Hat hier jemand persönlich Erfahrungen mit Tramal (Tramadol) gemacht?

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Oh ja! Anfangs war mir ständig übel und ich hab es trotzdem weiter genommen. Ging ganz schnell in die Abhängigkeit über bis ich dann auch nach einem Jahr glaub ich Krampfanfälle hatte. Lag aber vermutlich an der starken Überdosis. Genau so war meine Sicht beeinträchtigt, ich konnte nichts mehr lesen weil alles verschwommen war. Bitte vermeide es und nimm was anderes  :(

Also ich hatte dieses Jahr einen BV und starke Schmerzen, konnte mich kaum bewegen, da wurde mir Tramal gleich häufiger gespritzt.

Ich litt dann etwas Zeitverzögert an starker Übelkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit und gegen die Schmerzen hat es leider überhaupt nichts gebracht.

Im besten Falle entspannst du aber und schläfst oder kommst zur Ruhe. So ist es auf jeden Fall gedacht und ich kenne auch viele Menschen bei denen das so wirkt.

Aufgrund einer schmerzhaften Entzündung im Analbereich habe ich über ca. 6 Wochen Tramadol-Tropfen genommen, zwischen 80 und 120 Tropfen verteilt über den Tag. Vorherige Behandlungen mit Novalgin und Paracetamol brachten keinen Erfolg, Novalgin musste ich bereits nach einer Tablette absetzen, da es bei mir Angstzustände auslöste.

Tramadol ist mir super gut bekommen, keine Übelkeit, keine Kopfschmerzen und vor allem keine Schmerzen. Allerdings auch keinen Tropfen Alkohol, denn der verträgt sich überhaupt nicht mit Tramadol. Hab's einmal ausprobiert. Die Entzündung ist jetzt weg und ich hatte begonnen, die Dosis zu reduzieren, 10 Tropfen alle 6 h. Und siehe da, jetzt ging es los, morgen um drei mit Kopfschmerzen und Übelkeit aufgewacht. Wohl Entzugserscheinungen. Zwei starke Tassen Kaffee, Cola und jede Menge Fencheltee machen es erträglich. Nach drei Tagen beschloss ich das Zeuge komplett abzusetzen. Seit 24 h also ganz ohne Tramadol, jetzt kommt Schüttelfrost hinzu. Wie bei einer Sommergrippe. Für mich kein Grund, das Zeug wieder zu nehmen, da muss ich jetzt durch. Ich habe es geschafft, vom Nikotin loszukommen, 8 Wochen ohne Alkohol, da werde ich das jetzt auch schaffen.

Tramadol ist in weiterem Sinne ein Opiat, wie etwa morphium, heroin, usw. Als die übelste Nebenwirkung von Tramadol würde ich die Abhängigkeit davon bezeichnen, welche der morphium sehr nahe kommt. Tramadol für kurze zeit1-2 wochen bei starken schmerzen eingesetzt, täglich, ist sinnvol. Länger als diese zeit führt schnell mal zur Abhängigkeit, und beim absetzten von tramadol zu den bekannten opiat entzugssymptomen: je langer tramadol genommen wird, und je höher die dosis während dieser zeit war, umso übler die entzugserscheinungen. 

Warum die meisten Menschen Übelkeit verspüren liegt einfach daran das sie keine Opiate/Opioide kennen, ist man da von abhängig hat man diese Sachen nicht. Ich selber nehme 100 mg Tramadol als rettadierte Tabletten Form weil ich hin und wieder starke Oberbauchkoliken habe, bei mir nehme dann 2 meistens geht der Schmerz dann genau in ca 15 Minuten weck ob wohl er eigentlich 30-45 Minuten bräuchte bis sie wirken sie helfen mir super der Schmerz ist dann sofort weck, man sollte sie nur nicht täglich nehmen falls nötig 2-3 Wochen höchstens wegen der Abhängigkeit. Tramadol ist im übrigen ein Opioit und kein Opiat wenn du mit Tramadol nicht klar kommen solltest frage nach einem Fentanyl Pflaster das ist dann ein Opiat und wirkt viel,viel stärker als Tramadol hoffe konnte dir ein paar Ratschläge geben wünsche dir alles Gute.

Danke 

Ich habe generell ein Problem mit Schmerzmitteln und versuche immer ohne klar zu kommen. Allerdings waren die Schmerzen gestern bei mir im Knie so extrem, dass ich es beinah riskiert hätte und die Tropfen genommen hätte. 

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