Darf ein Arzt sich weigern eine falsche Anamnese zu korrigieren, bzw. einen Bericht mit ungenügender Diagnose zur DKV weiter schicken?

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1 Antwort

Dieser nahm von vornherein die Anamnese mit der berufsbezeichnung falsch auf und weigert sich seid dem diese zu korrigieren.

Kein Arzt lässt sich von seinen Patienten die Anamnese vorschreiben. Es ist also davon auszugehen, dass dieser Arzt durch seine Untersuchung/Behandlung zu seiner Anamnese gekommen und von deren Richtigkeit überzeugt ist.

Fakt ist aber, dass meine Tochter ein Kindheitliches Trauma hat

Hat dies ein Arzt festgestellt? Wenn ja, bitten Sie ihn um entsprechende Unterlagen. Vielleicht ist er ja auch bereit, den Psychiater Ihrer Tochter zu kontaktieren.

Ansonsten sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse und schildern Sie den Fall. Vermutlich wird Ihnen allerdings wirklich nichts anderes übrig bleiben, als den Arzt zu wechseln. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, können Sie Ihre Krankenkasse bitten, bei der Terminsuche behilflich zu sein.

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lukalax 30.07.2016, 13:11

Leider hat mir deine Antwort nicht weiter geholfen.

Fakt ist, dass die Anamnese im bezug auf die genetische Familiäreseite komplett falsch aufgeschrieben wurde, obwohl er es schriftlich vorliegen hatte. Wir hatten ihn mehrfach darauf hingewiesen, aber er blieb dabei ohne Verbesserung.

Und die Berufsbezeichnung hat er auch falsch aufgenommen.

Er ist laut seiner Aussage Psychiater und kein Schlachter und so ähnlich ist es bei meiner Tochter auch.

Will also wissen ob er nicht verpflichtet ist, eine wahrheitsgemäße Anamnese zu verfassen?

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Nelly1433 01.08.2016, 13:12
@lukalax

Es gibt in dieser Angelegenheit 2 verschiedene Ansichten: Ihre und die des Psychiaters.

Natürlich ist ein Arzt verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Allerdings lässt er sich von Ihnen offensichtlich nicht überzeugen, seine Meinung zu ändern. (Es wird ihm auch egal sein, was wir hier im Forum dazu sagen).

Es bleibt also nur, es über die Krankenkasse oder einen anderen Arzt zu versuchen.

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