Kann in eine Tüte atmen wenn man hyperventiliert gefährlich sein/werden nach einer gewissen zeit?

6 Antworten

In die Tüte Atmen bis die Hyperventilation sich beruhigt ist nicht schädlich. Wahrscheinlich haben Sie das letzte mal etwas zu lange in die Tüte geatmet. Bitte unbedingt beibehalten. Immer solange, bis der Anfall nachlässt. Ratsam kann auch sein, wenn Sie sich auch mal Gedanken über den Auslösegrund machen, denn so können Sie eine Strategie zur linderung solcher Anfälle überlegen. Mögliche Ursachen können erschrecken oder ähnliches sein. Ich bin überzeugt, dass Sie die Hypervetilation in den Griff kriegen werden.

Ersticken kannst du eher nicht, zuvor würdest du ohnmächtig und dann nicht mehr in die Tüte atmen. Merken, wann man lange genug in die Tüte geatmet hat, tut man es, wenn das Kribbeln in den Fingern nachläßt / weg ist und die Atemgeschwindigkeit sich normalisiert.

Besser ist es aber, wenn man unter Aufsicht einer anderen Person ist, zudem kannst du vielleicht daran arbeiten nicht mehr zu hyperventilieren.

Lies' mal hier: mhttp://www.panikattacken.at/atmung/atmung Ansonten könnte es eher sein, dass die Atmung noch nicht reguliert war. Genauso gut wie eine Tüte hilft es, Atemtechniken zu lernen, zu meditieren oder dass du dich im akuten Anfall bewegst. Anell

Da das so häufig passiert, solltest Du schon mal den Doc besuchen, er wird Dir auch genau erklären wie lange und wie oft Du in die Tüte atmen darfst ohne Schaden zu nehmen. Alles Gute und LG.

Es ist richtig, dass das bei Hyperventilation hilft. Wir haben das im Praktikum zum Ausprobieren mal gemacht und mir ist dabei auch nach ein paar Minuten schwindlig geworden. Habe das dann 5 Minuten durchhalten müssen, aber dabei war der CO2-Partialdruck im Blut noch in Ordnung, die Sauerstoffsättigung ebenfalls. Bevor es wirklich eine Ohnmacht droht, ist in-die-Tüte-Atmen schon so anstrengend und dir wird heiß und schwindlig, sodass du von selbst aufhörst. Ernsthaften Schaden, außer vielleicht ein kurzes Schwindelgefühl unmittelbar nachher hast du eigentlich nicht zu befürchten.

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