Sertralin - Zoloft - Serotonin - Blutdruck

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Hallo GW,

es stimmt Serotonin hat Einfluss auf den Blutdruck (auf die Weite der Blutgefäße .... .). Serotonin hat zur Folge das im Herz-Kreislauf-System sowohl eine eine Kontraktion als auch eine Relaxation der Gefäßmuskulatur stattfindet! Die Gefäßverengung findet in den Nieren und den Lungen statt, die Gefäßerweiternde in der Skelettmuskulatur! Wie Du bereits geschrieben hast gibt es die (gelegentliche) Nebenwirkung Bluthochdruck

Serotonin bewirkt

  • Anfang Blutdruckabfall

  • Blutdruckanstieg

  • Langanhaltende Hypotonie (niedriger Blutdruck)

Das Sertralin greift als selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer da ein. Du solltest also schon einmal mit Deinem behandelnden Arzt sprechen das Du niedrigen Blutdruck hast. Evtl. kann er Dir ja eine anderes Antidrepressiva verschreiben, noch dazu wo unter Nebenwirkungen von Suizidgefährdung geschrieben wird!

Also sprich mit Deinem Arzt über Deine Bedenken welche Entscheidung er dadurch fällt?

VG Stephan

Große Blutdruckunterschiede bei Arzt und beim selber messen - was tun?

Nachdem mein Doc einen systolischen Wert von 160 gemessen hatte (der diastolische Wert war glaube ich in Ordnung), hat er mir eine 24-Stunden-Messung mit einem automatischen Blutdruckgerät durchgeführt. Die Werte waren hier zwar nicht mehr ganz so extrem hoch (im Mittel 145/80), aber eben immer noch zu hoch.

Daraufhin hat er mir Tabletten gegen Bluthochdruck (Candecor 8mg) und ein Blutdruckmessgerät verschrieben.

Zu meiner Überraschung waren alle von mir bisher selbst gemessenen Werte beim syst. meist um die 120 (nie über 125). Der diast. war mit ca. 70 sogar immer recht niedrig (nie über 80).

Dass es bei der Arzmessung wegen der Erwartungshaltung zu erhöhtem Blutdruck kommen kann ("Weißkittelphobie") ist mir bekannt, aber kann dies auch noch bei einer 24 Stunden-passieren oder ist am Ende mein Gerät defekt oder ich messe grundlegend falsch?

Wie ich gemessen habe: Ich habe stets dafür gesorgt dass ich vollständig zur Ruhe gekommen bin (das sind zwar optimalbedingungen für einen niedrigen Druck, aber so stand es in der Anweisung), Meinen Arm habe ich ausgestreckt mit der Handinnenfläche nach oben entspannt auf einen hohen Tisch gelegt, so dass der Arm in Herzhöhe lag. Beine habe ich nebeneinander gestellt und mich mit dem Rücken an den Stuhl gelehnt. Ich habe darauf geachtet dass zwischen Manschette und Arm noch ein bis zwei Finger passten wie es in der Anleitung steht. Gemessen habe ich dann am selben Arm wie beim Arzt und der 24Stunden-Messung.

Was kann nun der Grund für den großen Unterschied sein?

Ach und mein Alter - wie im Nickel zu erkennen ;-) - 42.

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Vater, leicht Zuckerkrank, kippt um und weigert sich darüber zu reden..

Guten Tag, ich habe mich extra deswegen hier angemeldet, um der Sache auf den Grund zu gehen und hilfe, evtl auch Adressen für professionelle Hilfe zu bekommen.

Mein Vater ist 60, leicht übergewichtig, starker Raucher, gelegenheitstrinker und nicht mehr so ganz. Er arbeitet noch und zwar im 4-Schichtdienst, d.h. auch Sa, So und teilweise 12 Stunden. Meine Eltern wohnen unten und ich habe die Wohnung im 1. Stock, deswegen bekomme ich einiges mit. Seit einigen Monaten ist mit ihm überhaupt nichts mehr los, er isst fast gar nichts mehr und liegt nur noch im Bett, wenn er nach Hause kommt.

Meine Mutter koch ab und zu auch für mich mit, weil mein Vater fast gar nichts mehr isst- er trinkt fast nur Cola und wenn er frei hat auch mal eine halbe Flasche Whisky. Er ist auch, was Essen angeht wählerisch, wie ein Kleinkind- der hat früher ALLES gegessen. Alkoholiker im pathologischen Sinne kann er eigentlich nicht, sein, da die Definitionen nicht erfüllt sind und er im Urlaub mit meiner Mutter auch mal 2 Wochen gar nichts trinkt- ein Alkoholiker könnte das nicht oder? Er geht nur ganz ganz selten zum Arzt und ignoriert sämtliche Risikofakoren, wie ein Kind, schon fast vorsätzlich. Seine letzte medikamentöse Einstellung wegen seiner Diabetes (keiner von uns weiß genau, welche) ist ca. 10 Jahre her. Meine Mutter und ich haben versucht ihnzu überreden sich mal durchchecken zu lassen, aber er weicht immer nur aus.

Gestern ist er lt. meiner Mutter einfach im Flur umgekippt und blieb dann für ca. 10 Minuten liegen. Sie meinte er war nicht bewusstlos und sie konnten reden. Er wollte ageblich nicht aufstehen und hat etwas verwirrt gewirkt.

Vorher am abend hat meine Mutter zufällig den Blutdruck bei ihm** gemessen und er was sehr niedrig (Werte weiß ich jetzt nicht). **Als meine Mutter mir das heute erzählte, war ich empört dass sie mich nicht geholt hat, bzw. dass er heute nicht beim Arzt ist oder meine Mutter gestern abend nicht die stabile Seitenlage angewandt hat oder....was auch immmer...irgendwas. Ich habe ehrlich gesagt angst um meinen Vater, da er ein riesen Dickkopf ist und in der Beziehung Gesundheit mit total verblödet vorkommt. Er hat nun keinen IQ von 180, ist aber auch kein Dummkopf, deswegen verstehe ich das nicht und bin verzweifelt! Ich ärgere mich aber auch über solche Sturheit, denn wenn ich solche Ausfallerscheinungen hätte, würde ich sofort zum Arzt gehen ! Oder er weiß, was er hat und sagt es uns nicht.

Was wird nur, wenn er erstmal Rentner ist !?! Dann liegt der 12 Stunden und mehr im Bett. Leider hat er auch keine Hobbies außer TV und früher mal kochen.

  1. Was könnte er haben, nach eurer Ferndiagnose ?
  2. Wie kann man solch einen Menschen dazu bringen sich durch ckecken zu lassen ? gibt es hierfür spezielle Psychologen ? Wenn ja, befürchte ich , dass wir ihn da nicht hinbekommen.
  3. Wie kann ich ihn motivieren ? Bitte um Tipps, Vorschläge und Ratschläge.

Andre

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plötzlich Herzrhytmusstörungen die nicht mehr weg gehen ? Ideen ?

Vorgeschichte: Ich hatte bisher einmal ein Problem mit Herzrhytmusstörungen vor knapp einem Jahr (Vorhofflimmern, wahrscheinlich durch Schilddrüsenunterfunktion verursacht) - danach hatte ich eigentlich Ruhe. Meine Hausärztin hat sogar das HerzASS (das ich nach Anordnung des Krankenhauses nehen sollte) wieder abgesetzt, da sie keine Veranlassung mehr dazu sah (zwischenzeitlich fand auch einiges an Diagnostik statt: Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, Belastungs-EKG, ... alles ohne Befund bzw.das einzige war ein sehr leicht erhöhter Blutdruck von 140 zu 85).

Problem: Vor knapp 6 Wochen dann: Wider Vorhofflimmern - in der Notaufnahme wurde dann zu hohe Schilddrüsenhormonwerte festgestellt - jetzt war die L-Thyroxin-Dosis (+Thybon) wohl zu hoch. Hormondosis wurde direkt gesenkt - aber die Rhythmusprobleme blieben. Ich habe jetzt jeden Tag Probleme - Langzeit-EKG vor zwei Wochen: Intermittierendes Vorhofflimmern, ca 3500 SVES, 60 VES, 4x Tachykardie, 4 mal kurzfr. Bardykardie (wegen blockierender SVES) -> Chaos. Organisch scheine ich gesund zu sein. Herz-Ultraschall ergab eine sehr leicht verdickte linke Herzwand, sonst nichts. Alle Laborwerte bis auf Schilddrüse waren o.k. Schilddrüsenhormonwerte sind mittlerweile auch wider in der Norm / ok, teilweise sogar schon etwas niedrig (ich rede nicht vom TSH, sondern von den freien Werten). Termin beim Herzrhytmusspezialisten habe ich leider erst Ende des Monats. Die anderen Ärzte sind ratlos: Arzt im Krankenhaus meinte das es evtl. an meinem Übergewicht, an meiner Gewichtsreduktion (hatte recht schnell 10 kg abgenommen in der Überdosierungsphase der Schilddrüsenhormone) oder an meinem "Bluthochdruck" liegt. Hausärztin denkt das es nach wie vor an der Schilddrüse liegt (kann aber nicht erklären warum es dann jetzt keine Ruhe gibt). Internist der das Langzeit-EKG abgenommen hat meint das ich halt damit leben muss ...

Ich bin der Meinung, das es doch nicht seien kann, das ich von heute auf Morgen massive Herzrhytmusprobleme bekomme, keine Ursache zu finden ist und ich jetzt einfach damit leben soll ??? Ich muss jetzt Betablocker nehmen und Gerinnungssenker, bin ständig absolut ko und müde, habe dennoch jeden Tag Rhytmusprobleme, ... :(

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen gemacht haben ? Habt Ihr Ideen,was noch untersucht werden kann ? Tipps ? Rat ?

Danke !

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liegt alles am serotonin?

hab grade mal ein paar infos über medikamente gelesen und bin da auf das thema serotonin gestossen. jetzt ist mir mal aufgefallen, dass serotonin auswirkungen auf schmerzen, depressionen, appetit ect. hat. kann mir das mal jemand in einfachen worten erklären? ich leide seit jahren immer wieder an depressionen, schmerzen, habe ständig appetit, reagiere teilweise paradox auf medikamente od. sie schlagen garnicht an. kann das mit dem serotoninhaushalt zusammenhängen? hab ich dann zuviel od. zu wenig? kann man das durch entsprechende ernährung beeinflussen? ich bin drauf gekommen, weil ich mir grade die wirkweise von ibuprofen und paracetamol mal genauer angesehen habe. ibu wirkt bei mir z.b. garnicht, paracetamol schon und in der erklärung stand, dass paracetamol die rezeptoren für den botenstoff serotonin erregt. kann natürlich auch nur zufall sein, aber wo ich das grad gelsen hab... vielleicht ist hier ja jemand fit in biochemie und kann mir das verfahren mal "übersetzen":)

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