arzt will nur privatpatienten! Ist das "erlaubt"?

5 Antworten

Nur der Kassenarzt (Vertragsarzt der Kassen) ist verpflichtet, pro Woche mindestens 20 Stunden Sprechstunde für Kassenpatienten anzubieten. Ärzte ohne Kassenzulassung dürfen nur Privatpatienten und Selbstzahler behandeln. Wer als Kassenpatient einen solchen Privatarzt aufsucht, erhält also eine Privatrechnung, die von der gesetzlichen Kasse i.d.R. nicht erstattet wird.

erkann meines wissens speziell auf privatpartienten aus sein. in einem notfall muss er aber trotzem den kassenpartienten behandeln

Hat er ggf. keine sozialrechtliche Zulassung? Nennt man landläufig aus "Kassenzulassung". Ohne die hat er keine Berechtigung, zu Lasten der GKV Leistungen ggü. Versicherten zu erbringen.

genau das kann eben sein... oder auch nicht, das ist die frage ...

@mulle85

Ein Arzt ist nicht gezwungen, sich um eine "Kassenzulassung" zu bemühen.

Ob ein Arzt auch Kassenpatienten behandeln möchte, das ist ihm frei überlassen, zudem müsste er bei bedarf erst mal einen Antrag stellen! Als Arzt hat er zudem viel mehr Möglichkeiten zur Weiterbildung, ist an niemanden gebunden!

Ein Arzt muss nicht gleich auch Kassenarzt sein. Es gibt viele Ärzte die rechtens nur Privatpatienten annehmen. Kann ja auch gut möglich sein das er auf eine der vielen Privatuniversitäten studiert hat.

Lg

Richtige Antwort.

Allerdings: Die Privatuni ist wurscht, auch als deren Absolvent kann man Kassenarzt werden (Das Staatsexamen ist ja gleichwertig)

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