Hallo Usecaution,

grundsätzlich haben @doktorhans und @LillyCooper recht. Heimlicher Alkoholkonsum während des Klinikaufenthaltes ist ganz sicher der falsche Weg. Trotzdem werde ich dir deine Frage beantworten. Und zwar ohne den erhobenen Zeigefinger.

Der Körper braucht auf jeden Fall schon mal 2 Std., um den Gesamtalkohol aufzunehmen. Um ihn wieder loszuwerden, geht man von einem mittleren Abbauwert von 0,15 Promille pro Stunde aus. Hat man 1 Promille Alk im Blut braucht der Körper ca. 6-7 Stunden, um den Alkohol wieder abzubauen. Nachts dürfte der Abbau des Alkohols aber etwas länger dauern, da der Stoffwechsel dann bekanntermaßen verlangsamt ist.

Außerdem kommt es auf Körpergröße und Gewicht an  und ob du Männlein oder Weiblein bist.

Das alles lässt sich übrigens ganz wunderbar selbst ergoogeln, denn die Frage nach dem Abbau von Alkohol ist eine tolle Sachfrage und lässt sich nicht unbedingt mit Erfahrungsberichten beantworten. Also bei der nächsten Frage bitte...tadaaa...da ist er dann doch noch...der erhobene Zeigefinger.

Und da du dich so sorgenvoll mit dem Abbau des Alks beschäftigt hast, solltest du dich nun auch ebenso mit den Maßnahmen oder Strafen beschäftigen, die bei Alkoholkonsum während einer tagesklinischen Behandlung eingeleitet werden. In deinem eigenen Interesse.

In diesem Sinne Helau und Alaaf ;-)

LG von polar66

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Hallo Sandarita,

deine Hilflosigkeit ist sehr gut nachzuvollziehen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in deiner Situation wäre, so würde ich ganz sicher das Gespräch mit einem Mitarbeiter meiner Krankenkasse suchen und dort mein Problem schildern verbunden mit der Bitte um Hilfe.

Ein persönliches Gespräch würde ich einer telefonischen Beratung vorziehen. Krankenkassen bieten u.a. auch Hilfe an bei der Suche nach geeigneten Kliniken oder niedergelassenen Ärzten.

Außerdem könntest du im Internet nachschauen unter

www.weisse-liste.de

Die weisse Liste bietet ebenfalls kostenlos und unabhängig Hilfe an bei der Suche nach geeigneten Kliniken oder Ärzten.

Liebe Grüße von polar66

 

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Hallo FrauStressfrei,

ich hatte dir am 03.03.'17 bereits geantwortet. In meiner Antwort berichtete ich dir von einer TV-Sendung, in der eine Patientin von ihren Symptomen erzählte. Durch Zufall habe ich gestern Abend im TV eine Wiederholung dieses Beitrages gesehen.

Die Symptome der Patientin in dem Beitrag ähneln sehr den Beschreibungen deiner Beschwerden. Sie berichtet von ihrer Arthrose in beiden Knien, einer Hüfte und von den starken Schmerzen in 2 Fingern. Beschwerden hatte diese Patientin ebenfalls mit ihren Fußgelenken. Man fand nach langem Suchen heraus, dass sie an einer seltenen Form der Eisenspeicherkrankheit leidet.

Ich empfehle dir, die Sendung von gestern Abend anzuschauen. Sie lief am 28.03.2017 im NDR. Die Sendung heißt Visite - Abenteuer Diagnose. Der Beitrag lief unter dem Titel Knochen und Gelenke durchlöchert und dauert ca. 15 Minuten. Vor allem ab der 11. Minute wird es besonders interessant für dich.

Auch wenn es nun mehr als 3 Wochen gedauert hat bis das ich dir eine genauere Antwort geben konnte, liebe FrauStressfrei, so würde es mich trotzdem freuen, wenn du damit weiter kommst.

Herzlichen Gruß von polar66

 

 

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Hallo FrauStressfrei,

es gibt tatsächlich eine sehr seltene Krankheit mit genau den Symptomen, die du beschreibst. Ich habe vor ca. 8 Monaten einen Bericht im TV gesehen. Dort wurde eine Frau vorgestellt, die fast das gleiche von sich berichtete wie das was du hier von dir schreibst.

Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern wie diese Krankheit heißt. Ich weiß aber noch, dass diese Patientin bei sehr vielen Ärzten war, aber niemand konnte ihr wirklich weiter helfen.

Durch einen glücklichen Zufall bekam sie die Adresse eines Spezialisten, der ihrer Krankheit endlich einen Namen geben konnte. Ich meine, mich erinnern zu können, dass ihr in der orthopädischen Abteilung  der Frankfurter Uniklinik endlich geholfen werden konnte.

Tut mir leid, dass ich nichts genaueres sagen kann. Müsste aber auch erst recherchieren, um dir mehr sagen zu können.

Gruß von polar66

 

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Hallo ehelenem,

wann ist dieses nächtliche Schwitzen eingetreten? Tritt das Schwitzen nur in manchen Nächten auf oder jede Nacht?

Neben den wichtigen Punkten, die Winherby schon aufgeführt hat, könnte es evtl. auch mit bestimmten Lebensgewohnheiten zusammen hängen. Zu schwere, zu fette, zu scharfe Speisen am Abend oder auch zu spätes essen lässt uns ins Schwitzen kommen.

Kommen Wechseljahre (kenne dein Alter nicht) oder Schilddrüsenüberfunktion in Frage?

Ich selbst habe z.B. durch 2 chronische Hauterkrankungen eine sehr empfindliche Haut. Die Bettdecke, unter der mein Partner problemlos schlafen kann, kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Die Fasern seiner Bettdecke vertrage ich nicht und ich reagiere unter dieser Decke mit starkem Schwitzen.

Ich würde dir einen Arztbesuch empfehlen. Entweder Hausarzt oder Hautarzt. Vor allem dann, wenn das nächtliche Schwitzen schon länger besteht oder dich stark beeinträchtigt.

Probiere es mal mit einer Tasse Salbeitee am Abend. Soll ja auch bei stärkerem Schwitzen hilfreich sein.

Liebe Grüße von polar66

 

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Hallo oliver147,

da ich längere Zeit nicht aktiv bei gf war, habe ich erst jetzt deine Frage gelesen. Ich nehme an, dass du inzwischen bei einem Dermatologen gewesen bist. Falls du dein Hautproblem jedoch noch nicht abgeklärt hast, möchte ich dir gerne noch eine weitere Antwort anbieten. Nachdem ich mir die beiden Bilder angeschaut und mir die Beschreibung deines Hautbildes im Gesicht durchgelesen habe, könnte es vielleicht auch eine Rosazea sein.

Herzliche Grüße von polar66

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Hallo ssolveigg,

da gibt es viele mögliche Ursachen. Z.B. Körperlicher oder emotionaler Stress, innere Erkrankungen, Kontakt mit Pflegemitteln oder Kosmetika. Selbst, wenn du schon längere Zeit die gleichen Pflegemittel (oder Kosmetika) benutzt, kann plötzlich eine Unverträglichkeit oder Kontaktallergie entstehen.

Nagellack oder Nagellackentferner kämen auch in Frage, da du ja mit deinen Fingern das Gesicht berührst.

Nicht vergessen sollte man bei Hauterkrankungen oder -veränderungen auch Ausdünstungen von neuen Teppichen oder Möbeln am Arbeitsplatz/Schule oder zuhause.

Ich empfehle dir den Besuch bei einer medizinisch geschulten Kosmetikerin oder bei einem Dermatologen.

Gruß von polar66

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Hallo Matilda Wormwood,

da bin ich mal ganz mutig und bestätige @kreuzkampus' Antwort. Du wirst inzwischen vielleicht aufgewacht sein und festgestellt haben, dass du lebst...lächel.

Aber jetzt mal im Ernst: Die Tagesdosis von Ibuprofen beträgt 2400 mg. Die Menge der Einzeldosis hat dir @kreuzkampus schon geschrieben. Und eine Seroquel 50 mg am Tag dazu macht gar nichts.

Ich nehme selber auch Antidepressiva bzw. "Anti Angst Medis" und dazu z.Z. Schmerzmittel bedingt durch ein kaputtes Knie.

Alles wird gut. LG von polar66

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Hallo hussein1997,

Lavendelölpräparate können manchmal helfen bei Angststörungen. Diese bekommt man rezeptfrei.

Mitunter werden bei Angststörungen vom Arzt auch mal Medikamente eingesetzt, die sonst bei Bluthochdruck, Herzleiden oder Epilepsien verordnet werden. Das muss ein Arzt aber vorher gewissenhaft prüfen.

Gruß von polar66

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Hallo Micrich,

es könnte sich um eine Warze handeln. Neben Feigwarzen können sich z.B. auch sogenannte Alterswarzen sowohl im Intimbereich wie überall am Körper bilden.

So wie du es geschildert hast würde ich am ehesten auf eine Alterswarze tippen. Das ist nicht gefährlich und muss dir keine Angst machen. Eine Alterswarze kann z.B. von einem Dermatologen in einem wenige Minuten dauernden Eingriff weggeschnitten werden.

Liebe Grüße von polar66

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Hallo Babsibuh,

woher diese Form der Angststörung bzw. dieses zwanghafte Denken an die Atmung kommt lässt sich nur äußerst schwer beantworten hier im Forum.

Dass es heilbar ist, denke ich aber schon. Wenn du meinst, die Tagesklinik hilft dir nicht weiter, hast du es schon mal versucht mit einem niedergelassenem Psychologen/Psychiater?

Entspannung und Atemübungen wären hilfreich. Wie du sicherlich weißt, gibt es verschiedene Formen von Entspannungstechniken. Du solltest mehrere Techniken kennenlernen und dann entscheiden, welche für dich in Frage kommt. Manchmal kommt es vor, dass man etwas kennenlernt, es gefällt einem nicht und beschließt, so etwas in der oder ähnlicher Form nie wieder zu machen. Das wäre der falsche Weg. Ausprobieren wäre der Weg. Das gleiche gilt für die Atemübungen! Mir persönlich hat die Prozentatmung sehr geholfen. Therapeuten werden sich sicher damit auskennen oder sich vllt. die Mühe machen, Informationen einzuholen.

Das wären die Tipps, die ich dir nennen könnte. Gruß von polar66.

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 Hallo asdwerziu,

selber habe ich beides schon mehrfach zu mir genommen und meine Erfahrungen gemacht.

Unter deinen Reisebedingungen würde ich persönlich auf Vomex A zurück greifen. Zumal die Nebenwirkung Müdigkeit bei 13 Stunden Flug nicht unbedingt störend wirkt. Solltest du am Ankunftsort nicht noch selbst Auto fahren müssen, so wäre Vomex A mein Ratschlag für dich.

Guten Flug und lieben Gruß von polar66.

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Hallo jo52m,

möglich wäre ein allergischer Schnupfen, z.B. eine Hausstaubmilbenallergie oder auch eine Allergie gegen Pollen.

 Die Nasenschleimhaut entzündet sich und schwillt an. In der Nacht verstärken sich die Symptome, weil das Immunsystem die Schadstoffe des Tages nicht mehr abwehren muss und führen zu einer verstopften Nase.

LG von polar66

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Hallo Tormann,

2 kanadische Ernährungswissenschaftler, Massimo Marcone und John Melnyk, haben an der University of Guelph in Kanada zahlreiche Studien über die gängigsten Aphrodisiaka ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Studien haben diese beiden Wissenschaftler im Mai 2011 veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Food Research International".

Ingwer gehört demnach nicht zu den luststeigernden Wirkstoffen. Bei genaueren Untersuchungen zeigte Ingwer keinerlei Wirkung. LG von polar66

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Mehrere Haarprobleme (Schuppen, leichter Haarausfall, Juckreiz) Wie gehe ich vor?

Hallo, ich bin männlich, nicht älter als 20 Jahre und habe Haare, die ich von der länge gerade so zubinden kann.

Meine Haarprobleme habe ich schon länger. Nun komme ich aber darauf zu sprechen, weil seit 3 Wochen ebenfalls ein Juckreiz auf der Kopfhaut hinzugekommen ist.


1) Als erstes zu meinem Haarausfall. Ich verliere mindestens 150 Haare am Tag. Ich habe noch nicht genau nachgezählt, aber es sind auf jeden Fall mehr als 100. Wenn ich morgens/abends durchbürste, dann hängen schon ziemlich viele in der Bürste. Hinzu kommen noch die im Bett und die, die nach und nach auf meinem Schreibtisch landen, während ich arbeite. Das ist wahrscheinlich nicht weiter schlimm, da sie nachwachsen (ich hoffe zumindest das wirklich alle nachwachsen). Allerdings wenn ich mir mal einen Kamm nehme und "vorsichtig" durchkäme, dann habe ich wieder 3-4 Haare im Kamm. Diesen Vorgang kann ich beliebig oft wiederholen und es befinden sich immer wieder neue Haare zwischen dem Kamm. Da frage ich mich, wenn ich das die ganze Zeit machen würde, ob ich dann am Ende des Tages überhaupt keine Haare mehr hätte.

Letztlich ist es dadurch so, dass wenn ich meine Haare zusammenbinde, dass ich selbst merke das einige Haare/Strähnen viel zu kurz sind, weil "zu viele" Haare ausfallen und auch größtenteils zu leicht.

Kann man dagegen irgendetwas machen? Im Internet ist meistens von so richtigem Haarausfall die Rede und nicht von "Haarausfall reduzieren". Ich fange nun wieder an, Sport zu machen, mehr auf meine Ernährung zu achten und ich möchte Kieselerde testen.

Könnt ihr mir sonst noch etwas empfehlen, um die ausfallenden Haare zu reduzieren, bzw. sie zu stärken, dass sie nicht mehr so leicht ausfallen? Eine Haarkur? Bestimmte Lebensmittel?


2) Seit 1 - 2 Jahren habe ich wieder Schuppen. Da ist die Antwort leicht: Ein Schuppenshampoo verwenden. Was sich für mich allerdings noch nicht geklärt hat ist:

  • Wenn ich das Shampoo für längere Zeit verwende, hört dann die Kopfhaut auf zu schuppen, auch wenn ich es danach nicht mehr verwende, oder unterdrückt es nur?

  • Da ich meistens 2 mal (dafür mit weniger Shampoo) spüle (ich wasche meine Haare alle 2-3 Tage mit einem Silikon-freien Shampoo), kann ich dann einmal mit Schuppenshampoo und einmal mit meinem alten Shampoo spülen, oder geht so die Wirkung verloren?


3) Zu dem Juckreiz kann ich nicht viel sagen. Läuse konnten keine entdeckt werden. Für diese kann es aber auch ohnehin momentan keinen Grund geben. Hängt das vielleicht mit den Schuppen/dem Haarausfall zusammen?

An Medikamenten nehme ich nur ab und zu Ceterizin gegen meine Pollen-Allergie und seit 2 Monaten behandle ich meine Akne mit Benzaknen-BPO.

Ansonsten habe ich noch Fotos verlinkt.

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Hallo Ungeheilt,

ich empfehle dir, einen Hautarzt aufzusuchen. Er  ist ein guter Ansprechpartner für deine Haar-und Kopfhautprobleme. Er kann sowohl eine Untersuchung der Haare wie auch der Kopfhaut vornehmen. Außerdem würde er auch eine Blutuntersuchung veranlassen. Dadurch ließen sich Erkrankungen feststellen, die vllt. für deine Haar- und Kopfhautprobleme verantwortlich sind. Z.B. eine Schilddrüsenerkrankung.

Wenn es dir von beruflicher Seite her möglich ist, verzichte öfter mal auf eine Haarwäsche. Z.B. am Wochenende. Ich meine, du sollst nicht schmutzig oder ungepflegt rumlaufen, sondern lediglich das ein oder andere Mal auf eine Haarwäsche verzichten. Natürliches Fett auf der Kopfhaut ist förderlich bei der Behandlung von Schuppen.

Last but not least empfehle ich dir eine Bürste mit Wildschweinborsten. Auch deshalb, weil du etwas längeres Haar hast wie du schreibst.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen mit meinen Tipps. LG von polar66

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Hallo Olivia15,

ich teile die gleiche Meinung wie @Winherby. Ganz sicher darfst du die von dir beschriebene Art wählen, um deinem Psychiater etwas mitzuteilen. Wenn es etwas gibt, worüber du mit deinem Psychiater (noch) nicht sprechen kannst, dann ist das geschriebene Wort durchaus legitim.

Liebe Grüße von polar66

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