Bei "normalen" Röntgengeräten gibt es keine Effekte, die elektronische Geräte wie z.B. eine "elektronische" Uhr oder ein Mobiltelefon schädigen könnten.

Erst bei sehr hohen Energien, die allerdings erst z.B. in Beschleunigeranlagen, wie sie zur Strahlentherapie benutzt werden, erst hier können Strahlungseffekte auftreten, die in der Lage sind, elektronische Geräte zu beschädigen. Die Ursache liegt dann aber eher an den generierten Neutronen und den hochenergetischen Elektronen.

Beides ist beim Röntgengerät kein Problem.

Kurz:

Wenn "manche sagen es wäre gefährlich", dann haben diese nicht allzuviel Ahnung von der Materie.

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Ist das gefährlich?

Es ist mindestens saublöd und dämlich.

Das Paracetamol KANN bereits bei der von dir genannten Dosis zu Leberschäden führen (Lebernekrose) die zu Leberfunktionsstörungen mit Schmerzen, Verdauungsproblemen, diversen Beschwerden und im Extremfall zum Leberversagen führen können. Macht definitiv keinen Spaß und will man nicht haben.

Um sich zu schädigen gibt es definitv besser geeignete Mittel.

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  1. Es wurde offenbar ein PSMA-PET/CT durchgeführt (eine sehr empfehlenswerte Untersuchung)
  2. Offenbar wurde zuvor bereits eine Behandlung durchgeführt (wahrscheinlich eine Entfernung (Resektion) der Prostata)
  3. Die Untersuchung zeigt, dass einige Lymphknoten entlang des Rektums sowie des Sigma (beide gehören zum "untersten" Dickdarm also dem Bereich von ca. 4 - 25 cm vor dem Darmausgang)
  4. Auch (mindestens) eine Rippe (6. Rippe li) zeigt Veränderungen, die auf eine dort befindliche Knochenmetastase hinweisen.

Das Ganze sollte im Rahmen einer Tumorkonferenz in einem Tumorzentrum beraten / besprochen werden, um zu entscheiden, was nun die beste Behandlungsstrategie ist. Sehr wahrscheinlich wird man eine antihormonelle Behandlung (falls nicht bisher schon erfolgt) in Kombination ggf. mit weiteren Medikamenten empfehlen - das hängt aber von den weiteren genauen Umständen ab.

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Stadium 4 heißt: Entweder ist der Tumor schon sehr groß, wächst in die umgebenden Organe und / oder hat bereits in weiter entfernte Organe "gestreut", also Metastasen gebildet.

Beispiel:

Ein Lungenkrebs, der bereits in die Wand der Hauptschlagader eingewachsen ist und zusätzlich z.B. 15 kleine Hirnmetastasen gebildet hat (kommt durchaus vor), ist definitiv schwierig zu behandeln, weil beim Versuch einer Operation wahrscheinlich nicht der ganze Tumor an der Lunge entfernt werden kann (Schlagader-OP ist hier schwierig, es müßte außerdem wohl große Teile der Lunge entfernt werden), und eine größere Zahl an Hirnmetastasen kann man nicht sinnvoll operieren, weil dann zu viel Hirngewebe zerstört würde, was keine gute Lebensqualität übrig ließe.

Man kann die Hirnmetastasen bestrahlen, was auch oft recht erfolgreich ist (die Metastasen können kleiner werden oder gar verschwinden), allerdings gibt es das Risiko, dass diese erneut nachwachsen, oder Metastasen an anderen Organen auftreten (z.B. in Knochen).

D.h. wenn schon Krebszellen in größerer Zahl im Körper "rumschwimmen", ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sich immer mal wieder in Organen festsetzen, dort wachsen und Probleme machen, so dass oft keine Heilung mehr möglich ist.

Eine Bestrahlung ist umso "schwieriger", d.h. mit mehr Nebenwirkungen / Schädigungen verbunden, je größer das Bestrahlungsgebiet ist bzw. je mehr Gebiete bestrahlt werden sollen.

Dann gibt es noch biologische Gründe, die dazu führen, dass größere Tumore weniger empfindlich für Chemotherapie und / oder Bestrahlung sind (u.a. wegen schlechterer Durchblutung / Sauerstoffversorgung dieser Tumore.

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Jeder Arzt muss bei einer Medikamenten-Verordnung selbst(!) beurteilen, ob er das entsprechende Medikament für angezeigt / notwendig / geeignet für den jeweiligen Patienten hält.

Und ein Arzt ist nicht verpflichtet, ein bestimmtes Medikament zu verordnen, wenn er dies nicht für sinnvoll (indiziert) hält.

Z.B. könnte der Arzt eine andere Medikation für besser halten - oder eine Entwöhnung etc.

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Als Facharzt in einer Klinik ("Station" gibt es in der Regel nur dort) wird man als Arzt in den meisten Fällen entsprechend dem jeweils gültigen Tarifvertrag entlohnt:

Ein Beispiel für kommunale (also nicht private und nicht Unikliniken)

https://www.oeffentlichen-dienst.de/entgelttabelle/tv-aerzte-vka.html

Als Facharzt (ohne Oberarztfunktion) zählt man zur Entgeltgruppe II, die Stufen werden entsprechend der jeweiligen Jahre in der entsprechenden Qualifikation (hier also Facharzt) gewählt.

Dabei ist es übrigens völlig egal, welches Fachgebiet (in der Tabelle gibt es keinerlei Unterschiede nach Fächern)

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Keloid schmerzen -- Wer kann Helfen?

Hallo! Ich habe in meiner Jugendzeit ein Fibrom über dem Schlüsselbein entfernt bekommen. Anschließend hat sich eine Zeigefinger langen Narbe gebildet die Beschwerden bereitet. Ich habe zwischenzeitlich eine Vereisung an der Narbe bekommen, die ich abbrechen musste, weil die schmerzen einige Tage so schlimm waren, das ich nur noch ruhe haben wollte. Ich habe auch viele Narben Salben und Pflaster ausprobiert, leider alles ohne Erfolg. Die Narbe wuchs weiter und die Beschwerden wurden von mal zu mal mehr. 2013 habe ich dann 3x eine Laser Therapie bekommen. Die Narbe wurde schmaler aber die Beschwerden gingen nicht weg. 2018 wurde die Keloid Narbe rausgeschnitten, in der Hoffnung das die Beschwerden aufhören. Leider war dieses ohne Erfolg. Ich habe von Anfang an das empfohlene Pflaster verwendet, aber die Keloid Narbe hat sich neu gebildet. Ich habe jetzt 4-8 fach schlimmere Probleme als vorher und bei jedem Wetter Umschwung ist es dann noch schlimmer. 1x Kortisonspritze mit einem Schmerzmedikament bekommen, dazu sage ich nur: Nie wieder Spritzt man mir etwas im Wachen Zustand in meiner Schmerzhaften Narbe rein. Hölle! Und es hat nicht angeschlagen/ geholfen. Dann sollte ich zum Neurologen, dort habe ich 2 Nerven Medikamente bekommen. 2 Tage war es gut, endlich konnte ich wieder Schlafen und danach fing der ganze Misst wieder von vorne an. 2 1/2 Jahre hatte ich die Medikamente genommen, die ich aber danach absetzte, weil sie nicht geholfen haben. Dann wurde ich zum Orthopäden geschickt und dann zum Hautarzt. Eine Klinik wollte nochmal die Narbe Operativ entfernen und im Anschluss direkt eine Bestrahlungstherapie machen, aber die KK lehnte leider die Kosten dafür ab, dann holte ich mir eine andere Meinung ein. Ein Arzt aus einer anderen Klinik empfahl mir keine neue Op zu machen, aber Kortisonspritze und danach Lasern zu lassen wäre die Empfehlung, aber vorher sollte ich zum Schmerztherpeut, denn Kortison und Laserbehandlug würde zwar die Narbe abflachen, aber was ist wenn dadurch die Beschwerden nicht weg gehen sollten, dann wäre ja die Behandlung umsonst gewesen. Also ab zum Schmertherapeut, der meinte ich hätte starke Depression und sollte mich behandeln lassen. Ich sagte dazu kein wunder wenn man keine Nacht mehr schlafen kann. Das man dann mit den Nerven fertig ist, ist doch kein wunder. Oder? Ich fragte ob er mich nicht mal in die Röhre zum MRT schicken könnte, um mal zu gucken was da los ist, aber er sagte er würde nur die Schmerzen behandeln und er wäre nicht dafür da um die Ursache zu finden. Diese Schmerzen die ich habe, hält auf Dauer kein normaler Mensch aus. Meine Narbe macht mich Fertig! Die Narbe schmerzt Juckt brennt usw. es strahlt schon zu den Schultern das man denkt die Knochen seien angegriffen, Schmerzen ziehen schon mal runter zwischen der Brust, ab und zu mal ein Kneifen ins Kinn und zucke regelrecht zusammen, wenn der Schmerz wie ein Blitz raus schisst. Wer kann mir Helfen, was kann ich tun? Ich kann nicht mehr!!!!

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Eine Klinik wollte nochmal die Narbe Operativ entfernen und im Anschluss direkt eine Bestrahlungstherapie machen, aber die KK lehnte leider die Kosten dafür ab

Diese Behandlung (insbesondere mit direkt anschließender Bestrahlung (muss am OP-Tag bereits beginnen!!) ist normalerweise Kassenleistung, ggf. muss man halt der Ablehnung durch die Kasse widersprechen.

Funktioniert in der Regel sehr gut (sowohl die Therapie, als auch die Kostenübernahme der KK).

Ggf. kann dich auch ein Strahlentherapeut (m,w,d) dazu beraten - diese/wir führen diese Behandlung durchaus öfter durch (den Bestrahlungsteil)

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Die Entfernung der Klammern dauert in der Regel wenige Minuten.

Wenn dabei keine ungewöhnlichen Probleme auftreten (z.B. bei Wundheilungsstörung), dann kann man nach der Prozedur (Entfernung der Klammern + ggf. Pflasterverband) direkt wieder nach Hause.

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Eine sehr bewährte und erfolgreiche Behandlungsoption stellt die sog. "Röntgen-Reizbestrahlung" dar.

Ein paar Infos dazu gibt es hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlentherapie_bei_gutartigen_Erkrankungen

Das Verfahren ist gerade bei Fersenbeschwerden (einschl. Entzündungen der Plantarsehne) sehr erfolgreich - die Ansprechrate (d.h. deutliche Besserung bis hin zu völliger Beschwerdefreiheit) liegt bei ca. 80%.

Ist seit Jahrzehnten bewährt, ist Kassenleistung und - regelkonform durchgeführt - weitgehend frei von Nebenwirkungen.

Ob das für Dich in Frage kommt, sollte bei einer Vorstellung beim Strahlentherapeuten (m,w,d) - möglichst unter Vorlage von Röntgen- oder MRT-Aufnahmen des betreffenden Fußes geklärt werden.

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Ein MRT kann in aller Regel nicht durch Ansicht nur eines einzelnen Bildes beurteilt werden.

Die von dir umkringelte Struktur könnte(!!) ein "Anschnitt" einer Speicheldrüse sein, genaueres kann dir jemand sagen, der durch die ganzen Bilder blättern kann (und ein wenig Ahnung von MRT hat).

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Es gibt die Empfehlung, entzündungshemmende Medikamente (dazu gehört auch Ibuprofen) erst einige Stunden NACH der Impfung einzunehmen, da anderenfalls die erwünschte Reaktion des Körpers reduziert werden kann und weniger Antikörper gebildet werden können.

Paar Infos dazu:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121976/COVID-19-Paracetamol-Co-gegen-Impfnebenwirkungen-nicht-zu-frueh-einnehmen

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Du hast recht damit, dass ASS kein "Blutverdünner"* ist, es "verdünnt" also nicht das Blut (das würde z.B. durch eine Infusion mit physiologischer NaCl-Lösung passieren).

ABER: Es ist ein Wirkstoff, der die Blutgerinnung (genauer: die Verklumpung/Verklebung der Blutplättchen) hemmt, verzögert bzw. reduziert.

DAS wiederum führt dazu, dass schon bei geringen Verletzungen eine auftretende Blutung für längere Zeit nicht durch Blutgerinnung gestoppt wird, die Blutung also teils sehr lange bestehen kann, bei größeren Verletzungen / Blutungen kann das durchaus dramatische Folgen haben.

UND: Es gibt -anders als bei anderen Gerinnungshemmern - kein Gegenmittel!

*Dass bei Laien die Bezeichnung "Blutverdünner" verbreitet ist, macht es nicht richtiger.

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Wenn das MRT explizit für den Hals oder die HWS gemacht wurde, ist nur ein kleinerer Teil des Gehirns mit abgebildet und damit beurteilbar.

Daher kann man deine Frage (unter Berücksichtigung deiner Angaben) mit Nein beantworten.

Wenn aus irgendwelchen (nachvollziehbaren) Gründen eine Beurteilung des Hirns (hier: Nachweis bzw. Ausschluss eines Hirntumors) gewünscht wird, muss eben ausdrücklich ein cMRT (craniales MRT) erfolgen. Nur dabei wird auch tatsächlich der gesamte Hirnschädel untersucht, dargestellt und dann auch befundet.

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Ich habe schon seit lägerem eine Komische Braune Ader oder so etwas. Es zieht sich auf der Vorhaut oben(Höhe der Eichel) bis zum unteren Ende.

Meinst du vielleicht die "raphe penis"?

https://de.wikipedia.org/wiki/Raphe_perinei

... und

eine (leichte) Biegung (Deviation) des Penis ist völlig normal, Bei fortbestehenden Bedenken einfach mal einen Urologen befragen!

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Auf den von dir verlinkten Bildern kann man wegen der sehr schlechten Bildqualität, der ungeeigneten Sequenz und der fehlenden weiteren Bilder insbesondere die Halswirbelsäule nicht beurteilen.

Falls du mit "weißen Flecken" die Befunde im Gehirn meinst, hier handelt es sich schlicht um Liquor ("Hirnwasser"), was völlig normal ist.

Angesichts der weiter oben genannten Beschränkungen kann man deine Frage schlicht nicht suffizient beantworten.

Sinnvoll wäre noch, zu erwähnen, aus welchem Grund / mit welcher Fragestellung die Untersuchung erfolgt ist!

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Die Bezeichnungen beschreiben nach dem sog. TNM-System die Ausdehnung bzw. Ausbreitung einer Krebserkrankung.

https://de.wikipedia.org/wiki/TNM-Klassifikation

Hierbei ist zu beachten, dass die Bedeutung je nach Tumorart unterschiedlich sein kann (T2 kann bedeuten, dass der Tumor größer als 2 cm ist (z.B. bei Brustkrebs), aber auch, dass ein Tumor -eher unabhängig von der Größe- in bestimmte Gewebeschichten eingedrungen ist (z.B. bei Hodenkarzinom)

Daher kann man eine genauere Angabe nur sinnvoll machen, wenn man (du) etwas mehr über den Tumor weiß.

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Bei der Ultraschalluntersuchung können sowohl Größe, als auch Form und Binnenstruktur der Lymphknoten beurteilt werden.

Hierbei gibt es Kriterien, die für bzw. gegen eine Malignität (=Bösartigkeit / Metastasen) sprechen.

Das ergibt selbstverständlich keine absolut sichere Diagnose - diese kann erst eine histologische Untersuchung sichern, ein erfahrener Untersucher (m/f/d) hat jedoch eine recht gute Trefferquote.

https://www.kup.at/journals/abbildungen/gross/18604.html#start

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Die Tollwut kommt (als Abart) bei Wildtieren in D nur noch bei Fledermäusen vor, daher kann sich dein Hund bei dem von dir genannten Geschehen nicht infiziert haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut

Wie geht es eigentlich dem Igel? - Ein sehr nützliches und schützenswertes Tier.

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