Im ersten Befund wird beschrieben, dass die CT-Untersuchung den Verdacht(!) auf ein Sigma-Karzinom mit LK-Metastasen nahelegt.

Dieser Verdacht sollte durch eine Darmspiegelung (Koloskopie) bestätigt oder aber ausgeräumt werden (bei einer solchen Untersuchung kann auch eine Gewebeprobe entnommen werden, die dann eine sehr genaue Beurteilung ermöglicht).

WENN sich dann der o.g. Verdacht bestätigen sollte, sollte im Rahmen einer Tumorkonferenz eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen erstellt werden. (der behandelnde Arzt kann / soll den Patienten dort anmelden)

Der zweite Befund beschreibt eine wohl vorbekannte Entzündung der Prostata. Diese kann ggf. der Urologe behandeln - ist aber aktuell nachrangig.

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Der Weg zum Facharzt für Allgemeinmedizin geht in aller Regel so:

  1. Abitur (wenn (sehr) gute Abi-Note, ist die Wahrscheinlichkeit größer, überhaupt einen Studienplatz zu bekommen, als bei schlechterer Note (es gibt sehr viel mehr Interessenten als Studienplätze)
  2. Studium der (Human)medizin. Dauert (mindestens) etwas über 6 Jahre (nur bei wenigen (Privat-)Unis etwas kürzer) und nach erfolgreichem Abschluss kann man die Approbation beantragen (ein Verwaltungsvorgang), danach ist man Arzt (ohne weitere Fachbezeichnung).
  3. Will man "Allgemeinmediziner(in)" werden, erfordert dies die (mind.) 5 Jahre dauernde Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin.

Nur nebenbei: Einen Doktortitel braucht man (dafür) nicht, es bleibt dem Arzt überlassen, ob er diesen wichtig findet (dann muss er/sie eine sog. Doktorarbeit schreiben, die ggf. absolut nichts mit seiner Tätigkeit zu tun haben muss)

Was man als Allgemeinmediziner so macht?

Das was ein "Hausarzt" üblicherweise macht:

https://www.praktischarzt.de/arzt/facharztrichtungen/facharzt-allgemeinmedizin/

Aber all das hättest du mit Hilfe einer Suchmaschine - z.B. www.Startpage.com sehr leicht und schnell selbst herausfinden können...

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MRT wegen Knubbel am Hals?

Habe seit 17 Monaten am unteren linken Hals 2 kleine Knubbel (vllt so 1,2cm der eine), verschieblich und schmerzlos. Er ist seit diesen 17 Monaten nicht gewachsen und ich habe auch keine Beschwerden. Ich war bei 3 Ärzten - meinem Hausarzt (der meinte, brauchst nicht zum HNO, ist unauffällig, das war vor über einem Jahr), einem weiteren HNO - der meinte ist unauffällig weil klein und verschieblich - keine Sorgen machen (vor 8 Monaten und nochmal vor 3 Monaten) ... AHHHH Jetzt war ich aber bei einem anderen, sehr strengen und älteren HNO, der mich unglaublich verunsichert hat. Erst konnte er die Knubbel gar nicht fühlen und meinte "Ja, das können Muskelstränge sein und manchmal bildet sich ein Lymphknoten nach einer Infektion auch nicht zurück". Da dachte ich dann so - Okay, hier bin ich gleich raus und brauch mir keine Sorgen mehr machen. Ja Falsch gedacht. Er meinte dann am Ende ja ich überweis dich mal in die Radiologie und die sollen ein MRT vom Hals machen. WHATTT? Wie kann es sein dass er den Knoten nicht spüren kann, keinen Ultraschall macht aber mich zum MRT schickt? Ist das normal? Der Arzt war sehr streng, hat mir nicht mal richtig zugehört, mich ständig unterbrochen und hatte einen anmaßenden Ton. Auf der Überweisung steht "unklare Gewevermehrung".

Ich verstehe den Sinn des MRTs aber nicht richtig. Was würde man denn darauf sehen? Die Lymphknoten lassen sich doch auf dem MRT nicht als gut/bösartig aufteilen? Reicht da nicht nen Ultraschall? Und was würde denn für ein Lymphom sprechen beim MRT? Wenn ich ehrlich bin glaube ich, dass ich die Überweisung nicht wahrnehmen werde. Dafür, dass der den nicht mal fühlen konnte, soll ich mir jetzt Kontrastmittel spritzen lassen und in der lauten Röhre verweilen - und selbst dann könnte man ja nicht mal genaueres sagen (wie man anhand von vielen Beiträgen hier merkt). Wieso haben 2 HNOs bei denen ich war, keinen Ultraschall gemacht, aber jetzt eine Überweisung zum MRT?

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Gerade die Lymphknoten am Hals können schon bei kleineren Entzündungen mal mit Schwellung reagieren, und ja, manchmal ist so ein LK auch nach Abklingen einer solchen Entzündung noch länger etwas vergrößert.

GERADE am Hals aber lassen sich LK meist sehr gut per Ultraschall untersuchen, einschätzen und ggf. kontrollieren, weil nah an der Oberfläche und gut zugänglich.

Eine MRT kann manchmal(!) hier noch zusätzliche Informationen bieten, allerdings ist bei der von Dir beschribenen Konstellation eine MRT-Indikation nur schwer nachvollziehbar.

Daher: Lass das von deinem HA gelegentlich per Sono kontrollieren und fummel nicht dauernd dran ;-) macht einen ggf. nur unnötig kirre.

Und über den letztgenannten HNO decken wir den Mantel des -leicht ärgerlichen- Schweigens.

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Aber nun ist meine Hand angeschwollen und mega heiß, kann das vom Finger kommen?

Könnte sein (muss nicht) - bei den von dir beschriebenen Beschwerden empfiehlt sich jedenfalls ein baldiger Arztbesuch (morgen!!), denn falls es doch eine Infektion durch den damaligen Biß wäre, sollte diese sehr zügig und professionell behandelt werden!

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Verdacht auf Tumor. Trotzdem kein Röntgen?

Guten Tag,

ich habe hinter meinem rechten Ohr eine Beule (1cmx1cm groß) die keine Schmerzen verursacht, hart und nicht verschiebbar ist. Die Haut zeigt auch keine Änderungen. Natürlich habe ich mich (leider) im Internet informiert und erstmal Panik bekommen. Bei diesen Symptomen sei das ein Hinweis auf Krebs, da ich auch nicht krank war und Lymphknoten zum Beispiel somit ausgeschlossen sind.

Deshalb bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, der mich mit dem Verdacht auf ein Osteom, also knöchern, am Schädel zu einem Orthopäden überwiesen hat (mit Röntgen). Bin daraufhin zu einer Klinik mit einer orthopädischen Einrichtung, dort hat mir der Arzt aber nur erzählt die Strahlenbelastung einer Röntgen Aufnahme sei zu hoch dafür. Er hat sich nur die Beule angeschaut und gründlich abgetastet. Daraufhin meinte er es sei nicht knöchern sondern vermutlich eine Gewebeveränderung, das gibt's manchmal. Ich solle die Beule weiter beobachten und bei Beschwerden nochmal vorbeikommen, dann müsse man es eventuell aufschneiden.

Auf meine Nachfrage hin ob das ein Tumor sein könnte hat er gesagt: Ich glaube nicht. Und genau der Teil verunsichert mich. Wenn er es nicht weiß, warum kein Röntgen? Bei Krebs muss man ja so schnell wie möglich handeln und wenn sich erste Symptome zeigen, könnte es ja schon fast zu spät sein... deshalb die Frage ob ich ihm vertrauen soll oder lieber noch zu einem anderen Arzt gehen?

Mit freundlichen Grüßen

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Es läßt sich recht einfach per Ultraschall unterscheiden, ob die "Beule" knöchern oder durch Weichteil(e) verursacht ist, letzteres läßt sich dabei auch noch weiter eingrenzen (Lymphknoten z.B. sehen im Sono ziemlich typisch aus).

Wurde denn bisher der Befund nicht per Ultraschall beurteilt?

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Von einer Dystelektase spricht man u.a., wenn ein Bereich der Lunge nicht regulär belüftet ist, also z.B. kollabiert ist. Das kann einen sehr kleinen Bezirk betreffen, oder einen größeren Bereich und ist zunächst mal nicht automatisch ein Problem.

Allerdings können sich dahinter auch Lungenkrankheiten, Verletzungen oder auch Fremdkörper (z.b. bei Kleinkindern) "verstecken".


Genaueres kannst du dem Befund entnehmen, in dem dieser Begriff vorkommt (beim googeln hilft die richtige Schreibweise), oder du fragst den Arzt, der die Untersuchung angefordert hat.

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Können die das abblehnen, mich zu operieren?

Selbstverständlich können "die" eine Operation ablehnen, wenn der Arzt, der dich dort untersucht, zu dem Eindruck kommt, daß eine OP nicht indiziert ist (=für deine spezielle Situation nicht sinnvoll).

Eine OP hat eigene Risiken und es gibt in aller Regel keine Garantie, daß die Beschwerden oder die Funktionalität hinterher besser sind.

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Hmm, wo meinst du da, etwas "schwarz umrandetes" zu sehen, und wo etwas "leuchten"?

MRT-Interpretation ist nicht so ganz einfach zu erklären, u.a. weil es eine insbesondere für Laien recht unübliche Darstellung von Gewebe bietet. Und dann auch noch in den unterschiedlichen Untersuchungssequenzen wiederum verschieden ist.

Dann hast du auch noch - neben den persönlichen Daten, die richtigerweise NICHT hierher gehören - leider auch die Untersuchungsparameter verdeckt bzw. nicht mit dargestellt, so dass nicht unmittelbar klar ist, welche Untersuchungssequenz dargestellt ist.

Aber vielleicht als "Einstieg":

Besonders hell dargestellt sind stark wasserhaltige Strukturen, hier insbesondere Liqour (im Rückenmarkskanal) und (geringer) Fett (Gehirn, Haut, Unterhaut, teilweise Blut...)

Die relativ dunklen Bereiche - insbesondere im Bild 1- sind Muskeln.

Im Bild 0 sieht man die Halswirbelsäule -ohne dass man aus einem einzigen Bild jetzt eine relevante Störung entnehmen könnte.

Für eine ordentliche Interpretation wirst du also tatsächlich auf den schriftlichen Befund des Radiologen (oder dessen Übersetzung durch deinen HA) warten müssen, da man für eine vernünftige Beurteilung den ganzen Satz an Bildern braucht.

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Bei diesen Beschwerden sollte nachgesehen werden, ob man einen Grund bzw. eine Ursache für die "vergrößerte" Gallenblase UND den Gewichtsverlust finden kann. Zunächst mittels sehr ordentlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung, dann per Ultraschalluntersuchung (erfordert einen darin geübten(!) Untersucher), der sich auch die nähere Umgebung (u.a. Pankreas) ansieht, falls dies nicht weiterführt, ggf. CT Abdomen mit KM.

Tumormarker gibt es nur für einige Tumorarten, und vielleicht liegt ja auch eine entzündliche Veränderung o.ä. vor.

Mit den von dir beschriebenen Symptomen würde man jedenfalls empfehlen eine ordentliche Ursachenforschung zu betreiben.

Sind denn Gallensteine o.ä. beschrieben worden? Eine Entzündung der Gallenblase? (läßt sich im Ultraschall leicht feststellen)

Vielleicht kannst du auch noch - wenn du die Befunde deiner Mutter hast, deinen HA mal befragen...

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Ich nehme immer weiter zu und weiß nicht warum!

Nun, das ist recht einfach (und ich bin ziemlich sicher, dass das auch für DICH nicht neu ist):

Wenn man längere Zeit mehr Nährstoffe (Kalorien) zu sich nimmt, als man verbraucht (Grundumsatz + Aktivität), dann nimmt man zu.

Oder einfach ausgedrückt: Wer mehr ißt als er verbraucht, nimmt zu.

Daher ist es sinnvoll und erforderlich, schlicht langfristig weniger Kalorien zuzuführen.

Das geht am Besten und Einfachsten, indem man die völlig unnötigen Kalorien aus Süßwaren / Zuckerzeug und zuckerhaltigen Getränken meidet und sich einer vorwiegend pflanzlichen Ernährung (insbesondere Gemüse + Salate) bedient. Diese hat neben einem guten Gehalt an benötigten Nährstoffen auch die Eigenschaft, gut zu sättigen ohne allzuviele Kalorien.

Wenn du dich unsicher fühlst, kann auch das Gespräch mit deinem Kinder- oder Hausarzt helfen.

Und bitte: Keine selbst "gefundene" oder angelesene Diäten!!

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Wenn die bisherige Behandlung nicht ausreichend erfolgreich war, könnte eine sog. Reizbestrahlung (auch als Entzündungsbestrahlung oder Röntgentiefentherapie bekannt) sinnvoll sein...

Vielleicht magst du dir mal meine Antwort (+Kommentare) zu einer ähnlichen Frage durchlesen:

https://www.gutefrage.net/frage/strahlentherapie-roentgenreizbestrahlung-bei-fersensporn?foundIn=tag_overview&randomReloadId=602014#comment-123326199

Dort geht es zwar um Beschwerden am Fuß (sog. Fersensporn), aber auch hier handelt es sich um eine chronische (=länger dauernde) Entzündung, und die dort erwähnte Reizbestrahlung wird auch an entzündeten Gelenken (Schulter, Ellenbogen etc.) sehr erfolgreich angewendet, auch wenn diverse Vortherapien nicht anhaltend gewirkt haben.

Du kannst auch bei Wikipedia diesen Begriff eingeben für mehr Infos:

"Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen"

HTH

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Die beschriebene Beobachtung kann mehrere Ursachen haben, die "wir" nicht per Ferndiagnose beurteilen können.

Das kann ein vergrößerter Lymphknoten sein (dafür gibt es vielerlei Auslöser), eine Muskelveränderung oder gar ein Tumor.

Genauer kann das der Hausarzt oder der von diesem beauftragte Facharzt herausfinden.

Kurz: Den Befund sollte sich in den nächsten Tagen ein Arzt ansehen.

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WENN schon eine Ultraschallbehandlung avisiert oder gar begonnen ist, würde ich definitiv abwarten, ob diese erfolgreich ist (sollte wenige Wochen nach Therapieende beurteilbar sein).

Wenn die Beschwerden aber danach nicht wesentlich gebessert sind, kann die Reizbestrahlung erfolgen.

Die Erfolgsrate der Reizbestrahlung bei Fersensporn (Plantarfasziitis) liegt übrigens bei über 80%(!) und wird daher auch von allen Kassen übernommen.

Du kannst übrigens schon mal versuchen, Dir selbst zu helfen:

- Vermeide barfuß auf hartem Untergrund zu stehen / gehen (auch nicht nur bestrumpft), sondern trage z.b. Hausschuhe.

- Vermeide "kalte Füße" (schlechte Durchblutung)

- sieh zu, dass deine Schuhe dem Fuß eine gewisse Dämpfung / Polsterung geben, ggf. mit Gelkissen oder anderen Einlagen, falls die Schuhe selbst an der Ferse zu steif / hart sind.

Viel Erfolg!

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Zunächst mal:

Du kannst nicht viel damit falsch machen und kannst natürlich sehr wohl damit "spielen" (auch wenn manche Kommentatoren das anders sehen - warum auch immer).

Du kannst ganz einfach das Stethoskop mit der Membranseite auf die linke Brustkorb-Hälfte legen und dabei hören... (kannst du ja zunächst mal an dir selbst testen). Beginne einfach mal knapp neben dem Brustbein und dann versetzt du das Stethoskop jeweils nach ein paar Herzschlägen um einige cm nach links, oben und unten. Wenn du aufmerksam zuhörst, wirst du bemerken, dass mn dabei etwas unterschiedliche Dinge hört (der geübte Arzt kann hierbei recht viele Informationen z.b. über die Herzklappen heraushören).

Auch die Lunge läßt sich damit abhorchen, einfach das Gerät (am besten) auf den Rücken halten, erst mal in der Nähe (unterhalb) des Schulterblattes, dann die "Versuchsperson" mal mit offenem Mund normal atmen lassen, und danach mal tief einatmen.. Du wirst die Unterschiede hören.

Was man eher nicht machen sollte: Während man das Ding in den Ohren hat, sollte man nicht mit dem Kopfstück (=das Teil mit der Membran) irgendwo gegenstoßen oder gar kräftig auf die Membran klopfen.

Sonst kannst du nicht viel "schlimmes" anstellen, so lange du nicht versuchst, aus dem Gehörten irgendwelche Diagnosen abzuleiten. Das solltest du dann doch geübteren Leuten überlassen ;)

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Du hast eine sog. Hypospadie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypospadie

ist nicht gar so selten und nicht zwingend behandlungsbedürftig, allerdings kannst / solltest Du dich mal beim Urologen beraten lassen.

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Was war denn der Grund für die Untersuchung?

Wenn betont wird "... insbesondere rechts", so spricht das dafür, dass wahrscheinlich die Fragestellung an die Untersuchung war, ob in der rechten Glutealmuskulatur (oder sonst im rechten Becken) etwas "verdächtiges" zu sehen sei.

Wenn da nichts weiter war und die Fragestellung nicht nach weiteren Details fragte, dann wird das i.d.R. nicht ausführlich beschrieben.

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Hmm, ich habe mehrere hundert Serompunktionen gemacht, KEINE davon benötigte eine Sedierung o.ä. (sahen die Patienten übrigens genauso - oft waren die verwundet, dass sie die Punktion nicht mal gespürt hatten(!))

Kommt natürlich auch immer darauf an, WO genau das Serom sitzt (tief im Bauch würde ich wohl auch einen Teil des Stichkanals betäubt haben), wenn es mehr oder weniger dicht unter der Haut liegt, ist es meist einfach und schmerzarm bis schmerzlos (allenfalls ähnlich einer Blutabnahme).

Allerdings: es gibt Kolleginnen und Kollegen, die schlicht nach Tastbefund punktieren, was ja häufig auch klappen kann. Ich habe jedoch ausschließlich(!) unter Ultraschallkontrolle punktiert, d.h. ich konnte immer genau sehen, wo ich mit der Nadel(spitze) gerade bin. Damit kann man sehr zuverlässig genau das treffen, was man beabsichtigt und vermeidet unnötige Fehlpunktionen.

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Bei Medikamenten bezieht sich der Begriff "nüchtern" fast immer auf die Aufnahme von Nahrung oder Getränken, da diese ggf. die Resorption (Aufnahme) der Medikamente verändern können.

Bei manchen Medikamenten / Maßnahmen ist aber auch der Verzicht auf rauchen mit gemeint (wird aber dann meist auch so angesagt oder zumindest erfragt), z.b. vor einer Narkose oder vor der Bestimmung etwa von Blutgasen, weil hier durch vorheriges Rauchen die Werte sich verändern können, bzw. dies ggf. bei der Narkose berücksichtigt werden muss.

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Die Frist von 24h gilt (nur) für Eingriffe / Maßahmen mit gravierenden Risiken oder Folgen, wie z.b. größere OPs oder eine Chemotherapie etc.

Für kleinere Eingriffe und / oder solche mit nur geringem Risiko für den Patienten kann die Zeit zwischen Aufklärung und Eingriff auch (viel) kürzer sein.

Und eine Magenspiegelung gehört eben -nachvollziehbar- zu letzteren. Daran ändern auch die möglichen, aber sehr seltenen Komplikationen nichts.

Vergleiche mal ein wenig mit einer Blutabnahme (ja, der Vergleich hinkt, aber nur ein wenig). Dort bekommst du in der Regel gar keine schriftliche Aufklärung und auch meist keine Wartezeit, obwohl auch da mal was schief gehen könnte (Nervenverletzung, Arterienverletzung etc.), aber dies ist ziemlich unwahrscheinlich.

Und ob die Vitalwerte zuvor kontrolliert werden, kann der Arzt anhand der Angaben des Patienten durchaus mal abschätzen. Dazu dienen u.a. auch die gestellten Fragen (Gerinnungsstörung etc.) sowie der sog. klinische Eindruck.

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das Trinken von Bier habe keine Auswirkung auf die Leber. Es wäre nur Wein und Schnaps, die der Leber schaden

Völliger Schwachsinn, der eigentlich nur von jemand stammen kann, der damit seinen hohen Bierkonsum rechtfertigen möchte.

Die Belastung der Leber kommt vor allem durch den in den Getränken enthaltenen Alkohol. Und es ist zwar richtig, dass Bier in aller Regel einen geringeren Gehalt an Alkohol hat, als eine gleiche Menge Wein oder Spirituosen, aber dafür wird meist eine viel größere Menge Bier getrunken.

Und der Leber ist es VÖLLIG schnuppe, mit welchem Wasser der Alkohol "verdünnt" wird.

Eine kleine Flasche Bier (0,33 l) enthält ca. 12-13 g Alkohol.

Mehr zu dem Thema:

http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/risikoarmer-alkoholkonsum/

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