Kann in eine Tüte atmen wenn man hyperventiliert gefährlich sein/werden nach einer gewissen zeit?

5 Antworten

In die Tüte Atmen bis die Hyperventilation sich beruhigt ist nicht schädlich. Wahrscheinlich haben Sie das letzte mal etwas zu lange in die Tüte geatmet. Bitte unbedingt beibehalten. Immer solange, bis der Anfall nachlässt. Ratsam kann auch sein, wenn Sie sich auch mal Gedanken über den Auslösegrund machen, denn so können Sie eine Strategie zur linderung solcher Anfälle überlegen. Mögliche Ursachen können erschrecken oder ähnliches sein. Ich bin überzeugt, dass Sie die Hypervetilation in den Griff kriegen werden.

Es ist richtig, dass das bei Hyperventilation hilft. Wir haben das im Praktikum zum Ausprobieren mal gemacht und mir ist dabei auch nach ein paar Minuten schwindlig geworden. Habe das dann 5 Minuten durchhalten müssen, aber dabei war der CO2-Partialdruck im Blut noch in Ordnung, die Sauerstoffsättigung ebenfalls. Bevor es wirklich eine Ohnmacht droht, ist in-die-Tüte-Atmen schon so anstrengend und dir wird heiß und schwindlig, sodass du von selbst aufhörst. Ernsthaften Schaden, außer vielleicht ein kurzes Schwindelgefühl unmittelbar nachher hast du eigentlich nicht zu befürchten.

Da das so häufig passiert, solltest Du schon mal den Doc besuchen, er wird Dir auch genau erklären wie lange und wie oft Du in die Tüte atmen darfst ohne Schaden zu nehmen. Alles Gute und LG.

Ersticken kannst du eher nicht, zuvor würdest du ohnmächtig und dann nicht mehr in die Tüte atmen. Merken, wann man lange genug in die Tüte geatmet hat, tut man es, wenn das Kribbeln in den Fingern nachläßt / weg ist und die Atemgeschwindigkeit sich normalisiert.

Besser ist es aber, wenn man unter Aufsicht einer anderen Person ist, zudem kannst du vielleicht daran arbeiten nicht mehr zu hyperventilieren.

Lies' mal hier: mhttp://www.panikattacken.at/atmung/atmung Ansonten könnte es eher sein, dass die Atmung noch nicht reguliert war. Genauso gut wie eine Tüte hilft es, Atemtechniken zu lernen, zu meditieren oder dass du dich im akuten Anfall bewegst. Anell

Warum können Fische unter Wasser atmen?

Ich muss ein Referat zu oben genannten Thema halten. Außerdem soll ich die Funktionsweise der Kiemen erklären und mit der menschlichen Lunge vergleichen. Dabei auch: Vergleich Blutkreislauf Mensch und Fisch

Kann bitte mal jemand drüber lesen, ob es soweit richtig ist und mir noch Tipps geben?

Ich komme einfach nicht mehr weiter. Danke.

Warum können Fische unter Wasser Atmen?

Wie alle Tiere benötigen auch Fische Sauerstoff, um zu überleben. Dieser befindet sich in gelöster Form im Wasser. Die Aufnahme des Wassers geschieht durch die Kiemen. Damit die Kiemen funktionieren, müssen sie immer feucht sein. Das Einströmen des Wassers in die Kiemen erreichen die Fische durch das regelmäßige Öffnen und Schließen des Maules.

Atmungsvorgang bei Fischen:

•Die Kiemen eines Fisches liegen hinter den Augen, gut geschützt hinter den Kiemendeckeln. Am hinteren Deckelende liegt die Kiemenspalte, über die das Wasser für die Atmung wieder herausgepresst werden kann.

•Hinter den Kiemendeckeln sieht man, wie viele kleine Kiemenblättchen an den knöchernen Kiemenbögen befestigt sind. In den tiefrot gefärbten Kiemenblättchen befinden sich feinste Blutgefäße für die Sauerstoffaufnahme.

•Strömt das Wasser an den Kiemenfilamenten vorbei, so wird über die vielen kleinen Blutgefäße an der Oberfläche Sauerstoff aufgenommen und Kohlenstoffdioxid abgegeben. Mit ihnen ist der Fisch in der Lage, dem Wasser Sauerstoff zu entnehmen und Kohlenstoffdioxid abzugeben.

Blutkreislauf von Mensch und Fisch:

•Im Gegensatz zu den Fischen hat unser Herz zwei völlig abgetrennte Hauptkammern. Die linke Herzkammer wird nur von sauerstoffreichem Blut aus der Lunge durchflossen, die rechte Herzkammer immer von sauerstoffarmen Blut aus den Körpervenen. Im einkammrigen Herz der Fische vermischen sich sauerstoffreiches und sauerstoffarmes Blut.

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