Wie kann ich einen dauerhaften Tramadol-Entzug erzielen?! -> Opiod-Sucht

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Hallo LikeLeffers,! Ich weiß genau, was du durchmachst, befinde mich gerade in der gleichen Situation. Da für mich auch kein stationärer Entzug nicht in Frage kommt (ich habe 2 Kinder die mich brauchen), hab ich mich auch durch tausende Foren gelesen, um ambulante Wege aufgezeigt zu bekommen. So richtig fündig bin ich nicht geworden, ausschleichen ist wohl die beste Lösung, allerdings gehört dazu viel Willenskraft. In meiner Verzweiflung habe ich dann letzte Woche einfach einen Termin bei einer Psychotherapeutin gemacht, wo ich auch am letzten Freitag war. Sie sagte mir, dass es durchaus möglich ist, ambulant zu therapieren, auch sie sagte jedoch, dass Ausschleichen unumgänglich ist, da ein abruptes Absetzen lebensgefährliche Folgen haben kann. Ich werde nun morgen noch meinen Hausarzt mit ins Boot holen. Vielleicht hat der noch andere Ideen statt ausschleichen. Ich weiß, dass es auch Antidepressiva gibt, die kurzfristig gegen Entzugserscheinungen helfen und zur Suchttherapie eingesetzt werden (z.B. Aponal). Mal sehen, was mein Arzt sagt. Ich habe mich auf jeden Fall entschlossen, mich völlig in die Obhut meines Arztes und meiner Psychotherapeutin zu begeben und mir so helfen zu lassen, von dem Dreckszeug wegzukommen. Ach und noch was: geh nicht so hart mit dir ins Gericht! Allein,dass du dich an die Öffentlichkeit wendest um der Sucht den Kampf anzusagen ist sehr mutig und darauf kannst du stolz sein,! Schuldgefühle haben keinen Platz in der Suchttherapie! Du hast erkannt, dass du Hilfe brauchst und das ist es, was zählt! Ich wünsch dir alles erdenklich Gute! Du kannst das schaffen! Ganz liebe Grüsse Katharina

Hallo zusammen, ich hatte ähnliche Probleme, nur war es bei mir diaphin. Das ist ein synthetisches heroin.

Vor 3 Jahren hab ich eine bekannte gesehen, die war auch auf dia, und sah toll aus. Sie war clean.

in belgrad, serbien, hatte sie ihren Entzug gemacht. Ich informierte mich über die Klinik und rief da an.

3 Wochen später konnte ich ins entzugsprogramm. Die Therapie dort ist top. Sie arbeiten anders als hier in der Schweiz, am 1 tag wurde ich auf null gestellt. Natürlich hatte ich Entzugsymptome, aber nie so schlimm wie in den Entzugkliniken hier. Ich bekam am Morgen um ca 8.00 eine Spritze und schlief dann ca 8 Stunden, in dieser Zeit wurde mein Blut gesäubert.

Nach dem aufwachen war ich meistens benebelt, und essen ging auch sehr schwer.

Nach 3 Wochen war ich sauber, normalerweise wäre ich früher entlassen worden, doch ich hatte gleichzeitig auch methadon genommen, und der Entzug ist weit schwerer als vom heroin.

In der Klinik war alles dabei, Alkohol, Drogen und Medikamente. Am schlimmsten waren die alkoholiker und benzos Patienten drann. Die waren nur am zittern wenn sie wach waren, bei heroin war das um einiges einfacher.

Leider ist dieser Entzug zimlich teuer. Pro tag wurden mir 490€ berechnet, plus 3000€ für die ibucaine, das ist eine Rückführung zur Anfangszeit der Drogenphase, wieso es so weit kommen konnte. Ich hatte auf einmal alles vor Augen, Menschen die ich vergessen hatte in den 10 Jahren Drogenabhängigkeit.

Meine eltern hatten insgesamt ca 18‘000€ für meinen Entzug bezahlt. Aber ich hatte kein Verlangen danach, ich war clean. Nach 10 Jahren war ich nüchtern. Ich konnte es nicht glauben, und auch meine Eltern merkten sofort den Unterschied. Mit dem schlafen dauerte es danach noch ca 2 Monate bis es normal wurde, aber es war meine kleinste sorge. Lasst die Finger von dem Zeug, es ist verdammt schwer da wieder rauszukommen. Ich hoffe mit meiner Geschichte dem ein oder anderen die Hoffnung zu geben dass es klappen kann, aber du musst es auch wollen. Sie beschützen dich so lange du da bist, und 1 Jahr hatte ich einen chip im Bauch, der es verhinderte dass irgendeine Droge wirkte. Somit hatte ich auch kein Verlangen weil ich wusste es nützt nichts, nur Geld ausgeben für null Wirkung.

Viel Glück euch allen, Abhängigkeit ist eine Sau blöde Sache

lg viki

Ich habe das auch alles hinter mir habe 6 Jahre Tramadol genommen wahr bei 1700 Milligramm habe ein Anfall bekommen dann wahr Ich im Krankenhaus oben bei bei den Anfall die Schulter gebrochen seit den kamm mir in den Kopf zieh das alles alleine durch Zuhause und ja nähme das seit 5 Monaten nicht mehr aber es wahr nicht einfach Schmerzen ohne Ende in den.Beinen unnormal wenn einer reden will.der in der Sache ist bin ich da für die jenigen Mfg

Da du ja selber schon mehrere entzuge durch hast, weißt du auch, das die Abhängigkeit alleine in deiner Psyche vorhanden ist! Und ich meine, du hast es oft genug alleine versucht! Was spricht dagegen sich Hilfe zu holen?

Hallo,meine Geschichte ist genau so,wie deine.aus meiner Erfahrung kann  sagen,das Entzug von Tramal kann nur stationär machen,6 wochen lang,danach Therapie.Ich bin seit einem Jahr krank geschrieben,in der hoffnung ,zu hause entzug zu schaffen,aber das klappt nicht,bin total kapput von mehrere versuche,habe nur selbstmordgedanke.muss dringend in die Psychiatrie.

Wie bekomme ich einen Tramal Entzug mit Tropfen Zuhause hin? (Habe eine Tochter)

Hallo ihr Lieben, Es ist mir ziemlich peinlich hier zu schreiben, aber es ist wichtig endlich von diesem Teufelszeug wegzukommen. Ich bin 23 Jahre alt und habe eine schwere Knochenkrankheit, die seit ca 5 Jahren bekannt ist. Hatte schon zahlreiche Operationen und war deswegen lange im Rollstuhl . Bei der Operation wurde ich 6 mal durchgesägt und quasi ' neu zusammengebaut' .. Klingt alles etwas unrealistisch aber ist leider Realität. Nun habe ich das Problem dass ich deswegen Tramadol Tropfen nehme weil ich es vor Schmerzen logischerweise kaum aushalte. Ich möchte trotz allem von dem Zeug wegkommen, ich MUSS! Ich merke wie sehr mich dieses Medikament verändert und wie sehr es mich in der Hand hat. Alles dreht und richtet sich danach. Natürlich weiß ich , dass es das beste wäre in eine Klinik zu gehen, wovor ich allerdings so große Angst habe !! Nach meiner ersten Riesen Op habe ich ein Jahr ca Morphium nehmen müssen und bin danach freiwillig zum Entzug gegangen. Und die Erinnerungen daran waren und sind die Hölle! Ich möchte das nie wieder durchmachen müssen!! Ich bin kein Mensch der sowas einfach aus Spaß zu sich nimmt. Ich rauche nicht mal , trinke absolut keinen Alkohol und gehe auch nicht feiern. Ich brauche das alles nicht. Naja und nun habe ich mittlerweile eine fast 2 - jährige Tochter und wurde nach der letzten Op wieder auf Tramal eingestellt . Ich nehme es schon ca 1 1/2 - 2 Jahre Jahr wieder und habe von Zeit zu Zeit immer höher dosiert , da mein Körper sich an das Dreckszeug gewöhnt hat und einfach nicht mehr geholfen hat. Ich habe wirklich höllische Schmerzen und kann ohne Schmerzmittel einfach überhaupt nicht mehr Leben. Ich habe schon so oft versucht selber runter zu dosieren und es komplett abzusetzen - auch kalt !!! Aber das war nicht möglich . Habe bald wieder eine große Operation über 18 Stunden und weiß absolut nicht wie es überhaupt weitergehen soll .. Auf jeden Fall muss und möchte ich erstmal Tramal absetzen und am liebsten nicht in der Klinik, denn ich habe eine Tochter und ich halte keinen Tag ohne meine Prinzessin aus. Bitte helft mir. Ich bin wirklich verzweifelt .

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Wie lange dauert es bis der Körper eine Abhängigkeit von Tramadol "vergessen" hat?

Über Erfahrungswerte und Ratschläge zu folgender Situation wäre ich sehr dankbar:

Vorgeschichte: Ich habe etwa 3 Monate lang täglich Tramadol oral eingenommen in Form von retardierten und nicht retardierten Tabletten / Kapseln, die tägliche Dosis belief sich auf 300-450mg.

Aktuelle Situation: Ich spüre die Entzugserscheinungen der körperlichen Abhängigkeit. Seit 6 Tagen habe ich kein Tramadol mehr genommen, langsam lassen die Probleme (hauptsächlich starke, erkältungsähnliche Symptome und Magen-Darm-Beschwerden) nach. Diesen Entzug mache ich freiwillig und alleine - ca. 3m von mir entfernt im Schrank liegen über 100 Retardtabletten a 150mg sowie einige 50mg Kapsel...

Die Frage: Wie lange wird es wohl dauern bis einerseits die Symptome völlig verschwunden sind und andererseits sie nicht direkt wieder auftreten, wenn dem Körper erneut über einen kürzeren Zeit von 2 Tagen Tramadol zugeführt wird?

Konsumgründe und Zukunftsplanung: Wie man der Frage schon entnehme kann, plane ich aktuell nicht für immer "clean" zu bleiben. Das klingt schlimm und mir wird sicherlich gegenteiliges empfohlen, jedoch habe ich dafür einen "guten" Grund...

Auch wenn Sedierung und andere Auswirkungen von Tramadol durchaus angenehm sind, so habe ich sie nicht aus diesem Grund genommen. Ebenfalls nicht zur Schmerztherapie, sondern von Beginn an als Droge, um die psychischen Auswirkungen auf mich auszunutzen. Ich beurteile mich selbst als depressiv und extrem sozialphobisch, ich fühle mich in Gegenwart anderer Menschen grundsätzlich unwohl, habe in diesen Situationen extrem hohen Blutdruck, Schweißausbrüche usw.

Diese Symptome werden von Tramadol unterdrückt, ich bleibe auch in diesen Situationen ruhig und entspannt, mache mir weniger Sorgen und kann insgesamt sehr viel freier mit anderen Menschen umgehen - ja, ich kann es dann sogar genießen mal nicht alleine zu sein.

Nun ist der dauerhafte Konsum von Tramadol nun auch nicht unbedingt die beste Lösung, alleine schon wegen Abhängigkeit und Entzugserscheinungen. Was ich sicherlich langfristig dagegen unternehmen sollte (und möchte) ist eine Psychotherapie (vermutlich mit Unterstützung der "richtigen" Medikamente). Nur... funktioniert das nicht. Sowohl Gesprächstherapie als auch Selbsthilfegruppe habe ich versucht und nach dem ersten Termin aufgegeben. Ich halte es nicht aus mit anderen Menschen "so" zu sprechen - nicht nüchtern.

Ich würde gerne so weit vom Tramadol wegkommen, um es zukünftig kurzfristig nutzen zu können, um die "richtigen" Schritte einzuleiten... aber bitte ohne dauerhafte Entzugserscheinungen wie die letzten Tage - daher die Frage.

Natürlich nehme ich gerne andere Ratschläge entgegen, aber Kommentare wie "sprich mit jemandem" sind nicht hilfreich, denn genau das ist das Problem ;)

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Tramal Sucht - ich will raus!

Hallo ihr lieben,

Ich dachte mir ich wende mich mal an andere Betroffene und schau mir andere Situationen mit tramal an. Mein Partner und ich nehmen seit über einem Jahr tramal, mittlerweile um die 18 ml jeden Tag. Also jeder nimmt 18ml. Bis jetzt hatten wir eigentlich immer verschiedene Hersteller, als wir aber einmal AL hatten, fing mein Freund plötzlich an zu Krämpfen und war bewusstlos. Dasselbe ist ca drei Stunden später mit mir passiert. Wir lagen beide drei Tage im Krankenhaus und sollten angeblich 'Angel dust' konsumiert haben jedoch haben wir beide noch nie von dieser Droge gehört, jedenfalls wurde das im Urin angezeigt. Da wir zwei gemeinsame Kinder haben, wandten wir uns auch ans Jugendamt um Hilfe zu bekommen denn mein Sohn der vier Jahre ist, hatte meinen krampfanfall miterleben müssen :( wo einigten wir uns darauf, dass die Kids vorübergehend in eine Pflege Familie kommen Bis wir entzogen haben. Unglaublich, das ist wirklich das schlimmste was ich jemals erlebt habe aber für meine Kids ist es momentan einfach das beste. Vor kurzem waren mein Freund und ich unterwegs und kamen ziemlich spät nach hause weil es unterwegs ärger gab. Ich hab mich aufgeregt und geweint ohne ende und kaum hatte ich mich ins Bett gelegt, hatte ich wieder einen krampfanfall.. ABER! Zu dieser Zeit hatten wir wieder AL. Seltsam oder? Ich meine, was für ein verrückter Zufall ist es denn, daß wir beide über ein Jahr das Teufels zeug nehmen und a ausgerechnet am selben Tag bei Einen Anfall bekommen?! Jedenfalls sind unsere Kinder momentan in den jeweiligen Pflege Familien, ja richtig, sie sind nicht mal gemeinsam in einer Familie. -.-wir haben zwischenzeitlich Einen Reduzierungs Plan mit unserem Doktor erstellt und das auch anfangs gut einhalten können leider nicht lange.. Deswegen haben wir und drauf geeinigt in die Klinik zu gehen. Als ich der frau vom Jugendamt eine email schickte mit tausenden fragen und Erklärungen wie es weiter gehen soll, hat bloß gemeint 'das besprechen wir bei unserem Termin'.. Ich kann diese Frau sehr schlecht einschätzen und jetzt hab ich Angst ohne ende das sie uns die Kinder weg nehmen will! :' ( ich bin völlig verzweifelt aber mein Mann meint das sowas nicht passieren kann weil wir die Kinder freiwillig bvorübergehend dort hin gelassen haben und bei uns war noch nie etwas anderes wie Unordnung oder Vernachlässigung das kann auch die familienhilfe bestätigen! Was sagt ihr dazu?! Ich hoffe ihr könnt mir helfen bzw mich beruhigen :( Und ich hoffe das es niemanden sonst so geht wie es uns momentan geht! :(

Liebe grüße dizmes

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