Töne sind Wellen, Schallwellen. Die Schallschlauchdicke entscheidet damit darüber, welche Frequenzen (Tonhöhen) besonders gut verstärkt im Ohr ankommen.

Bei einem leichten Hörverlust nimmt man gerne eine offene Versorgung mit einem dünnen Schlauch und entweder einer kleinen Otoplastik oder nur einem kleinen Kunststoffschirmchen.

Bei höheren Hörverlusten ist es ratsam auf einen dicken Schlach zurück zu greifen und auf eine möglichst geschlossene Versorgung. Die dicken Schläuche unterstützen zudem die Übertragung der hohen Töne, die im Alter ja in der Regel das Problem darstellen (weil sie den Sprachbereich darstellen).

Also zusammengefasst: die Auswahl der Schläuche ist vom Hörverlust abhängig und wird vom Akustiker in Abstimmung mit dem Kunden ausgewählt. Man sollte darum ruhig beides ausprobieren!

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Das liegt daran, wann du diese Entzündung bekommst:

wenn du sie nach dem Schwimmen in Seen eine Gehörgangsentzündung bekommst, solltest du nach dem schwimmen die Ohren mit Mineralwasser oder Leitungswassre spülen.

Wenn du sie "nur so" bekommst, solltest du darauf achten, dass du auf Wattestäbchen verzichtest, das äußere Ohr solltest du mit deiner normalen Tagespflege mit eincremen. Der Gehörtgang wird am besten beim Duschen mit dem kleinen Finger gereinigt.

Solltest du auf den Chlor im Schwimmbad reagieren, dann musst du dir dafür Ohrstöpsel zum Schwimmen anschaffen. Die gibt es individuell beim Hörakustiker.

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Der Flüssigkeitsverlust ist das eigentliche Problem, verliert der Körper zu viel Flüssigkeit, kann der Kreislauf versagen. Darum gibt man nicht immer Blutkonserven, sondern oft Kochsalzlösung. Ein großer und schwerer Mensch hat natürlich mehr Blut im Körper und steckt solch einen Blutverlust besser weg, als ein Kind. Im Krankenhaus wird man wohl darauf geachtet haben, dass deine Nichte einen stabilen Kreislauf hat. Darum ist der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen. Sie wird noch ein bisschen schlapp sein, aber das legt sich in den nächsten Wochen wieder.

Nach einer Blutspende, bei der man 500ml Blut abgibt, gleicht der Körper den Flüssigkeitsverlust sehr schnell wieder aus. Darum wird man gefragt, ob man genug getrunken hat und sollte nach der Spende nochmal etwas trinken.

Wie lange man genau braucht, um den Blutverlust auszugleichen, das kann ich dir nicht sagen. Das liegt auch am Körper. Aber mit Sicherheit ist in ein paar Wochen alles wieder in Ordnung.

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Wohin du gehst ist eigentlich egal. Die Hörakustiker machen ebenfalls Hörtests. Ohne für die Hörakustiker zu viel die Werbetrommel zu rühren, kann ich sagen, wir nehmen uns auch mehr Zeit und haben oft (leider) die besserern Räume. Nur weil du einen Hörtest machst, musst du noch lange nicht Geräte kaufen und diese Tests sind in der Regel kostenlos.

Sollte dabei herauskommen, dass du einen Hörverlust hast, muss die Verordnung über den HNO-Arzt laufen. Das ist bei der Erstversorgung so. Allerdings kann das auch im Laufe der Anpassung erst passieren, wenn du einen Termin bekommen hast. Der HNO-Arzt muss die Diagnose stellen, das dürfen die Hörakustiker nicht, die dürfen dir nur erzählen, welchen Hörverlust du hast und ob du Anspruch auf ein Gerät hast, oder nicht.

Den Kauf eines Hörsystem darfst du dir ähnlich wie bei einer Brille vorstellen, die du aber Probeträgst. Die Systeme werden auf Deinen Hörverlust angepasst und du probierst sie aus (kostenlos!!!). Bitte achte darauf, von allen Sorten und Preisklassen eins ausporbiert zu haben, bevor du dich entscheidest. Das heißt: auf deinen Hörverlust abgestimmt, aber sowohl ein "Kassensystem" (Zuzahlung bei 2 Systemen 20 €), ein mittleres System und ein sehr hochwertigs. Nur so weißt du, ob sich der Unterschied für dich lohnt. Schließlich sind die Zuzahlungen relativ hoch.

Von den Hörsystemen haben die HNO-Ärzte wirklich keine Ahnung, das ist unser Job! Aber für eine Verordnung musst du zumindest einmal beim Arzt gewesen sein, aber wie beschrieben, nicht zwingendermaßen ganz am Anfang.

Alles Gute, ich hoffe, ich konnte dir helfen?!

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Wenn du das Gefühl hast, auf einem Ohr wesentlich schlechter zu hören und du hast den Stress im Verdacht, dann solltest du möglichst bald (morgen!!!) zum HNO-Arzt und das abklären lassen. Es könnte ein Hörsturz dahinter stehen. Hast du auch ein Ohrgeräusch (piepen oder rauschen)? Das solltest du dann auch erwähnen.

Eine andere Möglichkeit kann ganz harmlos sein: vielleicht hast du einen Ohrenschmalzpropfen im Ohr und der versperrt den Schallweg. Der muss dann nur entfernt werden, das ist keine große Sache.

Die 3. Möglichkeit, die mir einfällt ist ein leichter Paukenerguss oder veränderte Druckverhältnisse im Ohr. Wenn du z.B. eine Erkältung hast, kann das Ohr schon mal mit betroffen sein.

Alle 3 Fälle gehören in Behandlung, wenn sie länger vorliegen. Im ersten Fall solltest du schnell zum Arzt.

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Ein Druckausgleich ist erstmal nicht schädlich für die Ohren. Das Druckgefühl kann aber normal sein, wenn die "Belüftungsröhre" für das Ohr zusitzt (wie bei einer Rachenentzündung). Die Eustach´sche Röhre belüftet das Mittelohr und verbinde den Hals-Nasen-Ohren-Bereich, wird das Mittelohr nicht mehr gut belüftet, weil die Röhre (wird auch als Tuba auditiva bezeichnet) zugeschwollen ist. Es kommt zum Druckgefühl. Darum hast du auch Nasenspray bekommen. Wenn du den Druckausgleich nicht magst, kannst du auch Kaugummi kauen, auch das sorgt für den Druckausgleich (beim Schlucken). Gute Besserung!

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Hallo!

Bei einem Konzert kann der Lautstärkepegel schnell über die Grenzwerte hinaus schießen. Veranstalter müssen im Normalfall gewährleisten, dass die Musik einen bestimmten Pegel nicht überschreitet (90dB). Da dieser Wert nicht besonders hoch ist, wird er auch leider nicht strikt verfolgt. Du solltest dir für das Konzert Ohrenstöpsel zur Lärmregulierung besorgen. Die gibt es in jeder Drogerie oder beim Hörakustiker für ein paar Euro. Solltest du häufiger auf Konzerte gehen, kann es sich für dich lohnen, dir individuellen Gehörschutz anfertigen zu lassen. Der dämmt dann das gesamte Spektrum herunter, so dass die Klangqualität nicht leidet. Bei den einfachen Gehörschützern ist das leider nicht der Fall.

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Wie groß bist du denn?

Bei Männern ist die Pubertät erst mit etwa 21 Jahren wirklich abgeschlossen, so lange kannst du auch noch wachsen. Du wirst vermutlich mit deiner Körpergröße zwischen deinen Eltern liegen, das ist ja nicht so klein. Wieviel du noch wächst, kann anhand von Blutuntersuchungen und einem Röntgenbild beim Arzt herausgefunden werden. Aber der Wert ist auch nur ein ungefährer. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn man mit 17 noch nicht ausgewachsen ist.

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Leichte Verletzungen der Gehörgangshaut sind in der Regel unkompliziert und nicht tragisch. Allerdings sprichst du hier von einer Schwellung. Da eine Schwellung immer auf eine richtige Entzündung hinweist und die Verbindung zwischen Ohr und Gehirn nur von einer dünnen Knochenwand getrennt wird, würde ich zum HNO-Arzt gehen. Vielleicht reicht es auch schon, wenn der Hausarzt hinein schaut, im Zweifelsfall kann der dich weiter überweisen und du musst nicht eine so lange Wartezeit in Kauf nehmen.

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Hörakustiker sind gesetzlich verpflichtet mindestens 3 Geräte zum Testen anzubieten, wobei eines kostenfrei sein sollte. Das heißt bei diesem Gerät fallen die Kosten für die vorgeschriebene Zuzahlung von 10€ pro Gerät an.

Ich würde dir raten alles mal auszuprobieren. In der Regel bekommt man das Gerät für eine Woche mit und probiert es aus, danach probiert man das nächste bis man einen Favouriten gefunden hat. Du kannst die Auswahl von Anfang an einschränken, in dem du dem Akustiker mitteilst, welches deine Preisobergrenze ist.

Zudem kommen noch, je nach Gerät, Kosten für eine Otoplastik, als ein Ohrpassstück und für die Batterien hinzu. Es gibt auch Hörsysteme mit Akkubetrieb. Der Batterieverbrauch liegt an der Batteriegröße und der benötigten Verstärkung. Je höher die Verstärkung, desto mehr Strom wird verbraucht, aber desto größer und Leistungsfähiger werden die Geräte, die haben dann auch mehr Platz für größere Batterien. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, eine Batterie sollte etwa 4 Tage halten.

@ evistie: ich gebe dir Recht: die jetzigen Kassenmodelle sind wirklich gar nicht so schlecht, allerdings erlauben sie nicht eine so exakte Einstellung, wie die höherwertigen. Außerdem besteht in der Regel kaum die Möglichkeit, an den Geräten selbst etwas zu verstellen. Wer also ein schwankendes Gehör hat, braucht auch einen Regler. Man muss sich wirklich durchtesten.

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Evestie hat schon Recht, auf ein Cochlea Implantat (kurz CI) hätte ich auch getippt.

Diese "Wunderwerke" der Technik, das kann man echt sagen, übernehmen die Funktion der Haarzellen im Ohr und verwandeln die akustischen Signale in elektrische. Diese wiederum können wie Töne im Hörzentrum weiter verarbeitet werden. Tolle Erfindung!

Wenn es zu einer CI Implantation kommt, hören die Kinder in der Regel sehr schlecht. Das was du davon gesehen hast, war also noch der unspannende Teil des Implantats. Unter der Haut befindet sich das Gegenstück zu dem runden Empfängerteil, dass auf der Kopfhaut und den Haaren aufliegt. Das Hörgerät, was du gesehen hast, ist dann die Versorgungsstation und enthält das Mikro. Es befindet sich darum am Ohr, weil dort der Schall auch im Normalfall landen würde.

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Nein, leider nicht. Ich kenne aber diese Entspannungssessel, die es in Einrichtungshäusern (gehobene Klasse... nicht schwedisch) gibt. Die haben auch eine Massagefunktion und ihr könnt die direkt ausprobieren. Allerdings legt man für einen Massagesessel sehr viel Geld hin und ich würde dann die richtige Massage beim Masseur in meiner Stadt bevorzugen. Für den Preis eines Sesselst kann ich den oft besuchen.

Beantwortet aber deine Frage nicht. Ich würde an deiner Stelle diese Sessel ausprobieren. Mit Bestellungen aus der TV-Werbung wäre ich eher vorsichtig.

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Ich persönlich mag Ohropax nicht so gerne, ich finde sie zu STeif und richtig geknetet bekomme ich sie nicht... und ich kenne meinen Gehörgang... (bin selbst Akustiker). Du kannst dir, wenn du auf längere Sicht Gehörschutz tragen musst oder willst (Bauen dauert ja meist etwas länger), Gehörschutz beim Akustiker fertigen lassen. Das ist nicht ganz billig ( ca. 80-100€)aber sehr effektiv und lange und viel bequem tragbar. Wenn du eine bessere Dämpfung erreichen willst, kann ich dir die Schaumstoffstöpsel empfehlen. Du knetest sie ganz länglich und schiebst sie dir in den Gehörtgang (weit!). Wenn sich der Schaumstoff ausfaltet, dämpft das sehr gut. Dir geht es ja nicht um Klangqualität, sondern nur um die Dämpfung. Das ist darum wahrscheinlich für dich dir richtige Lösung. Du kannst einfach zum nächsten Akustiker gehen und danach fragen. In der Regel haben die sogar ganz gute Preise was diese Einmalartikel angeht.

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Mach dich mal nicht verrückt. Du weißt über die Risiken bescheid und darum solltest du deine Reflux behandeln lassen.

Auf den Krebs zu "warten" ist mit Sicherheit nicht die richtige Lösung. Wie lange so etwas dauert kann dir wahrscheinlich nicht einmal ein Arzt sagen. Das ist so ählich, wie wenn ein Raucher fragen würde, wann er Krebs bekommt und sich dann denkt: ok, dann höre ich ein halbes Jahr vorher auf. So leicht ist das leider nicht.

Lass deine Reflux behandeln und frage dann auch gleich nach, ob man die Speiseröhre regelmäßig untersuchen lassen soll.

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Ja, die Bereiche der Fortpflanzungsorgane sollen geschützt werden. Damit das Erbgut nicht geschädigt wird. Darum bekommt man auch beim Zahnarzt diese riesige Schürze umgehängt, auch wenn nur ein Zahn geröngt wird.

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Du sagtst, du möchtes ein bisschen abnehmen? Dann ist schwimmen super! Der Wasserwiderstand regt den ganzen Körper an und man fühlt sich schon in der Bewegung leichter.

Bei schwimmen solltest du allerdings darauf achten, deinen Körper nicht einseitig zu belasten. Wechsel also die Schwimmstile: mal eine Bahn in Rückenlage, mal eine Bahn Brustschwimmen oder Kraulen. Du kannst dir auch beim Schwimmmeister einen Auftriebsgürtel besorgen. Damit kannst du im Wasser joggen, das ist auch sehr effektiv. Ich habe das eine zeitlang gemacht, als ich mein Knie nicht belasten durfte.

Schwimmen ist aber ehr ein Ausdauersport. Mal abgesehen von der Wassergymnastik, geht es weniger um den Muskelaufbau.

Wenn man abnehmen möchte und das Gewicht anschließend halten will, sollte man darauf achten, dass sich die Muskeln in der Zeit nicht abbauen. Das passiert leider sehr schnell. Du kannst nebenbei also noch ein leichtes Muskelaufbautraining machen. Dazu kannst du Handschuhe verwenden, die du dir beim Schwimmen überziehst, sie erhöhen den Widerstand. Oder aber, du machst ein paar einfach Übungen z.B. mit einem Theraband. Das ist nicht teuer und sehr effektiv. Vor allem kann man das zu Hause machen und muss sich nicht sofort in einem Studio anmelden.

Viele Grüße, ich hoffe, die Tipps konnten ein bisschen helfen?!

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Der Abstrich ist doch schon mal die richtige Richtung, da durch kann auch eine Pilzinfektioin ausgeschlossen werden. Und wenn er sagt, das kann nur durch Antibiotika bekämpft werden, solltest du diesen Weg auch einschlagen. Eine chronische Gehörtgangsentzündung ist eher selten. Wichtig ist es, keine Fremdkörper, wie Wattestäbchen oder ähnliches in den Gehörgang einzuführen. Auch die Pflege der Haut anschließend solltest du mit deinem Arzt besprechen. Gab es einen bestimmten Grund für deine Entzündung?

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Man sagt: es gibt nicht schmerzempfindlicheres als Knochenhaut. Das merkst du auch, wenn du z.B. mal einen gegen das Schienbein bekommst. Aus diesem Grund ist der Gehörgang so empfindlich, "da is nicht viel zwischen". Du hast bestimmt ein paar Pflegetipps bekommen: nicht mit Q-Tipps ins Ohr, bitte keine "Ohrkerzenbehandlung" usw. Im Normalfall verheilt das wieder gut. Es muss nur weiter beobachtet werden, damit die Entzündung nicht weiter fortschreitet.

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Vielleicht sind Geschmacksverstärker oder Stabilisatoren enthalten, die du nicht verträgst. Oder aber du isst viel schneller, als normal. Du schreibst ja, du wärst manchmal in tierischer Hektik. Besonders das herunterschlingen von Essen löst bei mir manchmal auch Sodbrennen aus. Versuche dir für das Essen mehr Zeit zu nehmen.

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Ich bin bei Medikamenten immer vorsichtig, ich weiß nicht, ob sich Stoffe darin verändern. Säfte und geöffnete flüssige Medikamente verbrauche ich nach dem Verfallsdatum nicht mehr. Bei geöffneten flüssigen Medikamenten bin ich noch vorsichtigen: die tu ich spätestens nach 4 Wochen weg, wenn ich sie nicht gebrauche.

Ganz wichtig ist: die Medikamente nicht in den Ausguss oder Mülleinmer: durch die Zuführung in das Abwassersystem wird dieses verunreinigt. In Apotheken kann man die angebrochen und auch die geschlossenen Medis loswerden.

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