Ab welchem Alter sind/werden Kinder selbständiger?

5 Antworten

Ich bin zwar kein Experte, aber bei mir und meiner kleinen Schwester war das früher ähnlich. Mal ehrlich, welches Kind räumt schon gerne auf oder macht seine Hausaufgaben? Natürlich ist das für die Eltern schwierig und kostet viele Nerven, die Kinder ständig darauf hinzuweisen. Man könnte es damit versuchen, den Kindern eine kleine Belohnung zu versprechen, wenn sie selber aufräumen, z. B. eine kleine Tafel Schokolade. Oder wenn sie eine gute Note in der Schule schreiben bekommen sie ein oder zwei Euro oder einen Ausflug am Wochenende.

Allerdings denke ich, dass das bei den meisten Kindern im Laufe der Zeit von selber besser wird. Als ich ein Kind war sah mein Zimmer beispielsweise immer aus wie ein Schlachtfeld. Ein paar Jahre später kam ich irgendwann selber auf die Idee, dass es viel sinnvoller ist, sein Zimmer aufzuräumen und aufgeräumt zu halten.

Ich gehe mal davon aus das die Kinder auch schon im Kleinkindalter im Haushalt mitarbeiten durften???

Je größer die Kinder sind,desto seltener packen sie freiwillig mit an.Jetzt hilft eigentlich nur ein klarer Arbeitsplan:Tischdecken,Aufräumen,Geschirrspüler einräumen,Staub saugen,Hauseingang kehren-all diese Arbeiten sollten in der Familie verteilt sein.

Größere Kinder neigen zur Bequemlichkeit und erledigen Arbeiten häufig eher halbherzig und unvollständig.Eltern sollten ihr Missfallen über Nachlässigkeiten klar zum Ausdruck bringen und auch Nachbesserungen verlangen.Schonung und zu viel Nachsicht rächt sich,wenn junge Erwachsene eines Tages für sich selbst sorgen müssen !!!"Herrausforderungen sind der Grundstein,auf dem ein Kind mit den Jahren Selbstsicherheit aufbaut"!!! LG AH

Ich glaube pauschal kann man das nicht beantworten. Aber je mehr Kinder gefördert werden, desto selbstständiger werden sie. Wird dem Kind immer das Glas Saft eingegossen, warum sollte es sich das dann selbst eingießen. Oder wenn Mama immer aufräumt, warum sollte das Kind dann das Zimmer aufräumen?

Beim Lernen ist es doch eigentlich so, dass Kinder am Anfang nicht lernen, weil sie wissen, dass das gut für sie ist, sondern weil sie den Eltern oder Lehrern einen Gefallen tun wollen. Wenn sie das dann für sich aufnehmen, dass das Lernen für sie wichtig ist und nicht für andere ausschließlich, tun sie das auch freiwillig.

Ich finde es schon mal gut, dass die Große nicht auf das Gym geschickt wird, wenn sie die Hausaufgaben nur auf mehrfache Aufforderung macht. Vielleicht braucht sie einfach noch ein bisschen, um zu verstehen, warum man lernen muss. Manche Kinder sind ja auch mit 10, wenn der Schulwechsel ansteht, noch "Kinder". Andere führen sich auf, wie kleine Erwachsene. Das finde ich auch nicht gut. Da ist mit ein Kind, dass weiß, dass es noch Kind ist, lieber.

Aber auch dann muss man lernen, dass sich ein Zimmer nicht von alleine aufräumt.

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