Ausbildung als medizinische fachangestellte?

3 Antworten

Ich möchte nicht bestreiten, dass das ein toller Beruf ist. Sicher ist er gerade deswegen so interessant, weil er eben Bürotätigkeiten mit medizinischen vereint.
Allerdings sehe ich tagtäglich in der Praxis meines Hausarztes, wie gestresst die MFA's sind, weil einfach (wie in so vielen Berufen) viel zu wenig Personal da ist. Blut abnehmen, ans Telefon gehen, Patienten aufrufen, Akten rauskramen, wieder ans Telefon, der Doktor braucht irgendwas. Die Mädels rennen sich echt die Wolle aus der Hose. Und das schlimmste ist, dass Überstunden sogut wie an der Tagesordnung stehen. Mein Hausarzt hat bis 18 Uhr auf. Wenn bis kurz vor 18 Uhr noch 10 Leute reinkommen, dann wird solange weiter gearbeitet, bis alle fertig sind. Und das unbezahlt.
Also überlege dir gut, ob du diesem Stress gewachsen bist, denn als MFA bist du Mädchen für alles.
LG!

Bei allen Hausärzten ist der Streß wohl nicht so groß, nur wenn er zu wenig Mitarbeiter beschäftigt.

Genau so ist es. Bei meinem Hausarzt ist bis 18 Uhr Sprechstunde mit Terminvergabe. Aber trotzdem kommt er meistens nicht vor 21.00Uhr aus der Praxis.

Hier kannst etwas über den Aufgabenbeireich nachlesen.

Welcher Arzt für dich in Frage kommt, kann dir hier niemand sagen. Es kommt darauf an, ob du kleine Laborarbeiten machen möchtest oder lieber Geräte bedienst. Überlege mal selbst,was die Äzrte machen, bzw. ihre Angestellten, wenn du mal in einer Praxis warst.....Augenarzt, Kinderarzt, Zahnarzt, Chirurg usw.

Nach dem Abschluß kannst Du auch bei einem Hausarzt als Schwester arbeiten.

....nicht nur beim Hausarzt. Außer beim Zahnarzt kann sie fast überall arbeiten.

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