Aufnahme auf Jugendstation (trotz älter als 18..)?

Hallo,

und zwar hab ich folgendes Problem..

Ich bin seit Anfang dieses Jahres in psychotherapeutischer Behandlung gewesen [zurzeit nicht mehr da mein zweiter Therapeut die Behandlung abgebrochen hat (und die Polizei verständigt hat) aufgrund eines Ausrasters (den ich nicht kontrollieren kann..) draußen vor der Praxis (wenn man sie überhaupt so nennen kann, da gibts nicht mal ein vernünftiges Wartezimmer)]

Und da wurde mir mehrmals empfohlen dass ich mich in stationäre Therapie begeben sollte, nur das Problem ist, aufgrund meines Alters (21.., ich fühle mich überhaupt nicht wohl damit) haben mehrere Jugendkliniken bereits abgesagt (obwohl bei vielen auf deren Website steht dass sie mich noch aufnehmen könnten mit dem Alter) oder dass sie eine Kostenübernahme von der Krankenkasse bräuchten (ausgerechnet hat mir die Krankenkasse nicht zugesagt, da ich anscheinend "zu alt" bin) um mich aufnehmen zu können.

Die Gründe dafür dass ich mich in eine Jugendklinik einweisen will anstelle von einer "Erwachsenenklinik" ist, dass ich mit meinem Alter einfach nicht zurechtkommen kann und es mir erhebliche Probleme bereitet darüber überhaupt nachzudenken, ich konnte kaum im Leben vorankommen mit den Problemen die ich schon seit vielen Jahren in mir trage, und es mir echt das Leben schwer macht..

Meine Therapeuten haben mir auch gesagt dass ich mit jugendtypischen Problemen zu kämpfen habe, und ich habe auch viel über Erwachsenenpsychiatrien gelesen, und die sind wesentlich distanzierter und nicht liebevoll wie die KjPs. (Zweiter Therapeut war Kjp und Erwachsenenpsychotherapeut, er hat sich aber sehr distanziert, kalt und auch unfreundlich gegenüber mir). Zwar bin ich jetzt eigentlich auch auf ner Warteliste von einer Erwachsenenpsychiatrie aber ich will das eigentlich gar nicht, auch hat mir die Klinik dort gesagt ich wäre wahrscheinlich falsch bei denen..

Ich bin nur noch am verzweifeln und es geht nur noch bergab mit mir und ich hab echt keine Ahnung mehr was ich machen soll, meine Eltern sind ebenfalls verzweifelt und wissen mir gar nicht mehr zu helfen

Deswegen wollte ich fragen was ich machen soll, und/oder ob es irgendeine Art Möglichkeit gibt sich in eine Jugendpsychiatrie/station einweisen zu können, oder ob man dafür irgendwelche speziellen Einweisungen oder Gutachten etc. bräuchte, oder ob es eine Art gemischte Station gibt wo Jugendliche und "junge Erwachsene" hinkommen könnten..

ich hätte mir wirklich früher Hilfe holen sollen aber meine Eltern haben mich einfach gehemmt.. es ist ja kein Mythos inzwischen dass man mit 18 schon lange nicht "erwachsen" ist..

LG, freue mich auf Antworten

Alter, borderline, Jugendliche, Krankenkasse, Psychiatrie, Jugendpsychiatrie, KJP
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Verzweifelt. Schwere Depression unheilbar?

Seit ich 12 bin habe ich Depressionen. Heute bin ich 20 Jahre alt und bin "gesegnet" mit schweren Depressionen, einer Angststörung und Borderline. Ist selbstverständlich alles von mehreren Psychologen diagnostiziert. Ich habe Tabletten also Antidepressiva genommen die helfen mir nicht. Ich überlege ein anderes Medikament auszuprobieren. Ich habe eine Therapie gemacht, war in einer Tagesklinik und einige Tage in einer offenen Psychatrie.

Ich bin absolut verzweifelt, da ich das Gefühl habe das mir nichts hilft und niemand mich versteht. Ich habe Angst mein Leben lang ans Bett gefesselt zu sein. Ich bin noch jung und habe so eine schlimme Depression, dass ich nicht einmal duschen, Zähne putzen, Haare bürsten und andere alltägliche Dinge tun kann. An arbeiten oder Ausbildung ist selbstverständlich nicht zu denken. Bin arbeitsunfähig. Das Arbeitsamt rät mir zu Erwerbsunfähigkeitsrente, die ich aber ungern anfordern will da ich ja doch noch ein Fünkchen Hoffnung habe gesund zu werden. Ich erwarte ja nicht, dass ich komplett beschwerdefrei bin aber wenigstens will ich meinen Alltag schaffen können und niemanden zur Last fallen. Meine Familie und mein Freund verstehen die Krankheit nicht. Psychische Erkrankungen sind für Sie Märchen. Sie fahren mich natürlich zur Klinik oder Ärzten aber verstehen tun sie es nicht. Trotzdem bin ich vorallem meiner Mutter dankbar die mir Vitamine und Bücher zum Thema kauft die Betroffenen anscheinend geholfen haben.

Eigentlich sollte die Jugend eines Menschen die schönste Zeit seines Lebens sein aber mein Leben ist eine Qual. Durch meine Borderline Erkrankung verstümmel ich mich selbst sogar im Gesicht und danach hasse ich mich noch mehr. Die Klinik nimmt mich erst an wenn mein Blut drogenfrei ist. Der Entzug wäre kein Problem, den habe ich schon mehrmals durchgezogen aber ohne Drogen schaffe ich es nicht mal aufzustehen und da ich mit meinem Freund zusammen wohne und er mich wie gesagt kaum versteht kann ich auf seine Unterstützung nicht zählen. Wenn ich den Haushalt nicht irgendwie einigermaßen erledige oder Termine wahrnehmen kann macht er mich weiter fertig. Ein Teufelskreis. Also nehme ich einiges an Drogen um meine Angelegenheiten wenigstens minimal zu erledigen den niemand macht sie für mich wenn nicht ich selbst.

Tut mir leid für den langen Text.

Meine Frage ist wie ihr eure schwere Depression einigermaßen oder vielleicht sogar ganz besiegt habt? Ich will mein Leben in den Griff bekommen schaffe aber wie gesagt nicht. Ich verliere die Hoffnung und glaube langsam dass es für mich keine Heilung gibt. Selbstmordgedanken sind zwar immer da natürlich aber ich würde es nie durchziehen, da ich meiner Familie vorallem meinen Geschwistern so etwas niemals antun kann und ich selbst habe denke ich wie gesagt auch noch Hoffnung.

borderline, Depression, Medizin, psychische Erkrankung
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Ist das Borderline?

Mir geht es in letzter Zeit gefühlt von Tag zu Tag schlechter. Seit ca. einem halben Jahr spüre ich immer eine innere Unruhe sobald ich alleine bin. Vor allem Abends/Nachts kann dann auch schlecht einschlafen. Das Problem ist das ich eher introvertiert bin und nicht viel Kontakt zu anderen Suche und sich das dadurch noch verschlimmert..

früher konnte ich immer alleine sein und alles war gut aber jetzt kann ich kaum noch abschalten..ich bin auch launischer geworden und habe Aggressionen die ich runterschlucke.., habe aggressive Zwangsgedanken und eine Art soziale Phobie entwickelt...ich gehe Leuten mit denen ich letzten Frühling normal geredet habe aus dem Weg. 

Außerdem habe ich Gefühlsschwankungen und bin exzentrisch geworden und mache manchmal ungewollt Grimassen obwohl ich immer ziemlich normal und geerdet war, was mich ziemlich merkwürdig im Umgang mit anderen Menschen macht da sie mich anders kennen gelernt haben und mich jetzt noch mehr isoliert.

Ich breche den Kontakt zu alten Freunden ab und bin immer entweder überdreht oder deprimiert drauf.

Außerdem entwickeln sich alle um mich herum weiter und ich bin der der Angst vor Veränderung hat und immernoch irgendwie kindisch ist..

Kann es sein dass ich eine Neurose entwickelt habe oder sogar Borderliner bin?

Die einzigen Ursachen die mir einfallen würden ist das ich in einer Art Abhängigkeitsbeziehung zu einem Freund stehe der mich oft bloßstellt und privat auf besten Freund macht..habe mich dummerweise daran gewöhnt seit früher Kindheit immer nur eine nähere Bezugsperson zuzulassen...

Außerdem war ich im Sommer das erste Mal allein im Urlaub und hatte eine heftige Panikattacke mit anschließender DP und Zwangsgedanken.

Mehr fällt mir nicht ein..falls das bis hierhin jemand gelesen hat..könnten das Anzeichen für eine emotional instabile Persönlichkeit oder Neurose sein?

Bin 16 und männlich

borderline, Persönlichkeitsstörung, Psychologie, Psychotherapie, Neurose
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Psychisch krank - muss ich deshalb ständig erbrechen?

Hallo alles zusammen (: Ich habe ja vor kurzem schon einmal gefragt, ob es sein kann, dass ich an einer Essstörung leide. Ich war deshalb auch schon bei meinem Psychiater und der hat gemeint, dass wird dann in der Psychiatrie festgestellt. Dort gehe ich am 22. Juni für ein paar Monate, Minimum ein halbes Jahr wieder rein.

Jedoch dauert das nun doch noch zwei Wochen und es wird immer schlimmer. Ich kann momentan nichts essen. Weil mir permanent übel ist. Auch wenn ich essen möchte. Das geht nun schon seit über drei Wochen so. Fast vier. Ich habe in der Zeit 11 Kilo abgenommen. Ich wiege nun bei 1.76 Meter 51 Kilogramm. Ich kann nicht abstreiten, dass ich mich sehr über den Gewichtsverlust freue. Mein persönliches Ziel sind momentan 45 Kilogramm. Ich empfinde mich selbst als viel zu dick und würde gerne schlanker werden. Das macht mich echt fertig. Jedesmal, wenn ich auf die Waage steige und sehe, dass ich wieder etwas abgenommen habe, löst das ein ungemeines Glücksgefühl in mir aus. Das ist momentan das einzige, was mich noch ansatzweise glücklich macht. Ich stecke momentan wieder in einer schweren Depression und mein Borderline-Verhalten kommt nun mehr zur Geltung denje. Ich finde das einfach furchtbar und meine Mitmenschen wenden sich auch schon nach und nach von mir ab und sind maßlos überfordert. Das ist einfach schrecklich. Deshalb gehe ich nun bald wieder in die Psychiatrie, um mir so schnell wie möglich Hilfe zu holen. Denn ich nehme seit drei/vier Wochen auch keine Medikamente mehr. Und ich nehme sehr viele Medikamente. Das ist ein fürchterliches Risiko, da ich bipolar bin und eine Manie das letzte ist, was ich nun gebrauchen kann. Aber ich habe nicht absichtlich aufgehört, meine Medikamente zu nehmen. Ich kann momentan nicht mehr richtig essen und trinken. Das heißt, ich erbreche (diesmal unabsichtlich!) alles wieder heraus, was ich zu mir nehme. Egal ob Tabletten, Trinken oder auch normales Essen. Ich kann nicht wirklich etwas dagegen tun. Ich habe schon Massen an Anti-Brech-Mittel genommen. Ist leider wirkungslos. Eine Schwangerschaft ist ausgeschlossen, da ich die Spirale habe. Mir ist nur noch übel und ich bin permanent am Erbrechen. Kann das vielleicht von der Essstörung beziehungsweise von der Psyche kommen? Ich bin wirklich überfragt.. Danke schonmal für die Antworten!

bipolare Störung, borderline, Essstörung, Psyche, Psychiatrie, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust
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Ist das schon eine ausgeprägte Essstörung?

Erst einmal zu mir - ich habe seit ein paar Jahren massive Probleme mit der Psyche (bipolare Störung, Borderline, leichte Schizophrenie, also keine richtige Schizophrenie, sonder eher eine Schizoaffektive Störung, aber das kommt in den seltensten Fällen vor, hauptsächlich tritt "nur" die Manie ohne Schizo auf). An Tabetten nehme ich eine ganze Palette verschiedenener Medis, darunter zwei Antidepressiva, paar Stimmungsstabilisatoren (Lithium etc.) und noch ein paar gegen speziell die Manien und Anspannungszuständen, immer wenn ich in der Klinik bin, auch Tavor (war bisher 6 mal stationär). Und nun sagt mir mein Umkreis, ich hätte eine massive Essstörung (wovon ich persönlich aber nicht ausgehe, ich stelle das bloß in Frage). Zu meiner jetzigen Situation. Ich bin 19 Jahre alt, 176 cm groß und wiege 56 Kilogramm (ganz ganz ganz leichtes Untergewicht, also nicht tragisch). Ich war noch nie in meinem Leben die große Esserin. Irgendwann, so vor zwei Jahren, kam es dazu, dass ich willentlich meine noch nicht verdaute Nahrung wieder erbrochen habe. Das habe ich eine zeitlang getan. Nun bin ich jedoch seit vier Monaten "kotzfrei". Meine Stimmung ist aber wiedermal massiv nach unten gerutscht. Schwere depressive und aggressiv Phase mit heftigen Stimmunsschwankungen und Anspannungszuständen, meint mein Psychiater. Und es kommt immer wieder mal vor (nichts ungewöhnliches), dass ich mal so zwei/drei Wochen am Stück nichts esse (Nulldiät). Zu Beginn habe ich das bloß erzwungen, weil ich unbedingt abnehmem möchte. Nun jedoch KANN ich nichts mehr essen. Ich habe einfach keinen Appetit mehr. Ich bekomme nichts in mich rein und erbreche sofort wieder (nicht absichtlich). Nicht einmal mehr meine Medikamente bekomme ich mehr runter und bin nun seit zwei Wochen Tablettenfrei. Dass ich immer mehr abnehmen, kommt mir ehrlich gesagt gerade recht. Ich finde es super, abzunehmen und möchte auch noch etwas mehr abnehmen. Jedoch spielt mein Kreislauf da nicht mehr mit. Mir ist schwindelig, ohne die Tabletten habe ich starke Stimmungseinbrüche und mein Körper ist einfach nur schlaff. Ich versuche ja schon, etwas zu essen, aber ich kann nicht mehr essen! Was meint ihr, was das ist?

Vielen Dank für's Durchlesen!

bipolare Störung, borderline, Depression, Essstörung, Manie, Psyche, Psychiatrie, Aggressivität
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MS oder Borderline Symptome oder nur Hypochonder?

Hey ich habe seit ein paar Wochen ziemliche Angst davor MS haben zu können. (Mein Großvater war daran erkrankt) Ich hab in ein Monat auch ein Termin für ein MRT und hatte schon ein beim Neurologen (kannte da aber noch nicht die MS Symptome und konnte ihn daher nicht fragen). Vor ein halben Jahr war mir für 5 Tage ca. schwindlig besonders wenn ich auf meiner rechten Seite lag. Im Krankenhaus haben sie es dann auf den Kreislauf geschoben. (muss dazu sagen dass ich da noch Bulimi hatte bzw. mich öfter übergeben hatte). Nach ein paar Monaten hatte ich das selbe noch 2 mal. Zudem bin ich immer müde (ist aber schon immer so). Seit einiger Zeit habe ich ein komisches Gefühl im Kopf und beim Sehen. Manchmal seh ich etwas verschwommen und Flecken und ähnliches. Die Flecken etc aber erst nachdem ich mich über die Krankheit informiert habe also weiß ich nicht ob ich mir das nur einbilde. Manchmal hab ich auch das Gefühl als würde der schwindel wiederkommen aber da weiß ich auch nicht ob ich mir das nur einbilde. Mir wurde von mehreren schon gesagt (ärzte, diakonie) dass ich (nicht wegen den eben beschriebenen) borderline haben könnte. Können die Symtome auch dabei auftreten oder könnte es MS sein? Oder reagiere ich einfach über? Der Neurologe hat mir fragen gestellt wie ob ich Lichtblitze sehe usw. (was danach klingt als würde er glauben ich könnte ms haben) hat es dann aber mit Migräne erklärt und mich zu ein MRT überwiesen. Zudem hat er ein Ultraschall von mein Hals gemacht und gesagt alles wäre ok. Hätte er MS darauf schon gesehen?

borderline, hypochonder, MS, Schwindel
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Werde ich durch die selbsterfüllende Prophezeiung endgültig krank?

Ich habe Emetophobie (Angst vorm K0tzen) und ein ziemlich großes Problem. An Silvester habe ich prophezeit, dass ich 2015 erbrechen werde. Seitdem bin ich der festen Überzeugung, dass diese Prophezeiung auf die unterschiedlichsten Arten definitiv in Erfüllung gehen wird. Ich habe mich mit der so genannten sich selbst erfüllenden Prophezeiung beschäftigt und wenn das jetzt bei mir der Fall wäre, würde das bedeuten, dass ich selbst unterbewusst dafür sorge, dass meine Prophezeiung wahr wird. Heißt, ich würde indirekt selbst dafür sorgen, dass ich erbreche. Da ich ziemlich paranoid bin, habe ich diesbezüglich jetzt die größten Fantasien, auf welche Art und Weise sich diese Prophezeiung erfüllen wird. Ich habe auch momentan Kontakt zum Jugendamt (und da sind oft Menschen krank) und allgemein auch durch die Therapie viel mehr Kontakt mit Menschen und dachte schon, dass ich mich deshalb anstecke und auf diesem Weg dafür sorge, dass sich meine Prophezeiung erfüllt. Ich habe einfach die größten Fantasien, dass das ganze Jahr nur so gelaufen ist, weil ich selbst unterbewusst dafür sorge, dass ich dieses Jahr eben erbreche. Ich kann einfach nicht mehr klar denken und weiß nicht, was ich glauben soll. Daher meine Frage: Werde ich Opfer der sich selbsterfüllenden Prophezeiung? Sorge ich selbst unterbewusst dafür, dass ich erbreche, damit meine Prophezeiung wahr wird? Kann ich irgendwie hellsehen und erfülle meine Prophezeiung selbst? Richtet sich mein Verhalten unterbewusst und indirekt danach, dass ich dieses Jahr erbeche? Was hat das alles zu bedeuten? Was ist das? Ist das Schicksal? Oder ist das Schwachsinn?

Angst, borderline, Depression, Körper, Psyche, Psychologie, Zwang
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Nerven durchtrennt und starke Schmerzen - welche Möglichkeiten habe ich?

Hallo! -Bevor ich jetzt alles genau schildere, ich bin seit drei Jahren in dauerhafter Therapie, hatte schon drei stationäre DBT-Therapien und werde bald in eine therapeutische für mich geeignete DBT-Wohngruppe einziehen. Ich leide seit drei Jahren unter einer schweren Form der Borderline-Persönlichkeitsstörung und noch weiteren psychischen Erkrankungen.- Ich habe mich vor gut zwei Wochen selbstverletzt, relativ tief. Es waren zwei Schnitte, der schlimmere war ca 3-4 cm tief und 3-4 cm klaffend und 14 cm lang, wurde von innen und von aussen genäht, sprich das Unterhautfettgewebe und normal die Oberhautschicht. Es war an der schlimmeren Wunde so, dass ich die Faszien an- bzw. durchgeschnitten habe und mehr konnte vor Ort nicht gesagt werden, ich hatte auch sehr viel Blut verloren deswegen musste ich über Nacht im KH bleiben, bin nur knapp einer OP entkommen. Arterien hatte ich mit verletzt, die waren aber zum glück nicht sehr groß. Heute sind die Fäden rausgekommen und ich habe seit dem Nähen ganz extreme Schmerzen in der Wunde die sich in das Handgelenk ziehen, und das auch nur an einer Stelle. Ich habe auch überall Hämatome aber das sei bei der tiefe der wunde normal. Meine Hausärztin sagte, es wäre wahrscheinlich so dass ich Nerven(-stränge) durchtrennt habe. Jetzt wollte ich mich mal erkundigen, wie das mit der Heilungschance ist? Wenn es wirklich die Nerven sind, wird es dann irgendwann aufhören zu schmerzen? Meine ganze Hand ist voller Narben, genauso mein Arm auch und im Gelenk direkt neben dem Knochen liegt der Schmerz. Habe ich irgendeine Möglichkeit auf Besserung?

Schmerzen, borderline, Depression, Nerven, SvV, selbstverletzendes Verhalten
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können borderliner schizophren werden? ICH BIN TOTAL VERRÜCKT UND DURCHGEDREHT!!!!

Bei mir wurde vor ein paar Monaten BPS und eine angststörung diagnostiziert, für mich wie ein Schock doch es ist irgendwie so dass ich das mit borderline nicht wirklich akzeptieren kann, ich denke eher ich habe was anderes. Ich habe seit meiner Kindheit grosse angst vor Krankheiten und weiss ehrlich gesagt nicht ob das damit zusammenhängt oder eher Zufall ist ich habe seit längerer Zeit furchtbare angst durchzudrehen, verrückt zu werden und habe mich diesbezüglich im Internet schon etwas informiert zu Psychosen, frühwarnzeichen etc. Und viele dieser ganzen abgefUckten Symptome treffen tatsächlich auf mich zu! Mein Psychiater ist faul, oberflächlich, wartet nur auf die Rente hab so das gefühl weil er mir nicht zuhört, er hat gesagt er will mit mir nicht über diese Dinge reden ich hab nix davon sagt er und das wars aber das ist doch seine Aufgabe als Psychiater glaub ich!Kann krankenkassenbedingt nicht mal wechseln zu einem anderen, der mich nicht so sehr im Stich lässt!! Ich War lange genug in der sch** klappse, hab dort alle möglichen Leute kennen gelernt, und dann angefangen mir Gedanken zu machen.Inzwischen drehe ich immer mehr durch, meine Beziehung ist kaputt ein paar Leute wollen nichts mehr mit mir zu tun haben, ich werde immer psychotischer hab sogar einen Unfall mit Totalschaden gebaut deswegen weil ich den Typen vor mir überholt habe er war mir zu langsam und als ich mit 70 Sachen gegen die Verkehrsinsel gedonnert bin ist er einfach weitergefahren der a** obwohl er doch stehenbleiben sollte wenn er gesehen hat das was passiert ist sowas nennt man fahrerflucht, unterlassene Hilfeleistung etc. Bekomm jetzt eine Geldstrafe von der Verwaltungsbehörde! Mich geht die ganze sch Welt auf die nerven hab fast dauernd paranoide Gedanken wenn ich unter Leute geh aber ich kämpfe an dagegen ich will auf keinen Fall als kranker verrückter Shizo enden,stimmen hören, mit irgendwelchen Göttern kommunizieren die es gar nicht gibt, aber ich weiss nicht wie lange ich das noch kann bevor mich die psychose überwältigt und ich nicht mehr unterscheiden kann was wirklich ist und was nicht!!! In der letzten zeit hab ich immer wieder einrichtungsgegenstände zertrümmert. Und wenn ich besoffen bin werf ich die leeren Flaschen einfach vom Balkon wen kümmerts?Weiss ja dass es falsch ist doch in dem Moment kann ich einfach nicht anders,weil mich Alles so ankotzt! Ich hasse alles was mit Psychosen,shizo zu tun hat möchte nur mal jemanden finden der mich endlich ernst nimmt! Ich hab jeden tag panikattacken,dann kommt es mir wieder vor dass die ganze Welt eine Bühne ist auf der jeder sein eigenes Spiel treibt,weiß nicht mehr was ich machen soll, inzwischen bin ich mir zu 100 Prozent sicher dass sich bei mir eine Psychose manifestiert! Gegen angststörung hab ich letztes mal was bekommen doch ich glaube irgendwie das wird nicht helfen! Ich werde zugrunde gehen und kann nichts tun. Möchte gar nicht mehr leben! Könnte meine Vermutung stimmen? Bin 24, männlich

Danke

borderline, psychose
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Hand leicht taub nach Ritzen

Hallo Leute, schonmal vorweg, das Ritzen machte ich nicht aus Langeweile, sondern es steckt das Borderlinesyndrom dahinter. Antworten wie "Hör auf dich zu ritzen du Emo >:0" o.Ä. möchte ich hier bitte nicht sehen, dass Ritzen falsch ist, ist mir bewusst und dies war auch mein letztes Mal. Nun zur Frage: Ich, 13 J; männlich, habe mich gestern leicht geritzt. Dies war mit einem eher stumpfen Messer, aber seinen "Dienst" hat es erfüllt. Ich habe es leicht und schnell an der Oberfläche der Haut meines rechten Unterarms gestriffen. Bei einem der Ritzer, kam jedoch dieses leichte Taubheitsgefühl in meine Finger und in mein Handgelenk. Danach hörte ich natürlich sofort auf. Dieses konstante Taubheitsgefühl ist danach wieder verschwunden, doch wenn ich mein Handgelenk bewege, oder meine Finger versuche gerade zu machen kommt es wieder, bei gekrümmtem Zustand der Finger allerdings nicht. Ich kann beides normal bewegen und fühle Dinge die ich anfasse auch noch. Meinen Eltern habe ich davon noch nicht erzählt, jedoch möchte ich dies bald machen und danach auch zum Arzt gehen. Ich würde gerne vorab wissen ob, falls ein Nerv durchtrennt oder verletzt wurde, mir Hilfe gegeben werden kann, es vielleicht sogar von alleine wieder gut werden kann oder ob sich da nichts machen lässt. Zum Arzt gehen würde ich aber auf jeden Fall. Ich freue mich schon auf eure Antworten und vielen Dank im Voraus, xXSkyminerXx

Hand, borderline, Nerven, Taubheitsgefühl
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Bitte um dringende Hilfe

Hallo Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich stelle einfach mal meine Frage. Es geht darum das ich eine Schwester habe die 32 Jahre ist, mit 19 Jahren Mutter wurde und meine Nichte hat leider viele Handicaps. Meine Schwester wollte schon als Kind immer im Mittelpunkt stehen. Sie kann ein Engel sein und in der nächsten Sekunde ist sie(es reicht nur ein Wort),der Satan auf Erden. Sie hat noch einen 2 1/2 jährigen Sohn der in ihren Augen immer noch ein Baby ist. Sie rastet wegen Kleinigkeiten aus. Nun geht es darum das ihre große Tochter ( 12 Jahre) seit 8 Jahren bei meinen Eltern lebt und liebevoll ver - und umsorgt wird. Meine Schwester hat sich in den ganzen Jahren ganz selten um ihre Tochter gekümmert. Hat ihr immer gesagt am Telefon das sie vorbei kommt, ist dann aber lieber nach Nürnberg zu ihrem Freund gefahren. Wir leben in Berlin. Nun will meine Schwester unbedingt Umgang mit ihrer Tochter, aber meine Nichte will das partout nicht. Sie ist aber von klein auf total schüchtern und sehr zurückhaltend. Meine Schwester ist kaufsüchtig, ein Hypochonder, sie ist psychisch total labil, sie lügt das sich die Balken biegen. Ich habe den starken Verdacht das sie das Borderline Syndrom hat. Denn sie hat ganz viele Symptome. Meine Frage ist, kann ich meine Schwester zwangseinweisen lassen, weil sie auch schon öfter meinte das sie ihre Tochter, ihren Sohn und sich umbringen will. Bitte um Antwort.

borderline, Psyche, Psychiatrie, psychische Erkrankung
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Borderline- Zwischen Wahn und Wirklichkeit

Ich habe keine Frage. Ich möchte mich lediglich bei einigen Nutzern bedanken, die mir vom Suizid abgeraten haben, denn ihr hattet Recht. Nach zwei aufeinanderfolgenden Suizidversuchen, einem drei- monatigem Psychiatrieaufenthalt mit umfassender Diagnostik, gehe ich nun seit vier Wochen in eine Tagesklinik- regelmäßig und gerne. Ich werde eine Patientenverfügung veranlassen für Notfälle und in ca. zwei Wochen werde ich meine Ausbidung fortsetzen. Außerdem bin ich bereits Mitglied einer ambulanten DBT- Gruppe, habe einen Psychiater und suche aktuell noch nach einem Psychotherapeuten. Jeder einzelne Tag, jede einzelne Sekunde ist ein verdammter Kampf gegen meine Krankheit. Solange es mich gibt, wird es wahrscheinlich auch sie geben, aber das Leben ist wertvoll und ich bin es auch. Ich möchte auch mit Krankheit meine Ziele erreichen und mein Leben leben. Auf die Vergangenheit habe ich keinen Einfluss mehr, aber die Zukunft habe ich selbst in der Hand. Ich möchte Anderen Mut machen, sich nicht das Leben zu nehmen. Wenn ein Mensch soweit denkt und keinen anderen Ausweg mehr sieht, hat das nichts mit freiem Wille und Entscheidung zu tun. Es ist Zwang. Es gibt Menschen, die euch lieben und es gibt Meschen, die gegen ihren Willen einfach urplötzlich aus ihrem Leben gerissen werden. Alleine schon aus Respekt vor euch selbst und diesen Menschen lohnt sich das Leben. Ihr könnt lernen, mit eurer Krankheit und euren Problemen umzugehen. Ihr könnt, wenn ihr geredet und keine Hilfe erhalten habt immernoch den Suizid wählen, aber wenn ihr den Suizid wählt, gibt es kein Zurück mehr- in alle Ewigkeit. Die Ewigkeit wartet sowieso auf euch, also wozu beeilen?! Niemand sagt, dass es leicht ist zu leben. Aber es gibt auch schöne Ereignisse, Erlebnisse, Dinge. Kämpft dafür. Es lohnt sich.

Lissseli

borderline, Suizid
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Thema: Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung / Posttraumatische Belastungsstörung

Hallo Ihr Lieben,

Seit Jahren laufe ich mit der Diagnose Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung rum. Ich kämpfe jeden Tag damit rum. Jahr für Jahr. Nun war ich endlich mal bei einem Psychiater, der mal meine Sache genauer sich Anschaut. Weil in mir immer und immer wider sagt, da stimmt was nicht. Ich sagte mir: Du kannst keine Borderline Erkrankung haben. War deswegen in Klinischer Behandlung. Kaum war ich da, konnte ich es unter den Borderline Erkrankten nicht aushalten und bin wider nach Hause. Habe auch einige Therapien mit gemacht. Selbst da habe ich bemerkt, entweder kannte ich das schon oder es Sprach mich überhaupt nicht an.

Seit dem ich weiß, das bei mir wohl die Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung nicht in Frage kommt. Sondern eher Posttraumatische Belastungsstörung, bricht in mir die Welt zusammen. Es kommen nur Fragen nach einander. Meine Vergangenheit, kommt wider. Alles was ich erlebt habe. Liege entweder nur im Bett und schlafe oder sitze rum. Grüble und weine immer wider vor mir hin. Und komme kaum zur Ruhe.

Meine Frage nun: Wie kann man so eine Diagnose Verwechseln oder was für Unterschiede gibt es bei Posttraumatische Belastungsstörung und Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung.

Kann mir da vielleicht einer mir weiter helfen, danke.

Lieben Gruß Eure Strenwanderer

borderline, Persönlichkeitsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung
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Hat (einstige) beste Freundin Borderline?

Von 1993 bis 2000 war ich (männlich, 36 Jahre) mit einer jungen Frau platonisch befreundet, die als Kind vom Großvater sexuell mißbraucht worden ist. Anfang 2000 sind wir uns - nachdem sie zuvor mehrere chaotisch verlaufende Beziehungen gehabt hatte - auch emotional nähergekommen und hätten vermutlich eine Beziehung miteinander begonnen, wenn sie nicht - relativ plötzlich - mit ihrem späteren Ehemann zusammengekommen wäre. Von da an hat sie mir gegenüber eine komplette 180-Grad-Drehung vollzogen: Selbst belanglose Bemerkungen nahm sie mir zutiefst übel, und im Spätsommer 2000 geschah es dann: Sie erklärte telefonisch, unsere Freundschaft bis auf weiteres beenden zu wollen, und es war mir, als wolle sie sogar eine besondere Betonung darauf setzen, daß sie mich mit diesem Schritt im Stich läßt (später kam mir der Gedanke, daß sie mir auf diese Weise vielleicht "helfen" wollte, mich quasi zu "entlieben"... Was meint Ihr?). Sie betonte aber auch, daß die Distanz nur vorübergehend andauern sollte.

2005 habe ich erstmals wieder brieflich Kontakt zu ihr aufgenommen und gefragt, ob wir die Freundschaft evtl. wieder aufnehmen könnten (durch Zeitungsanzeigen wußte ich, daß sie inzwischen mehrere Kinder mit dem bereits erwähnten Partner hatte); in einem Antwortbrief (ohne Absenderadresse) verneinte sie und bestritt außerdem, mir jemals eine Aussicht auf Wieder-Annäherung gestellt zu haben. Irritiert und wütend versuchte ich nachzuhaken (über Briefe, die ich an ihr Elternhaus sandte), doch kam keine Antwort mehr; als ich sie telefonisch zur Rede stellen wollte, legte sie auf, sobald sie meinen Namen hörte (ich möchte hierbei betonen, daß sie nie gestalkt habe, sondern nur aus Empörung über ihr Verhalten eine Zeitlang "dranblieb").

Vor zirka einem Monat las ich durch Zufall, daß sie in einem Gemeindehaus nahe meiner Uni eine Theatergruppe leitet. Kurz zuvor hatte ich nur knapp einen Herzstillstand überlebt (bedingt durch einen anaphylaktischen Schock), und ich beschloß - auch um diesen Teil meines Lebens endlich hinter mir zu lassen -, noch einen letzten Klärungsversuch zu starten: Als ich sie schließlich beim Gemeindehaus aufsuchte, sah sie mich nur eine Sekunde lang an, sagte "Hallo", anschließend packte sie ihre Sachen und ignorierte mich vollständig. Es war, als hätte sie ihren Körper quasi auf Autopilot geschaltet, und als ich sie ansprach, sagte sie (fast roboterartig): "Ich habe kein Interesse, danke!" Ich muß sagen, daß ich selten einen so gruseligen Moment erlebt habe (es war fast, als würde ein Vergewaltigungsopfer seinem Peiniger wiederbegegnen, und ich habe ihr wirklich nie etwas angetan...!!!).

Meine Fragen also: Was meint Ihr, warum sie sich so verhält? Was empfindet sie (mutmaßlich) in den Momenten, wenn sie mir begegnet oder von mir hört? Welche Rolle spielt ihre (offenbar ja recht stabile) Ehe dabei? Könnte sich unser Verhältnis noch einmal zum Positiven hin verändern?

Danke für's Lesen und für sämtliche Antworten!

borderline, Psyche, Missbrauch
2 Antworten
Habe ich eine Persönlichkeitsstörung oder etwas anderes?

Ok, ahm, mir ist das zwar etwas peinlich hier zu schreiben, aber irgendwo muss ich mich mal mitteilen und würde gerne eure einschätzung hören. Also, ich bin 18, weiblich, hab gerade Abitur gemacht, fange bald an zu studieren. Totale Erfolgststory könnte man meinen. Also ich nehm erstmal vorweg das weder meine Eltern, noch meine Freunde sonderlich viel von alledem wissen was ich hier schreibe, vorallem weil mir das ganze ziemlich peinlich ist und ich ihnen nicht zulast fallen möchte. Trotzdem belastet mich das ganze sehr, weshalb ich mal eure Meinung dazu hören möchte: Ist mein Verhalten normal? Geht das ganze vorbei, bzw. ist nur eine ausgedehnte spät pubertäre Phase? Ok, also hier kommt mene "Symptomatik" wenn man so möchte. (Begonnen hat das ganze schon als junger Teenager, aber richtig schlimm wurde es erst mit 16.)

  1. Ich habe schon mehrmals versucht mich selbst umzubringen (Überdosis Tabletten, von ner Brücke springen, vor den Zug springen).
  2. Ich denke immernoch oft an Selbstmord, aber wenn ich nüchtern bin fehlt mir der Mut.
  3. Ich habe auch oft Drogen, Alkohol und Medikamente überdosiert (fragt mich nicht warum.) Also alles von den ungefährlichsten Schmerzmitteln gemixt mit Hochprozentigem zu Halluzigenen und Antidepressiva bis Kokain.
  4. Ich bin Bulimikerin, dh. ich übergebe mich regelmäßig mehrmals täglich. Ich habe schon oft versucht aufzuhören, aber habe oft Rückfälle.
  5. Ich verletze mich selbst (dh. ich ritze mich nicht, weil das so offensichtlich ist, sondern ich verbrenne mich bzw. schlage mich etc.).
  6. Ich habe einige merkwürige Zwänge, z.B. kann ich es nicht aushalten wenn andere Menschen im gleichen Raum essen, sich die Finger scheiden etc. Zudem hasse ich es in Räume zu sitzen, deren Tür geöffnet ist usw. Wenn diese Situationen eintreten raste ich tatal aus, dh. ich werde aggressiv oder renne weg.
  7. Ich habe keinerlei Selbstbewusstsein, dh. Ich kann mich nicht selbst einschätzen und verachte mich in jeder Hinsicht (dh. akademische Leistungen und Aussehen und und und).
  8. Ich habe oft Angst vor sozialen Veranstaltungen z.B. Schule, Parties, Feiern und benehme ich dann auch oft sehr introvertiert.
  9. Mir ist einfach ständig langweilig. Wenn ich was mit meinen Freunden machen, mich mit meiner Familie unterhalte, in der Schule oder alleine bin. Eigentlich ist mir nur nicht langweilig wenn ich entweder etwas tun muss (z.B für die Schule) oder betrunken bin.

So. Hinzuzufügen ist vielleicht noch das ich ansonsten wie gesagt eigentlich ein sehr unauffälliger Mensch bin. Mir wird häufig gesagt das ich Emotionen nicht zeige und auch nicht über sie rede. Ich persönlich habe das Gefühl ziemlich häufig darüber zu reden, aber laut meinen Mitmenschen stimmt das nicht. Ok, also was denkt ihr? Kann ich einfach das ganze abwarten, da es eh bald aufhören müsste mit der Pubertät oder muss ich mich mal ärztlich einschätzen lassen? Hoffentlich nicht, denn ( wer hätte das gedacht) ich hab Angst vor Arztbesuchen. LG C.

Angst, borderline, Bulimie, Psychologie, Psychotherapie, psychische Erkrankung
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Hab ich Borderline?

Hey, ich weiß nicht ob ich solche Fragen hier auch stellen kann, aber ich tu's einfach mal.

Ich glaube, ich habe Borderline. Alles hat letzten Sommer angefangen. Meine beste Freundin, der ich wirklich seehr nahe stand, hat mir von heute auf morgen ohne erdenklichen Grund die Freundschaft gekündigt. (den Grund weiß ich bis heute nicht) Ich hatte schon immer eine ziemlich starke menschliche Bindung zu anderen Leute, von daher hat es mich noch mehr verletzt. Dazu kommt, dass ich in einem sehr kleinen Dorf lebe, und nun keinen mehr hatte, mit dem ich mich mal spontan treffen könnte. Von da an ging es abwärts. Ich hatte öfters Depressionen und verletze mich selbst. Auch Suizidgedanken waren dabei. Es ging Monate..Dann kam ich mit einem Jungen zusammen, erzählt ihm aber nichts von den Depressionen und so weiter. Die Beziehung ging nicht lang, 2 Monate, und dann machte ich Schluss. Ich kam überhaupt nicht mehr klar in meinem Leben. Die Depressionen wurden immer schlimmer und ich hatte das Gefühl von einem Realitätsverlust. Es fühlt sich so an, als würde man sich gerade nur vorstellen das zu tun, was man gerade tut. Aber man ist garnicht dort. Es scheint, als ob man nur einen film sieht, dass alles unwirklich ist. Seit damals hat sich dieses Gefühl nicht geändert. Egal wo ich bin, ich habe das Gefühl, garnicht dort zu sein, dabei zu sein, sondern es mir einfach nur vorzustellen. Ich bin in letzter Zeit komplett verpeilt, und verletze unwissentlich und aus Versehen die Gefühle von Freunden. Ich plaudere Dinge aus, die ich lieber für mich behalten sollte, aber ich kann das nicht kontrollieren. Dann bin ich im Februar auf eine Seite über Borderline gestoßen. Und hab mich in den Beschreibungen komplett wiedergefunden. Alles stimmt, ich fühle in etwa das selbe, was dort beschrieben war. Aber hab ich wirklich Borderline?

Ich möchte zu keinem Psychologen, der mir das bestätigen soll..und ich verletze mich auch immernoch selbst. Gibt es unter euch vielleicht Experten, die sich mit dem Thema auskennen?

Ich möchte auch keine Therapie machen. Denn ich lebe jetzt fast ein dreiviertel Jahr mit der Krankheit, soweit sie es ist. Und ich habe durchaus die guten Seiten daran entdeckt. Denn man lernt, mit Dingen, die man nicht ändern kann, zurecht zu kommen. Denn auch wenn ich mal in einer ungewohnten, unangenehmen Situation bin, habe ich das Gefühle nicht dort zu sein. Dass das keine Realität ist, sondern ich mir das nur vorstelle.

Hab ich wirklich Borderline? Realitätsverlust?

borderline, Diagnose, Psyche
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Warum kommt immer und immer wider die Borderline durch, wo alles wunderschön ist in der Beziehung ?

Hallo Ihr lieben,

also wie soll ich es erklären? Nun versuche ich es mal. Also nun bin ich in einer sehr schönen neuen Beziehung. Aber nun ist mein Problem das ich immer nach einer Zeit meine Borderline sich bemerkbar macht. Da ich das einige mal hatte / habe in unbestimmten abstände in der Beziehung, da Frage ich mich warum es so ist. Denn wo ich Solo war, hatte ich es nicht gehabt. Ich kann es nicht mal Kontrollieren oder Steuern oder auch anders seitig da gegen an gehen. Ich verstehe es echt nicht. Es ist echt alles sehr schön und Urplötzlich kommt es. Mit dem Komischen Verhalten. Ich mache immer mit dem Komischen Gerede mein Freund damit Fertig. Er hat oft Mals angedeutet, das er bald nicht mehr kann. Weil ich Ihn immer da mit sehr verletze. Dabei möchte ich es nicht. Gestern hat er mir gesagt, das er für ein paar Wochen von mir meine Ruhe haben möchte. Das ging mir ganz schön nahe und ich habe da auch viel geweint, weil ich es nicht möchte. Wegen mein Verhalten und das mein Freund sich von mir Distanziert. Das würde mein Herz zerreißen. Er meinte auch das ich Ihn unter druck setze und ich verstehe nicht mal warum. Manch mal leide ich echt unter Verlassen sangst wegen mein Verhalten. Wenn meine Borderline nicht da ist, dann ist bei mir alles in Ordnung. Heute war mein Freund bei mir und er sagte zu mir „Er wird Dich nie verlassen“. Ich will ja bald wenn es klappt auf so eine Frauen Station für Borderline Erkrankte. Da wird ja die Traumata Behandelt. Da bin ich dann für 6 Monate weg. Das ist auch für Ihn ganz in Ordnung. Er meine „Er würde so gar 1 Jahr auf mich warten“. Aber immer wenn ich so Komisch drauf bin, dann Distanziert er sich von mir. Ich habe Ihn immer gesagt, sage mir bitte gleich Bescheid sagen soll, wenn ich wider da mit an fange. Aber er sagt es mir dann, wenn alles schon fast zu weit gegangen ist. Und er dann dumme Gedanken bekommt. Ich sage Ihn dann immer „Du weiß doch, das ich es in diesem Moment es nicht bin, sondern die Borderline dann durch kommt“, er meinte „ das weiß ich“. Und ich sage Ihn dann auch „ Du weißt, das ich Dich auch nicht verletzen möchte und das ich es nicht machen kann“. Er meinte dann „Ja das weiß ich“. Wenn Wir beide dann in so einem Moment sind, dann Weinen Wir beide. Ach ja, ich leide auch in der Zeit auch sehr unter Selbst zweifel.

Dann mir da vielleicht weiter Helfen. Wie auch mir sagen was mit mir Los ist. Wie auch was ich da gegen machen kann.

Lieben Dank in voraus.

Lieben Gruß Eure Strenwanderer

Beziehung, borderline, Psyche
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null Frustrationstoleranz

Dit kann ja wohl nich wah' sein. Von 4:30 - 6:30 brauche ich das erste mal, um meine Seele einzutunen. Dann von 7 bis 9 Uhr. Zum Verrücktwerden, aber das will ich eben nicht. Es gibt keine Nacht, die ich durchschlafen kann, tagsüber kann ich mich nicht konzentrieren.


In der

Angstfalle

... weiß nicht, wie ich da wieder rauskomme. Ich bin völlig dem ausgeliefert, was die Zeitarbeit vermittelt. Muß bedingungslos alles annehmen, was kommt.

Da die Damen aus dem Büro nicht mit mir sprechen wollen, steigert das meine Angst, mit Ihnen zu telefonieren. Erst wird mir versprochen, muß nicht alles annehmen, aber letztendlich ist es doch so, friß und stirb.

Irgendwie kann ich nicht mit denen zurzeit nicht telefonieren, mein Vertrauen ist völlig zerstört.----------

Eigentlich verliere ich mich fast den ganzen Tag in Grübeleien

Eigentlich will ich aber arbeiten - es gibt auch Situationen mit allseitiger Zufriedenheit:

4 Tage in der 23.KW 28. 29. und 30 KW und 2 Tage in der31. KW.

Also etwa 21 Werktage, aber den Rest der Zeit: Überwiegt für mich subjektiv:

Eigentlich habe ich Angst, in der Arbeitslotterie Zeitarbeit nur »fast-Nieten« zu ziehen, falsch, ich kann ja nicht ziehen, es wird beliebig ausgelost. Werde nicht das ungute Gefühl los, bedingungslos alles annehmen zu müssen, was mir zugeteilt wird. Es macht mich krank: Dieses schreckliche früh aufstehen. Noch dazu wo die Schreibtischtäter(Zeitarbeit), die ein durch die Gegend scheuchen, erst gegen 9h, 10h ins gemütliche Büro schlurfen. Ich soll von Kreuzberg nach Spandau fahren, um für eine Firma in Karlshorst zu arbeiten. Ich habe auch schon mal in Amsterdam gearbeitet, aber jetzt reicht's, es gibt auch mögliche Arbeit in 15 – 30 min Anfahrtszeit. Genau das meine ich mit null Frustrationstolerenz.

Arbeit macht krank

Dieses Arbeitsumfeld, auch sich alle 1 – 2 Wochen auf eine andere Arbeitssituation einstellen zu müssen, macht mich krank.

Irgendwie ist meine Seele am schwelen, bloß kein Öl rübergießen

Hatte auch schon bei clarimedis und Berliner Krisendienst Tel. Hilfe … die meinten, dass ich Hilfe vom Facharzt für Psychiatrie brauche, es fällt ein schwer, sich das selber zuzugeben. Aber auch einen Termin beim Facharzt zu bekommen ist nicht kurzfristig möglich. Man wird abgewimmelt, wenn man nicht mit Suizid droht. Gleich ob persönlich oder per Tel. Meine Arbeit mach mich krank, bin bis 20.09.11 krank geschrieben schon zum 3ten mal verlängert. Aber der nächstmögliche Termin beim Neurologe/Psychiater ist erst am 23. möglich! So langsam drehe ich durch. Was mach ich nur bis dahin? Wie kann ich die Zeit dazwischen überbrücken? Hab kaum noch nen Nerv noch wo andewrs um Behandlung zu betteln.

Arbeit, borderline, Seele, Psychiater
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Kennt sich jemand mit Narben aus?

Ich leide schon seit über 10 Jahren an Depressionen und Borderline, vor ca 11 Jahren fing das mit der Selbstverletzung an, die Wunden waren schon manchmal schlimm aber nie so schlimm wie es mir vor 1 1/2 Jahren nun passiert ist. Ich habe es geschafft 4 Jahre lang ohne Selbstverletzung aus zukommen und dann kam dieser riesen Rückschlag. Ich musste auf einmal sogar oft genäht werden, das war früher nie so. Inzwischen habe ich es wieder geschafft 1 Jahr lang ohne. Aber es ist sehr schwer, gerade im Moment weil es mir sehr schlecht geht und da in diesen riesen Spannungszuständen nicht zu etwas scharfen zu greifen.. sehr schwer :-/ Diese neuen roten Narben auf meinem rechten Arm sind von vor 1 Jahr und sie sind jetzt immer noch rot, manche sind sogar nach oben hin wulstig geworden, also total hässlich. Kann man da irgendetwas gegen tun?

Es sieht zwar schlimm aus aber auch so jemanden kann man akzeptieren oder als Freundin haben 50%
Das sieht schlimm aus aber mach Dir keine Gedanken über die Narben,lass die Leute reden 31%
So schlimme Selbstverletzung kann ich nicht ertragen als Freundin oder Partner 6%
Es sieht so schlimm aus, sie sollte niemals mehr kurzärmelig herumlaufen 6%
Das sieht schlimm aus aber die Narben werden von allein verblassen 6%
Wie kann man sich nur so schlimm selbst verletzen? Ich kann das nicht verstehen. 0%
Das sieht nicht so schlimm aus, Leute die drauf glotzen solltest Du einfach nicht beachten 0%
borderline, Depression, Narben, ritzen, SvV
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