aufgegeben und die patienten auch.

@Astair

ja ja. ich arbeite seit über 20 jahren homöopathisch

Wenn es dich trösten - die "Schulmediziner" haben sich jahrhundertelange eingeredet, dass ihre Aderlässe helfen - und ihre Patienten haben auch daran geglaubt sonst hätten sie ja kaum mitgemacht. Man kann sich also sogar bei einer Therapie die nahezu immer schadet ganz ohne böse Absicht erfolgreich selbst und seinen Patienten einreden, dass sie etwas taugt. Bei Zuckerpillen die ja selbst wirkungslos sind gelingt das entsprechend noch viel leichter....

Homöopathie ist noch dazu ein Konzept, dass einen hervorragend im Glauben bestärkt das da was wirkt - weil es für nahezu jeden Krankheitsverlauf eine scheinbare Erklärung liefert.

Nur eben nicht dafür, warum die so eindeutig und definitiv wirksame Homöopathie in Doppelblindstudien nie relevant besser abschneidet als eine Zuckerpillenbehandlung.- aber soweit schaut man als Homöopath dann doch nicht über den Tellerrand des eigenen Weltbilds - man könnte am Ende ja vom Glauben abfallen.

(übrigens hilft auch nicht der Hinweis auf die erforderliche individuelle Mittelwahl - die läßt sich nämlich auch in Doppelblindstudien problemlos realisieren....)

@ElkeO

@ElkeO

ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass sie nicht viel anderes hatten als Aderlässe und sich deswegen daran festklammerten

nein,nein

Aderlässe hatten auch den Vorteil gegen z.B Pestepidemien zu helfen,da sie die Konzentraton von Eisen im Blut herabsetzten.

Denn Bakterien brauchen für ihren Stoffwechsel Eisen.

So schützt z.B. eine Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose),die diesen ihre Lebensgrundlage entziehen,vor Pest,Tuberkulose und anderen Infektionkrankheiten.

Das Eisen wird im Körper gespeichert,ist aber für dieErreger nicht zugänglich.

@segeln141

@ElkeO

Zusatz:

Aderlässe waren bei einigen Sachen durchaus hilfreich.

Aber jetzt kommt das Problem mit der "Erfahrung"

Erst mit dem Wissen über die Bedeutung einer hohen Zahl von Erkrankungen/ Therapien und der statistischen Auswertung dieser konnte/kann man feststellen ob die Erfahrung einen nicht trügt.

So wurden die Aderlässe eben für fast alle Gebresten eingesetzt und man konnte die Wirkung bei den einzelnen Krankheitenn nicht genau erkennen.

So ist das auch mit den "Erfahrungen" in der Homöopathie,und die Homöopathen scheuen die große Zahl einer sauberen Studie,könnte diese doch ernüchternd ausfallen.

Daher die Meta-Analysen,die einzelne Studien zu einer größeren zusammenfassen und dann auswerten.

@Astair

@domenica vor 20 Stunden

was ist denn bewiesen,wenn

nicht bewiesen ist,dass etwas wirksam ist

???

@ElkeO

@ ElkeO |30.05.2011 - 17:03

Formal hat Domenica natürlich recht

aber eben nur formal !

@segeln141

es ist aussichtslos und langweilig, mit euch zu diskutieren. die meinungen sind gemacht und bewiesen ist gar nichts.

@Astair
  • und bewiesen ist gar nichts.

Das ist so natürlich Unsinn - das zahllose Medikamente (Insulin, Antibabymittel, Aspirin, Penicilin) tatsächlich eine ziemlich genau bekannte Wirkung haben ist sehr sehr gut belegt - während in der Homöopathie es kein einziges Szenario gibt (also ein Symptombild und die dazugehörigen homöopathischen Mittel) bei dem eine Wirkung über Placebo hinaus belegt wäre.

Da sind also Welten zwischen wissenschaftlicher Medizin und Homöopathie...

die meinungen sind gemacht

auf Homöopathiegläubige mag das ja zutreffen - die lassen sich eigentlich nicht Fakten beeindrucken und es wäre wirklich vergebliche Liebesmüh hier Aufklärungsarbeit zu leisten.

Aber es gibt ja auch noch genügend Mitleser die bestenfalls oberflächliche Kenntnisse von Homöopathie haben und daher auf die (zugegeben sehr gut gemachte) "Argumentation" der Homöopathen hereinfallen - weil sich Begriffe wie "sanft", "ganzheitlich", "natürlich", "invidiuell" usw. ja schön anhören.

Und zumindest den Mitlesern die nicht eh schon ins esoterische abgegleitet sind kann man eben durchaus aufzeigen, wie abstrus und irrsinnig Homöopathie eigentlich ist und wie schnell die Erklärungsversuche der Homöopathen zusammenbrechen wenn man die richtigen Fragen stellt, z.B.

Warum die so eindeutig und definitiv wirksame Homöopathie in Doppelblindstudien nie relevant besser abschneidet als eine Zuckerpillenbehandlung.

Der kritische Mitleser wird sich bestimmt wundern, warum selbst erfahrene Homöopathen bereits auf so einfache Fragen keine Antwort haben und sich dann hoffentlich seinen Teil denken....

Nur darum geht es....

@ElkeO

gääähn...da du soviel zeit hast, setz dich doch einfach mal zu einem guten homöopathen in die praxis und schau unvoreingenommen, was da abläuft.

Habe mich jetzt für Neurexan entschieden. Diese kann ich in akuten Situationen alle halbe stunden und die Rescue Tropfen alle fünf Minuten. Könnte ich die dann im Flieger abwechselnd nehmen? Oder für welche sollte ich mich entscheiden. Oder soll ich wie gewonnt 3 Neurexan nehmen und in akuten die Rescue Tropfen? Danke

@Lessing1

da kannst du ruhig etwas experimentieren. ich würde die 3 neurexan nehmen und die rescue-tropfen in reserve behalten, falls das neurexan nicht reicht.

@Astair

Im Ernstfall im Flugzeug experimentieren und wenn´s schief geht dann ist kein Fachmann weit und breit. Also mir wäre das zu riskant.

@goldensmily

also lieber trockenübungen auf der erde?? nein, das risiko ist ja nicht gross, wenn er beide medikamente zur verfügung hat. es ist gar nicht möglich, eine allgemeingültige dosierung festzulegen. er kann selber spüren, wieviel und wie oft er sie braucht - bachblüten kann man eh nicth überdosieren, einer ihrer vorteile, egal, weas jetzt die gegner schreien...

@Astair

Statt Trockenübungen wäre das Einüben einiger Entspannungsübung oder in schweren Fällen der Besuch eines ensprechenden Seminars gegen Flugangst wohl eher hilfreich. Da Flugangst ja ein psychologisches Problem ist mag allerdings auch Baldrian oder sogar die Blachblüten helfen - wenn sie dem Betroffenen das Gefühl verleihen, dass er damit seine Ängste wirksam bekämpfen kann. Ursächlich gegen die eigentliche Flugangst helfen diese Mittel aber nicht und bereits die kleinste unerwartete Störung an Bord der Maschine kann die Illusion der Wirksamkeit in sich zusammenfallen lassen.

Wenn es dann zu einem Panikanfall kommt dann hilft auch das Einwerfen von "Rescue-Tropfen" nicht mehr - das man die nicht Überdosieren kann ist zwar richtig aber auch belanglos.

Ausserdem bewirken irgendwelche (Pseudo-)mittelchen gegen Flugangst dummerweise auch, dass man bei jeder Einnahme wieder daran erinnert wird, dass man unter Flugangst leidet - auch nicht gerade ideal.

Also lieber ein paar Entspannungstechniken erlernen (Autogenes Training ist nicht schwer) und meinetwegen am Reisetag auch noch gemütlich eine Tasse Tee trinken und Baldriandragees einwerfen und vor allem ein paar Dinge vorbereiten auf die man sich vor und während des Fluges freuen kann - z.B. etwas schönes am Flughafen kaufen, ein ungelesenes Exemplar einer Lieblingszeitschrift mitnehmen oder bei einem Urlaubsflug einen Reiseführer mit schönen Bildern so dass man schon die Vorfreude auf den Urlaubsort geniesen kann. Dazu vielleicht noch schöne Musik auf dem MP3-Player und der ganze Flug kann zu einem positiven Ereignis werden.

Bei schweren Fällen von Flugangst wird das aber eher nicht reichen - da sollte man professionelle psychologische Hilfe suchen - und damit meine ich natürlich keine Globuli und Bachblüten-Verordner

@ElkeO

ah, pünktlich zur stelle, elke ;-). gegen entspannungsübungen, psychologische hilfe oder ein seminar gegen flugangst ist natürlich nichts einzuwenden - wenn er so oft fliegt, dass letzteres sich überhaupt lohnt. ansonsten hab ich zu oft die frappante wirkung von rescue in akuten fällen erlebt, um dein unfundiertes negieren der wirksamkeit ernst nehmen zu können.

@Astair

Also wenn etwas eine Wirkung hat, dann kann man die auch überdosieren. Das gilt bei allen Medikamenten. Warum sollte das ausgerechnet bei einem nicht passieren können. Wenn ich zu meinem Arzt gehe dann möchte ich sicher nicht, dass ich zu Experimenten mit wirksamen Medikamenten aufgefordert werde, an einem Ort, wo vielleicht lange Zeit kein Arzt erreichbar ist.

Deine verharmlosenden Aussagen sind nur Futter für die Homöopathiegegner. Da ich keine Komplexmittel nehme, kenne ich diese auch nicht aber die Firma Heel stellt sie her und schreibt dazu auf ihrer Homepage das hier:

Bei der Einnahme von größeren Mengen kann es bei Menschen mit vorhandener Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) zu Magen-Darm-Beschwerden kommen oder eine abführende Wirkung auftreten.

Die vorhandenen Beschwerden können sich bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels vorübergehend verschlechtern. In diesem Fall ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt zu befragen. Beim Auftreten von Nebenwirkungen, sollte diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.

Also wenn ich schon Flugangst habe, dann kann ich gleichzeitig ganz sicher keinen Durchfall gebrauchen. Und wenn sich meine Angst dann auch noch kurzfristig steigert hilft es mir auch nur wenig, wenn sie dann nach der Landung abnimmt. Und woher ich im Flugzeug auf die Schnelle einen Arzt herkriegen soll weiß ich auch nicht. Und laut den Angaben der Herstellerfirma kann das eben schon passieren.

@goldensmily

lest doch einfach mal genau, bevor ihr rumnörgelt. ich sprach von bachblüten und nicht von homöopathischen mitteln bezüglich überdosierung. in mittlerweile 21 jahren praxis hab ich noch keinen fall von überdosierung von bachblüten erlebt. von homöopathischen mitteln sehr wohl. also - wenn du kritisierst dann bitte sorgfältig.

@Astair

Dass du selbst in deinen 21 Jahren Praxis Bachblüten überdosiert hast, habe ich ja nicht behauptet. Aber was ich niemals glauben werde ist, dass man wirksame Medikamente nicht überdosieren kann. Dass das noch niemand gemacht hat bzw. dass dir kein Fall bekannt ist, heißt noch lange nicht, dass es das nicht geben kann. Amerika gab es auch schon vor seiner Entdeckung durch Kolumbus.

Und du hast geschrieben, dass man ruhig mit Neurexan rumexperimentieren kann und die Bachblüten auf Reserve halten soll.

da kannst du ruhig etwas experimentieren. ich würde die 3 neurexan nehmen und die rescue-tropfen in reserve behalten, falls das neurexan nicht reicht.

Und ich halte eben von Experimenten mit wirksamen Medikamenten in Flugzeugen nicht allzu viel, noch dazu wenn es ein Laie machen soll. Ich hab also schon genau gelesen.

@goldensmily

es geht hier ja nicht um wirkliche experimente auf neuland, natürlich nicht. es geht ganz banal um ein medikament und eine dosierung, die er schon lange kennt und gewöhnt ist - aber in einem zusammenhang, den er eben nicht so gewöhnt ist und wo man auch nicht so häufig gelegenheit zum üben hat.

@Astair

Naja ich hab dich eben wörtlich genommen ;-)

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