Hallo, es gibt eine recht gute Möglichkeit, Verfärbungen selbst zu entfernen: Zahnradierer. Die haben oben eine angeschrägte Kante, so dass man auch bisschen die dreidimensionale Zahnoberfläche bearbeiten kann. Allerletzte Feinheiten schafft man damit nicht, aber trotzdem beeindruckend, was man damit machen kann. Soll man nicht so häufig machen - also eher einmal im Monat, aber ansonsten völlig unproblematisch, preiswert und effektiv. Der Zahnradierer, den ich mutze, heißt Nilix und kostet unter 10 Euro - und hält eine Ewigkeit. Für die Innenseite ist er nicht so geeigent - und richtig gründlich macht nur die PZR - aber für die schnelle Optik geht es perfekt.

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Bisschen kann fluorhaltige Zahnpasta schon tun. Was ein wenig zu funktionieren scheint, ist es, Meridol oder Elmex vor dem Zubettgehen auf den Zähnen zu verteilen und nicht auszuspülen (sollte man eh nicht, weil das Fluor nachgewiesen recht gut für die Zähne ist und verstoffwechselt wird und teilweise in die Zähne eingelagert wird - genau das will man eigentlich; darum ist Ausspülen nicht so sinnvoll). Viel vie wichtiger ist die REinigung mit Zahnzwischenraumbürsten (den richtigen - dazu meine früheren Postings anschauen!) zu reinigen, denn die Zahnfleischtaschen zwischen den Zähnen sind Sammelreservoir Nummer Eins für alle Bakterien. Die Zahnhälse sind nicht sooo das Problem, wie bethammchen schreibt. Dort muss man eher aufpassen, dass man durch starkes Putzen mit der Zahnbürste nicht das Zahnfleisch wegschrubbt. Leute mit an sich guter Mundhygiene haben schnell diese Zahnputzdefekte an den Zahnhälsen. Dort ist der Rückgang mechanisch verursacht. Darum empfehlen gute Zahnärzte heute eher, die Zahnbürste gegen eine ganz weiche Einbüschelbürste auszutauschen, die elektrische Zahnbürste wegzuwerfen und die wirklich problematischen Zahnzwischenräume mit den Interndentalbürsten zu reinigigen. Selbst wenn dir die Empfehlung nach Müllung der Zahnbürste auf den ersten Blick suspekt erscheint: Wo haben fast alle Leute zuerst Karies? In den Fissuren der Backenzähne (da kommen die Zahnbürsten nicht hin) und an den Zähnen rechts und links von einem Zahnzwischenraum. Da kommt die Bürste ja auch nicht hin. Also: Zahnzwischenraumbürste ist wirklich besser. Das Herausfinden der richtigen Größe ist nicht so leicht, auch die Entscheidung, welcher Hersteller wirklich die richtigen Borsten hat, aber wie gesagt: In ganz frühen Postings habe ich dazu mal eine Empfehlung ausgesprochen.

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Der Magen ist es fast nie, die Ernährung ist es fast nie (Ausnahme Knoblauch, Zwiebeln, aber das hält ja nicht tagelang an), Zunge ist es fast nie. Fast immer sind es die Zahnzwischenräume, in denen sich die Bakterien in den Taschen = Vertiefungen der Zwischenräume angesiedelt haben. Die bekommt man natürlich überhaupt nicht mt der Zahnbürste raus, noch viel weniger mIt Mundwasser (das nur in ganz besonderen Fällen verwendet werden soll, weil es meistens das Mundklima empfindlich stört) und auch nicht mit Zahnseide, denn die erreicht nur die "großen Brocken", während die riechenden Bakterien sich in de Zahnfleischtaschen zersetzen. Mit den richtigen Interndentalbürsten (es ist nicht ganz einfach die richtigen Borstendurchmesser zu ermitteln - sie müssen sich ja so aufpreizen, dass sie auch die Tiefe der Tasche erfassen können) ist das Geruchsproblem innerhalb kürzester Zeit verschwunden (egal, was man isst). Da das Zahnfleisch durch die Bakterien entzündet ist, hat man dann ein paar Tage Zahnfleischbluten, bis sich das Zahnfleisch regeneriert hat. 95% aller Mundgesuchssituationen sind durch Zahnzwischenraumbürsten innerhalb von 24 Stunden zu beheben.

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Hallo Herzdame92, du machst die Erfahrung, die früher oder später jeder macht - in unterschiedlicher Intensität. Jahrelang geht man zum Zahnarzt und der macht die sog. "01" (das ist die Gebührenziffer), bei der der Zahnarzt einen Befund erstellt, ob der Zahn gesund oder krank ist. Er oder sie sagt dann der Helferin: o.b. (das heißt "ohne Befund") oder "k" - wie in deinem Fall, "kariös". Das total Unbefriedigende ist: Jahrelang o.b. und dann auf einmal "k" - wie kann das gehen? Die allermeisten Zahnärzte sagen dann saublöd: "Ihr Zahnschmelz bla bla" oder "Ihre Zahnputztechnik" oder noch schlimmer: "Sie putzen zu wenig". In ähnliche Richtung geht ja auch unten ein Posting. Es wird also dir der schwarze Peter zugeschoben, falsche Pflege, falsche Ernährung, falsche Gene. Das ist gemein, unfair und falsch. Ich glaube, dass du auch ordentlich gepflegt hast und dass deine Ernährung überhaupt kein Problem ist. Und ich kann dir auch sagen, wo diene Zähne kariös sind, auch wenn du es nicht geschrieben hast: Entweder sind es die Backenzahnfissuren (wenn die nicht versiegelt worden sind) oder/und die 4er und 5er der Backenzähne! Kein Geheimnis, ist nämlich immer so. Und was sagen die Zahnäzrte: Mei, vielleicht besser elektrische Zahnbürste benutzen. Dummes Zeug. Was ist zwischen der letzten 01-Untersuchung mit "o.b." und der letzten mit "k" passiert? War vorher alles o.k. und dann "Plob" hast du Karies bekommen? Natürlich nicht - aber die meisten Zahnärzte sehen nicht (obwohl sie es eigentlich wissen), dass natürlich schon lange lange vorher in den Zahnfleischtaschen zwischen den Zähnen die Bakterien aktiv waren - und dann kommt einfach irgendwann die Karies im Zahnzwischenraum. Immer. Solange man nicht Interdentalbürsten verwendet. Dazu habe ich etliche Posting hier schon geschrieben. Zahnbürsten udn Zahnseide und PZR helfen für die Zwischenräume nur wenig - nur die richtigen (!) Zahnzwischenraumbürsten kommen dahin. Für dich konkret heißt das: Sofort anfangen mit Interndentalbürsten - und damit für die noch nicht mit "k-"befundeten Zähne (die aber alle schon leicht angegriffen sein dürften!) den Weg umkehren. Orangensaft und klebriges Zeug, angebliche Zahnschmelzschwächen sind dann völlig nebensächlich, weil du putzt, wo das Problem ist.

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Hallo Eleni, wie immer gibt es viele Möglichkeiten (die Varianten kannst du dir recht übersichtlich aber nicht ganz einfach bei "Odontogene Zyste" in Wikipedia anschauen), aber was oft als Kieferzysten beschrieben wird, sind Wurzelentzündungen, die sich in den Mundraum ausstülpen und dort einen Eiterkopf bilden. Röntgenbilder stellen das recht gut dar. Grundsätzlich sind Zysten Hohlräume, die sich mit Flüssigkeit füllen (Eiter, Blut, Lymphe usw.), oft bemerkt man die gar nicht, gehen auch oft wieder ohne Beeinflussung wieder zurück. Im Mundraum, gerade wenn die Zyste entzündlich ist, sollte man damit nicht lässig umgehen, sondern schnell einen Spezialisten aufsuchen. Im Zusammenhang mit einer Wurzelentzündung würde ich einen Zahnarzt für Endodontogie empfehlen (weil die einen Zahn noch retten können - jedenfalls viel besser als ein "normaler" Zahnarzt), auch wenn das meistens mit privaten Zuzahlungen verbunden ist (weil das Zeit braucht). Nur Zahnärzte, die mit Lupenbrille arbeiten, können sinnvoll an/in der Wurzel arbeiten - also auf keinen Fall bei einem Zahnarzt bearbeiten lassen, der meint, er könne auch so "alles" sehen, das ist Quatsch. Die Alternative zur Wurzelbehandlung ist sonst oft (und auf Dauer) die Extraktion des Zahnes oder dann der Zahnersatz, der fast immer teurer kommt. Bloß nicht wahnsinnig machen - Zyste hört sich wie ein Tier an, ist aber wirklich halb so wild.

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Der Zahnschmerz kann, wie alle Schmerzen, seine Ursache an ganz anderer Stelle als am Zahn haben. Beim Lichtschalter haben wir uns daran gewöhnt, dass wir den betätigen und ganz woanders geht das Licht an - das Prinizip ist letztlich bei der Fülle von Schmerz- und Nervenverknüpfungen nicht anders. Aber immerhin gibt es gerade bei Zähnen bestimmte Wahrscheinlichkeiten. Der stechende Schmerz bei Belastung ist bei dir wohl ein Hinweis für ein Wurzelproblem, eine Entzündung, die sich bei Belastung und Kompression doppelt bemerkbar macht. Wie sieht denn das Auge auf dieser Seite aus - leicht entzündetes unteres Augenlid genau auf der Seite, nicht schlimm, aber besonders sichtbar am Abend? Möglichweise ein Indiz. Aber der Schmerz kann auch an einem Zahn auftreten, der ganz gesund ist, aber ein anderer Ort strahlt seine Entzündung auf diesen aus. Das ist in einem ordentlichen Röntgenbild zu sehen (dunklere Bereich zeigen die Entzündungen). Karies ist in der Zahnmedizin ein seltsames Phänomen: Die meisten Zahnärzte diagnostizieren sie erst dann, wenn sie schon da ist - also repariert werden muss; bis dahin machen sie immer bei der sog. 01 "ob" - ohne Befund. Und auf einmal sagen sie der Helferin, die das mitschreibt, nicht mehr "ob" sondern "k" - kariös. Aber bis Karies sichtbar wird (und der Mundspiegel ist nicht ein so tolles Werkzeug - Lupenbrillen plus Mundspiegel wären da schon viel sinnvoller ...) ist ja schon vorher eine Läsion, ein Zahndefekt da, den bloß der Zahnarzt mit seinen Methoden nicht bemerkt - und darum sind die Hinweise unten - Geh zum Zahnarzt" - so überflüssig. Vor der braunen Karies kann es die sog. white spots geben, die schon auf baldige Karies hinweisen, davor gibt es auch einige Stadien, die aber alle nicht vom 08/15-Zahnarzt bemerkt werden. Zahnärzte sind auf die Reparatur fixiert, nicht auf die Vermeidung von Reparatur. Dass bisschen Prophylaxe, das gemacht wird, ist nachweislich nicht so der Bringer - Plaque-Bakterien - kann man u.a. bei Wiki nachlesen - brauchen noch nicht mal 2 Tage, bis sie nach einer Professionellen Zahnreinigung komplett wieder da sind. Und der Zahnarzt empfiehlt alle drei Monate - was die allerwenigsten machen! Da kannste mal sehen, was die meisten Zahnärzte von Prophylaxe verstehen! Es kann natürlich auch nur eine nervliche Reizung sein - z.B. überbeanspruchtes Zahnfleisch wegen Zahnschrubberei, die das Zahnfleisch dauerhaft eben nicht mag (da habe ich hier schon viel zu gepostet - kannst du dir bei Interesse ja weiterverfolgen), halte ich aber für unwahrscheinlich. Ich tippe auf Wurzelentzündung. Und da solltest du auch nicht zu irgendeinem Zahnarzt gehen (die viel zu schnell eine recht oft überflüssige Wurzelspitzenresektion, ein Kappen der Wurzelspitze vornehmen) - und schon gar nicht zu einem, der nicht mit Lupenbrille arbeitet - sondern zu einem sog. Spezialisiten für Endodontie, der die Wurzelkanäle von den Kariesbakterien befreit (die auch hier die Ursache der Entzündung sind), die Kanäle und alles was dazugehört ordentlich verschließt und damit den Zahn retten kann. Die Wurzelkanalbehandlung ist eine sehr aufwendige, sehr filigrane Tätigkeit, die Zeit erfordert - und darum unter Kassenbedingungen nicht gemacht werden kann. Rechne also mit einer privaten Zuzahlung - was sich bei einem echten Endo-Spezialisten aber immer lohnt, da so der Zahn oft gerettet werden kann, und damit eine Brücke oder ein Implantat - die viel teuerer kommen - vermieden werden. Zahnärzte, die eine Wurzelkanalbehandlung ohne Zuzahlung machen, müssen sie schnell machen - und damit tendenziell schlecht machen. Also Vorsicht, wenn du nicht zuzahlen musst - hier ist der Aufpreis (kann leicht 400 Euro ausmachen!) - tendenziell ein Qualitätskriterium!

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Die Frage ist ja, was mit deinem Backenzahl passiert, wenn du keine Krone machen lässt. Ich unterstelle, dass der Zahn nicht mehr groß erhaltenswert ist, aber auch nicht gezogen werden soll. Die Frage ist also eher, ob du mit einem Provisorium für die nächsten 20 Jahre rumlaufen willst, oder ob du einen ordentlichen Zahnersatz machen willst, den du auch wieder belasten kannst (Zähne sind auch für den Stressabbau da!). Natürlich besteht die Gefahr, dass bei einem erneuten Problem im Wurzelkanal die Krone kaputt gemacht werden musst - aber ja, so ist das eben manchmal. Auch ein frisch gewaschenes Auto kann gleich nach der Wäsche in ein Schlammloch fahren. Das ist ärgerlich, aber es gibt nicht wirklich eine Alternative dazu. Dein Zahnarzt sagt, dass man in einem Jahr über eine Krone nachdenken sollte - das ist vielleicht ein wenig lang, aber die Richtung ist wohl richtig. Erst mal abwarten, was mit den Wurzeln passiert - also bloß nicht zu schnell überkronen. Und wenn alles gut aussieht, eine definitive Versorgung machen.

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Hallo Sonya, ich würde an deiner Stelle erst mal ganz auf die Zahnbürste verzichten - und die Zähne mit Hilfsmitteln säubern, die viel besser geeignet sind. Selbst die weichste der im Handel erhältliche Bürsten ist offensichtlich schon für dein Zahnfleisch zu hart (und/oder die Borsten zu spitz). Stellt dir vor, du würdest jeden Tag an der gleichen Stelle an deinem Arm zwei bis drei Minuten kreisende Bewegungen mit deiner Zahnbürste machen - wir lange würde es dauern, bis du ein heftiges Ekzem entwickelt hast? Mit Einbüschelbürsten und Interndentalbürsten bekommst du deine Zähne viel sauberer - ohne dein Zahnflesich kaputt zu machen. Wenn du ein sensibles Zahnfleisch hast, wirst du wahrscheinlich mit den Interndentalbürsten zu Beginn Zahnfleischbluten erzeugen - nicht, weil die Zahnzwischenraumbürste falsch ist, sondern weil in den Zahnzwischenräumen die Bakterien sowieso schon das Zahnfleisch abbauen. Ich würde empfehlen - damit du eine direkte Rückmeldung hast - dass du zu einem Zahnarzt gehst, der SOLO-Prophlyaxe macht (kann man recherchieren unter solo-med.de), der wird dir das alles im Detail erklären. Du solltest auch prüfen, ob du in der Nacht zu viel (bisschen ist o.k., richtig und unproblematisch) knirscht/presst, auch das kann sich auf ein besonders sensibles Zahnfleisch auswirken. In diesem Fall ist es ggf. auch sinnvoll, nach besseren Stressverarbeitungsstrategien zu suchen, allein oder mit professioneller Hilfe.

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Das scheint mir ein typischer Zahnputzdefekt zu sein - das passiert vielen, die eine gute Mundhygiene betreiben und schrubben schrubben schrubben. Normalerweise auf der Seite, die der Normalhand gegenüber liegt, also Rechtshänder eher an den linken Eckzähnen und umgekehrt. Das muss gar nicht mit hohem Druck sein, jede elektrische Zahnbürste mit ihren heftigen oszillierenden Bewegungen hat den gleichen Effekt. Irgendwann sagt das Zahnfleisch: Mag nicht mehr, ich geh weg. Und viele Zahnmediziner sagen: Normal, geht halt jedes Jahr im Durchschnitt bisschen zurück (siehe unten). Nein, das muss gar nicht sein. Superweiche Zahnbürste, Interdentalbürsten, Einbüschelbürste (wie Foto rechts), mit der man ganz weich den Zahnsaum putzen kann, lassen das Zahnfleisch eben nicht zurückgehen. Die Leute, die das machen, haben bis ins hohe Alter gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch - nix mit Alterungsrückgang! Alle gängigen Zahnnbürsten sind zu hart - das gibt es auch Untersuchungen drüber - und die Glattfläche, die die Zahnbürsten putzen kann (woanders kommt sie ja nicht hin) ist sowieso nicht das Problem für Karies - sondern Zahnzwischenraum und Fissur (die du hoffentlich hast versiegeln lassen). Also Zahnbürste gegen superweiche (schau dir mal die Produkte von Solo-med an, im Internet leicht zu finden) austauschen, Zahnzwischenraumbürste und Einbüschelbürste - dann bleibt alles gut!

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Hallo Parzen, die Frage ist zuerst: Was ist die Ursache von Zahnfleischbluten? Bakterien, die über verschiedene Stoffwechselkaskalden das Zahnfleisch angreifen (und an den Zähne Karies verursachen). Wir bekommt man diese Bakterien weg? Mit der Zahnbürste nur auf den Glattflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen (das sind die Zahnfleisch-Vertiefungen zwischen den Zähnen) aber nicht. Egal wie du putzt: Du kommst da nicht hin. Und was sagen die meisten Zahnärzte: Machen wir eine professionelle Zahnreinigung (PZR, Kosten zwischen 60 und 180 Euro). Frag doch mal deinen Zahnarzt, wie lange dann alles "sauber" ist! Eine PZR wird alle 3 Monate empfohlen (das machen nur sehr wenig Patienten), also könnte man vermuten, dass es drei Monate dauert, bis der Zustand von vor der PZR wieder erreicht ist, oder? Falsch. Wikipedia: "Eine pathogene Plaque entsteht innerhalb von 24 Stunden". Das heißt: Ein Tag nach deiner PZR hast du schon wieder das gleiche Problem - also alles andere als "das Mittel der Wahl" (wenn ich das schon höre). Das einzige, was wirklich hilft, sind Interndentalbürsten - und zwar nur solche, die sich im Zwischenraum so aufspreizen, dass sie die Bakterien in den Vertiefungen der Zahnfleischtaschen herausbürsten können (die besten, die ich kenne, sind die sog. SOLO-Stix, die es in ca. 250 Zahnarztpraxen in Deutschland gibt). Darum blutet das dann ein paar Tage mehr, aber dann ist bei den meisten Schluss mit Blut. Weil die Bürste täglich die Bakterien wegputzt.

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Zahnfleischentzündungen werden meistens durch Bakterien in den Zahnfleischtaschen hervorgerufen, das sind die Vertiefungen zwischen den Zähnen, in die keine Zahnbürste hineinkommt. Auch die Zahnseide kann nur einen geringen Teil des "Drecks" dort wegmachen, weil die Taschen ausgebuchtet sind. Dauerhafte Entzündungen führen zum Zahnfleischrückgang - Parodontitis. Zahnärzte helfen da meistens nicht - die sagen: "Mundhygiene verbessern" - oder relativ teure (und meist wenig effektive) PA-Behandlung machen. Hundhygiene verbessern heißt für die meisten: Stärker die Zähne bürsten, länger, häufiger usw. Das ist nicht das, was dem Zahnfleisch gefällt, im Gegenteil - es geht noch stärker zurück. Die sog. PZR, professionelle Zahnreinigung, die 4x im Jahr von Zahnärzten empfohlen wird, macht zwar auch die Zahnfleischtaschen "sauber", aber die Bakterien vermehren sich im Mund so stark, dass faktisch nach 3 Tagen alles wieder wie vorher ist (bloß empfindliche Zahnhälse brauchen länger um wieder "unsensibel" zu werde). PZR kann also nicht die dauerhafte Lösung sein. Das einzige, was es wirklich bringt, sind Interdentalbürsten, deren Borsten sich in den Zahnfleischtaschen so aufspreizen, dass sie wirklich die Taschen reinigen. Zu kleine Borsten bringen nichts, zu große verletzen das Zahnfleisch. Am besten funktioniert es, wenn man mit einer Praxis die richtigen Interndentalbürsten raussucht. Das machen ungefähr 300 Praxen in Deutschland unter dem Namen des SOLO-Prophylaxe (kann man leicht im Netz finden) - das funktioniert auch wirklich gut, wenn man es systemstisch einmal am Tag macht. Es blutet am Anfang (das ist die Reaktion des entzündeten Zahnfleischs), aber meistens ist das Bluten nach ein paar Tagen weg - das Zahnfleisch schwillt ab und man merkt, dass die Entzündung verschwunden ist (z.B. weil auf einmal die Borstendicke der Bürstchen nicht mehr stimmt - klar, die Entzündungsschwellung ist weg, der Interdentalraum größer!). Solltest du Mundgeruch haben, kannst du ziemlich sicher sein, dass der dann auch weg ist. Mundgeruch kommt fast nie aus dem Magen, sondern wird verurscht durch den Dreck in den Zahnzwischenräumen, in die die Zahnbürste (egal oder elektrisch) eben nie kommt.

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Meistens sind das Flecken aufgrund zu hoher Fluorid-Gaben in der frühen Kindheit, sog. Hyperfluorose. Kinder- und Zahnärzte haben früher heftig die Fluor-Tabletten verschrieben, die dann von vielen - weils doch so wichtig ist - gleich doppelt gegeben wurden. Können leider nicht weggemacht werden, auch Bleaching hilft nicht. Man kanns natürlich mit Veneers kaschieren, ist aber nicht ganz preiswert und nur aus ästhetischen Gründen manchmal sinnvoll.

Die sog. white spots als Vorläufer einer Karies gibt es auf den Glattflächen glücklicherweise ganz selten, die tauchen eher an Stellen auf, die man so eben schnell mal nicht sieht.

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Wenn der Eckzahn schon erkennbar abgeschliffen ist, knirscht du nicht nur "in letzter Zeit", sondern schon eine ganze Weile. Da du dabei augenscheinlich vor allem auf einer Seite knirscht, wirst du wahrscheinlich auch Veränderungen in deinem Biss bekommen. Der Körper kann das eine ganze Weile ganz gut ausgleichen, aber nicht immer und nicht dauerhaft. An der nächtlichen Aufbisschiene geht kein Weg vorbei. Dabei gibt es aber ein paar Varianten, die schon einen wichtigen Unterschied machen. Gute CMD-Funktionstherapie-Zahnärzte kennen sich da aus - die meisten Zahnärzte behaupten nur Kenntnisse davon zu haben. Schau die am Morgen deine Zunge an: Sind da Impressionen/Eindrücke drauf? Hast du den Eindruck, dass dein Kiefer ab und an weg tut, irgendwie verzogen ist? Schwierigkeiten im Nacken? Migräne? Seit du den anstrengenden Job hast auch Rückenschmerzen? Das ist so einmal aus der Kiste der Knirscher - von 10 CMD-Patienten sind übrigens 8 Frauen. Aber du musst auf jeden FAll was tun - sonst knischst du dir deine Zähne kaputt!

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Wenn du dir jedes Mal nach dem Teetrinken die Zähne putzt - was sicher gegen Verfärbung hilft - machst du dich nur wahnsinnig, sondern du putzt dir mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell das Zahnfleisch kaputt. PZR ist nicht teuer, wie unten behauptet wird, sondern kostet im Durchschnitt 80,- Euro, ist aber eine Investition in die Zukunft, weil du dann viel später erst den wirklich teuren Zahnersatz brauchst! Aber es gib eine gute Alternative zum häufigen Putzen mit herkömmlichen Zahnbürsten: Putz dir die Zähne mit Einbüschelbürsten (z.B. von Solo-med, gibts aber auch bei TePe, aber m.E. nicht so toll dort), die besser putzen als Zahnbürsten. Dann gibt es auch Zahnradierer (auch bei SOLO-Prophylaxe, aber auch bei anderen), die ganz sanft oberflächliche Ablagerungen entfernen können. Mit der Einbüschelbürste (die du ohne Zahnpasta benutzen kannst) merkst du immer ganz schnell, wenn deine Zähne nach dem Tee wieder sauber sind - denn dafür ist die Zunge ein hervorragender Tester. Also: Einbüschelbürste nutzen - und du kannst drei Liter Schwarztee trinken, ohne Verfärbungen zu bekommen.

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Verfärbungen (u.a. vom Nikotin, Koffein, Teein) sind Ablagerungen - und können super durch eine professesionelle Zahnreichigung entfernt werden (also ziemlich das Gegenteil dessen, was duftkerze sagt). Da die PZR auch kurzfristig (ein paar Tage) zum Wasserentzug führt, erscheinen die Zähne sogar hinterher weißer - das hört aber relativ schnell wieder auf (wenn Wasser wieder eingelagert wurde), ist trotzdem ein netter Effekt. Dass Weißmacher-Zahncremes meistens nicht helfen, muss ja nicht weiter verwundern Aber in einigen Praxen, die mit höher dosierten Bleichmachermitteln arbeiten dürfen (aus guten Gründen), kann man durchaus gute Effekte erzielen, plus Laser usw. Putz dir die Zähne mit Einbüschelbürsten (z.B. von Solo-med, gibts aber auch bei TePe, aber m.E. nicht so toll dort), die besser putzen als Zahnbürsten. Dann gibt es auch Zahnradierer (auch bei SOLO-Prophylaxe, aber auch bei anderen), die ganz sanft oberflächliche Ablagerungen entfernen können. Das ist für die Zahnfarbe meistens schon ein prima Erfolg.

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Die Zähne sind (so u.a. der Wiener Prof. Slavicek) weniger ein Kau-Organ (beim Kauen treffen die Zähen übrigens nicht aufeinander!), sondern vielmehr ein Stressverarbeitungs-Organ. Das ist auch der Grund, warum der Oberkiefermuskel der stärkste Muskel im ganzen menschlischen Körper ist. Während wir nur ein paar Minuten täglich kauen, werden unbemerkt tagsüber, aber insbesondere in der Nacht, die Zähne als Stresswerkzeug wesentlich häufiger und länger andauernd genutzt. Und das tun fast alle Menschen! Einige machen das ein wenig stärker, einige indem sie die Zähne auch gegeneinander verschieben (dabei entstehen die Knirschgeräusche und ggf. auch die Abraisionen), einige mit so viel Druck, dass auch die Kiefergelenke davon in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer knirscht, ist nicht krank, sondern verarbeitet mit einem Organ, dass dafür da ist, seinen Stress. Wenn das jedoch zu stark wird, die psychischen Belastungen zu groß und zu lange anhaltend geknirscht und gepresst wird, kann das die Zähne und Kiefergelenke schädigen - und dann auch Folgeerkrankungen auslösen. Menschen, die z.B. sportliche Leistungen, Kraft, Energie aufbringen, beißen die Zähne zusammen - haben Biss. Das kommt nicht von ungefähr - dafür sind die Zähne da! Aber aufpassen bei Überbeanspruchung. Wenn das Schmerzen auslöst, die Zähne abradiert werden, das Zahnfleisch zurückgehen lässt - oder den Parnter in der Nacht ins andere Zimmer auswandern lässt - sollte über die auch schon empfohlene Aufbissschiene ein Ausgleich gefunden werden.

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Gerade heute war auch ein anderen Nutzer, der feststellte, dass sein Zahnputzen (zweifellos jemand, der eine gute Mundhygiene hatte) eher schädigt als hilft. Genauso ist es auch - und viele Zahnärzte berichten von den Zahnputzdefekten bei Leuten mit hohem Dental-IQ! Die Zahbürste - besonders die harten und die mittelweichen und natürlich die schlimm das Zahnfleisch traktierenden elektrischen Zahnbürsten - sind das Problem. Lass das weg, nutze Zahnzwischenraumbürsten und für den Zahnsaum kleine, weiche Bürsten (z.B. die von SOLO, s. Bild rechts) und dann wird dein Zahnrfleisch nicht weiter zurückgehen - und dann wird da auch nichts weiter empfindlich.

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Home bleaching kann nicht so effektiv und sicher sein wie das Bleaching in der Praxis und es ist dummes Zeug zu behaupten, dass zuHause und beim Zahnarzt fast das Gleiche passiert. Der Zahnarzt darf mit höheren Konzentrationen des Bleichmittels arbeiten, er kann zum Schutz der Zahnhälse und des Zahnfleiches Schutzschienen, Gel-Dämme o.Ä. legen, er kann mit ganz anderen Geräten arbeiten (z.B. Laser) usw. Es gibt also sehrwohl einen großen Unterschied. Am besten sind gekoppelte Strategien - Kombination von Office- und Home-Bleaching in Absprache mit dem Zahnarzt. Wer ohnehin empfindliche Zähne hat, sollte auf den Experimentiergang Home-Bleaching verzichten - wer ein ästhetisches Problem hat (z.B. graue Zähne wg. Antibiotika-Gaben in der Jugend, Graufärbung bei toten Zähne), sollte das ohnehin bei einen Zahnarzt machen lassen, weil die teilweise eine zahnmedizinische Notwendigkeit sehen, die dann doch über die Kasse abgerechnet werden kann usw. Bleachingeffekte hahen auch mit der Dehydrierung von Wasser in den Zähnen zu tun; allerdings ist das ein reversibler Vorgang, d.h. die Zähne lagern wieder Wasser ein, d.h. der Bleachig-Effekt nimmt ab. Wenn sich jemand die Haare blond bleachen lässt, erwartetet der ja auch nicht, dass das ein Leben lang hält. Sensiblität ist ein Problem und fällt unterschiedlich stark bei Leuten an. Ich würde auch den Industrieangaben nicht so ganz glauben, dass das alles unbedenklich sei - Bleaching ist ein starker Eingriff in Struktur und Beschaffenheit des Zahns insgesamt - ich zweifele stark, dass ein über mehrere Jahre gebleachter Zahn genauso fit ist wie einer, den man in Ruhe gelassen hat.

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Die Verschiebung des Kiefers, die mit einer Veränderung des Kiefergelenks einhergeht, kann so aussehen, dass man sogar im Spiegelbild sieht, dass die Kiefer nicht mehr parallel verlaufen. Da der Oberkiefer fest sitzt, muss sich der Unterkiefer verschoben haben. Das hat sicher etwas mit Deinem nächtlichen Knirschen zu tun, aber nur einfach eine Knirscherschiene zu verwenden, ist keine Lösung, oder nur eine vorübergehende. Du musst zu einem CMD-Spezialisten gehen, der alle Faktoren mit berücksichtigt. Der wird dir sicher auch eine Schiene geben, aber er weiß, dass das nur eine vorübergehende Entspannung bringt. Die definitive Versorgung (z.B. Zahnersatz, der Höhen ausgleicht) darf erst dann gemacht werden, wenn man weiß, warum die Kieferposition sich verändert hat, sonst werden auf Dauer die Symptome nur schlimmer. Die meisten Zahnärzte verstehen zu wenig von der Funktionsdiagnostik! Es kann z.B. sein, dass dein Kiefer sich darum verschoben hat, weil du z.B. eine neue Schuheinlage bekommen hat und damit sich deine Körperachse verändert hat, oder eine neue Brille, oder du hast ein Schleudertrauma gehabt, das deine LWS ein wenig verändert hat. Diese interdisziplinären Zusammenhänge kennen die meisten Zahnärzte nicht - so bitter das ist. Ja, du kannst auf Dauer damit dein Kiefergelenk kaputt machen, weil ein falsche Belastung meistens auch mit Abnutzungserscheinungen verbunden ist, die nicht so ohne weiteres reversibel sind. Du kannst z.B. unter www.artus-zentrum.de ein paar Hintergründe erfahren, vielleicht bist du ja auch zufällig im Düsseldorfer Raum und kannst dahin gehen. Im Prinzip musst du auch schauen, warum die so stark knirschst; ein bisschen gehört dazu, aber wenn du nachts einen Steinbruch bearbeitest, ist da irgendwas, was zu groß/schwer/belastend für dich ist. Wenn du ernsthaft was an deiner Kiefersituation ändern möchtest, musst du auch diese Psycho-Faktoren berücksichtigen.

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Die meisten Bleaching-Methoden, die du zu Hause durchführen kannst, sind nicht wirksam. Wesentlich bessere Erfolgsquoten gibt es - aber auch das nicht garantiert - wenn man das Bleaching beim Zahnarzt mit einem dazu passenden Bleachingverfahren zu Hause koppelt. InOffice-Verfahren (also alles beim Zahnarzt) sind auch unterschiedlich, abhängig davon, wie weit sich Zahnärzte wirklich drauf einlassen und nicht nur ein paar Euros einfach mitnehmen wollen. Da gibt es bei einigen Zahnärzten sehr wirksame Laser-Methoden, gekoppelt mit hochdosierten Bleaching-Gels, die über eine Schiene appliziert werden usw. Du musst dich also umschauen und nachfragen, welches Verfahren welche Praxis anwendet. Bisschen Arbeit, aber offensichtlich hast du ja einen energischen Willen zu einer helleren Zahnfarbe. Professionelle Zahnreinigung ist kein Bleaching-Verfahren - auch wenn das hier immer wieder so rüberkommt. Saubere und polierte Zähne sehen zwar tatsächlich geringfügig heller aus, aber das hält auch nicht sehr lange an. Das ist also kein guter Tipp, denn dann ist die Frustration ja nach einer Woche wieder da. Wenn dir das total total wichtig ist, die Zahnfarbe A1 zu haben und Geld keine Rolle spielt, dann lass dir doch schöne Veneers (hauchdünne Verblendschalen, die auf die nur oberflächlich beschliffenen Zähne kommen) machen, die auf die gesamte Front kommen. Nicht ganz preiswert, nicht ganz einfach, den passenden Zahnarzt zu finden, aber dann ist dein Thema endlich mal vom Tisch. Ist doch blöd jeden Morgen in den Spiegel zu schauen und mit dem Eindruck gelber Zähne in den Tag zu starten. Endweder du drehst irgendwas in deinem Kopf, oder du definierst einen Etat, mit dem du das Phänomen in den Griff zu bekommen bereit bist. Wenn man die Zähne mit wenig Aufwand richtig weiß bekommen würde, würden das doch fast alle machen. Muss also mehr sein als ein wenig Einkaufsidee im Drogeriemarkt.

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Der Knirschhinweis ist ganz richtig und die Empfehlung einer Knirscherschiene auch. Das ist aber vermutlich bei dir - da die Schmerzen ja genau bei Stress tagsüber auftauchen - also eher nicht in der Nacht und Schmerzen am Morgen - etwas, was du während des Tages unter Belastung tust. Ich vermute, du beisst bei Stress auch heftig zu ("Biss haben" ist ja das entsprechende Sprichwort - und "sich durchbeissen"), ohne dass du das merkst. Die Zähne sind auch tatsächlich ein Stressverarbeitungsorgan, das viel häufiger genutzt wird, als man allgemeinhin annimmt. Zum echten Kauen brauchen wir die Zähne nur ein paar Minuten täglich, zum Stress verarbeiten viel viel länger - manchmal sogar einige Stunden! Das heißt: Auf der einen Seite solltest du dir wirklich von einem Zahnarzt, der sich mit Funktionsstörungen auskennt (und das sind leider nur ein Bruchteil der Zahnärzte), eine Knirscherschiene ggf. auch für den Tag (nicht nur für die Nacht) machen lassen. Du musst auf jeden Fall was tun, weil das nicht einfach so weg geht, sondern sich eher verschlimmert und auf andere Körperregionen zusätzlich oder alternativ ausstrahlt. Wenn du allerdings in einem Büro arbeitest, wo du auch telefonieren und mit Kollegen ständig im Austausch stehst, ist die Schiene ein Problem, weil du ja nicht ständig diese Schiene aus dem Mund raus- und wieder reintun möchtest. Eine Möglichkeit wäre folgenden Versuch wert: Gewöhne dir doch mal an, einen Bleistift vorne zwischen den Zähnen zu haben, den du reintust, wenn du total unter Druck bist. Wenn vorne an den Frontzähnen die Kraft entkoppelt wird, geht sie auch nicht mehr auf das Kiefergelenk - und diese Methode ist kompatibel mit deiner Arbeitssituation. Wenn du merkst, dass dir das hilft (und du wirst das schnell merken), weißt du, dass es ganz sicher ein Okklusionsthema bei dir ist, d.h. du hast einen falschen Biss, der bei entsprechenden CMD-Spezialisten wieder hergestellt werden kann. Das löst nicht das eigentliche Problem, nämlich Deinen Umgang mit Stress. Aber das ist ein Thema, das ich nicht anrühren möchte ... Da musst du selber entscheiden, wie du dein Leben lang damit umgehen willst.

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Das sieht stark nach der schon erwähnten CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) aus. Wenn das Kiefergelenk knackt, wenn Du ohnehin den Eindruck hast, dass es von den Zähnen kommt und der HNO das auch bestätigt hat,liegt das sehr nahe. Ich würde nicht zu einem "normalen" Zahnarzt oder Kieferorthopäden gehen, da die über CMD-Erscheingungen meist nur oberflächlich Bescheid wissen, sondern zu einem Experten Funktionsdiagnostik bzw. Funktionstherapie. Dieser Experte wird vermutlich im ersten Schritt eine Aufbisschiene empfehlen (so ähnlich wie eine Knirscherschiene), ggf. nur für die Frontzähne (sog. Jigg-Schiene), die verhindert, dass Du in der Nacht die gewaltige Kieferkraft auf Zähne und Gelenk ausübst. Das wird vermutlich innerhalb von zwei Wochen zu einer deutlichen Verbesserung führen. Danach muss die Frage beantwortet werden, woher die Kiefergelenkstörungen kommen: von den Zähnen (hast du kurz vor Beginn der Schmerzen eine Behandlung gehabt?) oder aus der Schulter, dem Lendenwirbelbereich o.Ä. - das ist dann die Therapie, die die Ursache beheben sollte. Auf keinen Fall weiter mit Schmerzmitteln! Auf keinen Fall mit Hausrezepten experimentieren! Das ist gerade in deinem Alter hochgradig gefährlich und wird möglicherweise recht schnell auf Kopf (heftige Migräne), Hören (Tinnitus), Sehkraft usw. und Rücken- Hüft- und Knieschmerzen resultieren. Der Schmerz zieht sich dann kaskadenartig durch den Körper - 100% behandlungsbedürftig! Mehr Infos u.a. www.artus-zentrum.de Das geht nicht einfach so weg! Ich betreibe eine Agentur für Gesundheitsheitsmarketing, Schwerpunkt Dental, Schwerpunkt CMD-Krankheiten! Alles Gute Reinhard Bröker

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