Ungewöhnliche Aphten - Anzeichen für Karzinom in Mundhöhle?

Ich habe oft mit Zahnfleischentzündungen - meistens Aphten - zu tun. Jetzt seit etwa 1 1/2 Wochen plagen mich erneut gleich 2 Stück direkt nebeneinander. Diesmal aber an einer ganz ungewöhnlichen Stelle, hinter meinem letzten Backenzahn am Ende des Oberkiefers. Diesmal habe ich die Schmerzen schon Tage bevor man was sehen konnte gemerkt, der ganze hintere Gaumen war gerötet und ich hatte Schluckbeschwerden - zuerst vermutete ich der Weisheitszahn wächst. Aber wenig später traten gleich 2 Läsionen hinter dem Backenzahn auf. Sie tun höllisch weh und sind nicht wie sonst komplett weiß, sondern leicht gelblich und um einiges tiefer als sonst, auch etwas unförmig. Ich habe viele Mundspülungen gemacht, es wird jedoch kein bisschen besser. Sonst habe ich eigentlich keine Probleme mit der Heilung, aber diesmal strahlen die Schmerzen richtig aus, ich habe einseitige Schluckbeschwerden, wenn Essen oder Trinken (selbst Wasser) rankommt, tut es weh und ich habe das Gefühl das selbst der Ober- und Unterkiefer einseitig wehtut und auch die letzten 3 Zähne oben und unten wenn ich beiße/kaue. Auf der gleichen Seite habe ich an der Mandel 2/3 kleine weiße Stellen, die ebenfalls ein wenig schmerzen, hier kann man jedoch den Belag abmachen. Ich habe in den letzten Wochen etwas vermehrt geraucht... aber rauche sonst gar nicht und jetzt auch nicht mehr. Ich weiß, Ferndiagnosen sind schwer... und ich werde auch nächste Woche nach den Feiertagen zum Arzt gehen, wenn es nicht besser wird (Zahnarzt wäre da wohl der richtige, oder?). Aber ich mache mir einfach Sorgen und wollte anhand meiner Symptome euch nur um Rat bitten, ob meine Sorgen berechtigt sein könnten. Ich habe mal gelesen, dass solche Veränderungen der Mundschleimhaut auch Krebs bedeuten können. Könnten das Anzeichen von Krebs sein? Könnte es noch was anderes als gewöhnliche Aphten sein? Kann ich jetzt über die Feiertage schon was tun? Ich bin Mitte 20 und Gelegenheitsraucher, in meiner Familie gibt es ein paar Krebsfälle mit schlechten Verläufen, deswegen bin ich etwas paranoid. o.O

Danke im vorraus. LG

Aphten, Krebs, Zahnfleisch, Zahnschmerzen, Mundhygiene, Mundschleimhaut, Zahnfleischentzündung
2 Antworten
Permanente Halsschmerzen, Infektion der Atemwege, Mandelentzündung oder was kann es sein?

Hallo liebe Community,

im Februar dieses Jahres fühlte ich mich ziemlich angeschlagen und hatte Halsschmerzen. Auf meiner Mandel befanden sich einige wenige weiße Flecken. Zudem waren die Mandeln recht zerklüftet. Nach einem Blick in meinen Hals verschrieb mir mein Hausarzt Penicillin. Die weißen Flecken verschwanden nach kurzer Zeit. Ich fühlte mich jedoch noch einige Zeit etwas kränklich.

Seit dieser Zeit habe ich immer mal wieder einen juckenden Ausschlag über unter unter der Achselhöhle.

Im April dieses Jahres nach starkem (Heu-)Schnupfen bekam ich wieder starke Halsschmerzen. Das Sprechen viel schwer (kloßig), der Zungenansatz schmerzte das Schlucken tat sehr weh (mal links, mal rechts). Andere Krankheitssymptome hatte ich nicht. Da ich beruflich unterwegs war, war ich bei einem mir unbekannten Allgemeinmedizinier, der eine Infektion der oberen Atemwege feststellte. Die Mandeln waren zerklüftet, aber nicht mit Eiter o.ä. belegt. Mit wurde ein Antibiotikum verschrieben. Am nächsten Tag ging es mir sofort besser.

Einen Tag nachdem das Antibiotikum aufgebraucht war, fingen die Schmerzen wieder an. Schluckbeschwerden, Sprache kloßig, Schmerzen am Zungenansatz. Keine anderen Symptome, kein Belag der Mandeln o.ä.

Ich ging daraufhin zu einem sehr guten Allgemeinmedizinier, um mich richtig durchchecken zu lassen und nicht wieder blind ein Antibiotikum oder Penicillin verschrieben zu bekommen. Es folgte also zunächst nur eine Behandlung der Schmerzen mit Paracetamol, Kamillentee und homeopatischen Mitteln.

Die Blutergebnisse lieferten keinen Hinweis auf eine Entzündung bzw. einen bakteriellen Infekt. Auch der Abstrich, den ein HNO durchführte, wies nicht auf eine bakterielle Mandelentzündung hin.

Dennoch halten meine Halsbeschwerden seit nun circa 6 Wochen an. Mal merke ich einige Tage kaum etwas, dann schmerzt es mal wieder etwas mehr. Zum Teil habe ich ein Gefühl der Enge im Hals, was laut HNO auf geschwollenes lymphatisches Gewebe unter der Zunge zurückzuführen ist.

Allgemeinmediziner und HNO vermuten einen viralen Infekt. Einen klaren Befund habe ich jedoch nicht. Wenn die Beschwerden in zwei Wochen nicht abgeklungen sind, soll ich wieder zum HNO gehen, um ggf. eine Mandelentfernung zu besprechen.

Ohne Befund erscheint mir diese Maßnahme recht weitgehend, obgleich ich endlich wieder Ruhe in meinem Rachen hätte.

Was kann es sein? Pfeifferisches Drüsenfieber (ich habe allerdings kein Fieber), Röteln, Heuschnupfen? Sind die Mandeln vielleicht einfach "auf"; ich habe zwei kleine Kinder, die eine ganze Menge Infekte angeschleppt haben und sicher auch mein Immunsystem gut gefordert haben.

Wenn es aus der Community Ansätze gibt, denen ich nachgehen kann, wäre ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße

Anbei noch zwei aktuelle Bilder meines Rachens bzw. meiner Mandeln:

Halsschmerzen, Aphten, Herpes, Heuschnupfen, Mandelentzündung, Mandeln, Pfeiffersches Drüsenfieber, Rachen
1 Antwort
Aphten im Mundbereich- hat jemand eine Lösung?

Hallo, ich bin 22 und mich plagen schon seit zehn Jahren Aphten:-( hauptsächlich habe ich sie auf den Backeninnenseite und auf der Kinninnenseite.

Ich war auch schon bei unzähligen Ärzten, habe einen Allergietest, Blutabnahme, Biopsie gemacht. Ich war auch beim Zahnarzt, an den Zähnen liegt es auch nicht. Die Dinger wurden auch schon veätzt (autsch), ich bekam auch verschiedene Salben und Flüssigkeiten zum Schmieren. Diese haben meines Erachtens nach die Aphten nur betäubt, kleiner wurden sie dadurch nicht. Auch heilten sie dadurch nicht schneller ab. Ab Immunsystem liegt es laut Arzt nicht und auch sonst waren alle Befunde unauffällig.

Früher waren die Aphten ziemlich klein und sie heilten ziemlich schnell ab, weshalb sie nicht einen allzu großes Problem darstellten. Seit etwa zwei Jahren kommen sie jeden Monat und wenn, dann kommen gleich 3-4 auf einmal. Das Problem dabei ist das sie ziemlich groß sind, meistens haben sie einen Durchmesser von 1 cm. Dadurch schmerzen sie natürlich auch sehr.

Die Aphten beeinträchtigen mich schon ziemlich in meiner Lebensweise. Das normale Essen ist für mich zeitenweise nicht mehr möglich. Das Reden fällt mir auch schwer, vor allem morgens, weil meine Lippen nachts sehr anschwellen und dadurch aufplatzen. Ich kann manchmal meinen Mann nicht einmal küssen, weil jede Verformung der Lippen Schmerzen bereitet.

Eine Aphte ist seit einer Woche auf der Kinninnenseite und eine auf der Zunge. Heute Morgen habe ich auch noch eine auf der Backeninnenseite entdeckt.

Hat noch jemand Probleme mit Aphten? Hat jemand eine Lösung dafür gefunden? Ich wäre für jeden Ratschlag dankbar.

Aphten, Mund
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Aphten

Aphthe im Mund ist größer geworden. Was kann ich tun?

7 Antworten

Was ist das? Eine Aphte?

3 Antworten

ständig Aphten

5 Antworten

Permanente Halsschmerzen, Infektion der Atemwege, Mandelentzündung oder was kann es sein?

2 Antworten

Kennt ihr ein Hausmittel gegen Aphten im Mund?

10 Antworten

Was kann ich gegen Aphten im Mundwinkel machen?

5 Antworten

Mundspüllösung gegen Aphten?

9 Antworten

Ungewöhnliche Aphten - Anzeichen für Karzinom in Mundhöhle?

3 Antworten

Aphten nach Zahnarztbesuch, woran liegt das?

4 Antworten

Aphten - Neue und gute Antworten