Erfahrungen mit Europäischen Privat-Krankenversicherungen (Morgan Price etc.)?

5 Antworten

Im ersten Jahr lief es mit der Erstattung meiner Rechnungen bestens. Das zweite Jahr ist leider zu einem disaster geworden. Habe nach einem 2 tägigen Krankenhausaufenthalt und Arztbesuchen meine Rechnungen wie gewohnt eingereicht. Nach 2 Wochen kam die erste Mail und man verlangte einen Arztbericht einzureichen. Kein Problem. Habe ich dann auch gemacht. Nach wieder vergangenen 14 Tagen die nächste Mail. Man wolle die Rechnungen direkt an den Rechnungssteller überweisen. Da mir das eigentlich gleich ist wer nun die Beträge überweist hatte ich da auch nichts gegen. Nach nochmaligem 14 Tagen wieder eine Mail bekommen. Ich solle doch noch einen Arztbericht meines Hausarztes einreichen. Auch kein Problem. Habe ich dann auch schnell gemacht. Nach weiteren 14 Tagen die nächste Mail. Man benötige nun einen Arztbericht für den Zeitraum von 5 Jahre vor der Unterzeichnung des Vertrages. Auch das stellte keine besondere Herausforderung für mich da. Also, schnell eingereicht. Und ihr ahnt es schon, nach weiteren 14 Tagen kam dann mal eben die Ablehnung der Zahlung. Man ist bei Morgan Price der Meinung, das meine Notfalleinweisung aus einer vorhergehenden Krankheit beruhte. Das Krankenhaus als auch andere Ärzte bestätigten schriftlich das Gegenteil. Es sein lediglich eine Notfallbehandlung notwendig gewesen die in keiner Weise etwas mit einer Vorerkrankungen zu tun hatte. Fazit! Morgan Price stellt seine eigenen Diagnosen in den Vordergrund und lässt die Spezialisten dumm darstellen nur um sich der Zahlungsverpflichtung zu entziehen. Hier handelt es sich um eine Summe von €3.750,00 Euro. Nun lasse ich das durch meine Anwälte klären. Am Ende des Tages kann ich nur sagen: Seid vorsichtig mit Morgan Price. Es ist nicht alles so wie es beschrieben wird. Irgendwie hat es für mich einen betrügerischen Beigeschmack.

Guten Tag... 

ich bin mittlerweile 3. Jahre bei der Morgan Price versichert... 

Hatte bereits 3. Operation ( Blinddarm, Leistenbrüche beidseitig, Bandscheibenoperation)

Dazu kommen noch die Standart Arztrechnungen und Besuche und alle Rechnungen wurden in einer Zeit von ca. 3 - 6 Wochen ohne Probleme bezahlt. Ich habe sehr positive Erfahrungen mit dieser Versicherung gemacht... 

Eine private Altersrückstellung habe ich dazu abgeschlossen damit die Beiträge im Alter erträglich bleiben... 

Chefarzt 1. Bett Volle Kostenerstattung etc Rehabilitation Begleitperson Krankentransport Zahnarzt Physiotherapie Heilpraktiker etc es ist wirklich alles dabei.... 

Preis Leistung super....

Jeder kann selbst entscheiden wie hoch die Selbstbeteiligung ist welchen Tarif man nimmt etc 

Wer teure deutsche Versicherung nimmt ist nicht nur selbst schuld sondern auch dumm weil kaum Leistungen in Deutschland dabei sind. Private Krankenversicherung und dann 2 - 3 Bettzimmer kein Chefarzt kein dies kein das... 

Vergleiche lohnen sich wer es nicht macht.... Pech gehabt!!!!!

Ich finde es ja sehr lustig, wenn man sich mal genau die Internet-Seite dieses Versicherungsmaklers anschaut der diese Versicherung anbietet.

Ein Zeitungsausschnitt findet man unter anderem der die Unterschiede einer deutschen PKV und der EURO-PV aufzeigt.

Besondere Nachteile der Euro-PV die einem sofort ins Auge springen:

1.) keine Beteiligung des Arbeitgebers am Beitrag bei Angestellten

2.) wahlweise mit Gesundheitsfragen oder Moratoriumsregelung (die Behandlung von Erkrankungen aus den letzten 5 Jahren ist in den ersten 2 Jahren von der Versicherung ausgeschlossen,

3.) keine Altersrückstellungen, daher steigen die Prämien im Alter schneller an

4.) bei Beitragsrückstand, Kündigung und Verlust der Krankenversicherung

außerdem sehr hohe Selbstbehalte und viele Leistungen, wie Sehhilfen, Kieferorthopädie usw. sind ausgeschlossen.

Zahnbehandlung, Zahnersatz, Vorsorgeuntersuchungen gibt es nur in teuren Premium-Tarifen.

Außerdem, kann man bei diesem EU-KV auch keine gesetzliche Pflegeversicherung abschließen.

Mit anderen Worten - schlaue Menschen werden solch eine unsinnige Versicherung bestimmt nicht abschließen.

Außerdem stellt sich mir noch die Frage, ob dieser Versicherungsvertrag der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht in Deutschland entspricht.

Gruß N.U.

Was hat das mit meiner Frage "hat jemand persönliche (!) Erfahrungen mit EU-KV gemacht (Abwicklung, Rückerstattung der Rechnungen etc.)?" zu tun?

Und sowas nennt sich Experte... fast ALLES was du als negativ aufgelistet hast, sind ganz normale Punkte in JEDER deutschen PKV oder falsch wiedergegeben! Es sei dann man zahlt noch mehr in einem Premiumtarif zwischen 500 und 1000 Euro mtl. Günstigere Tarife haben all das was du hier bemängelst.

zu 1.

Info: Selbständige brauchen auch keinen Arbeitgeberzuschuss.

Angestellte können IMMER einen Antrag auf Zuschuss stellen.

andererseits kann man hier auch drauf verzichten.

zu 2.

komisch, bei meiner PKV habe ich auch Sperren für Vorerkrankungen und musste ZUSÄTZLICH noch Gesundheitsfragen ausfüllen. Komisch, oder?? dann ist die EUVK sogar besser, wenn da nur eins gilt.

3.

hast du die Beiträge im Alter geprüft? anscheinend nicht. dann würdest du nicht so einen Unfug schreiben.

4. weil eine dt. PKB nicht kündigen kann oder was???

Hilfe...was für ein Stammtisch-Populismus der hier abgegeben wurde.

Die Eu-KV besteht sogar auf der Basis der Dt. KV! Lesen hätte geholfen...aber wer die Seite als unseriös abtitelt...naja...

Der Rest ist genauso oberflächlich recherchiert.

Die Selbstbehalte sind bis auf 0 reduzierbar! kann meine PKV nicht anbieten, da habe ich 400 pa.

Sehhilfe ist bei meiner (übrigens: DKV) auch ausgeschlossen!

Vorsorge wird doch erstattet...was liest du ??? Nachteil ist nur: 2 Jahre Wartezeit.

Zahndingens wird doch bis Summe X im billigen Tarif bezahlt, was schreibst du für'n Unfug??? und der angeblich "teure" Premium ist immer noch billiger als z. B. mein jetziger bei der DKV.

Kieferorthopädie (vermutlich Spange?) unter 18. kann man selber entscheiden. Darüber muss man halt abwägen, genauso wie mit Implantaten.

Pflegeversicherung kann man separat machen, sollte kein Problem sein, oder?

---------

Vorteile wie Freie Arztwahl oder Einbettzimmer werden erst gar nicht erwähnt.

Ich habe mal diese Grunddaten bei der DKV angegeben und komme auf über 600 Euro, während ich bei der EU-KV bei 180 bin (PREMIUM!!! ohne SB!!) . Na da zahle ich doch gerne ein paar Euro selber dazu wo die Deckung nicht reicht.

Sorry, aber am Ende sollte jeder selber abwägen ob es für einen gut ist. Dein "expertenbeitrag" ist somit leider nicht objektiv sondern subjektiv und größtenteils auch noch falsch wiedergegeben.

Ich behaupte einfach mal, das war Absicht, weil es deiner Branche nicht passt, dass günstigere EU-Versicherer in D Fuß fassen könnten.

@tomjones99

@tomjones99,

mir ist völlig klar, dass ein Laie der den Unterschied zwischen einer PKV die von der Bafin anerkannt ist und einer europäischen Krankenversicherung nicht kennt.

Nur dass solch einer der keine Kenntnisse hat, solch einen Unsinn von sich gibt war mir bisher nicht bekannt.

Bitte beachte, dass wir in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht haben.

Außerdem hat sich zum 01.01.2016 das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) geändert - bedeutet, auch europäische Krankenversicherungen und stehen für ihre Tarife unter der Aufsicht der Bafin ( www.bafin.de ) und dürfen Krankenversicherungen  von Deutschen nicht mehr kündigen und müssen außerdem einen Basistarif, bzw. Notlagentarif anbieten.

Nur sehen dies ihre Verträge nicht vor, also besteht auch keine Möglichkeit mehr diese Krankentarife abzuschließen.

Hallo,

ich brauchte mich mit dem Thema noch nicht beschäftigen.

Wende dichh in diesem Fall an Herrn Patrick Oliver Ott, www. neuekv.de,

der Kollege ist hierauf spezialisiert und gibt ehrliche Antworten, ob sinnvoll oder nicht!

oder auch unter http://www.crcie.com mit Hinweis, dass du den Tipp von einem VEMA Makler bekommen hast.

In dieser Maklergenossenschaft unterstützen wir uns fachlich untereinander.

Beste Grüße

Dickie59

@Dieckie59,

deinen Link (neuekv) finde ich sehr lehrreich.

Dieser Text bestätigt meine Meinung:

Europäische private Krankenvollversicherungen – die bezahlbare Alternative für viele!

A C H T U N G ! ! !

LEIDER AB SOFORT KEINE NEUEN ANTRÄGE MEHR MÖGLICH AUFGRUND VON GESETZESÄNDERUNGEN !!!!!!!!!!

 

Seit 1.1.2016 gilt der neue § 61 VAG. Danach fallen seit dem alle Krankenversicherungen von EWR-Dienstleistern, auch die im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr direkt nach Deutschland vermittelten, unter die Aufsichts und Kontrolle der deutschen BaFin.

 

Damit müssen diese Versicherungen gemäß § 208 VVG wegen der Einordnung als substitutive Krankenversicherung bzw Pflichtversicherung zahlreiche Vorgaben erfüllen, wie zum Beispiel nach Art der Lebensversicherung gerechnet zu sein, einen Basis- und Notlagentarif anzubieten sowie eine Kündigung bei Nichtzahlung zu unterlassen.

 

Dies können die EWR-Dienstleister nicht erfüllen, weswegen mit einem Verbot des weiteren Betriebes durch die BaFin in Kürze zu rechnen ist. Daher nehmen die Versicherer aktuell kein Neugeschäft von Personen mit Wohnsitz in Deutschland mehr an.

 

Für bestehende Verträge unserer Kunden können wir eine Lösung anbieten, wie sie zurück ins deutsche Versicherungssystem gelangen. Unsere Kunden erhalten dazu bereits Informationen und werden sukzessive in eine deutsche Versicherung überführt.

Wir bedauern, dass durch die Gesetzesänderung eine gute Möglichkeit für viele  Menschen in Deutschland, sich solide und kostengünstig eine Krankenversicherung zu besorgen, zerstört wurde. Aber wir beugen uns der neuen Rechtslage…

Ihr NEUE KV Team

Auf jeden Fall, helfen diese Gesetze, dass Menschen im Alter nicht in den Ruin getrieben werden.

@Apolon

super, eben lösungsorientiert

Nun würde mich interessieren: Wie ist die "Prüfung der Anwälte" ausgegangen?

Probleme mit Zahnzusatzversicherung AXA. Wer hat Erfahrungen mit dieser Zahnzusatzversicherung?

Hallo,

seit zwei Jahren bin ich jetzt bei der Axa versichert. Habe dort den Axa Dent Premium Tarif als Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Fast zwei Jahre gab es keine Probleme. Alles wurde anstandslos bezahlt. Plötzlich aber stellen sie sich schon bei kleinen Rechnungen quer, angeblich wegen einer falschen Kennziffer nach GOZ, obwohl die Rechnungen zuvor auch alle mit dieser Ziffer abgerechnet wurden. Habe nun schon mehrmals dort angerufen und immer werd ich mit neuen Argumenten überhäuft, die mir ziemlich seltsam vorkommen. Nachdem mein ZA nun die Rechnung von 20 Euro mit der von der Versicherung gewünschten Kennziffer geändert hat, wurde dies wieder unter einem anderen Vorwand abgelehnt. Diesmal fehle angeblich der Beitrag, der von der gesetzlichen bezahlt wurde bzw. wurde dieser nicht mit in der RE aufgelistet. Also habe ich heute zum 10. mal dort angerufen und habe den Mitarbeiter auch darauf hingewiesen, dass die letzten Rechnungen auch alle so durchgingen. Daraufhin konnte er nicht mehr wirklich argumentieren und will das nochmal prüfen. Allerdings komme ich mir nun ziemlich verschaukelt vor, weil die Argumente von der Versicherung teilweise echt hohl sind. Bei der abgelehnten Leistung ging es um eine einfache Kunststoffflüllung. Der ZA hat mir dafür insg. 55 Euro in Rechnung gestellt, wovon aber meine gesetzliche KV bereits 35 Euro übernommen hat, sodass quasi 20 Euro Zuzahlung blieben. Nun meinte der Mitarbeiter der AXA, dass der ZA mit der Kennziffer viel weniger hätte in Rechnung stellen dürfen, nach deren Meinung einen Betrag von ca. 22 Euro. Aber welcher ZA berechnet für 1 h Arbeit, inkl. Bohren, Kunststofffüllung und anschließendes Polieren nur so wenig??? Für mich also völlig unplausibel. Deshalb meine Frage:

Gibt es unter euch welche, die ähnliche Erfahrungen mit der AXA Zahnzusatzversicherung gemacht haben?

Bin über jede Antwort dankbar!

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