Ist kalorien zählen in der Pubertät normal/okay?

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Also, wenn man einmal seine Essensmenge oder Ernährungsweise überprüfen möchte, kann man ein Tagebuch führen (für 3-4 Tage) und dann nachsehen, was man gegessen hat und ob der Durchschnitt passt.

Das kann eine Hilfe sein; solange man Übergewicht hat oder Beschwerden.

Letzteres kann ich nicht beurteilen, ersteres trifft auf dich nicht zu!

Oberer Bereich des Normalgewichtes = kein kein Übergewicht.

Wenn du auf deine Ernährung achtest (also was du isst, nicht wieviel) und vor allem auf deine Bewegung, dann ist das alles kein Problem.

Du ernährst dich allerdings (scho länger?) einseitig, und vor allem mit einem starken Energiedefizit. Das bedeutet, du bremst deinen Stoffwechsel aus. Davon nimmt man nicht ab, davon wird man auf dauer nur krank und irgendwann landen viele dann tatsächlich im Bereich des Übergewichtes.

Die 2000 kcal sind ein Richtwert und gehen von einer ausgewogenen, gesunden Ernährung aus und von einem entsprechenden Stoffwechsel und Bewegungsanteil.

Die kann man auch ohne Probleme unterschreiten, aber nicht auf die Hälfte reduzieren.

FDH ist keine 'Diät', das ist eine völlig veralteter und meist zur Fehlernährung und Übergewicht (Jojo) führender Zopf, der sich leider (wie das Märchen, daß Fett auch Fett macht und ähnlicher Blödsinn...) zäh im Umlauf hält.

Ob du in den Beginn einer evtl. Essstörung hineinschlidderst oder nicht kann man von hier nicht sagen, es gibt durchaus einen Ansatz dafür ;))

Stress, abnehmen und Essen passen nicht zusammen!

Schau einmal darauf, was du isst.

Verzichte auf Zucker (für 2-3 Wochen einmal ganz; schafft jeder!!) und Weißmehl (gleich welcher Art). Auch Säfte sind sowohl für eine gesunde Ernährung wie eine gute und gesunde Gewichtsbilanz nicht sinnvoll. Ab und zu ist es kein Problem, regelmäßig jedoch nicht. Das sind flüssige Nahrungsmittel, der Mensch hat bekanntlich aber Zähne und die sollte er nutzen. Ist nicht böse gemeint, aber die viele Safttrinkerei trägt leider nicht zur Gesundheit bei.

Joghurt und Magerquark.. meiner Ansicht und Erfahrung nach ebenfalls mit Vorsicht zu genießen, und wenn du schreibst mit Früchten, dann gehe ich davon aus, du hast frisches Obst hinein getan. Alles andere ist nicht gut (Zucker, div. andere kleine Stöfflein, die wir nicht brauchen....).

Noch eine für die Gewichtsabnahme mit Kalorienzählen und 'Plänen' geltende Sache ist die, daß man sich den halben Tag mit Essen beschäftigt. Das erzeugt unweigerlich ein Hungergefühl (das Gehirn kann nicht nicht denken!) oder ein negatives dem Essen gegenüber. Du schreibst selbst schon: Stress. Das ist eine Stoffwechselbremse.

Ganz kurz gesagt: Ernähre dich abwechslungsreich, versuche viele frische und wenig zubereitete Lebensmittel in deinen Speiseplan aufzunehmen. Mache, so du nach Plan essen möchtest (bitte nur für eine kurze Zeit) einen Wochenplan. Und das 'isst' du ab. Nicht jeden Tag darüber grübeln usw.

Trinke ausreichend (absolutes Minimum sind 1,5 ltr.) Mineralwasser/Leitungswasser oder frische Tees (selbst zubereitet, ohne Zucker/Süße).

Verzichte weitgehend auf Auszugsmehlernährung (Brot - auch Knäcke etc., Mehlspeisen, Kekse, Riegel, Nudeln, Pizza...), wenn, dann volles Korn, möglichst geringer Weizenanteil, besser sind andere Getreidegerichte (Reis, Hirse, Buchweizen, die sog. Scheingetreide), Kartoffeln und Gemüse.

Keine Säfte oder Limonaden. Keine Margarine. Keinen Zucker oder Süsstoff. Sparsam Milch/Milchprodukte (und möglichst nicht gemeinsam mit Früchten).

Snacks, Naschreien, Fastfood (auch aus dem TK-Bereich) nur in Ausnahmen, nicht mehr als 2 x pro Woche.

Keine Light-Nahrungsmittel, keine Süßstoffe.

Sonst was dir schmeckt!

Unter 1500/1700 solltest du nicht kommen, aber diese halt aus der richtigen Zusammenstellung heraus.

Dann bist du auch energiegeladen genug um dich regelmäßig zu bewegen und die paar Pfündlein die dich stören sind in gesunden 2-4 Monaten verschwunden.

Der Trick ist, nicht weniger zu essen, sondern seinen Verbrauch zu erhöhen. Gerade wenn man noch im Wachstum ist!

Und das 'auf Kalorien-achten' solltest du einfach wieder vergessen!

LG

Dankeschön, ich werd mich auf jeden Fall an die Sachen halten, danke :)

@Anniieka

gerne ;)) und danke für das sternlein!

bei weiteren fragen, einfach direkt anschreiben. glg

Ja, ich mache das auch immer. :) Ich zähle immer Kalorien damit ich nicht zu viel essen aber generell sollte man es nicht übertreiben weil auf ein paar Kalorien kommt es nicht an.

Wenn du täglich versuchst, deine Nahrungsaufnahme zu kontrollieren und dir dabei sogar einen Richtwert vorgegeben hast, dann ist das so eine Art Vorstufe für eine Essstörung. Es kann sich noch weiter Richtung Essstörung entwickeln, muss aber nicht.

"Normal" ist schwer zu definieren. Es ist einfach nur schlecht für deine Lebensqualität, wenn du dir selbst eine Lebensregel aufstellst (die nicht sein muss) und du dich quasi ständig selbst kontrollierst.

Für mich stellt sich die Frage, wieviel Zeit und Ernergie du investierst, um dich so zu kontrollieren. Was würdest stattdessen mit dieser Energie tun, wenn du das nicht täglich machen würdest?

Deine Gedanken würden sich um andere Sachen drehen können. So geht viel Zeit für deinen wahrscheinlich gesunden Körper verloren. Dein Körper käme wahrscheinlich auch ohne das Nachzählen klar.

Also man sollte schon 1200 Kalorien pro tag zu sich nehmen. Man sollte auf gesunde Ernährung achten, und keine crash diät, damit es nicht zu einem jojo-effekt kommt. Ich finde es okay wenn du ab und zu auf die packung schaust und guckst wie viele Kalorien etwas hat. Wenn du aber extrem darauf achtest und dann auf Sachen verzichtest, die nur wenige kalorien mehr haben, fände ich es übertrieben. Aber ab und an mal drauf schauen, schadet nicht:) LG SchokoMuffin5

das was du betreibst ist radikal

1000kalorien ist viel zu wenig

dein Körper ist jetzt schon auf Sparflamme und das nächste mal wenn du mehr isst dann speichert dein Körper automatisch mehr

Willkommen im jojo Club.

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