Hallo Nicole82,

auch ich befinde mich derzeit in psychotherapeutischer Behandlung. Nun - die Einzelgespräche beginnen meistens mit der Frage "Wie geht es Ihnen?". Daraus ergibt sich dann das Gesprächsthema - je nach aktuellem Anlass.

Eine Therapieeinheit - in der Klinik/Tagesklinik! - dauert 50 - 60 Minuten (ich weiß nicht wie es ambulant ist). Bei mir fließen innerhalb dieser Zeit mindestens einmal die Tränen, dass ist aber völlig in Ordnung. Auch hier gebe ich meinem "Vorschreiber" Recht, ist es gut einmal die Tränen laufen lassen ZU KÖNNEN!

Zu Beginn muss sich die Therapeutin/der Therapeut, wie schon von Bethmanchen geschrieben, natürlich erst einmal ein Bild von dir machen. Dazu musst du natürlich erzählen, ABER es bleibt IMMER DIR überlassen, WAS du erzählst und wenn du sagst "dazu möchtest du JETZT nichts sagen", wird das ein kompetenter Therapeut auch immer akzeptieren. Zumindest für den Moment. Er/Sie wird vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurück kommen, aber letztendlich bleibt es DEINE ENTSCHEIDUNG!

Aus deiner Reaktion - Mimik und Gestik - beim Erzählen, entscheidet dann der Therapeut womit er/sie am Besten anfängt mit der Bearbeitung und was er/sie erst einmal noch ruhen lässt.

Aber das aller Wichtigste ist ersteinmal, dass du dir überhaubt erst einmal Hilfe geholt hast - und das bevor es zu spät ist! - und alles Weitere solltest du wirklich einfach auf dich zu kommen lassen.

Wenn du allerdings zusätzlich zur Psychotherapie, welche bei Depressionen i.d.R. die Verhaltenstherapie Mittel der Wahl ist, noch eine medikamentöse Unterstützung möchtest, solltest du dir noch einen Psychiater suchen, denn der Psychologe oder Psychotherapeut DARF KEINE Medikamente verordnen.

So, ich denke für den Anfang sind das erst einmal jede Menge Informationen. Wenn du noch Fragen hast, dann schreib' sie einfach.

Bis dahin, alles Gute und schnelle Besserung!

LG pt2009

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Hallo mirosmaus,

ganz einfacher physikalischer Vorgang. Deine Wärmflasche ist schon ein gutes Beispiel:

denn wenn du nur Flüssigkeit im Magen hast (oder auch nur ganz wenig feste Nahrung bei entsprechender Trinkmenge), wird dein Magen nie ganz voll sein. Das heißt das immer noch etwas Luft drin ist. Geht rein anatomisch schon gar nicht anders. Wenn du also stehst oder aufrecht sitzt ist - macht der Schwerkraft - unten das Wasser und oben die Luft. Legst du dich nun schnell hin kommt das alles in Bewegung. Dein Magen liegt nun plötzlich waagerecht im Bauch und die beiden Stoffe müssen sich erst wieder sammeln. Nun kann es sein, das einige Luftblasen plötzlich unter dem Wasser sind und diese steigen wieder nach oben - wie wenn du eine Wasser flasche schüttelst und wieder hinstellst. Diese Luftblasen sind das Gluckern.

So ich denke, damit dürfte deine Frage beantwortet sein.

Ach und der Tipp von Evistie ist gar nicht so schlecht ;-)

LG pt2009

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Hallo paula678,

dass ist ein ganz normaler Vorgang.

Hier mal ein Beispiel aus einem anderen bereich des täglichen Lebens. Du warst sicher schon einmal auf einer öffentlichen Toilette. Dort hat man häufig zum Händetrockner eine Art Föhn. Dabei wird mit Luft das Wasser von der Haut "gepustet". Der Föhn zu Hause macht das Gleiche mit den Haaren und wenn man im Sommer schwimmen war und es draußen sehr windig ist trocknen die Haaren auch schneller als bei völliger Windstille.

Das Gleiche passiert mit deinen Augen. Wenn du draußen unterwegs bist, pustet dir der Wind den Tränenfilm von den Augen. Um zu verhindern das das Auge austrocknet, produziert der Körper vermehrt Tränenflüssigkeit. Da aber der Reiz größer ist als die "normale Produktionszeit" der Tränenflüssigkeit, sind die Tränen nicht so hoch konzentriert - sondern eher wässrig - und können damit nicht auf dem Auge verbleiben. Folge: das Auge tränt.

LG pt2009

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HUSTEN BIS FAST ZUM ERBRECHEN??

Ich habe ein seltsames Problem, seit etwa 3 Monaten habe ich einen ewigen Husten, der besonders Morgens, aber auch generell sehr heftig ist. Ich muss oft so lange husten, bis ich fast erbreche, manchmal muss ich mich auch eher spontan übergeben. Ich bin noch froh, dass mir das bisher nur zu Hause passiert ist. Ich bin erst 17 und lese alles mögliche über Refluxkrankheit usw. Ich hatte eine am Anfang eine stärkere Halsentzündung und war auch beim Arzt, nach Antibiotika war ich wieder fit. Währenddessen war ich aber dannoft trainieren. Der starke husten war am Anfang nur begleitet von starkem Verkrampfen der Bauchmuskeln. Doch es wird immer schlimmer, ich muss immer husten, dann befehle ich mir innerlich zu schlucken, um mich zu beruhigen und nicht zu erbrechen. Oft hab ich dann einen totalen Speichelüberfluss. Ich weiß nicht ob es etwas damit zu tun hat, aber vor etwa 2 Monaten habe ich einmal sehr viel gekifft und musste mich danach stundenlang übergeben. Ich rauche sonst nie, nehme keine Drogen, selten Alkohol. Ich habe irgendwie Angst, dieser Exkess könnte meine Speiseröhre verletzt haben, so dass dieser seltsame Husten entsteht. Ich habe auch gehört, dass wenn man während dessen man Husten hat, Sport macht, Herzmuskelentzündungen die Folge sein können. Ich war/bin so etwa 3 mal die Woche intensiv im Fitnesstudio, ich weiß nicht, ob das vllt sogar schädlich ist. Was ist mit mir los? Warum muss ich 20 mal am Tag mindestens fast bis zum erbrechen, oder zum erbrechen husten,? Ich muss selbst bei kürzesten Attacken heulen, weil der Druck Tränen auslöst...

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Hallo Paul07,

du solltest das auf jeden Fall unbedingt vom Arzt abklären lassen!

Denn ein Husten über einen so langen Zeitraum ist definitiv nicht normal und kann sich - wie du selbst geschrieben hast - auch auf's Herz legen.

Eine Myositis (=Herzmuskelentzündung) kann das lange unbehandelt das Herz dauerhaft so schädigen, dass ein Herzversagen aufgrund einer Herzinsuffizienz droht! Dies hätte eine Herztransplantation zur Folge, welche sehr schwierig idt. Zum Einen der Eingriff selbst und zum Anderen weil es keine oder wenig Spenderorgane gibt.

Du schriebst, dass du vor geraumer Zeit Antibiotika eingenommen hast. Wurde denn die Behandlung "ordentlich" beendet oder nach Abklingen der Symptome einfach beendet? Denn bei vorzeitigem Absetzen von ABs kann sich der Husten auch so manifestieren und viel schlimmer - könnenn sich Resistenzen entwickeln, so dass das AB das nächste Mal nicht mehr wirkt! Außerdem trägt dein vermehrter "Fitnessgeist" während der Erkrankung nicht grade zur Besserung bei, denn der Körper war schon gestresst und du setzt ihn zusätzlich einer Stresssituation (mijt dem Sport - gerade Fittness/Krafttraining) aus! Während einer AB-Einnahmen und bei jeder anderen Erkrankung solltest du dir eher eine Sportpause verordnen.

Außerdem gab es in der Zeit um die Zeit vor Weihnachten / Neujahr rum, einen Anstieg an Keuchhusten-Infektionen. Dies ist eine Infektionskrankheit, welche NICHT nur im Kindesalter auftritt und im Erwachsenenalter häufig unterschäzt wird. Dabei sind solche heftigen Erstickungsanfälle - wie du sie geschildert hast - typisch.

Ich wollte dir mit der Antwort keine Angst machen...nur verdeutlichen, dass man solch lange Zeiträume nicht einfach so hinnehmen sollte, sondern doch eher mal den Gang zum Arzt antreten sollte.

Wünsch dir noch gute Besserung und alles Gute,

LG pt2009

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Kenne das Problem sehr gut. Hab auch schon die unten genannten Tipps der Anderen User ausprobiert - mir hilft es nicht, aber das soll dich nicht davon abhalten es selber zu probieren. Kenn auch viele denen Salbei in jeglicher Form geholfen hat. Hab noch keine Lösung gefunden, die die Schweißbildung gänzlich reduziert - aber komme mit zwei Dingen ganz gut über den Alltag (ohne oder mit weniger negativen Problemen, die die Schweißbildung mitsichbringt, Fußgeruch & Co.):

  1. jetzt im Winter 3x (im Sommer bis zu 5x) täglich die Socken wechseln

&

  1. jeden Morgen nach dem Duschen die Füße trockenFÖHNEN.

Klappt ganz gut. Viel Erfolg.

LG pt2009

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Hallo Clarence,

nachdem die Schulmedizin mir nicht helfen kann und vergeblich nach der Ursache meiner vielen Beschwerden sucht, habe ich einen zweiten Weg der allternativen Medizin eingeschlagen und bin zu einer Heipraktikerin gegangen. Diese hat festgestellt das die Beschwerden jetzt doch durch die Schilddrüse ausgelöst werden. Sie hat neben Akupunktur u.a. auch Farbtherapie angewandt und zwar einmal blaues Licht für die Schilddrüse und danach grünes Licht zur Beruhigung für den Magen - da ich u.a. mit ständiger Übelkeit zu kämpfen habe. Ich war nun erst einmal da und in punkto Erstverschlechterung bei Homöopathie, Akupunktur und Co schlug es bei mir ein wie eine Bombe. Am selben Tag bin ich kaum nach Hause gekommen, habe mich hingelegt und durchgeschlafen (es war nachmittags halb zwei) bis zum nächsten Morgen um sechs! Muss dazusagen dass ich seit Monaten nicht eine Nacht durchgeschlafen habe, aufgrund von diversen Schmerzen! Die Übelkeit ist seitdem zwar noch nicht weg, aber deutlich weniger dominant. Bin wirklich schon gespannt was die zweite Sitzung in zwei Wochen mit sich bringt!

In so fern zu deiner Frage - ja Farbtherapie hilft auch bei physischen Beschwerden.

LG pt2009

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Hallo Jannik,

um zu verhindern, dass sich die Brochnitis zusätzlich auf die Nebenhöhlen legt und somit auch noch die oberen Luftwege dicht macht. Denn dann würde die Ventilation (=Lungenbelüftung zusätzlich blockiert und die Gefahr für die Entstehung einer Pneumonie (=Lungenentzündung) noch größer!. Da jedoch beide Mittel nicht rezeptpflichtig, sondern nur apothekenpflichtig sind, kannst du dir unbesorgt zusätzlich Bronchipret besorgen. Beide Mittel vertragen sich gut. Außerdem kannst du dir zusätzlich noch CeTeBe besorgen, um deine Immunabwehr ein wenig beim "Kampf gegen die Eindringlinge" zu unterstützen.

Wünsch' dir gute Besserung,

LG pt2009

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Hallo meditonsin,

deine Frage tauchte schon einmal auf und ich habe sie jemandem schon sehr ausführlich beantwortet. Nachfolgend noch einmal die Antwort als Anhang. Vielleicht hilft sie dir ja auch.

LG pt2009


welche matratze bei bandscheibenvorfall Antwort von pt2009pt2009 |22.10.2011 - 9:25

Hallo Suryia,

eine speziell für die Lendenwirbelsäule (LWS) konzipierte Matratze gibt es nicht oder zumindest ist mir das nicht bekannt.

Was du aber beim Matratzenkauf beachten solltest, ist einmal der Härtegrad und das Matherial. Der Härtegrad muss speziell auf deine Bedürfnisse passen. D.h. die Matratze darf nicht zu hart und nicht zu weich sein, denn beides schadet der Wirbelsäule (WS) und "raubt" dir den so wichtigen ERHOLSAMEN Schlaf. Besonderer Knackpunkt dabei ist immer der Bereich, welcher den Schultergürtel und das Becken stützt. Denn dies sind die beiden schwersten Körperpartien. Beim Austesten sollte die WS, vorallem in Seitlage (SL), eine Ebene bilden, ohne irgendwo durchzuhängen -> zu weich oder zusammen zu stauchen -> zu hart. Wobei insgesamt die Bauchlage (BL) die UNGÜNSTIGSTE ist und deshalb generell vermieden werden sollte.

Was das Matherial angeht, ist es wichtig, dass sich dieses in allen Liegepositionen optimal der WS anpasst. D.h. auch bei Positionswechseln in der Nacht. Dafür wurde eine spezielles Auflagematherial -> Viskoelastizität entwickelt, welches auf Körperwärme reagiert und sich somit optimal anpasst. Vorreiter dabei ist die Firma "Tempur" (sehr teuer). Es gibt aber unterdessen schon allerhand gute vergleichbare Nachahmerprodukte, welche wesentlich preiswerter sind. So z.B. "Memopur" von AldiSüd zwischen 129,- € und 89,- € (im Angebot) oder "Meradiso" von Lidl 99,- € (im Angebot). Beide auch über die jeweilige Internetadresse zu beziehen. Ich habe letztere und schlafe seitdem nach Monaten der Ruhelosigkeit endlich wieder durch.

Auch das Kopfkissen ist nicht zu vernachlässigen. Dabei sind die ergonomisch geformten Nackenstützkissen die Besten. Auch hier gilt es auf die Viskoelastizität zu achten. Gibt es einmal auch sehr teuer von Tempur, aber auch günstiger von anderen Marken. Jedoch reicht hier die Vergleichbarkeit nicht annäherernd an die Originalgruppe heran.

Zu guter Letzt spielt noch der Lattenrost eine entscheidende Rolle. Denn es nützt die beste Matratze mit dem besten Kopfkissen nix, wenn der Lattenrost "scheiße" - entschuldige mein Ausdruck - ist. Auch hier gilt: er muss für deine Gewichtsklasse geeignet sein und vorallem den Becken- und Schultergürtelbereich optimal stablisieren.

Wenn du dies alles beachtest, sollte einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege stehen. In diesem Sinne wünsch' ich dir entspannte ruhige Nächte im schönsten Land der Erde - dem Traumland ;-)

LG pt2009

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du sagtest das die beschwerden auftraten während die therapeutin unterhalb vom schulterblatt war. im bereich des 4. bis 10. brustwirbels hat das vegetative nervensystem insbesondere der sympatikus seinen sitz. es kann sein das dieser über den dort verlaufenden grenzstrang gereizt wurde. dann kann es zu solchen symptomen kommen. das sollte die therapeutin aber wissen und die intensität regulieren. dran bleiben muss sie aber. dennoch rate ich dir noch einmal rücksprache mit dem arzt zu halten.

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Also, Muskelkater ist grundsätzlich möglich und manchmal sogar erwünscht. Was die blauen Flecke angeht muss man etwas genauer differenzieren. Denn häufig werden vom Patienten auch solche gelbe Flecke als Hämatome gesehen. Diese jedoch sind sehr positiv zu sehen, denn durch bestimmte Techniken wird die Gewebepermeabilität - also die Durchlässigkeit für die Erythrozyten - erhöht. Somit kann es schon mal vorkommen, dass der Patient hinterher solche GELBEN Flecke aufweist, dies sind Stoffwechselendprodukte aus dem Muskelstoffwechsel welche sich gelöst haben und nun abtransportiert werden müssen. Um diesen Abtransport zu verbesssern kannst du einen Quarkwickel machen, dieser lindert auch ein wenig den Muskellater und verhilft zur schnelleren Regeneration. Sollte es sich jedoch um richtig blutunterlaufene Hämatome handeln war die Behandlung etweder zu intensiv, dun nimmst Blutverdünner oder du hast eine Blutgerinnungsstörung. Auf jeden Fall musst du dies deinem behandelnden Therapeuten sagen und dieser muss darauf reagieren in dem er in Intensität etwas zurücknimmt.

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Also, dann mal der Reihe nach:

  1. eine Arthroskopie ist heute ein minimalinvasiver Standardeingriff, welcher heute meist ambulant gemacht wird. Ich würde dennoch zu einem dreitägigem Klinikaufenthalt raten, da es bei jeder OP zu Komlikationen kommen kann, Ich stand kurz vor einer Punktion, da sich ein Erguss gebildet hat -> war allerdings auch Hochsommer und 36°C im Schatten. Außerdem würde ich mir einen Kniespezialisten suchen und ruhig auch eine Driett- und Viertmeinung einholen!!! Generell gilt dass erst operiert werden sollte, wenn alle konservativen Maßnahmen erfolglos waren. Sollte dennoch eine OP nötig werden, würde ich unbedingt diese von einem Orthopäden durchführen lassen und nicht von einem Chirurgen.

  2. dies ist unterschiedlich. Hängt auch davon ab, welche berufliche Tätigkeit du ausübst. Wenn du im Büro arbeitest kannst du eher wieder loslegen, als wenn du auf dem Bau tätig bist. Die Ärzte versprechen immer: nach zwei drei Wochen kannst du wieder gehen, aber die Praxis sieht leider anders aus. Kommt auch darauf an was gemacht werden muss und wie groß der Eingriff wird.Teilweise fallen unsere Patienten ein halbes Jahr aus. Das ist aber nicht die Regel.

  3. sicher fehlt im Knie etwas an Puffersustanz. Jedoch wenn nur ein Schleimbeutel entfernt wird, ist das vertretbar, denn der Druck durch den geschädigten ist größer und damit schädigender. Außerdem haben wir mehrere Bursae im Kniegelenk und dann gibt es da ja auch noch so einige Fettkörper (=corpus adiposum) welche zur Druckentlastung dienen.

  4. meine Erfahrung mit der Arthroskopie schrieb ich in Punkt 1. Bei mir war es eine Miniskusteilresektion nach einem Sportunfall bei außerdem bestehendem Patellaspitzensyndrom. Ganz schmerzfrei wirst du aber höchstwarscheinlich nicht werden, vorallem nicht ohne konsequente Krankengymnastik (Muskelaufbau und ACHSENTRAINING).

  5. kann ich gut verstehen. Wie gesagt heute Routine. Trotzdem auf Spezialisten achten. Aber Restrisiko hat jede OP. Die Angst kann ich dir leider nicht nehmen.

Für den Akutfall kannst du dir einen Quarkwickel aufs Knie legen. Einfach ganz normalen Magerquark zimmertemperiert etwa kleinfingerdick großflächig auftragen, mit Frischhaltefolie umwickeln und etwa 15 Minuten drauf lassen. Wenn der eher warm wird unbedingt eher ruter. Bitte keinen Kühlpack. dieser ist kontraproduktiv und fördert nur die Entzündung.

GUte Besserung, LG pt2009

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Hallo zicke2704,

dass was Lexi77 schreibt ist eine mögliche akute Ursache, der du unbedingt nachgehen solltest. Insbesondere um den, durch die akute Gastritis verursachten, Elektrolythmangel zu verhindern. Dies wäre äußerst problematisch nicht nur für dich, sondern auch für's Kind. Denn nach 11 Wochen geh' ich davon aus, dass du vielleicht noch stillst.

Aber es wäre auch eine latente Ursache möglich. Diese steht auch in Zusammenhang mit der Schwangerschaft und der kürzlichen Entbindung. Denn die 9 Monate Schwangerschaft verlangen deinem Körper unheimlich große Belastungen ab. Insbesondere deine Lenden- und Brustwirbelsäule. Außerdem, durch die Geburt, auch dein ISG (=Beckengelenk) und dein Kreutzbein. Denn unter der Geburt werden die Bänder und das ganze umliegende Gewebe auf's extremste überdehnt. Auch während der Schwangerschaft, durch das wachsende Kind, werden sämtliche Organe zusammengepfercht und es wäre möglich, dass diese auf dein Zwerchfell oder den Solarplexus (= Sonnengeflecht) drücken. Dies sind lebensnotwendige Zentren, welche nerval sehr gut versorgt werden und bei Irritationen mit solchen reflektorischen "Schutzsymptomen" reagieren können. Außerdem muss sich deine Gebärmutter und dein Beckenboden erst wieder "zurückbilden". Dies dauert seine Zeit und dafür ist das Beckenbodentraining bzw. die Rückbildungsgymnastik so wichtig.

Besprich dies doch erst einmal mit deiner Gynäkologin bzgl. der Uterusrückbildung und lass' dich ggf. zum Orthopäden überweisen bzgl. der Wirbelsäulenproblematik

Ich wünsch' dir alles Gute & viele glückliche Momente mit deinem Kind,

LG pt2009

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Hallo Oraing53,

heutzutage ist die Prothesenversorgung - zumindest für Hüft- und Kniegelenke - sehr gut ausgereift. In der Regel geben die Patienten nach der OP andere Schmerzen von wesentlich geringerer Intensität an, als sie sie von vorher kennen.

Ich hatte in Tätigkeit bis jetzt nur eine einzige Patientin, die angegeben hat nach der OP mehr Schmerzen zu haben als vorher. Aber in solch' einem Fall sagt man: wenn die Schmerzen nach der OP schlimmer sind also vorher, dann war die OP zu früh!

Die Schmerzen nach der OP rühren von den umgebenden Weichteilen und den OP-Nachwirkungen her. Denn während der OP werden sämtliche Muskeln, Sehnen, Bänder "beseite geschoben" und gehalten, damit die operierenden Ärzte überhaupt ans Kniegelenk ran kommen. Dabei kommt es natürlich zu Überdehnungen evtl. auch Zerrungen oder kleinen Mikrotraumen - deshalb auch die häufig recht großflächigen Hämatome nach der OP. Welche aber eher bei Hüft-TEP-OPs auftreten.

Außerdem - das Gelenk ist nach der OP wieder wie neu, aber die Muskulatur ist immer noch in der Schonhaltung, die Sie vor der OP durch die starken Schmerzen über die Jahre hinweg aufgebaut haben. Dieses muskuläre Ungleichgewicht muss jetzt erst wieder behoben werden - durch intensive Physiotherapie und um die Heilung zu fördern: Manuelle Lymphdrainage.

Die Belastbarkeit richtet sich nach der OP-Methode und ob die Prothese zementiert oder unzemmentiert eingesetzt wird. Bei der zementierten Variante hat der Patient gleich am ersten postoperativen Tag Vollbelastung, sollte jedoch die Stützen - und zwar BEIDE - noch mindestens 6 Wochen benutzen. Bei der nicht zementierten TEP dauert es etwas länger bis der Patient voll belasten darf, aber aus dem Bett raus in den Stand müssen beide Patienten ab dem ersten Tag. Vorallem um eine gefährliche Thrombose mit darausresultierender lebensbedrohlichen Lungenembolie zu verhindern. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Patienten UNBEDINGT ihre Heparinspritzen zu ende nehmen.

Sie sagten, dass Sie erst in 4 Wochen zur OP gehen. Dann fragen Sie doch bitte mal Ihren behandelnden Arzt ob der Ihnen nicht jetzt schon vor der OP Krankengymnastik bzw. wenigstens Lymphdrainage aufschreiben kann. Wir haben viel Patienten in der Praxis die vor geplanten OPs mit MLD versorgt werden und somit nach der OP eine wesentlich bessere Heilung verzeichnen als ohne vorherige MLD-Behandlung.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen - statt der üblichen Kältebeutel - Quarkwickel zu machen. Jetzt vor der OP und auch nach der OP. Nur bitte nicht 2 STd. vor & nachh der MLD-Behandlung, da die Kälte für eine reaktive Vasokonstriktion (=Gefäßengstellung) sorgt und damit den Lymphabfluss behindert.

Achso - das Wichtigste - da die Physiopraxen mit ihren Terminen sehr weit im Vorlauf sind, z.T. bis zu 4 Wochen, empfehle ich Ihnen schon während Sie in der Reha sind - sobald Sie Ihren Entlassungstermin haben, sich Termine in einer Physiopraxis Ihres Wohnortes geben zu lassen. Geht alles telefonisch aus der Reha, nur drum kümmern müssen Sie sich selbst. Dies ist ganz wichtig, so dass die ambulante Nachsorge lückenlos fortgesetzt werden kann.

I.d.R. werden Sie mindestens 1 Jahr damit zu tun haben - aber kein Schreck kriegen - damit ist das Komplettprogramm gemeint, inkl. optimalem Muskelaufbau. Wie gesagt, die Stützen nutzen die meisten etwa 6 Wochen - viele kommen aus der Reha schon ohne - spätestens aber nach 10-12 Wochen können Sie sie weg lassen.

!!! Doch dass ist ARZTENTSCHEIDUNG, ab wann Sie die Stützen weg lassen dürfen !!!

Ja, dass solls erst mal so weit gewesen sein, wenn noch Fragen sind einfach melden und sonst wünsch' ich Ihnen eine gelungene OP mit optimalem Ergbnis,

LG pt2009

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Hallo drosophila98,

neben der Unterzuckerung spielt auch der Elektrolythhaushalt eine entscheidende Rolle. Beim Sport verlierst du sehr viel Flüssigkeit über die Haut und die Atmung. Damit gehen auch lebensnotwendige Mineralsalze verloren, welche spätestens nach dem Sport unbedingt wieder aufgefüllt werden sollten. Bzgl. des Zitterns sind das insbesondere Magnesium, Kalium und Natrium.

Um diesem Mangel entgegen zu wirken ist es wichtig, während des Sportes ein reichhaltiges Mineralwasser zu trinken sowie hinterher dieses Ungleichgewicht über mineralhaltige Lebensmittel auszugleichen. Gut wären z.B. eine Banane oder eine Hand voll (Wal-) Nüsse.

Gegen Muskelzittern durch Ermüdung - also zu viel Belastung - hilft feuchte Wärme. Also einfach ein Körnerkissen oder eine Wärmflasche auf die Muskulatur legen.

In diesem Sinne - Sport frei,

LG pt2009

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Hallo lumpi,

das Grundprinzip wurde dir ja schon in der vorherhehenden Antwort geschrieben: kalt - heiß - kalt. Weitere Prinzipien sind: rechts vor links und von außen nach innen sowie von unten nach oben. Hat den Hintergrund, dass du dich langsam von der Periferie in Richtung Herz vorarbeitest. Dann solltest du es NICHT mit der Brause machen, sondern (diese abschrauben) und mit dem Wasserstrahl arbeiten. Drehe dazu das Wasser so weit auf, das der Wasserstrahl - wenn du die Öffnung nach oben hälst - etwa 10 cm lang ist. zu Beginn - um dich und dein Kreislaufsystem daran zu gewöhnen - solltest du den Guss etwa 2-3 Tage auf die Unterschenkel beschränken. Danach kannst du Schritt für Schritt alle 2-3 Tage steigern: Unterschenkel (USch) -> Oberschenkel (OSch) -> Becken bzw. unterer Rumpf -> Vollguss.

Strichführung für den USch-Guss: Beginn re. kleine Zehe -> Richtung Außenknöchel -> außen am USch hoch bis kurz oberhalb Knie (KG) -> dort "Kringel" -> innen am USch runter über Innenknöchel zum Großzehen -> weiter zum li. Großzeh -> über Innenknöchel innen am USch hoch bis kurz über KG -> "Kringel" -> außen am USch runter über Außenknöchel zum Kleinzehen -> Rückseite -> re. Kleiner Zeh außen Wade hoch bis kurz über KG-Kehle -> "Kringel" -> innen Wade runter bis Großzehe -> li. Großzehe -> innen Wade hoch bis kurz oberhalb KG-Kehle -> "Kringel" -> außen Wade runter bis li. Kleinzehe -> zum Schluss beide Fußsohlen -> selber Durchgang heiß -> zum Abschluss noch mal selben Durchgang kalt.

Ich wünsch dir viel Spaß und eine gesunde Abwehr,

LG pt2009

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Guten Morgen Johnupdike,

kann dein Problem sehr gut nachvollziehen. Leide selber unter sehr feuchten und dadurch übelriechenden Füßen.

Einiger Maßen in Griff zu bekommen ist es, durch:

=> häufiges Waschen der Füße - wenn möglich mehrmals am Tag;

=> gutes Abtrocknen - bzw. Trockenföhnen, insbes. zwischen den Zehen; denn Fußgeruch entsteht durch die Gährung und Fäulnis von Pilzen und Bakterien, und diese lieben feucht-warmes Klima;

=> häufiges Sockenwechseln - ich selbst wechsel meine 4-5 mal am Tag;

=> gutes Auslüften der Schuhe, d.h. mindestens zwei Paar haben - jeweils für Sommer und Winter bezogen - sodass immer ein Paar mindestens 24 Std. gut auslüften kann; wenn die Schuhe nass (auch feucht durch Schwitzen) geworden sind mit Zeitungspapier ausstopfen und wenn die Feuchtigkeit raus ist, dann noch mal so weit wie möglich aufmachen und 24 Std. lüften lassen; zusätzlich hilft Sacrotan Hygienespray um ein neutrales Milieu wieder herzustellen;

=> wenn man sich mal nicht die Füße waschen kann, hilft auch ein Fußdeo - aber bitte unbedingt OHNE Alkohol, denn der trocknet die Haut noch mehr aus und lässt diese rissig und brüchig werden - somit hat man wieder eine hervoragende Eintrittspforte für Keime;

=> regelmäßige Fußbäder mit Salbei;

kannst es ja mal ausprobieren, wichtig ist die Regelmäßigkeit aller Maßnahmen, denn der Grundstein ist ja nun mal da. Wirst das also konsequent ausführen müssen.

Viel Erfolg,

LG pt2009

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Hallo Christian1980,

wenn man mal davon ausgeht, dass dein Kleiner in seiner Freizeit zu Hause auch nicht grade auf dem Sofa hockt, sonder draußen rum tobt, würde ich die 4 Std. wöchendlich als grenzwertig sehen. Jedoch NICHT unter dem Aspekt das der Junge zu viel Bewegung hätte - nein ganz und gar nicht - aber unter dem Gesichtspunkt, dass er schon im jungen Alter "einen Terminkalender besitzt". Kinder sollte man nicht unter zeitlich Druck setzen, den bekommen sie mit dem Eintritt in den Schulalltag schon früh genug und leider heite immer früher. Ich geh mal davon aus, dass der Kleine wenn er jetzt 6 Jahre jund ist demnächst oder nächstes Jahr in die Schule geht. Dann wäre meiner Meinung nach zu überlegen, ob man ihn nicht vielleicht aus dem Kinderturnen raus nimmt. Aber wie gesagt nicht falsch verstehen, nicht das der Junge zu viel Bewegung hätte - viele Eltern setzen ihr Kinder richtigem Stress und Termindruck aus, indem sie ihre Sprößlinge von einer "Früherziehung" zur nächsten chauffieren.

Alles gute euch beiden und allzeit frohes toben - auch mal mit dem Papa - kommt häufig zu kurz ;-)

LG pt2009

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Hallo klant33,

also zum Einen hat bei einer Massage NIEMAND etwas an der Wirbelsäule zu suchen! Die Massage ist eine rein Muskelorientierte Behandlung. Auch wenn das für Laien manchmal schwer zu differenzieren ist, ob der Therapeut jetzt noch an den parallel zur Wirbelsäule verlaufenden Muskeln ist oder an anderen Strukturen. Jedoch wenn du schreibst "mit seinem Körpergewicht meine nerven auf den Wirbeln gedrück" macht mich das stutzig. Kurz zur Anatomie: auf den Wirbeln direkt verlaufen keine Nerven. Die Wirbelsäule (WS) besteht aus den einzelnen Wirbelkörpern mit dazwischengelagerten Bandscheiben (BS) als Puffer vor Stößen. Hinten an der WS befindet sich der sog. Wirbelkanal in dem durch eine Faszie (= Durasack) geschützt das Rückenmark (RM) verläuft. Diese Faszie kann man sich wie einen schlafsack für's RM vorstellen. Dieser Wirbelkanal wird durch die hinten liegenden Dornfortsätze und seitlich liegende Querfortsätzen gebildet. dadurch entstehen segmental (= zwischen jedem Wirbel) kleine Löcher (= Foramina). Durch diese Löcher treten die einzelnen Nerven aus. Zwischen den Foramina befinden sich wieder kleine Wirbelgelenke (= Facettengelenke). Diese sind dachziegelartig angeordnet. Wenn nun durch Fehlhaltungen diese Facettengelenke blokiert sind, können diese schon mal einen Nerven komprimieren und das macht Schmerzen und Parästhesien (= Missempfindungen), denn ein Nerv reagiert äußerst empfindlich auf Sauerstoffmangel. Diese Facettengelenke kann man mobilisieren und damit wieder deblockieren, aber das darf nur von einem Physiotherapeuten (PT) mit einer Weiterbildung in Manuelller Therapie (MT), von einem Heilpraktiker / PT mit qualifizierung Osteopathie -> setzt die MT voraus! sowie von einem Arzt (Chiroraktiker) durchgeführt werden. Das umgangssprachliche "Renken" -> im Fachjargon Manipulieren darf NUR von einem Chirupraktiker ausgeführt werdenb!

So, nun wieder zu deinem Problem. Auch nach einer medizinischen (!) Massage können im Nachhinein muskelkaterähnliche Schmerzen auftreten, welche auch durchaus bis zu 2 Tagen anhalten können. Es kann auch sein, dass sich die eigendlichen Beschwerden weshalb man zur Massage geht - wie z.B. Kopfschmerzen - erst einmal verstärken. Jedoch dürfen nach der Massage KEINE schmerzhaften Bewegungseinschränkungen auftreten. Deshalb sollte nur nach vorheriger Wärmeapplikation massiert werden. Außerdem sollte der Patient möglichst nach der Massage zusätzlich inkl. Wärmeapplikation ruhen. Das ist auch was du jetzt tun kannst: Wärme...Wärme...Wärme. Aber bitte feuchte, also Körnerkissen, Wärmflasche, Moorpackung oder eine schöne warme Badewanne, denn nur so kommt es zu der gewünschten Tiefenwärmewirkung. Das schafft trockene Wärme (z.B. ´Heizkissen) nicht. Sodass sich die Muskulatur wieder lösen kann, besser gesagt die reflektorische Scutzspannung die dein Körper aufgebaut hat. Sollten die Beschwerden nach 5 Tagen NICHT weg sein, ist das eine Sache für den Arzt!

Und noch etwas: wenn du dir das nächste Mal eine Massage gönnen möchtest, solltest du deiner Gesundheit zu liebe ein paar Euros mehr investieren und zu einem gut ausgebildeten Masseur/med. Bademeister oder Physiotherapeuten gehen.

Wünsch dir gute Besserung,

LG pt2009

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