Krankenkasse lehnt Antrag auf stationäre Reha ab weil keine Einschränkungen in den Aktivitäten bestünden. Ist dies so korrekt?

Hallo,

Anfang Dez. hatte ich einen Antrag auf stationäre Reha gestellt. Begründung: Rückenschmerzen (LWS) seit vielen Jahren. Zuletzt therapieresistente Lumboischalogie. Alle ambulanten Möglichkeiten wie Spritzen, Rehasport, Kgym usw, usw. wurden im Laufe der Jahre angewendet, letztlich ohne dauerhafte Verbesserung der Beschwerden. Nun wurde der Antrag abgelehnt mit der Begründung: "Leistungen zur stationären Reha können nur genehmigt werden, wenn alle ambulanten Therapiemöglichkeiten am Wohnort ausgeschöpft sind... Geeignete Therapien wäre Kgym und Ergotherapie....aut MDK bestehen keine Einschränkungen in den Aktivitäten und der Teilhabe. Demnach reicht die ambulante Therapie am Wohnort aus...". Meine Meinung dazu: 1) die ambulanten Therapiemöglichk. wie Kgym u.a. wurden bereits alle ausgeschöpft (s.o.) 2) Lt. MDK reiche die ambulante Therapie am Wohnort aus, weil keine Einschränkungen in den Aktivitäten bestehen würden. Meiner Einschätzung nach dürfte dies auf die allermeisten Großstadtbewohner zutreffen. D. h. dass eine stationäre Reha nur noch für Patienten in Frage käme, welche gehbehindert sind oder ähnliche Probleme haben oder sehr weit weg von allen ambulanten Therapiemöglichkeiten wohnen?! Frage: macht ein Einspruch gegen diesen Bescheid Sinn? Ist die Begründung der Krankenkasse vielleicht nur eine Standardformulierung, mit der man Kosten sparen will?

Für Tipps und Meinungen: danke im Voraus!

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@winherby: vielen Dank für den Tipp!

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Also ich würde auch auf jeden Fall mal die Krankenkasse anrufen und das Problem schildern. Die werden sicher auch eine gute Empfehlung haben

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Vermutlich müsstest du mal eine Schlafambulanz und ein Schlaflabor aufsuchen.

siehe: https://schlafgestoert.de/site-33.html

und dann weiter hier:

http://www.dgsm.de/schlaflabore.php?language=german

Die Überweisung vermutlich dein Hausarzt ausstellen.

Alles Gute!

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Also, ich kenne das so, dass hinter den Werten immer der Normbereich steht und ein "+" oder "-", wenn deine Werte davon abweichen.

Was die Werte im Einzelnen bedeuten, kannst du u.a. hier nachlesen:

http://flexikon.doccheck.com/de/Normalwerte

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Handelt es sich um eine Psychiatrie oder eine psychosomatische Fachklinik? Bei letztgen. würde ich mir keine Sorgen machen. Ich war einmal 6 Wochen in einer solchen Klinik. Und offengestanden begegne ich jeden Tag im Strassenverkehr mehr "Verrückten" als damals in dieser Klinik. 

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an deiner Stelle würde ich eine zweite Meinung erfragen, also einen anderen Augenarzt konsultieren. Falls der auch nichts feststellt, könntest du mal einen Psychologen befragen

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Was tun bei Problemen mit der Verdauung?

Hallo zusammen!

Ich habe ein großes Problem. Seit fast einer Woche kann ich nicht mehr richtig auf Toilette gehen.

Ich habe schon alle möglichen Hausmittel ausprobiert, sofern die mit meinem Magenproblematik möglich sind. Versucht habe ich Bauchmassagen, morgens ein Glas warmes Wasser trinken (zumindest so viel wie geht) Bewegung u.ä. Ich habe auch schon Movicol sowie einen Klistier angewendet, leider auch ohne Erfolg.

Das Problem dürfte sein, dass zusätzlich zu meiner Magenentleerungsstörung auch nahezu immer Magenschmerzen habe. Dagegen habe ich ein neues Medikament (Pregabalin-Tropfen) bekommen. Zum Einschleichen habe ich noch eine sehr niedrige Dosierung. Jetzt habe ich im Beipackzettel gelesen, dass es Verstopfung verursachen kann und ggf. die Magen-Darm-Motilität dadurch herabgesetzt wird. Also für mich ja ziemlich kontraproduktiv... Ich habe das Medikament jetzt erstmal wieder abgesetzt und werde das am Montag mit meinem Arzt besprechen. Aber trotzdem kann ich noch nicht auf Toilette.

Ein weiteres Problem ist, dass ich wegen der Entleerungsszintigraphie so wenig wie möglich Ballaststoffe zu mir nehmen soll (weil die zu lange im Magen bleiben) und auch nicht wirklich viel trinken kann (ich schaffe nur 500-800 ml/Tag, der Rest läuft über Infusionen).

Habt ihr noch Ideen, was ich noch tun kann, um meine Verdauung wieder in Gang zu kriegen? So langsam bekomme ich nämlich auch schon Probleme wie Bauchschmerzen, aufgeblähter Bauch etc.

Ich bin für jeden Tipp dankbar! Viele Grüße, Lexi

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Viel Bewegung ist sehr wichtig für die Verdauung!

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@winherby: vielen Dank für die ausführliche Antwort und die Tipps!

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Persönlichkeitsstörung, wenn ja welche?

Hallo,

ich merke mittlerweile immer mehr, dass etwas nicht mit mir stimmt. Ich bin 21 Jahre alt. Ich habe seit ca 3 Jahren sehr extrem gemerkt, dass ich mich verändere. Jedoch dachte ich immer, dass das "nur" eine Angststörung und depressive Züge sind. Ich habe mich ziemlich gut informiert über alle möglichen Krankheiten und bin mir jetzt fast schon sicher, dass ich bestimmt eine Persönlichkeitsstörung habe. Ich versuch mich mal bisschen zu beschreiben und sage euch die Verhaltensweisen, die ich bewusst bemerkt habe.. Ich bin sehr eifersüchtig, das kommt daher dass ich starke Verlassensängste habe.. ich kriege förmlich Wutausbrüche, weil ich mich direkt betrogen fühle. Ich denke dass das an der ambivalenten Bindung zu meiner Mutter liegt, von der ich mich bis heute nicht emotional lösen konnte. Ich habe große Angst vor Menschen zu sprechen weil ich denke dass man mich fertigmacht.. sogar wenn ich an Menschen vorbeilaufe denke ich immer dass die was Negatives über mich denken oder mich vielleicht dumm anmachen. Symptome einer Zwangsstörung habe ich auch, ich muss immer andere Menschen korrigieren in ihrer Rechtschreibung oder diskutiere einfach ewig, wenn sie meine Meinung nicht akzeptieren und werde dann aggressiv. Ich bin aggressionsgehemmt und habe Angst vor Konflikten, vor allem mit anderen Männern. Wenn eine handgreifliche Situation passiert werde ich sehr nervös und versuche das zu überspielen, wenn ich selbst in so eine Lage komme, dann tu ich entweder so als würde mich das nicht interessieren (Der Klügere gibt nach) oder, wenn ich beispielsweise betrunken bin, dann drehe ich völlig durch, weil mein Körper mit dem Adrenalinüberschuss nicht klarkommt. Ich habe ständig Phantasien von großer Macht, wie ich andere Menschen dominiere (in negativer Form) oder wie ich beispielsweise von ganz vielen Menschen vergöttert werde (Wunsch nach Liebe).. Ich bin ständig angespannt und muss oft gegen die Wand oder die Tür schlagen, weil ich vor Wut poche. Jedoch bin ich vor anderen Menschen extrem harmonisch, weil ich diese Wut verberge und nicht zeigen kann. Ich bin sehr hygienisch und habe perfektionistische Züge, ich will immer "perfekt aussehen" und von anderen dafür angesehen werden. Seit meiner Kindheit leide ich unter meiner Schüchternheit, weshalb ich auch gemobbt wurde. Ich versuche meine Ängste ständig zu überspielen und benehme mich stark extrovertiert, da ich mich sonst minderwertig fühle. Wenn ich mit meinen Kumpels bin, habe ich das Gefühl, dass ich mit jedem Einzelnen eine eigene Freundschaft führe. Das hört sich positiv an, doch ich meine damit, dass ich bei jedem eine andere Rolle bzw einen anderen Menschen spiele. Ich verstelle mich UNBEWUSST, das heißt ich passe meine Art an, lache wie sie oder sage Dinge, von denen ich weiß, dass sie eine positive Reaktion bringen. Das hat natürlich lange gedauert, das bewusst zu bemerken!

Ich glaube eigentlich nicht, dass hier jemand eine Erklärung dafür hat, wenn doch, dann schießt los! +

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Ein Teil deiner Probleme deutet auf eine soziale Phobie hin -> Infos u.a. bei https://www.sozcafe.de/.

Andere wiederum auf zu wenig Selbstvertrauen.

Die eindeutig beste Lösung wäre, dass du deine Hausarzt bittest, dir eine Überweisung für eine Psychotherapie auszustellen.

Alles Gute!

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Da würde ich mal einen Gastroenterologen konsultieren!

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Könnte sein. Vor vielen Jahren hatte ich so was auch mal. Dann hat mir der Hautarzt eine Salbe gegeben, die auch half. Du solltest auch mal einen Dermatologen, oder zumindest den Hausarzt, aufsuchen

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Bei mir dauert so was immer 1-2 Wochen bis es weg geht. Aber frage dochm mal in der Apotheke nach Lippenherpes-Creme. Das hilft schon mal etwas.

Alles Gute!

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Schmerzen am After,doch ich habe angst vor einem Arztbesuch. Was kann ich tun?

Hallo ihr Lieben,

ich bin 16 Jahre alt und Weiblich.
Um zum Punkt zu kommen, ich wurde über Jahre hinweg missbraucht...Er ist auf die verschiedensten Weisen in mich eingedrungen,z.b durch Analsex. Ich war es gewöhnt danach leicht zu bluten,gerade beim ersten Übergriff blutete ich stark. Doch bei dem einen mal ist denke ich etwas eingerissen und ich blutete noch stärker.Aber ich bin nicht zum Arzt gegangen und nach der Zeit machte dies auch nicht mehr so ärger. Doch nun,da habe ich in letzter Zeit viel Sport gemacht und schon wieder hat es geblutet. Seitdem habe ich im intimbereich starke schmerzen. Und da ist auch nun eine verdickung am After,die weh tut. Wie als er es mir antat. Dies macht mich nicht nur gesundheitlich fertig,sondern auch Psychisch,weil es mich an das ganze erinnert... Nun ist mein Problem, ich habe angst zum Arzt zu gehen,ich fange schon an zu Heulen,wenn ein Arzt meinen Bauch abtasten will. Oder wenn mein Frauenarzt meinen Unterleib röntgen möchte (was er bis jetzt noch nicht tat). ... Bei der kleinsten Berührung bekomme ich Panik und fange an zu zittern. Es ist mir so peinlich,da habe ich angst vor Ärzten,die einem doch nur helfen wollen... Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll. Kann man vielleicht selbst etwas machen,damit die Schwellung weggeht? Und wenn nicht,wie bekomme ich diese angst vor Ärzten weg? Ich meine,früher konnte ich nicht einmal jemanden umarmen,nun kann ich es manch einmal,an guten Tagen. Ich habe gelesen das man viel trinken muss... was ich nun auch mache. Habt ihr vielleicht Rat für mich?
Danke im voraus.

P.s bitte schreibt nur ernstgemeinte Antworten,ich fühle mich schon schlecht genug mit dem ganzen....

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Also ich würde vorschlagen, dass du dir eine weibliche Hausärztin und eine Frau als Frauenärztin suchst. Dann fallen dir die Untersuchungen vielleicht etwas leichter.

Alles Gute!

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Eine üble Geschichte. Ich würde mal bei einem Kammerjäger nachfragen. Dann den Hausarzt kontaktieren. Evtl. ist es auch psychosomatisch (Ekel vor Insekten)

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Hallo Kathy, vielen Menschen, die Probleme haben oder Depressionen, fühlen ähnlich wie du. Offen gestanden, habe ich auch schon so empfunden. Ich habe mich dann irgendwann aufgerafft, mit einer Therapie angefangen und auch Antidepressiva genommen. Es ist zwar nicht alles besser geworden (und schon gar nicht auf Anhieb), aber einiges sich zum Guten geändert. Und "keine Lust zum Leben" -> das kannst du mit 90 oder 100 auch noch sagen. Vorher aber kannst du aber noch alles das versuchen und ausprobieren, was dir vielleicht Spaß macht und dir sinnvoll und interessant erscheint. 

Wenn du jetzt, heute Abend, sehr deprimiert bist, dann ruf die Telefonseelsorge oder ähnliche Stellen an. Und nächste Woche geh mal zum Hausarzt und lass dich zu einer guten Psychotherapeutin überweisen.

Alles Gute!

Und ich fände es unheimlich schade, wenn du keine Lust mehr hättest zu Leben und hier nicht mehr posten würdest.

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Ich nehme seit vielen JAHREN Paroxetin 20mg. Ohne größere Nebenwirkungen, bleibende Schäden etc. Meine Ängsten vor den Tabletten, die ich seinerzeit hatte, waren unbegründet. Aber am besten du besprichst das mit Facharzt und Hausarzt, damit du 2 Meinungen hast.

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